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  1. #1

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    Tür zumauern -> Gewichtsproblem?

    Bestand:
    Altbau 1930er Jahre, 3 Etagen + Keller, Betondecken 12cm, Ziegelwände außen 3 Steine, innen 1, Keller und 1. und 2. Etage nahezu gleicher Grundriss (DG hier uninteressant)

    Vorhaben:
    Zwei Räume im ersten Stock sind mit einer Doppelflügeltür (B 170 cm, H 210 cm) verbunden, die jetzt geschlossen werden soll. Die Wand ist "einziegelig" (Stein ca. 12 cm). In meinem laienhaften Verständnis halte ich einen schweren Stein (z.B. Kalksandstein) in Ergänzung zum Bestand für die beste Lösung. (Z.B. bei Trockenbau habe ich die Sorge, dass es später in den beiden angrenzenden Kinderzimmern zu einer Wettbeschallung kommt...)

    Meine Frage:
    Im Erdgeschoss befindet sich an "gleicher" Stelle ebenfalls eine 170 cm Breite Öffnung. Kann da das zusätzliche Gewicht ein Stockwerk höher ein Problem sein? Sollte/muss man einen Statiker zu Rate ziehen?

    Vielen Dank für die Hilfe
    Raspel
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  2. Tür zumauern -> Gewichtsproblem?

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  3. #2

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    Je nachdem was (nicht) über der Türe im EG ist, kann es ein Problem sein.
    Daher macht der Statiker schon Sinn.

    Er soll dann auch Angaben über die Art der Verbindung zwischen Bestands- und Neumauerwerk machen, sowie die genauen Steine festlegen, damit der Ausführende nicht 'irgendwas' macht.
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  4. #3

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    Laienmeinung:
    Ja, könnte ein Problem sein. Statiker konsultieren.

    Oder doch Trockernbau. Korrekt errichtet, muß der keine schlechteren Schalldämmwerte besitzen!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    [...]
    Oder doch Trockernbau. Korrekt errichtet, muß der keine schlechteren Schalldämmwerte besitzen!
    Mhh, bei "korrekt errichtet" verliert Trockenbau aber den Vorteil des schnelleren Errichtens. Theoretisch könnte ich bei Trockenbau - anders als beim Mauern - auch die Holzdielen (auf Balken mit Aschefüllung) drin lassen. Oder sogar den Türrahmen (also den inneren Teil, ist das die Zarge?) als Ständerwerk benutzen. Beides dürfte Schalltechnisch doch wohl eine Katastrophe sein, oder täusche ich mich?

    Liege ich denn mit der Einschätzung richtig, dass Porenbeton vom Gewicht her unproblematisch sein müsste?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Raspel Beitrag anzeigen
    Liege ich denn mit der Einschätzung richtig, dass Porenbeton vom Gewicht her unproblematisch sein müsste?
    Das Gewicht von Porenbeton ist gering, der Schallschutz noch geringer. Bei beidseitig doppelt beplankter GK-Wand liegst Du um Längen besser!
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  7. #6

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    Du liegst wahrscheinlich schon mit der Einschätzung falsch, daß die vorhandene "massive" aber dünne Mauer eine gute Schalldämmung habe...

    Und warum ein Fachmann für guten Trockenbau lange brauchen sollte, erschließt sich mir nicht.
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  8. #7

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    verliert Trockenbau aber den Vorteil des schnelleren Errichtens.
    du gestattest, dass ich lächle....
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  9. #8

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    man kann doch bei Trockenbau Absorbermatten einarbeiten, die gibt es auch als nicht brennbar etc...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von AlexSinger Beitrag anzeigen
    man kann doch bei Trockenbau Absorbermatten einarbeiten, die gibt es auch als nicht brennbar etc...
    Meinst Du die zwischen den Ständerprofilen einzulegenden Faser-Dämmplatten?
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  11. #10

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    ja die meine ich... bei seiner Wand wird doch eine Menge Platz sein dazwischen. Da muss sowieso etwas rein. Also: Platz ausmessen und dann Kataloge angucken, welche Matte wie viel schluckt bei wieviel Dicke (bei Beachtung der eigenen Schmerzgrenze beim Preis ) - wenn's geht mehrere nehmen. Ich meine auch Vakuum-Dämmplatten haben gute Schalldämmwerte und sind sehr dünn (müßte man jetzt vergleichen) und man kann diese auch nach Maß bestellen (passend für die Türöffnung).
    Wieso sollte das nicht gehen?
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  12. #11

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    Ich denke der TS sieht Trockenbau unter einem ganz falschen Blickwinkel. Für diese Maßnahme ist meiner Meinung nach Trockenbau das einzig Richtige. Empfehlung, gelbe Seiten, örtlichen Trockenbauer raussuchen, Wünsche definieren und ein paar Euronen investieren.
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  13. #12

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    @Alex, man kann aber auch mit Artillerie auf Spatzen schießen. 75 CW, doppelt beplankt und mit Mineralfaser ausgefüllt wird wohl reichen.
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  14. #13
    feelfree
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    Zitat Zitat von AlexSinger Beitrag anzeigen
    ...Vakuum-Dämmplatten...
    Das bestätigt mir wieder mal einige Vorurteile über deine Berufsgruppe (Theorie, Praxis, und so).

    Sorry, nicht bös und schon gar nicht persönlich gemeint ;-)
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  16. #14

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    @feelfree: das gibt jetzt aber Minuspunkte!

    der TS scheint wohl eine empfindliche Natur zu sein bezogen auf Geräusche, deshalb würde ich raten hier mit Kanonen auf Spatzen zu schießen (sonst sitzt er 20 Jahre lang in seinem Raum und ärgert sich doch Trockenbau gewählt zu haben, weil man etwas hört - etwas was man auch bei Massivwand gehört hätte).
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  17. #15

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    @Alex, von der Einschätzung des TS gebe ich Dir recht aber ich kann nicht erkennen wo der Vorteil von Vakuumplatten für den Schallschutz liegt. Außerdem ist das Zeug unendlich teuer.
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