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  1. #1

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    Was sind die Folgen eines Wassereinbruches für FBH, Estrich und Dämmung?

    Hallo und ein Gesundes Neues.
    Langsam aber sicher komme ich jetzt auf meiner Dauerbaustelle an den Punkt, an dem eine Heizung geplant und eingebaut werden soll.
    Nun ja, geplant wurde im Vorfeld nicht so viel. Anfänglich waren Konvektorheizkörper für die Räume aller 3 Etagen angedacht.
    Nachdem ich jetzt doch einige Male in fußbodenbeheizten Räumen war... halte ich diese "Befeuerung" doch für angenehmer. Da ich noch 2 Kinder habe, wäre auch das sicher noch ein Aspekt pro FBH. Gegen eine FBH spricht an erster Stelle mal die Gefahr der Überflutung durch Hochwasser. Beim diesjährigen Hochwasser... ich weiß gar nicht, das wievielte "jahrhunderthochwasser" es diesmal war.... stand das Wasser bei seinem Höchststand vielleicht 50 cm unter Fußbodenoberkante und es blieb bei einer Pfütze am tiefsten Punkt des Hofes.
    Ich sehe und lese nun immer wieder Berichte von Hochwasserbetroffenen, die nach der Flut (oder auch nach einem Wasserrohrbruch) den kompletten Fußbodenaufbau rausreißen und samt Heizung erneuern müssen.
    Ein Bauunternehmer sagte mir nun aber, daß das eigentlich nicht wegen des durchnäßten Fußbodens oder von außen naß gewordenen Heizungsleitungen... sondern wegen der oft im Hochwasser enthaltenen Schadstoffe wie Öl und Fäkalien gemacht werde. Ein mit "sauberem" Wasser überfluteter Aufbau müsse daher nicht zwingend raus. Käme halt immer auf die Art von Dämmung und Estrich an.
    Ist das SO richtig? Mein Heizungsbauer ist Klempner, kein Estrichleger.... ich bin gelernter Maurer, kein Materialkundler. Aber irgendwann muß ich mal zu einer Entscheidung kommen, was die Beheizung des Erdgeschosses betrifft. Momentan beheize ich das ganze Haus mit einem Ölofen, was zumindest einmal für Frostfreiheit im Haus und mollige Wärme in unmittelbarer Nähe zum Ofen sorgt. In den nächsten Tagen werde ich mir einen kleinen Ofen im Baumarkt kaufen und die jetzt rausgerissene Dielung (und künftig beim Bau anfallendes Altholz) verheizen.
    Welche Möglichkeiten habe ich also, eine flutungssichere FBH zu bekommen?
    Die verfügbare Aufbauhöhe des Fußbodens liegt bei max. 150 mm. Der jetzige Boden ist ein glatter, gestrichener Betonestrch, auf dem zuvor noch ein ca 120 mm hoher Dielenaufbau lag, der ja nun nicht mehr existiert.

    Danke
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  2. Was sind die Folgen eines Wassereinbruches für FBH, Estrich und Dämmung?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Überflutungssicher aber nicht Trittschallsicher: SChaumglas in Bitumen einschwemmen, Wärmedämmung muß dann etwas dicker ausgeführt werden. Schaumglas ist 100% Wasser - und Hinterlaufsicher wenn es eingeschwemmt wird. (preislich nicht ganz billig...) Bist du im Überschwemmungsgebiet? Dann bau doch lieber so hoch das du gar nicht absäufst...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Überflutungssicher aber nicht Trittschallsicher: SChaumglas in Bitumen einschwemmen, Wärmedämmung muß dann etwas dicker ausgeführt werden. Schaumglas ist 100% Wasser - und Hinterlaufsicher wenn es eingeschwemmt wird. (preislich nicht ganz billig...) Bist du im Überschwemmungsgebiet? Dann bau doch lieber so hoch das du gar nicht absäufst...
    Was bedeutet heute noch das Wort "Überschwemmungsgebiet"? Das Gebiet verändert sich doch von Jahr zu Jahr. Mein Haus stand bislang an einem Ort, wo die Dorfältesten niemals Hochwassergefahr gesehen hätten. Jetzt stand das Wasser schon quasi vor der Haustür. Bei vielleicht 5 Meter über Normalstand wären die fehlenden 50 cm bis zur Überflutung des EG-Fußbodens sicher kein großes Wunder gewesen.
    Das Haus steht also schon, daran kann ich nix ändern. Ich will nur künftige Schadenshöhen etwas kalkulierbarer machen und auch nicht alle 3 Jahre den ganzen Boden rauspicken müssen.
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