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  1. #1

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    Bohrung für Bodengutachten / Erdsonde kombinieren?

    Erstmal Hallo Forum !

    Ich war die letzten paar Wochen froh, hier als stiller Mitleser ein paar Dinge lernen zu dürfen und freue mich, dass es dieses tolle, anscheinend nicht nur mit engagnierten Bauherren, sondern auch mit vielen Profis bestückte Forum gibt.
    Meiner erste Frage offenbart warscheinlich gleich mein Laientum, aber ich suche nach dem Schock über die extrem angestiegenen Grundstückspreise der Stadt an allen Ecken Einsparpotenzial:

    Für das Grundstück muss sowieso ein Bodengutachten erstellt werden (wollen unbedingt Keller, grobe Angabe der Stadt fürs Neubaugebiet: Sand-Kies-Lehm-Gemisch über devonischem Tonschiefer, Mächtigkeit der Schichten unbekannt). KfW55 vorgeschrieben, kein Gasnetz --> Wärmepumpe. Flächigere Kollektoren sind kritisch (vorgeschriebene Baumbepflanzung), LWP zu laut, so dass fast nur noch eine Erdsonde in Frage kommt.

    Klar, Gesamt-Heizkonzept muss geplant werden, aber einfach mal unterstellt, eine 50m tiefe Bohrung für eine Sonde sei vorgesehen. Wenn sowieso wegen des Bodengutachtens gebohrt werden muss, könnte man nicht gleich das Vorhandensein eines Bohrers mit der Bohrung für eine Erdwärmesonde kombinieren?
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  2. Bohrung für Bodengutachten / Erdsonde kombinieren?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    abgesehen davon, dass nicht alle Bohrverfahren für alles geeignet sind und die Sondiergeräte für Baugrunduntersuchungen andere sind ...

    Für die Baugrunduntersuchung kannst du von einer Sondiertiefen von ca. 6 m ausgehen ... wird nicht ganz reichen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Gast vS Beitrag anzeigen
    abgesehen davon, dass nicht alle Bohrverfahren für alles geeignet sind und die Sondiergeräte für Baugrunduntersuchungen andere sind ...
    danke für die Antwort. Daraus lese ich, dass es schon ein großer Zufall sein müsste, wenn das mit dem gleichen Gerät gemacht werden könnte

    Zitat Zitat von Gast vS Beitrag anzeigen
    Für die Baugrunduntersuchung kannst du von einer Sondiertiefen von ca. 6 m ausgehen ... wird nicht ganz reichen.
    wäre, wenn der glückliche Zufall einträfe, ja weniger schlimm, es müsste ja nur weiter runter gebohrt werden...

    sehe aber ein, dass ich das wohl knicken kann !
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  5. #4

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    Nicht alle LWP sind laut. Es gibt einige dir schön leise sind, aber kosten dem entsprechend.

    Ich persönlich würde versuchen die Heizlast des Gebäudes zu drücken und auf Flächen Kollektor gehen. Kfw55 ist schon relativ gut gedämmt, da ist der Weg zum Passiv haus nicht mehr weit.

    Wie groß ist den das Grundstück.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Liesepetz Beitrag anzeigen
    Flächigere Kollektoren sind kritisch (vorgeschriebene Baumbepflanzung),
    Erzähle mal ein bisschen was über das Grundstück. Fläche, geplanter Gebäudeabstand zu den Nachbarn und noch ein paar Details zum Haus (Wohnfläche).

    Wird die Heizlast nicht zu hoch, dann lässt sich auf dem Grundstück vielleicht in kompakter Kollektor unterbringen. Das kostet zwar ein bisschen Arbeitszahl, dürfte aber unter´m Strich zu verschmerzen sein.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Den Geräteeinsatz gleich doppelt zu nutzen wäre sinnvoll, aber ich sehe neben den "falschen" Geräten noch die große Wahrscheinlichkeit, dass die Bohrung für die Erdwärmesonde letztendlich an der falschen Stelle platziert wird - wenn vor der Planung des Hauses und vor Baugenehmigung gebohrt wird.
    Sie könnte dann u.U. (viel) zu nah an der Garage, an der Terrasse - oder darunter liegen.
    Selbst wenn sie weit weg vom Haus eingebracht wird ergeben sich lange Leitungswege oder Einschränkungen bei der Bepflanzung, z.B. mit Bäumen.

    Wenn die Gebäudeabmessungen bereits feststehen, kann man darüber nachdenken - meist liegt aber dann schon das fertige Baugrundgutachten vor.

    Gruß
    Holger
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  9. #7
    Themenstarter

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    das Grundstück hat so 500m², es sind die üblichen 3m Grenzabstand freizuhalten, vorne u.U. etwas mehr, weil im Stile des Hauses gestaltete Müllunterbringungsanlagen hin sollen (Hammer, was im Bebauungsplan alles vorgeschrieben ist). Ihr habt aber vollkommen recht, dass es in die Gesamtplanung greifen muss. Und die wird gerade mächtig in Frage gestellt, da womöglich zu keinem vertretbaren Preis ein Keller mit Wohnraumnutzung von 1-2 Räumen möglich scheint (Tageslicht, s. anderer Thread) und die Hausgröße und ggf. entsprechend Lage auf dem Grundstück verändert werden muss. Ich werde wohl auf diesen Thread zurückkommen, wenn ich mit der anderern Frage einen Schritt weiter bin.
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