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  1. #1

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    Abdichtung auf Bodenplatte G200 S4 oder G200 S4 Al

    Hallo

    Bei uns steht die Kellersanierung an . Haus Bj,1976 Bodenplatte war feucht beim Estrich zurückbauen und ist seit 1 Jahr trocken . Bodenaufbau soll wie folgt aussehen Bodenplatte ,Bitumenschweißbahn , Dämmung , Estrich ,Fliesen .

    Ich hab mich hier schon viel belesen und mit Baustoffhändlern gesprochen die wollten mir alle die V60 verkaufen und meinten alle Firmen arbeiten mit diesen .

    Meine Endscheidung fällt aber zu Gunsten der G200 S4 aus und denke mal das richtig ist .

    Meine Frage ist nun sollte man eine G200 S4 oder eine G200 S4 Al einbauen ?

    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe !!!

    Rene`
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  2. Abdichtung auf Bodenplatte G200 S4 oder G200 S4 Al

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  3. #2

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    G200 s4 reicht aus.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für die Antwort. Aber was macht genau das Al dort drin aus ? Dampfsperre ? Wen ja reicht dann die Dampfsperre in der " normalen G200 S4 aus " ?

    Rene`
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  5. #4

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    Hallo trader,

    ich denke auch die G 200 S 4 reicht aus, da sie qualitativ schon höherwertig als die V 60 ist. Das Al bedeutet nur, das sich in der Bahn eine Aluminiumschicht befindet, die den sd-Wert erhöht. Schweißbahn G 200 S4 hat einen sd-Wert von >= 100 m, die mit Alueinlage hat einen sd-Wert von >= 1500 m
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  6. #5

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    Es reicht eine G200 auch auf einem Flachdach als Dampfsperre aus auch wenn es weit ausserhalb jeder Norm ist. Zumindest konnte mir bisher noch kein Sachverständiger einen Schaden nachweisen der durch das fehlende AL erzeugt wurde (bin da neugierig und frag regelmäßig mal nach).

    Nein, ich verarbeite es nicht ohne... Ich bastel mir doch nicht meinen eigenen Mangel ins Dach rein.

    Aber z.B. einen Gully anschließen an die Dampfsperre würd ich bedenkenlos mit einer normalen G200 machen ohne AL-Einlage. Da passiert nix...
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  7. #6
    Themenstarter

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    Danke für eure Antworten !!!

    Jetzt habe ich noch eine Frage auf die ich keine Antwort gefunden habe weder hier noch beim Baustoffhändler.

    Leider liegt bei mir unter den Wänden nur eine Folie . Also ist ein ordnungsgemäßes verbinden der Schweißbahn und der Folie nicht möglich . Die Estrichfirma sagt sie schweißen

    einfach bis an die Folie und dann das Stück die wand hoch. Ist das so in Ordnung ? Ich habe da so meine bedenken das sie mir die Folie dabei wegbrennen . Auch denke ich mal das die

    Schweißbahn sicher lösungsmittelhaltig ist und die Folie einfach "auffrisst "

    Sollte man die Folie vielleicht vorher in Mörtel und Dichtschlämme " einpacken " dann grundieren und dann erst schweißen ?

    Danke schon mal für eure Antworten .
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  8. #7
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    Die Flächenabdichtung (G200S4) braucht nur an die Abdichtung unter den Wänden herangeführt werden. Es braucht keine "wasserdichte" Verbindung entstehen, so wie z.B. bei einem Dach oder einer Schwarzen Wanne.
    Die Abdichtung soll nur den Kapillartransport unterbinden.
    Interessant wird bei der Folie aber das schwaißen der Flächenabdichtung. Hierbei ist die Folie vor den Flammen zu schützen.
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  9. #8

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    Kann man mit einer SK-Bahn erledigen, die muß höchstens an den Nähten geschweißt werden (geht mit Heißluftfön oder kleiner Flamme).

    Kostet ungefähr das Doppelte der G200 aber ist dafür auch viel schneller zu verlegen...
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  10. #9
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    Die Bahn heranführen ist klar und noch etwas die wand hoch oder ? Und wie ist es mit den Lösungsmitteln in der Schweißbahn aus die werden doch sicher die Folie angreifen oder ? Ich habe mal beim Hersteller Bauder gesucht ob da Lösungsmittel drin sind aber nichts gefunden. Aber ich glaube mal gelesen zu haben das im Schweißbahnen welche drin sind.
    Lösungsmittelfreie Bitumengrundierung hab ich schon mal gefunden.
    Die Folie schaut ca 5cm aus der Wand . Wen man dort eine Hohlkehle formt aus Mörtel und Dichtschlämme und dann die Bahnen darüber schweißt ist die Folie doch vor der Hitze und den Lösungsmitteln geschützt oder?

    Wie würdet ihr bei dieser Sache vorgehen ?
    Gibt es da eine " beste " Lösung für das Problem ?

    Danke schon mal für eure Antworten.

    @ H.PF leider ist die G200 s4 schon geliefert .
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  11. #10
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  12. #11
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    Ach Du liebe Güte...
    Mit Folie meintest Du keine Sperrfolie, sondern eine PE-Folie.
    Kommt die tatsächlich von UNTER der Wand, oder ist die evtl. vor der Wand gestellt.
    Bei dem Mauerwerk kann ich kaum glauben dass das von 1976 stammen soll.
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  13. #12

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    mauerwerk sieht eher nach 1876 aus.

    bevor du die dichtung einbaust sollten die wände erst einmal verputzt werden. die plastefolie gehört komplett entsorgt.
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  14. #13
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    Ach du sch..... habe ich mir auch gedacht als ich das das erste mal gesehen habe.

    Ich hätte vielleicht gleich ein PE vor Folie setzen sollen und ja die kommt von unter der Wand hab an einer Stelle mal etwas tiefer gepickert .

    Das Haus ist Baujahr 1976 laut dem Plan den ich habe und den Aussagen von meinem Nachbar . Außenmauern sind mit großen Bruchsteinen und dann haben sie noch eine " Wand " davor gesetzt mit allem was sie zur Verfügung hatten . DDR halt, da musste man nicht nur nach Bananen Schlange stehen.
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  16. #14
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    Also eine DIN gerechte Lösung wird es hier kaum geben.
    Lösemittel bei Bitumenbahne ist aber nicht Dein Problem.
    Ich könnte mir als Pfuscherlösung folgendes vorstellen.
    Folie mit der Wand bündig abschneiden
    S-Bahn normal verlegen. Der Mörtel der untersten Fuge sollte die PE-Folie etwas schützen
    Die Fuge auf der PE-Folie ca. 2 cm tief herauskratzen
    Flex-Sperrschlämme durch die Fuge bis auf die Schweißbahn streichen
    Fuge mit Mörtel wieder schließen

    Es kommt hierbei einzig darauf an, die Baustoffe von einander zu trennen, die kapillarsaugend sind.
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  17. #15

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    ... und wenn er mit kalkzementmörtel die wand runter putzt, die pe-folie später hochschägt, auf den putz klebt und mit einer folie zur bodenabdichtung ebenfalls an der wand - auf dem putz - hochgezogen die abdichtung herstellt. alles was dann an folien oben aus dem estrich rausschaut, wird sauber abgeschnitten. ist auch nicht din-gerecht, könnte aber etwas einfacher ausfallen.

    ich fürchte, dass die pe-folie versprödet ist und beim rauskratzen der mörtelfuge weiter zerfetzt wird. doch lieber so viel möglich von dem mist erhalten?
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