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  1. #1

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    Ebenheit von Bodenbelägen

    Hallo und Guten Morgen,

    ich bitte um Auskunft zu folgenden Sachverhalt:

    Ich habe einen Estrichboden -ausgeschrieben (laienhaft gesagt, siehe Anlage) in normaler Ebenheit- anschließend soll Trittschalldämmung und Laminat verlegt werden. Dabei werden beauftragt:
    - Voranstrich
    - Spachteln
    - Verlegung Trittschallmatte
    - Verlegung Laminat

    Nach prüfen der Ebenheit des verlegten Laminates -ohne befestigte Sockelleisten- ergibt sich folgendes Bild:

    Ebenheitsdifferenz: 4...7 mm / 2 m (gemessen mittels Tiefenmesser am Messschieber und 2 m Wasserwaage)

    Der Bodenleger hat die ausreichende Ebenheit des Estrichs nicht in Zweifel gezogen, sondern argumentiert, dass dies durch die Sockelleisten ausgeglichen wird. Ist dies richtig bzw. praktikabel?

    Vorbereitung für Forum.pdf

    Beste Grüße und Danke vorab!
    Mathias
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  2. Ebenheit von Bodenbelägen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Mal lesen:
    http://fichtnerestriche.de/fileadmin...n_DIN18202.pdf

    Danach sind bei 2m Meßpunktabstand bis 6 mm zulässig. Bei Deinen 7 mm ist schon mal die Frage, o b Du die DIN 18202 richtig angewendet hast.
    Vermutlich nein, aber selbst wenn ja, ist die Frage, was Du mit dem einen mm anfangen willst? Deswegen alles rausreissen lassen? Minderung - wohl kaum!

    Das kommt halt davon, wenn Laien sich Dinge erträumen und mangels Fachwissen nicht an den Auftragnehmer transportieren (können)
    Natürlich kann man auch eine Toleranz von 1 mm/2 m vereinbaren (und bekommen). Ob Du das bezahlen willst oder überhaupt einen findest, der das macht - andere Frage. Grundsätzlich möglich ist es.
    Nur muss man es eben vereinbaren und schon bei der Preiskalkulation vorgeben!!

    Wer laienhaft bastelt, muss mit den Folgen leben!
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  4. #3

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    Mooooment, Ralf!

    Wenn ich das nun richtig verstanden habe (biite um Korrketur, wenn nicht), dann hat der Laminateur ja nicht auf den evtl uneben Estrich verlegt , sondern hat zudem eine 1 - 5 mm starke Ausgleichs- / bzw. Egalisierungsspachtelung aufgetragen um eventuelle Unebenheiten auszugleichen. Trotz dieser Vorarbeiten scheint es hier zu ganz erheblichen Unebenheiten gekommen zu sein.

    Es kann natürlich sein (bloße Vermutung), daß diese Spachtelung gar nicht ausgeführt worden ist. Das wäre dann ein klarer Fall von "selber Schuld".
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  5. #4
    Themenstarter

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    @ralf: Ich weiß warum, ich die böse Antwort erhalte. Ich habe vergessen ein gesundes neues Jahr zu wünschen! Das tue ich hiermit!

    Ich gebe mal den Sachstand wieder. Ich habe einen Architekten beauftragt in den LP1-LP8, inkl. Bodenlegearbeiten. Die bisherigen Böden entsprechend von der Ebenheit meinen Vorstellungen, d.h. 3...4 mm auf 2 m mittels Wasserwage und Tiefenmesser. Es ist alles okay, kein Problem.
    Jetzt habe ich zwei Räume und in denen sind die Sockelleisten noch nicht bestigt und da habe ich Ebenheiten von bis zu 7 mm auf 2 m (in ausgewählten 2 x 2 m Planquadraten) und das Laminat bewegt sich merklich unter mit (Ich wiege 85 kg und nicht 185 kg , naja vor Weihnachten.) Mein Architekt hat spachteln und schleifen (siehe LV) ausgeschrieben!

    Jetzt meine Frage:
    Ist es die Aufgabe der Sockelleiste das Laminat in Form zu "biegen" oder muss die Ebenheit vor Verlegung der Sockelleisten bestehen?

    Grüße
    Mathias
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  6. #5

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    Thomas - ich hab den Text der Zeile mal zur Verdeutlichung etwas redaktionell bearbeitet
    Flächenfertige Böden, z.B. Estriche als Nutzestriche, Estriche zur Aufnahme von Bodenbelägen
    Bodenbeläge, Fliesenbeläge, gespachtelte und geklebte Beläge
    Die zeile gilt für den Verlegeuntergrund ebenso wie für die Oberfläche des verlegten Belags.
    Natürlich ist seltsam, wenn jemand nicht über zu hohe Toleranzen des Vorgewerks motzt, spachtelt und dann nur mit Müh und Not die Norm einhält oder gar knapp die Hürde reisst, aber er erzeugt zumindest bei knapper Einhaltung keinen Mangel.

    Ich sag ja - Laien, Vorstellung und Wirklichkeit - ein inkompatibles Gemisch!
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  7. #6
    Themenstarter

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    @Thomas B:
    Die Spachtelung ist nicht bzw. nur in sehr geringen Umfang erfolgt, mit der Begründung diese sei nicht erforderlich!
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  8. #7

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    Watt denn nu???
    Zitat Zitat von Mathias1980 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Estrichboden -ausgeschrieben (laienhaft gesagt, siehe Anlage)
    Zitat Zitat von Mathias1980 Beitrag anzeigen
    Ich habe einen Architekten beauftragt in den LP1-LP8, inkl. Bodenlegearbeiten.
    Ändert aber nix an der DIN 18202 und der nicht vereinbarten erhöhten Ebenheitsanforderung!

    Wenn Laminat sich nicht bewegen soll, dann muss es fest verklebt werden. Bewegen würde es sich auch bei 1 mm Welle!
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  9. #8
    Themenstarter

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    @ralf: Ich habe ausschreiben lassen! Sorry!
    Meine Frage bezieht sich auf die Funktion der Sockelleiste. Ist diese ein "Niederhalter"?
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  10. #9

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    Ich sag ja - Laien, Vorstellung und Wirklichkeit - ein inkompatibles Gemisch!
    Wohl wahr.

    Ich hatte letzthin das "Vergnügen" daß ein Mieter eines Bauherren von mir uns (Bauherr und mich) einbestellte wegen Mängeln am Innenputz. Wir betraten die Räumlichkeiten und ich suchte verzweifelt nach den Mängeln. Endlich kam der Mieter, der das große Ungemach zu ertragen hat auch hinzu und wollte die Rollos herunterlassen, da es zu hell sei und man den Mangel sonst nicht erkennen würde. Mein Einwand, daß man bei Finternis wohl noch weniger sähe wurd flugs entkräftet als eine Wandleuchte den stritzigen Bereich illuminierte und im Streiflicht tatsächlich minimale Unebenheiten zu erahnen waren.

    ich versuchte aufzukären, daß Streiflicht nicht zur Beurteilung von Unebenheiten heranzuziehen sei, stieß aber auf Unverständnis und man beharrte auf Beseitigung der Unebenheiten. Ich zog mich schließlich - als keine Einsicht zu erwarten war- darauf zurück, daß ich so etwas sowieso nur mit meinem AG (dem Bauherren) zu beratschlagen bereit wäre...
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  11. #10

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    Meine Frage bezieht sich auf die Funktion der Sockelleiste. Ist diese ein "Niederhalter"?
    Nein
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  12. #11
    Themenstarter

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    Danke! , also kein Niederhalter , denn in Zusammenhang mit einem Wandabstand von bis zu einem Millimeter (siehe Bilder) habe ich große Angst, dass bei 65° Luftfeuchte und 24° Raumtemperatur ein Schaden entsteht.
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  13. #12
    Lebski
    Gast
    Nein.

    Der Bodenleger soll das Laminat aufnehmen, nachspachteln, und neu verlegen.
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  14. #13
    Themenstarter

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    @Lebski: Danke!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Nein.

    Der Bodenleger soll das Laminat aufnehmen, nachspachteln, und neu verlegen.
    Mit welcher Begründung??? Mal angenommen, die 7 mm wären genau und nach dem Verfahren der 18202 gemessen (wobei ich an letzterem schon zweifele), dann müsste er die 7 auf 6 mm reduzieren.
    Ob das durchsetzbar ist (juristisch) halte ich schon für fragwürdig. Dem TE und seiner Vorstellung zur Ebenheit aber würde das nicht genügen, denn der hat sich einen spiegelglatten Boden vorgestellt, aber nicht vereinbaren lassen.

    Wenn der Bodenleger jetzt aufnimmt und sich an die 18202 hält, hat der TE nix gewonnen.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Mathias1980 Beitrag anzeigen
    Danke! , also kein Niederhalter , denn in Zusammenhang mit einem Wandabstand von bis zu einem Millimeter (siehe Bilder) habe ich große Angst, dass bei 65° Luftfeuchte und 24° Raumtemperatur ein Schaden entsteht.
    Der ist bei diesem Raumklima auch möglich. 65 % da solltest Du die mal Gedanken machen woher das kommt und 24 Grad in einem Wohnraum ist auch nicht übel.
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