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Medieneinführung durch Bodenplatte

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  1. #1

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    Medieneinführung durch Bodenplatte

    Hallo und liebe Grüße, Medieneinführung.pdf

    Sachstand:
    Ich habe folgenden Aufbau der Bodenplatte und innerhalb dieses Aufbaus werden KG- Rohre als Einspeisung für Elt und Trinkwasser genutzt. Ebenso wird über ein Kombirohr Warmwasser, Heizungsvor- und Rücklauf und Zirkulation eingeschleust. (nebenliegender Heizungs- und Hausanschlussraum im Nebengebäude). Laut Baugrundgutachten liegt kein drückendes Wasser vor. Ich möchte dies noch mittels Noppenbahn und Kiesrandstreifen vervollständigen lassen.
    Dies Einspeisung in das Haus wird in einer Trockenbauwand vollzogen und ich lasse mir eine Revisionsöffnung mit Dichtung einbauen, damit soll sichergestellt sein, dass ich regelmäßig kontrollieren kann.

    Realisierung: siehe Abbildungen

    Meine einzige Befürchtung:
    Kann es sein, dass es Schäden durch Bodenfeuchte geben könnte oder ist dies unbegründet. Ich würde als Laie „nein“ sagen und Architekt und Tiefbauer sagen auch „Nein“, aber bei sensiblen Themen habe ich sehr gute Erfahrungen im Forum gemacht.
    Oder, dass über den Raum oder die Durchdringungen Feuchte (feuchte Luft) eintritt, z.B. da der Raum als Gäste- WC mit Dusche genutzt wird und dazwischen kondensiert. (Glaser- Berechnung meines Architekten sagt „nein“)

    Grüße
    Mathias
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  2. Medieneinführung durch Bodenplatte

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  3. #2

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    ...da kommen aber jetzt schon sehr viele Bedenken ... an jeder Stelle (Anschluß GK an Putz, Laminat uneben und jetzt das hier...)...an jedem Bauteil...warum jetzt???
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  4. #3
    Themenstarter

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    @Thomas B:
    ganz einfach -aber die Frage verdient beantwortet zu werden- es geht in Richtung Ende und nach meiner Einschätzung verdiene ich einen mängelfreien Bau und die Firmen und der Architekt den vereinbarten Lohn. Ich bewege mich in Richtung Abnahmen und folglich nehme ich mir die Zeit und bereite diese sowohl selbst als auch mit meinem Architekten vor , aber und da möchte ich ganz ehrlich sein, ich habe kein 100%- tiges Vertrauen mehr in ihn, da im Verlauf des Projektes zuviele Diskussionen um ungeplante und nicht durchdachte Details (LP 1 - LP 4, Kostenrahmen, Schriftverkehr => sehr gut; Ausführungsplanung + Bauüberwachung => mangelhaft) aufkamen.
    Die Abnahme ist eine Rechtsakt zwischen mir und dem AN und dazu will ich stehen, also habe ich mir bei Unklarheiten auch schon externen (öbuv) Rat geholt, so beim Dach (auch auf Empfehlung von H.PF und Herrn ibold) und siehe da ... kritische Mängel. Ich erkenne -als Maschinenbauer ist einem die Physik und die Technik ja nicht fremd- oftmals Unstimmigkeiten als technisch gebildeter Laie, bin aber nicht in der Lage diese zu Ende, d.h. zur Lösung und zu führen und mein Architekt lässt oftmals die Firmen "machen". Ich nutze folglich das Forum als Beratungsquelle und wenn mir ein Bauexperte sagt: "Autsch" bzw. "Gefahr, weil 1., 2., ..." , dann hole ich mir einen externen Rat beim öbuv- SV ein und "ihr" (die Bauexperten) habt mir bisher sehr geholfen, d.h. ich "erwarte" keine Lösung , aber bin euch dankbar für den ggf. erforderlichen Zeigefinger!

    Grüße
    M.
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  5. #4

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    die fotos zeigen eindeutig, dass hier ohne plan gearbeitet wurde.

    hast dun phase 1 - 4 beauftragt oder auch weitere leistungsphasen?

    es gibt wunderbare bauteile, die in den beton dicht eingebaut werden und die wunderbar die medien sicher ins haus einführen, das muss vorher genau geplant werden. lass dir wenigstens eine revi-klappe in die gk-vorsatzschale einbauen, dann kannst du wenigstens einmal reinschauen mit der taschenlampe.

    frag mal deinen architekten, ob das den anerkannten regeln der technik entspricht und ob er das auch nachweisen kann.
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  6. #5

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    Ich hab gerade eine Baustelle, da sieht es genauso aus - im Prinzip. Nur 1) ordentlich sauber ausgeführt und 2) mit KG-Rohren mit Dichtmanschetten in einer wasserdichten Bodenplatte!
    Was da nicht so aussieht wie auf dem Bild ist der Erder! Der ist ebenfalls mit einer entsprechenden Durchführung mit Schraubanschluß hergestellt.

    Ob das fachgerecht ist oder nit, bedarf also eine näheren Prüfung
    1) Wie hoch ist mit Grundwasser/stauendem Sickerwasser zu rechnen?
    2) Welche Abdichtungsmaßnahmen wurden - so überhaupt nötig - verbaut?
    3) Ist ein Banderder bei Glasschaumschotter überhaupt zulässig? (ich fürchte - nein!)
    4) Wer hat den Banderder verlegt, wer ihn abgenommen?
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  7. #6
    Themenstarter

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    @rolf:
    Ich habe die LP 1 - LP 8 beauftragt. Die Revi- Klappe lasse ich mir einbauen!
    Wie sieht eine solche Nachweisführung aus, welche Norm? (Ich habe -da als Ing. nicht ganz fremd- einen Tag in der örtlichen Normenstelle der IHK verbracht -weil mein Architekt sagt: "alles i.O" - und die DIN 18195 gelesen: nach meiner Einschätzung steht da nichts zu Durchführungen durch BoPla drin)

    @ralf:
    BoPla: BoPla mit OK ca. 10 cm über Gelände, kein drückendes Wasser, Bemessungsstand Grundwasser 2,5 m unter Gelände, kein bindiger Boden
    Erder: Auf meine Aufforderung (Physik : Wie soll das noch leiten?) vom Elektriker geprüft, Erdungswiderstand: 200 Ohm, der Elt empfiehlt 10 Ohm und Verweis auf DIN 18014 (?, müsste ich schauen) .Der Architekt stammelt rum und der Elt sagt: dann Ringerder um das Haus .
    Verlegung des Banderders durch Roh- bzw. Tiefbauer entsprechend folgender AusschreibungErder.pdf

    Meine Frage: Wenn ich Zweifel -an so einer sensiblen Stelle (Medien + BoPla + Abdichtung) habe, wer -außer dem planenden + überwachenden Archi (denn der hat es geplant und überwacht; 14 Bauberatungen bisher) - kann eine solche Ausführung beurteilen?
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  8. #7

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    Mathias: noch einmal, was ich in #4 geschrieben habe:

    frag mal deinen architekten, ob das den anerkannten regeln der technik entspricht und ob er das auch nachweisen kann.

    das reicht fürs erste, wenn er den nachweis nicht führen kann, musst du ihn auffordern, den zustand nach den anerkannten regeln der technik herzustellen. die chance solltest und musst du ihm geben.
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    .. frag mal deinen architekten, ob das den anerkannten regeln der technik entspricht und ob er das auch nachweisen kann ..
    und zwar beweisbar!

    ob eine sparteneinführung und die zuleitung frostfrei, nach aussen
    und innen dicht konzipiert werden, scheint ja heutzutage ausgewürfelt
    zu werden
    nicht, dass ich hier unheilbaren murks sehen würde - aber richtig
    ist anders, wenn nicht deutlich gegengesteuert wird, wird das murks
    und für das "richtig" soll der planer einstehen!
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  10. #9
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    @rolf, @mls:
    Ich weiß hier gibt es nicht die Lösung , aber ich bitte um Hilfe bei der Fragestellung:
    - Ist die Einführung der Medien -vornehmlich Abwasser und Trinkwasser- frostfrei sichergestellt ?
    - Sind die Medieneinführungen wasserdicht? (ausreichend wasserdicht?)
    - Anhand welcher Normen bzw. Richtlinien ist das geplant bzw. dimensioniert?
    Sind das die richtigen Fragen?
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    vergiss nicht "fremdluft": ich steh nicht auf bilderrätsel, aber
    für mich siehts so aus, als wenn da mehrere kabel/leitungen
    durch ein kg(?)-rohr gehen? da pfeiffts doch durch?
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  12. #11

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    Der Architekt stammelt rum und der Elt sagt ...
    Naja...und wieso muß der Architekt eigentlich alles wissen und können können???? warum mß er sich auch im Bereich Elektro 100-%-ig auskennen , wo es doch dafür -aus gutem Grunde!!!- Fachplnaer gibt??? Klar spart man so etwas (beim EFH und Konsorten) gerne ein, aber kann man deswegen verlangen, daß sich ein stammelnder Architekt in dieser Materie genauso gut auskennt wie ein Fachplaner, der hierfür eigentlich erforderlich wäre? Finde ich nicht ganz fair ... ehrlich!!!
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  13. #12
    Themenstarter

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    @Thomas B: hinterher ist man immer klüger! ABER der Architekt hat den Fundamenterder auch ausgeschrieben und die Einbeziehung eines Fachingenieurs steht auch im LV (siehe oben) . Na klar will man Geld sparen -ich will auch nicht heucheln- na klar denkt man Elt- Fachplaner beim EFH ist doch nicht notwendig, aber hätte der Architekt gesagt: "Fundamenterder ist nicht mein Thema, lieber Bauherr bitte Fremdvergabe", dann hätte ich sofort zugestimmt. Ich dachte der Erder gehört zum Tiefbau und der ist -siehe LV- Architektensache plus beauftragter Fachingenieur!
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  14. #13

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    Nochmals: Beim EFH wird tatsächlich üblicherweise (meistens) kein Fachplaner hinzugezogen. Ich wollte nur unterstreichen, daß man einfach nicht erwarten kann, daß ein A. genauso fit in der Thematik, ist wie es ein Fachplaner sein sollte. Wäre es anders, bräuchte man keine Fachplaner, sondern nur noch Architekten.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    @Thomas B: keine Diskussion, korrekt! (Auch nicht meine Erwartungshaltung, aber er muss mir sagen, sobald seine Kompetenz erschöpft ist!)
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    das nichtwissen zu delegieren ist hoai, lph 1.
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