Ergebnis 1 bis 3 von 3

Thermostatmischer - kann ich die Patrone zum Entkalken einfach rausnehmen?

Diskutiere Thermostatmischer - kann ich die Patrone zum Entkalken einfach rausnehmen? im Forum Sanitär auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Südwest
    Beruf
    Dipl.-Phys.
    Beiträge
    1,134

    Thermostatmischer - kann ich die Patrone zum Entkalken einfach rausnehmen?

    Unsere meistbenutzte Dusche tropft neuerdings (es gibt noch zwei andere Mischer der gleichen Firma im Haus, die sind aber viel weniger benutzt worden). Außerdem scheint der Thermostat manchmal zu hängen, dann gibt es lauwarmes Wasser, obwohl aus dem Waschbecken richtig warmes kommt.

    Nachdem heute also endlich wieder Schule war, habe ich, als alle aus dem Haus waren, das Wasser abgestellt, die Mischbatterie abgebaut, die Siebchen aus den Zuläufen genommen und das ganze in warmes Wasser mit viel Zitronensäure gelegt. Die Kappen auf den beiden Stellknöpfen waren zugekalkt, insofern war ich auch gar nicht in Versuchung, die zu demontieren. Ich habe mich aber bemüht, das Wasser auch durch die Zuläufe zu spülen.

    Nach 9 h wiedergekommen, die losen Ablagerungen abgewischt und das ganze wieder eingebaut: es sieht zwar viel besser aus, tropft aber immer noch. Nachdem die Kappen jetzt abgingen: was passiert, wenn ich die Messingschraube löse? Kann ich die Patrone (es handelt sich hier um den Wasserhahn, der Thermostatknopf ist der andere) einfach rausnehmen (natürlich bei abgeschaltetem Wasser) und entkalken oder kommt mir das alles wie ein Springteufel entgegen?

    Es handelt sich um einen Thermostatmischer Fa. Concept von Mitte 2009, links Thermostatregler, rechts Wassermenge. Der kam über den Fertighaushersteller, soweit ich mich erinnere, soll da eine der großen Sanitärmarken hinterstecken.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Thermostatmischer - kann ich die Patrone zum Entkalken einfach rausnehmen?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Südwest
    Beruf
    Dipl.-Phys.
    Beiträge
    1,134
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3
    Themenstarter

    Registriert seit
    08.2008
    Ort
    Südwest
    Beruf
    Dipl.-Phys.
    Beiträge
    1,134
    Nachdem ich mir Trainingsvideos eines bekannteren Herstellers angeschaut hatte, habe ich dann doch mal mutig die Ventilpatrone ausgeschraubt, was überraschend leicht ging (praktisch kein merklicher Kraftaufwand mit dem 20er Schlüssel).

    Ergebnis: der Drehschieber (aus Keramik oder sehr hartem Teflon) hat keine Ablagerungen oder Beschädigungen, ebensowenig der innere Dichtring aus einer weiß-grünen recht harten Kunststoffmasse und seine Gegenfläche aus Messing (und auch der äußere Dichtring sag gut aus, aber wenn der nicht ok wäre, würde es ja aus dem Ventilknopf tropfen). Auf dem inneren Dichtring und der Mantelfläche des Plastikzylinders war so eine etwas klumpige Masse (ähnlich Prittstift), vermutlich altes Dichtfett. Die habe ich mal entfernt, weil die Benetzung nur noch sehr ungleichmäßig war (Kalkklumpen waren aber keine drin).

    Jetzt neues Dichtfett drauf und die Patrone vielleicht einen Hauch fester einschrauben?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen