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Wirtschaftlichkeit solarthermischer Anlagen in Verbindung mit Gastherme

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  1. #1

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    Wirtschaftlichkeit solarthermischer Anlagen in Verbindung mit Gastherme

    Ein wie ich finde recht interessanter Bericht bzgl. der Wirtschaftlichkeit solarthermischer Anlagen zur Warmwasserbereitung bzw. auch zur Heizungsunterstützung:

    http://www.delta-q.de/export/sites/d...htsbericht.pdf

    Bei dem mittlerweile recht verbreiteten Konzept aus Gasbrennwertherme, Solarthermie und Kombi-Pufferspeicher mit Wellrohr oder Frischwasserstation wird kritisch betrachtet. Die Untersuchung bezieht sich auf Mehrfamilienhäuser +1000m². Inwieweit die Ergebnisse auch auf kleinere Wohnhäuser übertragbar sind muss jeder für sich entscheiden.

    Wie bewerten die Profis hier die im pdf vorgestellte Variante in Abbilung 19 bzw. 20 als Alternative zu der Kombi-Speicher-Variante?
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  2. Wirtschaftlichkeit solarthermischer Anlagen in Verbindung mit Gastherme

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  3. #2

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    ....4 Wärmetauscher, 7-8 Umwälzpumpen, 6-7 Umschaltventile....da sind wir schon bei ca 6000Euro ohne Einbau ...und da ist/sind noch keine Steuerung(en), keine Heizung, keine Kollektoren und keine Speicher dabei....

    Wann soll bei so einer Anlage das Sparen anfangen?

    Mal abgesehen davon: Wenn bei Anlage 20 der Solarspeicher keine Wärme mehr zum Duschen liefert, dann heißt es erstmal Pause mache, denn welcher Kessel liefert aus dem Stand die nötige Wärme (oder soll der immer in Bereitschaft gehalten werden?)?

    Schwachpunkt in Gebieten mit hoher Kalkbelastung: Der Wärmetauscher WW und ggf der für Zirkulation.
    Gut...kann man minimieren durch Einbau einer Entkalkungsanlage oder du siehst gleich die nötigen Absperrventile vor und hälst noch zwei baugleiche WT in Reserve und entkalkst die WT regelmässig.

    Bei solchen Anlagen freuen sich nur zwei: Der Hersteller und der ausführende Installateur

    gruss
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  4. #3

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    Willst du bauen oder sanieren? Also wir werden wohl ohne Solaranlage bauen. Aus dem einfachen Grund, dass es sich nicht lohnt. In meinen Augen.
    Wenn ihr neu baut, dann müsst ihr ersatzmassnahmen machen oder Wärmepumpe. Wir haben extra mehr Dämmung genommen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von BobRoss Beitrag anzeigen
    Inwieweit die Ergebnisse auch auf kleinere Wohnhäuser übertragbar sind muss jeder für sich entscheiden.
    Bei einem MFH lassen sich solare Gewinne normalerweise besser verwerten weil mehr Personen die Solaranlage nutzen können.
    d.h. eine Kleinanlage wird zwar nur einen Bruchteil des Bedarfs abdecken können, aber dafür können die Erträge auch verwertet werden.

    Bei einem EFH wird man im Sommer immer Überschüsse haben die man nicht verwerten kann. Das senkt den Wirkungsgrad.

    d.h. Eine Amortisationsrechnung die ja sinnvollerweise nur die verwerteten Erträge berücksichtigt kann bei einem MFH günstiger ausfallen als bei einem EFH.

    Wie bewerten die Profis hier die im pdf vorgestellte Variante in Abbilung 19 bzw. 20 als Alternative zu der Kombi-Speicher-Variante?
    Getrennte Speicher ist schon mal nicht schlecht, aber das gezeigte Konzept ist zu umständlich und auch zu teuer. Das rechnet sich dann nie.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Getrennte Speicher ist schon mal nicht schlecht, aber das gezeigte Konzept ist zu umständlich und auch zu teuer. Das rechnet sich dann nie.
    Für den Geldbeutel zwar nicht, für die Umwelt aber schon.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Für den Geldbeutel zwar nicht, für die Umwelt aber schon.
    ..was zu beweisen wäre!

    Ernsthaft: Die Anlage ist so aufwändig und alle diese Teile müssen produziert werden.
    Die Umweltbilanz möchte ich mal sehen!
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7

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    man muss so ein Konzept ja nicht so umständlich gestalten.
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  10. #8