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  1. #1

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    Biberschwanz Eindeckung auf Brandschutzwand

    Nachdem das Dach nun neu gedeckt ist (Biberschwanz Kronendeckung Kera-Biber), wollte ich nun noch die 24er Brandschutzwände an den Giebelseiten neu eindecken. Ich habe mir gedacht, auf die Brandschutzwand Dachlattenstücke im entsprechenden Abstand mit Dachdeckermörtel zu befestigen und dann entweder doppelte Biberschwanz-Dachziegel ohne Versatz darauf festzuschrauben oder die aufwändigere Lösung, jede zweite Reihe mit einem Halbziegel und einem Vollziegel zu verschrauben um den Versatz auf dem Dach beizubehalten.
    Warum gibt es eigentlich nur Doppelte Dachziegel aber keine Halb-Voll-Halb-Ziegel ??? Dann könnte man sich die unzähligen Schnitte sparen...
    Oder haben die Profis hier noch einen anderen Vorschlag ?

    MfG
    JayJayS
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  2. Biberschwanz Eindeckung auf Brandschutzwand

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  3. #2

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    Halb-Ganz-Halb gibt es.
    Jedenfalls von manchen Herstellern.
    Warum man damit Schnitte spart, verstehe ich jedoch nicht. Man braucht doch bei beiden je einen Schnitt, um den gewünschten "Anderthalber" zu bekommen.
    Der doppelte hat sogar den Vorteil, auch ungeschnitten nutzbringend verlegt werden zu können.
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  4. #3

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    hallo JayJay,

    dann mußt Du schon mal was zeigen (Foto)
    Ist nämlich schon ein Unterschied, ob die Deckung über die Brandwänd(e) durchläuft oder ob die Brandwände aus der Dachfläche herausgehoben sind und eigene (schmale) Dachflächen bilden.

    Kerabiber sind eben auch beim Zubehör nicht so der Hit.

    mfg
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  5. #4
    Themenstarter

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    @Julius
    Wenn ich abwechselnd einen Doppelziegel und Halb-Ganz-Halb-Ziegel (wie auch die richtig heißen mögen) lege, braucht man überhaupt keinen Schnitt. Oder hättest du nur die reine Wandbreite ohne Überstand überdeckT ?

    @Biber53
    Wie ich bereits anfangs geschrieben habe, ist das dach bereits gedeckt. Daraus ergibt sich, daß die Brandschutzwand über das Dach hinausragt und dieser schmale Abschnitt auch mit einer Biberschwanz-Doppeldeckung eingedeckt werden soll.
    Die brandschutzwand hat mit Putz eine Stärke von ca. 28-30cm. Damit würde sich ein seitlicher Überstand von jeweils ca. 3cm pro Seite ergeben.
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  6. #5

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    Wie vertragen sich denn Deine hölzernen Dachlattenstücke (brennbar B2) mit den Anforderungen an eine Brandwand ?
    Ebenso müssen die Anforderungen an eine "harte Bedachung" nach DIN 4102 berücksichtigt werden.

    Gruß
    Holger
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    Moin,

    Härte Bedachung wäre ok, Holz bei Brandwand ein no go.

    Gruß

    Stefan ibold
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  8. #7
    Themenstarter

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    Holz und Brandschutz ist ein Argument...
    Aber einen Lösungsvorschlag kann ich hier keinen herauslesen...
    Demzufolge bliebe wohl doch nur aufzumörteln und die Absätze zum Einhängen der Biberschwänze entsprechend auszuformen und die Ziegel dann zu verschrauben mit dem Mörtel/Mauerwerk...
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  9. #8

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    Bei der harten Bedachung wäre ich mir nicht so sicher, da die Seiten offen sind und die Dachlatten sichtbar und somit für ein Feuer und Funken erreichbar wären. Möglicherweise könnten Ortgangziegel und eine Vermörtelung helfen.
    Das es aber eine Brandwand ist, kommt es sowieso nicht in Frage.

    Gruß
    Holger
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  10. #9
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    Zitat Zitat von OLger MD Beitrag anzeigen
    Bei der harten Bedachung wäre ich mir nicht so sicher, da die Seiten offen sind und die Dachlatten sichtbar und somit für ein Feuer und Funken erreichbar wären. Möglicherweise könnten Ortgangziegel und eine Vermörtelung helfen.
    Das es aber eine Brandwand ist, kommt es sowieso nicht in Frage.

    Gruß
    Holger
    Ich verstehe Ihren Beitrag nicht ! Bei meinem letzten Beitrag steht nichts von Dachlatten oder Holz...
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  11. #10

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    dachlatten einmörteln ist ein no go. bis auf den mörtel kann alles wegfliegen. wie sieht es mit regendicht unter deiner dachhaut aus? aus welchen material besteht der brandwandabschluss oben?
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  12. #11

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    dachlatten einmörteln ist ein no go. bis auf den mörtel kann alles wegfliegen. wie sieht es mit regendicht unter deiner dachhaut aus? aus welchen material besteht der brandwandabschluss oben?
    Norbert, wenn ich den TS richtig verstehe, dann will er das alles mit Mörtel realisieren....
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  13. #12
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Kalle88 Beitrag anzeigen
    Norbert, wenn ich den TS richtig verstehe, dann will er das alles mit Mörtel realisieren....
    RICHTIG !

    Da das Thema Holz und Brandschutzwand schon weiter oben diskutiert und damit durch ist...

    @rolf a i b
    Was hat die Dachhaut mit der Brandschutzwand die ca. 50cm über das Dach hinausragt zu tun...?

    @all
    Muß meinen Eröffnungtread berichtigen, auf dem Dach ist eine Doppeldeckung und keine Kronendeckung...
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  14. #13

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    Zitat Zitat von JayJayS Beitrag anzeigen
    RICHTIG !

    Da das Thema Holz und Brandschutzwand schon weiter oben diskutiert und damit durch ist...
    Ändert nichts daran, dass dein Vorhaben Plan und Ziellos ist.. Du willst also ein Auflager für die Doppeldeckung mit Mörtel realisieren? Wo liegt der Mörtel denn drauf? Auf der Dämmung oberhalb deiner Brandwand? Oder ist deine Brandwand garnicht gedämmt und ist eine optimale Kühlrippe?

    Soll sowas wie Aluminium oder Metallprofile geben, anstatt da mit Mörtel rumzuschmieren... Oder man macht ne ordentliche Verblechung und ersparrt es sich da oben Biber drauf zu montieren.
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  16. #14

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    Die brandschutzwand hat mit Putz eine Stärke von ca. 28-30cm. Damit würde sich ein seitlicher Überstand von jeweils ca. 3cm pro Seite ergeben.
    Früher wurden ausnahmslos, um die Doppeldeckung "zu beenden oder zu beginnen" halbe und ganze Biberbreiten kombiniert.
    Im Ortgangbereich (Deine Brandwand hat demnach 2 Ortgänge) ist es immer wieder zu Problemen mit der dauerhaften Befestigung der halben Biber gekommen.
    (Biber runtergefallen, weil Latten zu kurz, aufgespalten, Kippmoment bei großem Überstand...)

    Deswegen wurden 5/4 und 3/4 breite Biber entwickelt (immer bezogen auf die jeweilige Nennbreite). Das schwächste, weil schmalste Glied wäre hier der 3/4 breite Biber. Dieser läßt sich im Ortgangbereich wesentlich kippsicherer befestigen als der 1/2 breite Biber.
    Bezogen auf das Süddt. Format 18/38 cm, sind der 3/4 Biber 13,5 cm breit und der 5/4 breite Biber 22,5 cm breit.
    Kombiniere beide in jeder Reihe und dann paßt es.

    Vorher klären ob, die Ziegelei dies im Programm hat.
    Ansonsten 2 x 18 cm = 36 cm, nächste Reihe 3 x 12 cm = 36 cm (ja die 12 cm mußte dann natürlich schneiden und zwar so, daß die Schnitte im Fußbereich sauber zueinander passen.

    So etwas kann, wenn es halten soll, eigentlich nur in Mörtel gelegt werden. Und eine zusätzliche Befestigung wäre nicht zu verachten.

    mfg
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  17. #15

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    Zitat Zitat von JayJayS Beitrag anzeigen
    auf die Brandschutzwand Dachlattenstücke im entsprechenden Abstand mit Dachdeckermörtel zu befestigen
    das steht es - schwarz auf grün - das hält doch nicht!
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