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  1. #1

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    Erfahrung Schaumglasschotter

    Hallo.
    Hat das schon jemand mal benutzt bzw. generelle Einwände dagegen?

    Bauvorhaben wäre DHH ohne Keller.

    Sollte außer der Herstellung recht umweltverträglich sein, eignet sich als Dämmschicht anstatt Styrodur yxz, wird von Ungeziefer nicht ausgehöhlt, kapillarbrechend (geschlossene Poren), Sauberkeitsschicht lässt sich auch sparen (sofern ich Anleitung richtig verstehe)...
    Grundstück soll knapp 1m aufgefüllt werden, auf gutem Mutterboden/lehmboden.
    Auffüllung ca .7m mit RCL/Kies (irgendwas günstiges), der Rest mit diesem Zeugs.

    Hat irgendjemand prinzipielle Bedenken es einzusetzen, Erfahrung damit?
    Scheint mir laut Herstellerbroschüren natürlich besser vorzukommen als reiner Kies mit Styrodur (sofern man isolieren möchte).
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  2. Erfahrung Schaumglasschotter

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo,
    kann man nehmen, ist gute Alternative zum Styrodur.
    Mfg.
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  4. #3

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    Was sagt den das Bodengutachten zu dieser Gründung? Schaumglasschotter ist nicht überall und immer anwendbar. Ist mit viel Oberflächenwasser (ohne Keller), hohem Grundwasser, Schicht oder Druckwasser (mit Keller) zu rechnen, sollte man die Verwendbarkeit dieses Materials überprüfen. Ebenso wenn die Bodenbeschaffenheit nicht gegeben ist wie z.B. bei Lehm und anderem. Schaumglasschotter ist meistens anwendbar wenn der Boden gut wasserdurchläßig ist.

    Zudem ist die Überwachung der Ausführung, insbesondere Verdichtung, Trenn- und Gleitschichten, hier besonders kritisch.

    Einige Schaumglasschotterprodukte können (temporär) hohe Schwermetallverunreinigungen (As, Pb, Cd, Cr, Cu, Pb, Ni und Zn) aufweisen.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hi. Danke so far. An das Wasser habe ich auch gedacht, aber dann waren die 5 min editierzeit vorbei.
    Grundwasser ist eigentlich rel. hoch, 2-3m tiefer auf rel. dunklem/braunen Boden. Bodengutachten gibt es noch nicht, nebendran stehen Häuser mit und ohne Keller. Nebendran auf den Felder steht im Winter hin und wieder einige cm Wasser.
    Wie gesagt, das Grundstück soll so 1m aufgeschüttet werden, davon der Großteil mit günstigem Material wie Kies/RCL Schotter, wenn die Baufirma keine bessere Idee hat.
    Wieso reagiert das Material empfindlicher auf Wasser als Sand/Kies Styrodur?
    RCL/Kies, also die ca. 0.7m dicke Schickt unter dem Schaumglass ist diese durchlässiger als brauner Mutterboden?
    Werden diese 0.7m Kies/RCL eigentlich (stark) verdichtet?
    Möchte mich ein wenig umhören, da die Hersteller es natürlich so weit möglich empfehlen und ich fürchte, dass Baufirmen damit kaum Erfahrung haben.
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  6. #5

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    Also ich hab seit Mai das Zeug unter meiner Bodenplatte... war super einfach zu verarbeiten
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    wenn die verarbeitung so einfach ist - wie wurde die
    richtige verdichtung überprüft?
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  8. #7

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    Wie heißts so schön: "nach dem am Bau üblichen Standards"
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    diese "standards" definiert dann wieder jeder anders
    und jeder richtig - natürlich
    auch die verarbeitungsdiskussion ist uralt, ebenso das
    thema sauberkeitsschicht ..
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  10. #9

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    Du kannst ja bei jedem Hersteller auf der Internetseite nachlesen wie es verdichtet werden sollte... Alles über Volumenänderung....
    Direkt nachmessen mit ner "Bodendruckmethode" geht da ja nicht oder da sind sie sich noch nicht so über ein Verfahren einig....
    Der "Boden darunter sollte halt fest sein" :-)
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  11. #10

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    Boden darunter sollte halt fest sein" :-)
    hallo
    definier mal fest. trockener lehm ist auch fest.

    gruss aus de pfalz
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  12. #11

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    Fest definier nicht ich, das sagt dir dann die entsprechende Firma die das Haus dahin stellt ob der Untergrund passt oder ob noch zusätzliche Arbeiten ausgeführt werden müssen.

    Bei uns hier in der Region is der Boden meist so gut dass bißchen aushub reicht, filterschicht drunter, geotextil, glasschaumschotter, Beton...
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Themenstarter

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    Solten wir die Antworten "definiert die Baufirma" lieber nicht mehr verwenden, bzw. i.A. solche Antworten frag Archi, Firma...
    Ich denke mal, viele Leute sind hier um sich selber zu informieren bzw. wollen die Arbeit kontrollieren ob es richtig läuft, zumindest sofern möglich.
    Gerade das Thema ist vllt. bei einigen Firmen nicht so bekannt.

    Wie ist das denn mit hohem Grundwasser, kann man das was spezifisches generelles sagen?
    Drumherum kann man ja/wird sowieso eine Drainage gelegt (Haus ohne Keller).
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  15. #13
    Avatar von alex2008
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    die Drainage kommt wohin?
    und ganz wichtig die entwässert wohin?
    welchen Zweck hat die Überhaupt?

    Mineralstoffgemische egal ob Schotter, Kies oder RC sind bei entsprechenden Sieblinien ausreichend Kapillarbrechend und frostsicher.

    Wenn sicher gestellt ist, dass sich in der Dämmebene Wasser nicht nennenswert sammelt oder durchfließt wird sich der Dämmeffekt vom Glasschaumschotter wohl kaum verschlechtern. ISt dies nicht der Fall wirds wohl deutlich schlechter werden.
    Über Eignung, Anforderungen an die Erstellung und anzuwendende Berechnungswerte gibt die Zulassung Auskunft.

    Bei gleichem angestrebtem Dämmwert ist der Schaumglassschotter hinsichtlich Materialkosten teurer als XPS. Kostenneutralität, bzw. Kostengleichheit muß dann über geringere Ausführungskosten der Dämmung realisiert werden. M.E. ist dass aber vorwiegend auf Vorhaben beschränkt wo man eine entsprechende Fläche maschinell erstellt --> bedingt eine größere Fläche.
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