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EWP Stromverbrauch

Diskutiere EWP Stromverbrauch im Forum Heizung 2 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Filou17
    Gast

    EWP Stromverbrauch

    Hallo,wir wohnen seit Oktober 2013 in unserem Neubau (KfW 70) und haben die erste Stromrechnung für Oktober und November bekommen.In der Zeit haben wir ganze 1637 kwh verbraucht und müssen nun über 300€ nachzahlen.Nach Rücksprache mit dem Kundendienst des Wärmepumpenanbieters ist der Verbrauch von 800 kwh/Monat im "Winter" normal?!Hat jemand die gleichen Erfahrungen beim Neubau gemacht?


    Hier einmal unsere Daten:

    - 125m2
    - Wärmepumpe Leistung von 7,78 kw
    - WW-Bereitung mit Frischwassersystem 300l

    Unsere Einstellungen an der WP haben wir wie folgt vorgenommen:

    Hkr 21,5
    Ww 45
    Rl_t 30
    Aussen 3
    Brauchw 37,5
    Vorlauft 26,9
    Rückl 27,1
    Heissgastemp 26,9
    Frischwassertemperatur -100
    Unterkühlung 23,3

    Heizkreis
    Rlsoll 18 24
    Rlsoll 0 26,5
    Rlsoll -15 28,5

    Sollwert
    Raumsoll 21,5
    Aufheiztem 3K
    Absenktemp -2K
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  2. EWP Stromverbrauch

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  3. #2
    Avatar von Geodesy
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    Was ist EWP?

    Wahrscheinlich ne Sole-Wasser-Wärmepumpe

    Mein Verbrauch lag in den letzten 4 Wochen bei rd. 350 kwh

    10 kw WP, 190 m² Wohnfläche

    Im WZ haben wir immer 22-23°

    Die ganzen Werte meiner WP kenne ich nicht, das macht der Heizungsfreund ;-)
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  4. #3

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    bei den Temperaturen in diesem Winter sind 800kWh/Monat elektrisch mit einer "Erdwärmepumpe" von 8kW definitiv nicht normal. Genaueres würden die Laufstunden des Verdichters sagen. So ist es stochern im Nebel
    Läuft da noch ein Estrich-Aufheiz-Trocken-etc Programm??
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  5. #4

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Heizlast des Hauses nach EN12831? Gibts sowas? Wenn nicht alternativ die Gebäudedaten aus dem EnEV Nachweis.
    Die 1637kWh Strom sind nur WP für normale Heizzwecke und WW und ohne Haushaltsstrom? Ohne irgendwie Funktionsheizen vor Einzug
    Mal gaanz grob überschlagen: 1637kWh el. in 2 Monaten = 27kWh el / Tag bei eher milden AT.
    Bei 180 Heiztagen, wären das schon 4860 kWh el, bei einer JAZ von 4 (welche Art von EWP genau?), wären wir bei knapp 20.000kWh th.
    Entweder Ihr habt 300m² beheizte Fläche oder irgendwas stimmt da nicht bzw. läuft da nicht optimal.
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  6. #5

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    hab ich gerade erst gesehen, Deine Daten sind aber Stillstandsdaten, oder? Im Betrieb muß Heißgas/Unterkühlung wesentlich höher liegen
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  7. #6
    Avatar von coroner
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    Klingt irgendwie komisch.
    Ist da vielleicht noch das Estrichprogramm drin gewesen?

    Ansonsten zum Vergleich:
    LWWP (!) 340qm Enev2007KfW55 (also relativ vergleichbar) , 8 Pers. WW
    Oktober 516 kWh
    November 810 kWh

    Gruß
    -c
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Filou17 Beitrag anzeigen
    .... ist der Verbrauch von 800 kwh/Monat im "Winter" normal?!
    Welcher Winter? Wir hatten doch noch gar keine richtig kalten Tage. Wenn ich mir meine Aufzeichnungen so anschaue, dann lagen die Außentemperaturen letzten Okt. und Nov. fast durchweg über 0°C, teils sogar zweistellig. Nur Ende November gab´s ein paar kältere Tage.

    Bei einem Neubau liegt zu Beginn der Energiebedarf zum Heizen etwas höher weil die Bude erst einmal richtig trocken werden muss, aber bei der heutigen Bauweise hält sich das auch in Grenzen.
    Ist im Zählerstand noch das Funktions- und Belegreifheizen des Estrich enthalten, dann wäre der hohe Verbrauch auch zu erklären.

    Wenn ich aber lese 125m2, dann dürfte die Heizlast eher gering sein, selbst wenn KfW mit der WP schöngerechnet wurde.

    Die 1.637kWh im Zeitraum Anfang Oktober bis Ende Nov. sind nicht erklärbar. Selbst wenn man unterstellen würde, dass während dieser Zeit die Heizlast ständig bei 50% der Auslegungsheizlast gelegen hätte, was definitiv nicht der Fall war, und man die Heizlast mit 6kW unterstellt (schon hoch gegriffen bei 125m2), dann wären das etwa 4.320kWh thermisch und bei einer JAZ jenseits der 4 halt um die 1.000kWh elektrisch. WW für die paar Tage spielt keine große Rolle und geht hier im Rauschen unter.

    Was für ein Kollektor wird genutzt?

    Ich würde anfangen regelmäßig aufzuzeichnen. Zudem sollte der Einbau eines WMZ (anscheinend nicht vorhanden) in Erwägung gezogen werden, damit man sieht, wieviel thermische Energie erzeugt wurde. Damit könnte man einen Fehler der WP relativ schnell ermitteln.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Avatar von Geodesy
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    Kann mir mal jemand nochmal die Tabelle geben wo die Heiztage aufgeführt sind? Wieviel Prozent im Jan, Feb, März, etc. Heizkosten im Jahr anfallen. Ich komme gerade nicht auf den Namen Heiz???
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  10. #9

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  11. #10
    Filou17
    Gast
    Wir haben eine Erdwärmepumpe mit Flachkollektoren (160m2).Ein extra Zähler für die Wärmepumpe ist auch vorhanden,momentan sind wir schon bei einem Verbrauch von über 2700 kwh.Im August/September wurde der Estrich aufgeheizt oder wird das Estrichtrocknungsprogramm das über einen längeren Zeitraum durchgeführt?

    Der Endenergiebedarf liegt laut Enev-Nachweis bei 25,2 kwh/(m2 a),Primärenergiebedarf bei 65,5 kw/(m2 a).

    Habe mal die Daten vom Verdichter aufgeschrieben:

    Gesamt 1367 h
    WW Betrieb 202 h
    Heizbetrieb 1165 h

    Schaltimpulse
    Gesamt 549
    WW 391
    Heizen 158

    Messung seit 24.07.2013
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Filou17 Beitrag anzeigen
    ....t oder wird das Estrichtrocknungsprogramm das über einen längeren Zeitraum durchgeführt?
    Das dauert schon etwas länger, aber nicht 7 Monate.

    Aus den Laufzeiten kann man halt schwer auf die erzeugte Energiemenge schließen. Diese wäre aber notwendig um im Verhältnis zur el. Energiemenge abschätzen zu können, wie effizient die Anlage gearbeitet hat. Deswegen mein Hinweis auf den Wärmemengenzähler. Bisher hat sie vermutlich 10.500kWh thermisch erzeugt (Laufzeit * Nennleistung), und das bei Einsatz von 2.700kWh el. Das macht eine Arbeitszahl von etwa 3,9. Vermutlich liegt die Arbeitszahl höher, denn die Nennleistung wurde sehr wahrscheinlich überschritten. Wir wissen ja nicht wie sich die Quelle verhalten hat.

    Es zeigt aber schon mal, dass die WP keinen Defekt hat, sonst wäre die Arbeitzahl deutlich schlechter.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    WW 391,Heizen 158
    hallo
    das verhältnis der schaltimpuls verwirrt mich etwas.
    vielleicht stimmt da die speichergrösse nicht.
    ralf, oder ist das normal?

    gruss aus de pfalz
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  14. #13

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    das verhältnis der schaltimpuls verwirrt mich etwas.
    vielleicht stimmt da die speichergrösse nicht.
    ralf, oder ist das normal?

    gruss aus de pfalz
    Wenn der WT des WW-Speichers etwas knapp dimensioniert ist, dann kann das passieren. Die Kiste rennt mit 8kW auf den Speicher und wenn der die Energie nicht schnell genug abnimmt, dann bleibt ihr nichts anderes übrig als abzuschalten, obwohl die WW-Soll Temperatur noch nicht erreicht ist. Das schaukelt sich dann hoch bis zu WW-Soll.
    Es gäbe auch noch eine Erklärung über hohe Druckverluste, die sind aber im WW Kreis selten. Dazu müsste man jetzt das Hydraulikschema anschauen.

    Gruß
    Ralf
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  16. #14

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    Trotzdem kommt mir das sehr viel vor, von August bis Dezember sind es grob 3600h, dann 1367h Laufzeit bedeutet ja, dass die Wärmepumpe am Tag rund 8h läuft, und das jeden Tag seit August bei 8kW und 125m²! Passt doch irgendwie nicht..unabhängig von der AZ.

    Kai
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  17. #15

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    1) die Höhe der Nachzahlung sagt GAR NICHTS aus!

    Denn es fehlen die sommerlichen Ausgleichsmonate (in denen kaum geheizt wird, aber trotzdem der volle monatliche Abschlag eingezahlt).
    NUR die tatsächlichen Gesamtkosten sind von Belang.


    2) Deine bisherigen Angaben sind ein mittleres Chaos!

    Stimmt es wirklich, daß der genannte Heizstromverbrauch sich NUR auf die beiden "Wohn"-Monate Sept und Okt bezieht?
    Denn später hast Du geschrieben, daß die Estrichtrocknung schon seit August läuft und die WP bereits seit der letzten Juliwoche in Betrieb ist.

    Auf welchen Stromzähler (bzw. wessen Rechnung) lief die WP denn dann im August?

    Und wie war der Heizstromverbrauch im Dezember?

    Falls nicht vorhanden, rate ich unbedingt, einen echten Wärmemengenzähler direkt nach der WP einbauen zu lassen!

    Und ab sofort solltest Du mindestens wöchentlich die Stromzählerstände notieren.
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