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Wasserleitung zu klein?

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  1. #1

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    Wasserleitung zu klein?

    Hallo,

    Forumgemeinde ich hoffe ich bin in diesem Forum einigermassen richtig. Ich habe folgendes Problem:

    Ich habe 2008 gebaut was auch im großen und ganzen gut gelaufen ist. Nur mit dem Gas/Wasser Installateur gab es immer
    wieder Ärger. Im Endeffekt wurde auch dieses geklärt. Nun aber folgendes: Wir haben jetzt nach "fünf" Jahren eine neue Küche bekommen. In diesen Zuge mußten auch die Wasser und Abwasserleitung in der Küche geändert werden was eigentlich ja kein Problem darstellt. Doch nun hat der Installateur der dies geändert hat festgestellt das die meisten Rohrquerschnitte unser Wasserleitung zu klein sind. Laut seiner Berechnung müßten die meisten Leitungen 25 mm, bzw die Leitung von der Wasseruhr sogar 32 mm haben. Unsere sind aber durchgängig 20 mm. Er hat uns auch die Auswirkung gezeigt indem er alle Zapfstellen geöffnet hat und da kam wirklich im OG nicht mehr viel an!!! Jetzt ist natürlich gerade seit zwei Monaten die Gewährleistung abgelaufen und den alten GWI scheint dieses nicht sonderlich zu interessieren. Jetzt meinte der aktuelle Installateur das hier ein verschwiegender Mangel vorliegt und hier eine längere Gewährleistung zählt. Ist diese so und sollte ich jetzt Rechrsberatung einholen? Was meint Ihr?
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  2. Wasserleitung zu klein?

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  3. #2

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    Das heisst das Problem ist dir in der Praxis nie aufgefallen, erst als ein anderer GWI dich darauf aufmerksam machte und es vorführte hast du es bemerkt?

    Dann solltest du dir überlegen ob du für ein Problem welches dich scheinbar nicht betrifft einen Rechtsstreit eingehen (und durchstehen) willst...
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  4. #3
    wasweissich
    Gast
    ist ja ein schlimmes problem , welches du eigentlich noch garnicht bemerkt hast .
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  5. #4

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    Was bezweckt der Installateur?

    Hat er darauf hingewiesen, dass wenn alle Zapfstellen auf einmal Warmwasser zapfen bei üblicher Speichergrösse nach 5min Schluss ist mit Duschen...?

    Ernsthaft...mehr als drei können bei uns nicht gleichzeitig Duschen...wenn es denn mal vorkommt wird es auch bei unserem 200l Speicher eng....
    grus
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  6. #5
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    Das ging ja schnell mit den ersten Antworten. Ja es stimmt das wir das so noch nicht bemerkt haben. Das Problem ist nur das wir ein Haus gebaut haben was oben eine Einliegerwohnung besitzt die aber noch nicht vermietet ist und somit auch selten oben die Zapfstellen genutzt werden!! Was ist nun wenn ich oben vermiete und da regelmäßig Wasser entnommen wird. Vielleicht werde ich da Probleme bekommen, evtl. ja auch mit den Mietern?
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  7. #6

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    Wie oft kommt es vor, dass alle Zapfstellen gleichzeitig geöffnet sind? Für normale Bäder reicht ein 20er rohr. Wenn natürlich ab Wasserzähler auch nur ein 20er Röhrchen liegt dann wird dass sehr schnell eng.
    Wobei dann wieder die Frage ist, wie wurde es beauftragt und mit welchen werten wurde gerechnet. Wenn ich einen Versorgungsdruck von 6 bar habe, kann ich wesentlich kleiner Dimensionieren, als bei 2 bar. Bei Viega konnte man sich das Viptool glaube ich kostenlos runter laden und damit dimensionieren.
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  8. #7

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    Ich vermute, der neue Heizungsbauer wollte sich nur wichtig machen und eine umfangreiche Sanierung verkaufen. Ein 25er Rohr zu einer Zapfstelle braucht in einem EFH kein Mensch. Damit kannst Du eine komplette Wohnung versorgen. Über so eine Leitung kriegst Du 3,5-5m3/h, wenn´s sein muss (Druckbedingungen beachten) dann bis zu 7m3/h. Die Leitungslängen sind in einem EFH ja eher moderat.

    Ohne die Planungsgrundlagen zu kennen kann niemand sagen, ob die Ausführung mit 20er Rohr korrekt ist, es liegt aber der Verdacht nahe, dass hier kein Mangel vorliegt. Ich würde zuerst mal nach einem Druckminderer schauen bzw. an der Hauswasserstation nach dem Druck schauen.
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  9. #8

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    Das sehe ich wie Ralf.
    Freundlich ausgedrückt, dürfte das eine plumpe Marketingmaßnahme sein.
    Bei mir kommen Versuche, einen Wettbewerber anzuschwärzen, immer gut an.

    Solange oben noch niemand wohnt, hat der TE doch beste Möglichkeiten, die Situation zu testen:
    Einfach unten mal die Dusche und die WC-Spülung betätigen und oben messen, wieviel Wasser ankommt.


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  10. #9

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen

    Ohne die Planungsgrundlagen zu kennen kann niemand sagen, ob die Ausführung mit 20er Rohr korrekt ist, es liegt aber der Verdacht nahe, dass hier kein Mangel vorliegt. Ich würde zuerst mal nach einem Druckminderer schauen bzw. an der Hauswasserstation nach dem Druck schauen.
    ....und wenn wir gerade beim Prüfen sind: Sind beide Absperrventile am Wasserzähler voll auf?
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  11. #10

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    Und doch, liebe Leute, halte ich eine 20-er Hauptwasserleitung ab Wasseruhr für ungewöhnlich dünn...

    juwido
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  12. #11

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    Zitat Zitat von juwido Beitrag anzeigen
    Und doch, liebe Leute, halte ich eine 20-er Hauptwasserleitung ab Wasseruhr für ungewöhnlich dünn...

    juwido
    dünn JA, aber ob zu dünn, das ist hier die Frage.
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  14. #12
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    Hallo,

    jetzt nehme ich den neuen GWI mal in Schutz. Er möchte keine Sanierung oder sonst was machen. Er sagt selber das jetzt der Aufwand viel zu groß wäre. Er möchte auch nicht den alten GWI schlecht machen, er wundert sich nur das dieses in einem Meisterbetrieb passiert. Es geht auch nicht darum 25 mm Rohre zu einem Wasserhahn zu legen, da sagt er selber das da die kleinen Querschnitte reichen. Er hat lediglich auf die Mißstände in der Hauptleitung von der Wasseruhr bis zur Heizung die bei mir in 20 mm ausgeführt ist und bei einer Länge von ca. 20 m in 32 mm sein sollte und was vielleicht nicht so schlimm ist das unsere Raindance mit einer 25 mm Leitung versorgt werden sollte damit sie richtig funktioniert (aber da verbrauchen Frau und Kinder halt nicht so viel Wasser :-)). Er versteht das als Service am Kunden. Er hat sich das alles angschaut, auch den Hauptanschluss und hat sogar eine Berechnung der Wasserleitungen durchgeführt und das alles umsonst. Ich bin froh das es noch kleine GWI gibt die noch den Kunden sehen und nicht nur das Geld. Auch die neuen Anschlüsse hat er zu einem fairen Preis gemacht. Aber hier sieht man das noch der Meister selbst auf der Baustelle arbeitet und nicht wie beim Hausbau nur Azubis und ein Geselle was nicht heißen muß das diese schlechte Arbeit machen aber evtl. noch die Führung eines Meisters brauchen!
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  15. #13

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    Fehler können immer passieren, überall, zu jeder Zeit. Ob hier wirklich ein Mangel vorliegt kann man nicht sagen, weil niemand die Planungsgrundlagen kennt. So ein Rohrnetz lässt sich problemlos berechnen, und dann weiß man mehr.

    Der notwendige Querschnitt bei TW Leitungen wird aber regelmäßig zu hoch geschätzt. Da wird dann aus "Erfahrung" über den dicken Daumen gepeilt, zzgl. Angstzuschlag, und schon landet man bei Durchmessern die an sich nicht nötig wären. Die von Dir genannten 20m scheinen mir für ein EFH aber etwas viel. Das ist vielleicht der Weg bis zur letzten Zapfstelle, aber sicherlich nicht relevant für die Dimensionierung der Strangleitung.

    Nur mal um die Größenordnung darzustellen. Nehmen wir beispielsweise 20 Liter/Minute und tatsächlich die 20m Rohrlänge, dann wäre das gerade mal ein Druckverlust von 0,4bar. Für den Spitzenvolumenstrom rechnet man normalerweise die 2 Entnahmestellen mit dem größten Volumenstrom. Es wäre sinnfrei wenn man annehmen würde, dass alle Zapfstellen gleichzeitig genutzt werden.
    Da muss man sich schon gewaltig anstrengen, bis man einmal Druckverluste in der Größenordnung von 1bar und mehr zusammen bekommt.

    Gruß
    Ralf
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