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  1. #1

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    Aspestschindeln (Fasade) Oh je...

    Hallo, an unseren EFH (70er Jahre) sind die Giebelseiten leider mit Aspest geschindelt. Jetzt übrlege ich ob streichen lassen(ist das nocherlaubt?) Lieber entsorgen(zukunfssicherer?) ? Odergibts da noch andere Möglchkeiten wie einfach was drüber( Holz oderso)?
    Wenn die Schindeln nur gestrichen werden darf da später mal zu Reperaturzwecken eine ausgetauscht werden?
    Natürlich sollte es kostengünstig werden.

    Im Voraus schonmal Vielen Dank für Tipps . Gruß der Konzeptlose
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  2. Aspestschindeln (Fasade) Oh je...

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Asbest Ne Pest ist das zwar auch aber, naja...

    Was möchstest du mit dem Anstrich bezwecken? Ist denn sichergestellt das es wirklich Asbest ist? Laboruntersuchung oder Herstellerinformationen? Handelt es sich um Asbest ist über eine Entfernung nachzudenken, wenn die Fassade neu gemacht werden soll. Ausflicken geht auch noch, aber eben ohne Asbest haltiges Material.

    Grundsätzlich etwas für eine Fachfirma die entsprchend nach TRGS dazu befähigt ist. Auch wenn der Asbest fest gebunden in dem Werkstoff enthalten sein wird.
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  4. #3

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    Wenn die Schindeln i.O. sind:

    Dran lassen, solange die Fassade seinen Zweck erfüllt.

    Wenn nicht: runter und neu --> Aber nur durch Fachfirma

    Reparatur: Austausch gegen Asbestfreie Faserzementplatten ist durch Fachfirma auch in Teilflächen möglich.
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  5. #4

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    Hallo WebMaster,

    als Privatperson darfst Du die Platten auch selbst abbauen und entsorgen - korrigiert mich, falls das nicht korrekt ist. Dabei bitte die entsprechende Schutzkleidung nicht vergessen (Vollanzug + Maske mit Schutzklasse FFP3); wichtig ist es zudem, die Platten ohne zerschlagen/zerbrechen zu entfernen, gut wäre auch, diese vorher bzw. während des Vorgangs zu wässern, um Staubentwicklung zu verhindern. Die Entsorgung ist auf vielen Deponien möglich, verpackt in so genannten BigPacks, die Du dort erwerben kannst. Die Entsorgungskosten pro Tonne sind übrigens geringer als bei Restmüll (bei uns liegen sie um 90 Euro pro Tonne, Restmüll bei 140 Euro pro Tonne). Soweit ich weiß, darf der Transport nur von Personen mit entsprechender Gefahrgut-Genehmigung vorgenommen werden - besser also nicht einfach auf dem Hänger zur Deponie fahren.

    Gruß
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  6. #5

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    Blackflag, dir ist bewusst das es sich um einen Schüler handelt? Alter unbekannt. Ich finds schon fahrlässig ihm das zu raten. Mal abgesehen das so ne Fassade nicht in 2 Meter Höhe steht. Soll er das Gerüst auch noch selber bauen?

    Und vorallem wer errichtet dann die neue Fassade? Wer hält die gesetzlichen Bestimmungen ein? Die nicht nur in Hinsicht auf die Neuerstellung wichtig sind, sondern auch beim Entfernen der Fassade. Kannst ja mal Asbest entfernen und der freundliche Nachbar ruft die Sitte, dann hast aber ein ganz großes Problemchen. Besonders, wenn dann Sprühflasche (zur Staubvermeidung), Staubsauger, Warnhinweise und der ganze anderen behördliche Kram nicht vorhanden ist.
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  7. #6

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    Ich rate garnichts, ich gebe nur wieder, wie die Situation ist. Welche Maßnahmen eine Privatperson in Bezug auf Kennzeichnung, Anmeldung etc. vornehmen muss, weiß ich nicht, die entsprechenden Stellen geben Auskunft.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von WebMaster Beitrag anzeigen
    Hallo, an unseren EFH (70er Jahre) sind die Giebelseiten leider mit Aspest geschindelt. Jetzt übrlege ich ob streichen lassen(ist das nocherlaubt?) Lieber entsorgen(zukunfssicherer?) ? Odergibts da noch andere Möglchkeiten wie einfach was drüber( Holz oderso)?
    Wenn die Schindeln nur gestrichen werden darf da später mal zu Reperaturzwecken eine ausgetauscht werden?
    Natürlich sollte es kostengünstig werden.
    Du hast noch nicht verraten, was Du eigentlich erreichen willst. Müssen die Schindeln runter, weil sie kaputt sind oder die Optik verändert werden soll? Oder nur, weil Asbest drin ist? Falls Letzteres der Fall sein sollte, kann man die einfach von einer Fachfirma abbauen und entsorgen lassen. Oder alternativ auch dran lassen. Die tun da niemandem weh, sofern sie nicht runterfallen...
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  9. #8

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    Auch beim Runterfallen passiert da nichts. Theoretisch wäre das Brechen nicht mal gefährlich. Weil der Faserteil viel zu groß ist um Lungen gänglich zu seien. Empfehlen würde ich es dennoch nicht. Das Bearbeiten mit Trennschleifer oder Schleifgeräte, Bohrern wäre aber sehr sehr dumm...
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  10. #9

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    @blackflag Hi, soweit mir bekannt:

    Für den Umgang mit Asbest und bei der Asbest-Abfallentsorgung beschreiben die Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) besondere Schutzmaßnahmen. Jeder Betrieb, der Abbruch-, Sanierungs- oder Instandhaltungsarbeiten durchführt oder asbesthaltige Abfälle beseitigt, muß über sachkundige Mitarbeiter verfügen.


    Gefahrenbegründende Tätigkeiten sind auch für Priatpersonen verboten und begründen einen Straftatbestand im Umweltbereich (§§ 326, 328 StGB). Daher benötigen auch Privatpersonen einen Sachkundenachweis beim Umgang mit Asbest. Der notwendige Sachkundenachweis bestätigt, dass die Kenntnisse über einschlägigen Vorschriften und Bearbeitungsverfahren erworben wurden.


    Anlage 4 TRGS 519


    LG
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  11. #10

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    Hallo DanVet,

    danke für den interessanten Hinweis; wenn Deine Passage aktuell Gültigkeit besitzt, darf ein Privatmann ohne vorherige Schulung keinen Umgang mit asbesthaltigen Materialien haben. Meine Aussage (siehe oben) wäre damit falsch. In der Praxis gibt es wahrscheinlich keinen Privatmann, der solch eine Schulung besucht hat. Es geistern vielfältige Meinungen durch das Internet, daher würde ich dringend raten, die entsprechenden öffentlichen Stellen zu kontaktieren, um eine sichere Basis zu haben.
    Deine Aussage DanVet erscheint mir jedoch nachvollziehbar und wäre sicherlich auch der richtige Weg, auch wenn die Praxis gerade bei Asbestzement wahrscheinlich anders aussieht.

    Beste Grüße
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  12. #11

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    Zitat Zitat von BlackFlag Beitrag anzeigen
    Deine Aussage DanVet erscheint mir jedoch nachvollziehbar und wäre sicherlich auch der richtige Weg,
    Der einzige Weg, da gesetzliche Bestimmung. Siehe TRGS.

    auch wenn die Praxis gerade bei Asbestzement wahrscheinlich anders aussieht.

    Beste Grüße
    Bezweifel ich, weil die Strafen im sehr sensiblem Bereich liegen. Und man weiß ja, Dummheit/Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Das macht man für gewöhnlich nur einmal, wenn man erwischt wurde.
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  13. #12
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    Danke für Eure Antworten.
    Schüler bin ich nur noch hier .Ich überlege halt den Asbest entsorgen zu lassen (natürlich Fachfirma) obwohl noch 99% der Schindeln Top sind. Vielleicht Zukunftssicherer?
    Oder streichen/spritzen lassen, wobei das Reinigen wohl nicht so funktionieren wird (?).Gibt es da Spezialfarbe? Erfahrungswerte mit Asbest Streichen/entfernen/reinigen usw. sind sehr willkommen. Gruß
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  14. #13

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    Lass das mit dem Streichen seien. Genauso wie mit dem Entfernen, denn dann halst du dir einige Pflichten auf die nicht weniger kostspielig sind.

    Wenn die Platten noch gut sind, dann lass sie dran so lange sie den Zweck erfüllen. Außer du möchtest deine Fassade neu gestalten und willst so oder so sanieren.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Ich bekräftige auch nochmal meinen Kommentar von #8: Wenn gut, FINGER WEG! So eine Asbestschindel wird im Alter nicht unbedingt schöner, Sie behält aber Ihre Funktion, bis sie bricht. Kein Reinigen, Kein Anstreichen, kein Schneiden, Kein Bohren --> einfach in Ruhe weiter altern lassen und einzelne beschädigte Schindeln durch neue asbestfreie austauschen LASSEN.
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  17. #15

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    Na ja kommt auf den Zustand der Schindel an. Wenn darauf eine Farbe haften kann ohne das gereinigt werden muss warum nicht.
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