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Dachboden im Neubau begehbar machen

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  1. #1

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    Frage Dachboden im Neubau begehbar machen

    Hallo,

    ich möchte in unserem mittlerweile 1.5 Jahre alten Neubau den Spitzboden (unter Kaltdach) begehbar machen. Aufgrund der geringen Höhe (~1.5m) wird er auch in Zukunft nur als Lagerraum und dieser ausschließlich für leichte Teile dienen. Eine Dämmung ist nicht vorgesehen. Ich möchte im folgenden mein Vorhaben kurz umreißen und würde gerne erfahren, was die Erfahrenen davon halten

    Als Bodenbelag möchte ich Rauhspund (2000x121mm in 23mm Dicke) mit Nut und Feder aus Kiefer verwenden. Das unbehandelte Holz halte ich gegenüber MDF, HDF und OSB bezüglich Feuchtigkeitsregulierung für die gesündeste Variante. Da ich schon des Öfteren gelesen habe, dass man die Hölzer nicht an- sondern aufschrauben soll, würde ich Spax (Senkkopf) nehmen, deren "gewindeloser" (wie heisst der Fachjargon ? :-) ) Teil der Dicke des Holzes entspricht. Den Rauhspund würde ich vorbohren und einmal mit dem Senker drübergehen, um einem Einreißen des Holzes vorzubeugen. Da die Enden der Hölzer längenbedingt nicht immer auf einem Balken zu liegen kommen, würde ich sie stattdessen zur Stabilisierung im Drittel-Verbund verlegen. Als optionale Maßnahme würde ich eventuell noch in Betracht ziehen, pro Quadratmeter einmal mit der Bohrkrone ein Loch mit 8cm Durchmesser zu bohren (Hinterlüftung ?).

    Hiermit hat der Laie alles gesagt, was meinen die mit Expertise dazu ?

    Vielen Dank schon im Voraus!
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  2. Dachboden im Neubau begehbar machen

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  3. #2

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    Rauspund i.O. würde aber eher auf Hobeldielen gehen. Aber warum Kiefer?
    23 mm kommt auf den Abstand der Kehlbalken an.
    Ich würde Dielenschrauben der Firma H.... nehmen und in der Feder schrauben.
    Dein großes Loch halte ich für sinnfrei.
    Deine freiliegenden Stöße halte ich für ein Problem. Warum nur 2 m lang, bekommst Du längere nicht nach oben? Der Verband ist o.K. würde aber trotzdem so legen, dass die Stöße auf dem Kehlbalken liegen oder den Stoß hinterlegen.
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  4. #3
    feelfree
    Gast
    Wie bekommst Du den Zugang gedämmt und dampfdicht?

    Ich würde die Stöße auf die Kehlbalken legen. Man kann die Bretter nämlich auch auf die passende Länge einkürzen ;-)
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  5. #4

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    - Vollgewindeschrauben nehmen
    - Auf dem Balken stoßen. Gibt ja unterschiedliche Längen und eine wird schon in dein Rastermaß passen ohne Unmengen an Verschnitt zu produzieren.
    - Löcher im Boden sind überflüssig
    - Vorbohren und Senken ebenso.
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  6. #5
    feelfree
    Gast
    Laienfrage, rein aus Interesse: Könnte man nicht auch einfach nageln statt schrauben? Vor-/Nachteile?
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  7. #6

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    Vorteile: Sofern mit Schussgerät geht das wesentlich schneller u. günstiger.

    Nachteil: Ist zwar hier nicht so wichtig, aber die Bretter können das Knirschen anfangen.

    Man kann es natürlich auch Nageln. Bei Dielung die in Wohnbereichen liegt würde ich es aber nicht empfehlen. Da man hier aber von aus gehen kann, dass es A. keine statische Relevanz hat und B. nicht tagtäglich auf und ab gegangen wird kann man auch Nageln.
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  8. #7
    Avatar von saarplaner
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    Bevor hier hier weiter nach der besten Lösung für den Belag suchen...

    Ist der Spitzboden dazu ausgelegt (statisch) worden, überhaupt irgendwelche Lasten zu tragen?

    Sonst ist alles weitere Schreiben über Aufbauten hinfällig.
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  9. #8

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    Wenn ein Spitzboden ca. 1,5 m Lichte und einen Zugang hat dann muss er doch für 1,0 kn/m² ausgelegt sein. Das reicht wohl für die Lagerung von Schi und Co..
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von saarplaner
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    Von einem Zugang steht im ersten Post nix.

    Also muss er im schlimmsten Fall sich selbst und die Dämmung halten...
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  12. #10
    Themenstarter

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    Holla, so viele Antworten. Gut, ich versuche das mal chronologisch abzuarbeiten:

    Friedel1953
    Rauspund i.O. würde aber eher auf Hobeldielen gehen. Aber warum Kiefer? ---> Weil es im lokalen Baumarkt im Angebot ist ;-)
    23 mm kommt auf den Abstand der Kehlbalken an. ---> Abstand beträgt 60cm
    Ich würde Dielenschrauben der Firma H.... nehmen und in der Feder schrauben. ---> Super, werde ich berücksichtigen.
    Dein großes Loch halte ich für sinnfrei. ---> Ist dies nicht hilfreich für die Hinterlüftung ?
    Deine freiliegenden Stöße halte ich für ein Problem. Warum nur 2 m lang, bekommst Du längere nicht nach oben? --> So ist es, mit mehr als 2m komme ich nicht durch die Deckenluke. Ist doch recht eng konstruiert.
    Der Verband ist o.K. würde aber trotzdem so legen, dass die Stöße auf dem Kehlbalken liegen oder den Stoß hinterlegen. --> Gut, dann werde ich in Erwägung ziehen, die Bretter zuzuschneiden, wenn hier dann jeweils zwei Enden eines Rauhspundbretts auf einem Balken zu liegen kommen, verschraube ich dann zweifach, also beide bretter mit separater Schraube ?

    feelfree
    Wie bekommst Du den Zugang gedämmt und dampfdicht? ---> Der Zugang zum Spitzboden ist eine nach EnEV verordnete Dachluke. Der Spitzboden ansich ist wie gesagt unter einem Kaltdach, also ungedämmt und das soll er auch bleiben

    Kalle88
    Vollgewindeschrauben nehmen --> Ich habe des Öfteren gelesen, dass man dies nicht unbedingt machen soll, da man sich somit eine gute Schallbrücke baut ?
    Auf dem Balken stoßen. Gibt ja unterschiedliche Längen und eine wird schon in dein Rastermaß passen ohne Unmengen an Verschnitt zu produzieren. --> Siehe Friedel1953
    Löcher im Boden sind überflüssig --> Siehe Friedel1953
    Vorbohren und Senken ebenso --> Reißt mir dann nicht das Holz ? Anbei, welche Schraubenstärke ist zu empfehlen ?

    Saarplaner
    Ist der Spitzboden dazu ausgelegt (statisch) worden, überhaupt irgendwelche Lasten zu tragen? --> Nicht explizit, aber nach Rücksprache mit meinem Bauträger kann er problemlos leichte Nutzlasten tragen. Hier sollen nur ein paar Kartons Lego, Snowboards und dergleichen gelagert werden.

    Ich hoffe, hiermit genug beigesteuert zu haben und danke im Vorfeld schon Mal für die Arbeit, die Ihr Euch macht.

    Gruß

    Christian
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