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Wasserbasierte Grundierungen auf Gipsputz extrem nachteilig f. Haftung d. Tapete?

Diskutiere Wasserbasierte Grundierungen auf Gipsputz extrem nachteilig f. Haftung d. Tapete? im Forum Ausbaugewerke auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Walter M.
    Gast

    Frage Wasserbasierte Grundierungen auf Gipsputz extrem nachteilig f. Haftung d. Tapete?

    Ich möchte mein DG tapezieren mit Raufaser und dann anstreichen (Massivwände mit Gipsputz sowie Trockenbau GK-Platten) und habe zum Thema Grundierungen schon einige Empfehlungen in Bauforen gefunden.
    Nun habe ich in diesem Artikel ( http://www.gips.de/industrie/igb/pub...tapezieren.htm ) gelesen, dass bei NEUEN Gipsputzen es ehebliche Haftungsprobleme beim Grundieren mit wasserbasierten Grundierungen gibt. Die Haftung kann damit noch schlechter sein als OHNE (!) Grundierung.
    Hier wird empfohlen, bei Gipsputz überhaupt nicht zu grundieren, sondern stattdessen nur vorzukleistern.
    Dann sind diese ganzen Grundierungen (Tapetengrund, Tiefengrund lösemittelfrei, etc.) also Blödsinn - ja sogar nachteilig - zumindest auf neuen Gipsputzen?

    Und gilt das dann nicht auch für Gipskartonplatten? Wieso soll man hier mit Tapetenwechselgrund o.ä. hier die Haftung herabsetzen, wenn man dann hinterher mit extra Spezialkleister (am besten mit Kleberzusatz Ovalit, wie ich gelesen habe) diese Haftung wieder erhöhen?
    (Übrigens: Bei mir kommt die Rauhfaser eh nie wieder ab, also wozu Tapetenwechselgrund?).
    .
    Gruß
    Walter M.
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  2. Wasserbasierte Grundierungen auf Gipsputz extrem nachteilig f. Haftung d. Tapete?

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  3. #2

    Registriert seit
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    914

    Immer diese Zitate

    Hallo Walter,

    der link führt zu einem "Artikel", der Probleme zur Haftung von Tapeten auf Leicht-Gips-Putz behandelt.

    Gelegentlich kommt/kam es auf diesen Putzen vor, dass die Tapeten nicht halten/hielten.

    Grund in Kurzform: "totgedrücktes, überwässertes Material"

    Die Aussage, Zitat: - dass bei NEUEN Gipsputzen es ehebliche Haftungsprobleme beim Grundieren mit wasserbasierten Grundierungen gibt. Die Haftung kann damit noch schlechter sein als OHNE (!) Grundierung

    -bezieht sich grundsätzlich erst einmal auf diesen "Spezialfall" s.o.

    Ja und wenn die Raufaser eh NIE wieder abkommt, dann (er)spar dir doch die ganzen "vorbereitenden" Maßnahmen. Wozu ham wohl kluge Leute diese ganzen Untersuchungen angestellt?

    ich find den ganzen Aufsatz noch:*zitat*: ...Mensch lass das Studieren sein, mit dem allergrößten Schunde seif die Kunden ein...
    Geändert von MichaelG (05.12.2005 um 12:37 Uhr) Grund: halbsatz überflüssig
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  4. #3
    Walter M.
    Gast
    hmm.... ja ok, dass heißt also, dass ich dann KEINE vorbereitenden Maßnahmen benötige?
    Mir geht´s nur darum, dass die Raufaser mir beim Überstreichen sicher kleben bleibt und nicht abfällt. Also dann sind weder bei GK-Platten noch bei Gipsputz Grundierungsmaßnahmen notwendig? Auch kein Vorkleistern?

    Grüße
    Walter M.
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  5. #4
    khs-hh
    Gast
    auf Rigips würde ich immer vorkleistern
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  6. #5

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    Entschuldigung

    so ist das mit Zitaten, unvollständig undundund.

    Auf Gipskarton habe ich jetzt überall gefunden:

    "wasserlöslicher Tiefengrund", was für einer nu auch immer oder Tapetenwechselgrund.

    Sie selbst haben doch dann wohl ähnliches gefunden/gelesen?

    Bei "Strukturputzen" auf Gipskartonflächen ist immer eine "Spezialbehandlung" vonnöten, da der UV-belichtete Karton "durchschlagen kann. Bei einer richtigen Tapete sehe ich diese Gefahr so nicht.

    Eigentlich empfehle ich meinen Bauherren immer ein Glasdekogewebe oder ähnliches auf Gipskartondecken im DG und oder oder Holzunterkonstruktionen...

    www.sto.de /Produkte/Innenraum/Glasdekogewebe

    Aber, jeder wie ER will.
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  7. #6
    Walter M.
    Gast
    Vielen Dank für Eure Antworten.
    Zum Abschluss noch eine letzte Frage: Wenn ich nun z.B. bei der Massivwand den Gipsputz vorkleistere (anstatt Grundierung), welcher Zeitpunkt ist der richtige?
    Unmittelbar vor dem Tapezieren, damit die Wand vom Vorkleistern noch feucht ist?
    Oder z.B. ein paar Tage vorher, damit die Wand absolut trocken ist?

    Dazu konnte ich noch nirgends eine Aussage finden, auch nicht auf den Kleisterpackungen.

    Gruß
    Walter M.
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  8. #7

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    Antwort eines NICHTMALERS

    Nach meiner Beobachtung ist der "Vorkleister" fest, also angetrocknet.

    Wichtig ist/sind die jeweils richtige Produktauswahl, die Empfehlungen des Tapetenhersteller sowie die Empfehlungen des Kleisterherstellers.

    Mehr kann ich als Stucki nicht beitragen, sorry. Es ist auch schlecht möglich den Untergrund aus der Ferne zu bewerten. Hier steht der Ausführende in der Verantwortung.

    Gruß MichaelG

    www.metylan.de dann Handwerk....
    Geändert von MichaelG (06.12.2005 um 09:28 Uhr) Grund: link vergessen
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  10. #8
    Walter M.
    Gast
    das ist auch meine Vorstellung bisher vom Vorkleistern. War mir nur nicht sicher.
    Tja, liegt in der Verantwortung des Ausführenden... der bin ich selbst ;-)

    Und die Metylan-Handwerkerseiten habe ich auch schon durch. Da steht zu dieser Frage nix.
    Antwort habe ich auf meine Anfrage bei Metylan bisher auch nicht bekommen...

    Naja - vielleicht auch nur ne dumme Frage, die sich die Handwerker gar nicht erst stellen...

    Grüße
    Walter M.
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  11. #9
    Avatar von stefanSmi
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    Grundieren

    Hi
    wir haben die Wände und den Gipskarton (mit den jeweiligen Mittel grundiert).
    Zum einen hat das den Vorteil, dass es leichter ist zu tapezieren ist (die Tapete läst sich schieben) zum anderem kriegt man sie leichter (bzw bei Gips überhaupt) wieder runter. Ach ja und Kleben tun sie auch heute noch.
    Die Aussage "die bleibt immer dran ist "interesant" wie sieht das den in einigen Jahren aus. immer übersreichen da geht die Strucktur verloren und es setzt vorraus, das auch keine Löcher (von Nägel oder Dübeln) mehr zugespachtelt werden müssen und auch keine neuen Leitungen, Steckdoisen und/oder Schalter eingebaut werden.
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