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Vollwärmeschutz Wie Stark

Diskutiere Vollwärmeschutz Wie Stark im Forum Außenwände / Fassaden auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Vollwärmeschutz Wie Stark

    Hallo habe ein Haus Bj.ca1950
    Bimstein Mauer gemischt 36 er Wandstärke reicht da ein 120mm Wärmeschutz aus oder was meint ihr dazu ?
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  2. Vollwärmeschutz Wie Stark

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  3. #2

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    Ausreichen für was ????
    EnEV min
    Passivhaus
    Deinen Geldbeutel
    Die Pleite Deines Gasversorgers
    Den nächsten Benz des Verarbeiters
    ????
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Ausreichen für was ????
    EnEV min
    Passivhaus
    Deinen Geldbeutel
    Die Pleite Deines Gasversorgers
    Den nächsten Benz des Verarbeiters
    ????
    Danke für die kluge Antwort
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  5. #4

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    Posten und sofort pampig. Natürlich musst Du schon sagen wss Du erreichen willst. Hellseher sind hier nicht am Werk.
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Friedl1953 Beitrag anzeigen
    Posten und sofort pampig. Natürlich musst Du schon sagen wss Du erreichen willst. Hellseher sind hier nicht am Werk.
    Sory ,aber ich meine damit ob man mit 100 mm , 120 mm auch einen vernünftigen wert bekommt ich vermiete nicht eigennutzung oder ob mann 140 mm ,160mm anbringen muß
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  7. #6

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    Du musst das bringen was die EnEv fordert. Welche Bauteildicke dann rauskommt ist die die du brauchst. Also max. U-Wert 0,24 W/m²k
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Du musst das bringen was die EnEv fordert.
    Muss er das bei einem Bestandsbau tatsächlich?
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  9. #8

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    Nach meinem Laienhaftem rechtlichen Wissen ja. Denn der Bestandschutz gilt nur dann, wenn er eben auch nicht angerührt wird. Oder nur in Bereichen angerührt wird, die der Reparatur dienen.

    Der weitere Punkt wäre dann wohl der HW. Der grundsätzlich gewisse Pflichten inne trägt und, nach meiner Auffassung, auch mit einer Unterschrift des BH nicht los wird Aber es gibt sicherlich genug Betriebe die das Riskieren, für die schnelle Mark.
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  10. #9
    Avatar von floba arb
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    Wie schon geschrieben solltest du einen Energieberater einschalten der den Aufbau rechnet.
    Dann hast du a) einen gute umfassende Beratung, b) ggf. Zugriff auf vergünstigte Kredite der KfW und c) einen optimalen Aufbau für die Sanierung.
    Alles was du selbst entscheidest oder einem Handwerker zur Entscheidung überlässt genügt oft den Anfrderungen der EnEV und teilw. der Dauerhaftigkeit nicht.

    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Muss er das bei einem Bestandsbau tatsächlich?
    Ja, siehe §9 EnEV.
    Wenn die Bagatellgrenzen überschritten sind ist die EnEV einzuhalten.
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  11. #10

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    Der gewöhnliche Energieberater wird ihm eine 14cm WLG 032 bzw 16cm WLG 035 EPS Dämmung empfehlen, damit ist dem Gesetzgeber genüge getan, es wird auch wärmer im Haus und der Handwerker kann ohne Nachdenken das WDVS ans Haus kleben/dübeln.

    Nur, was will man bzw was kann man bezahlen? Wäre es nicht besser, wenn schon Gerüst-Putz... bezahlt werden, gleich auf was besseres zu gehen? KfW 70? Noch ein paar günstige Kredite (zu Lasten der übrigen Steuererzahler und zu Vorteil der WDVS Industrie) mitzunehmen und das Haus, ggfs auf Neubau-stand (und besser) zu bringen, die Erben freut's dann wegen dem höheren Wiederverkaufswert. Oder will man gar die Eisbären am Nordpol retten und geht Richtung Passiv-Haus-Komponenten?
    Lässt sich steigern wenn wenn neben der Rettung des Eisbären auch die Umwelt vor Ort gerettet wird (pöhses CO2) durch den Einsatz von Zellulose/Holzwolle anstatt EPS/Styropor.

    Der Energieberater sollte nicht nur eine Variante, sondern auch ein paar mehr durchrechnen lassen durch seine Software. Als selbstständiger Kaufmann ist der Energieberater zuerst an seinen wirtschaftlichen Wohlergehen bedacht und dafür reicht ihm die 0815 Berechnung durch seine Software (es gibt ganz brauchbare Programme auch im internet für den inteessierten Laien) völlig aus (geringster Aufwand! für ihn, suboptimales Ergbenis für dich!)

    (bei mehr als nur Wand-Dämmung kommen grössere Kosten zu: Fenster? Dach? Haustür? Keller? Heizung? Lüftung?)
    Die Wanddämmung hat übrigens den in der Regel grössten Invest mit der langsamsten Amortisation zur Folge!! Andere Massnahmen rechnen sich meist weit besser.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von uban Beitrag anzeigen
    Andere Massnahmen rechnen sich meist weit besser.
    Als da wären???
    Bitte die Behauptung auch belegen
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  13. #12

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    Da wir das Objekt nicht kennen müssen wir uns auf allgmeines festhalten:

    - Dämmung oberste Geschossdecke/Spitzboden (sofern vorhanden)
    - Dämmung Kellerdecke von unten (sofern Keller vorhanden)
    - Dämmung/Abdichtung Rollokasten (sofern die nur 1 cm Holzbretter sind)
    - Dämmung Heizkörpernischen
    - Dämmung der Heizungsrohre im Keller
    - Dämmung/Abdichtung Spitzbodentreppe (sofern vorhanden)
    - viele viele kleien Massnahmen die in Eigenleistung erbracht werden können und der Abdichtung der Gebäudehülle dienen (wie die vielen depperten Briefkästen die in der Aussenwand/-Tür ungedämmt oder gar nur durch die Klappe angebracht sind.)

    Heizung? Die Hersteller werben mit bis zu 30% Einsparung nur durch eine neue Heizung/Steuerung (falls eine alte Öler ausgtauscht wird z.b. auf neueste modulierende GBW), hydraulischer abgleich?

    Neben der Fassaden-Dämmung ist der Austausch der Fenster der nächstgrösste Kostenblock der sich kaum rechnet, aber wenn nach Jahrzehnten eh getauscht werden muss dann ist das halt so.

    kannst hier gukken (bildzeitung für akademiker:

    http://www.stern.de/wirtschaft/immob...t-1916431.html
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  14. #13

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    Nette Liste - aber die Belege für Deine Behauptung fehlen.

    Gerade Deine ersten beiden Punkte können bei der Relation Invest/Energieeinsparung deutlich mieser als ein WDVS sein.

    Jetzt komm mir bitte nicht mit: Das kann man selber machen. Gilt nicht, denn wenn, dann vergleichen wir doch bitte Äpfel mit Äpfeln und nicht mit Erdäpfeln!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    einigen wir uns darauf dass wir beide jede Menge Belege für jede unserer Behauptungen bringen können und das es nicht DEN EINEN Weg zur Glückseligkeit gibt, ok?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von alexander76
    Bimstein Mauer gemischt 36 er Wandstärke
    Könnte mich mal jemand aufklären was eine "gemischte 36er Bimssteinmauer" ist? Ich kann mir darunter alles mögliche vorstellen, aber vermutlich nicht das was der TE meint.

    Gehe ich von einem 30er Bims Hohlblock aus, dann wäre der genaue Wandaufbau schon wichtig zu wissen. Einfach beidseitig verputzt, dann sind´s wohl eher 33cm Wandstärke, oder innen GK Platten mit einer leichten Dämmung drunter, dann wären die 36cm plausibel. Dementsprechend hat die Wand einen U-Wert von irgendwas zwischen 1,1 und 1,5 (je nach Rohdichte des Hohlblocks), oder im Fall einer Dämmlage innen halt einen U-Wert von gut unter 1W/m2K.

    Dementsprechend könnten 120mm in WLG035 vielleicht ausreichend sein um zumindest die EnEV zu erfüllen, oder aber man wird auf 140mm gehen, evtl. auch auf 160mm.


    Zitat Zitat von uban Beitrag anzeigen
    Die Wanddämmung hat übrigens den in der Regel grössten Invest mit der langsamsten Amortisation zur Folge!! Andere Massnahmen rechnen sich meist weit besser.
    Das würde ich so nicht unterschreiben. Leider kann man bei der energetischen Sanierung eines Gebäudes nicht auf pauschale Empfehlungen zurückgreifen, denn jedes Haus stellt sich anders dar. Man muss also immer die Rahmenbedingungen mit einbeziehen, und dann braucht man auch noch eine verdammt gute Glaskugel für den Blick in die Zukunft.

    Wenn man den Aufwand für eine Fassadendämmung betreibt, dann sollte man überlegen, ob man nicht gleich mehr dämmt als die EnEV vorschreibt. Das kann sinnvoll sein, weil sich der Mehraufwand, und somit die Mehrkosten, in Grenzen halten. Irgendwann kommt man halt in einen Bereich, in dem der Mehrwert (Nutzen) in keinen sinnvollen Verhältnis zum Mehraufwand steht. Wann dies erreicht wird hängt auch von der persönlichen Einstellung ab, denn nicht jeder fordert, dass sich jeder Cent in ein paar Jahren bereits rechnen muss.

    Neben den Zahlen, die sich ja relativ leicht rechnen lassen, kommt es auch darauf an, wen man fragt. Der Heizungsbauer wird natürlich zuerst mal eine neue Heizung empfehlen, und irgendwie kriegt man das schon hingerechnet, dass sich die Kosten (irgendwann) amortisieren. Ein Dachdecker rät dann eher zu einer Dachdämmung, ein Fensterbauer zu neuen Fenstern, und ein Verputzer wird natürlich ein WDVS empfehlen. Jeder wird Argumente finden warum ausgerechnet seine Maßnahme am wichtigsten ist, und spätestens wenn man mit 5,- €/Liter Heizöl rechnet, amortisiert sich jede Maßnahme innerhalb weniger Jahre.

    Nun soll´s der Energieberater richten, aber ich habe so meine Zweifel, ob der sich angesichts der Preise für eine Energieberatung, wirklich intensiv mit der Sache befasst, oder gar dutzende Varianten rechnet und bis auf x Nachkommastellen optimiert. Wenn er sich wirklich tagelang mit diesen Vorhaben befassen soll, dann will das niemand bezahlen. Also bleibt am Ende doch nur Standard 08/15.
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