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  1. #1

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    Frage RMH incl. Keller zwischen zwei bestehende Häuser stellen

    Hallo zusammen,

    aktuell befindet sich unser RMH, mit einer Grundfläche von 6 x 13m noch in der Planung.
    Das Haus soll ein Effizienzhaus – KfW55 oder vielleicht sogar KfW40 - (Holzständerbauweise) von einem der gängigen Fertighausanbieter werden.

    Die Dachneigung (35%) ist im Bebauungsplan genau vorgeschrieben (ebenso, dass die Reihe zu schließen ist).
    Die Nachbarhäuser haben die maximal erlaubte Bauhöhe ausgereizt (2 Vollgeschosse / 11m / kein Kniestock).

    Die grundsätzliche Frage, die ich mir stelle:
    Ist es für einen Fertighausbauer eine besondere Herausforderung bzw. gar problematisch ein RMH incl. Wohnkeller „zwischenrein“ zu bauen, wenn die beiden Nachbarhäuser bereits stehen?
    Wie wäre denn eure Einschätzung/Erfahrung zu einem solchen Vorhaben?


    Unter meinem Profil habe ich ein Album erstellt, in das ich den aktuellen Stand meiner laienhaft erstellten Planentwürfe geladen habe. Vielleicht kann man aufgrund der Pläne eher eine Einschätzung abgeben?
    Über Meinungen, Verbesserungsvorschläge oder Erweiterungen zu den Entwürfen würde ich mich generell freuen.
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  2. RMH incl. Keller zwischen zwei bestehende Häuser stellen

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  3. #2
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    Welche Planung? Bisher Vorüberlegungen wie könnte der Innenraum sein, wohin mit den Möbeln! Mehr nicht.

    Reihenhauslücke plant man sinnvollerweise mit dem Nachbarbestand.
    Insbesondere bei Holzbau. Da funktionieren die Standardlösungen wegen der Grenzwänden bei denselben nicht mehr. Montage in Kombination mit Brandschutz - Henne und Ei Thema ist zu lösen.
    -> Anspruchsvoll, aber lösbar.
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  4. #3

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    Haben im Bekanntenkreis jemanden, der genau sowas hinter sich gebracht hat.

    Also Laie kann ich das natürlich nicht wirklich beurteilen, aber wenn ich mir den Aufwand ansehe, der da veranstaltet wurde mit dem Keller. Mit abstützen, Berliner Verbau, und weiß der Kuckuck was alles. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Fertighausanbieter das so ohne Weiteres hinbekommt.

    Da würde ich persönlich auch nur auf einen Architekten vertrauen. Ein Fertighausbauer hat sich ja eigentlich auch auf Standardlösungen spezialisiert, diese möglichst günstig anzubieten. Ich glaube als Standard kann man das wahrlich nicht bezeichnen, ein Reihenmittelhaus nachträglich samt Keller in eine Baulücke einzusetzen.
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  5. #4

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    wenn die Nachbarn auch einen Keller haben nicht
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  6. #5
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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Welche Planung? Bisher Vorüberlegungen wie könnte der Innenraum sein, wohin mit den Möbeln! Mehr nicht.

    Reihenhauslücke plant man sinnvollerweise mit dem Nachbarbestand.
    Insbesondere bei Holzbau. Da funktionieren die Standardlösungen wegen der Grenzwänden bei denselben nicht mehr. Montage in Kombination mit Brandschutz - Henne und Ei Thema ist zu lösen.
    -> Anspruchsvoll, aber lösbar.
    Die Detailplanung aufgegliedert nach einzelnen Gewerken/Bereichen habe ich in Textform dokumentiert.

    Zum Thema Brandschutz meinten die bisher (konkret zu diesem Thema) befragten Anbieter, dass das kein Problem sei, da die beiden Außenwände zu den Nachbarn als F90-Wände gebaut würden.
    Zwischen Nachbarwand und unserer Wand würden ein paar Zentimeter Luft bleiben.
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  7. #6

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    Frag mal nach Schallschutz...
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  8. #7
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    Zitat Zitat von baufix 39 Beitrag anzeigen
    wenn die Nachbarn auch einen Keller haben nicht
    Die Nachbarhäuser sind beide unterkellert (allerdings noch nicht so ganz eindeutig, ob als Nutzkeller oder Wohnkeller ausgeführt).
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  9. #8

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    Zitat Zitat von frank2k14 Beitrag anzeigen
    aktuell befindet sich unser RMH, mit einer Grundfläche von 6 x 13m noch in der Planung. Das Haus soll ein Effizienzhaus – KfW55 oder vielleicht sogar KfW40 - (Holzständerbauweise) von einem der gängigen Fertighausanbieter werden.
    Holzständerbauweise + RMH beisst sich u.a. wegen: Brandschutz (F90 oder gar Brandwand), Schallschutz (nur Masse macht's) und Aussteifung (Haus ist ab Fundament ca. doppelt so hoch wie breit). Das schreit für mich bis auf die Fassaden und evtl. das Dach alles eher nach Massivbau. Woher kommt die Idee, dass als leichtes Fertighaus bauen zu wollen? Bei dem Haus wird alles Einzelanfertigung, da muss richtig entworfen und geplant werden! In einem Holzständerhaus möchte die Treppe meiner Meinung nach am liebsten quer liegen, sicherlich aber nicht längs.

    Zitat Zitat von frank2k14 Beitrag anzeigen
    Die grundsätzliche Frage, die ich mir stelle:
    Ist es für einen Fertighausbauer eine besondere Herausforderung bzw. gar problematisch ein RMH incl. Wohnkeller „zwischenrein“ zu bauen, wenn die beiden Nachbarhäuser bereits stehen?
    Ja. Und zwar beginnend bei der Baustoffwahl und noch nicht endend bei der Logistik.

    Zitat Zitat von frank2k14 Beitrag anzeigen
    Wie wäre denn eure Einschätzung/Erfahrung zu einem solchen Vorhaben?
    Das passt überhaupt nicht, lass es. Schon für eine ambitionierte Architektin ist das aschwierig genug.

    Ehrlich gesagt finde ich Dein Vorgehen reichlich unsystematisch: Zuerst sollten die grundsätzlichen Dinge geklärt werden (Grundrisse, Schnitte, Fassaden) dann die Bauart und irgendwann kommen dann sehr spät die Bauteiloberflächen. Aber alles das muss aber immer zusammen gedacht werden, separat geht das nicht!
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  10. #9

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    das thema wird gerade doppelt diskutiert - unter estrich + bodenbeläge noch einmal.

    einmal reicht eigentlich!
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  11. #10

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    Wenn es Fertighaus sein soll: Massiver Fertigbau, Holzrahmen ist da echt nix für...
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  12. #11

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    das thema wird gerade doppelt diskutiert ...
    Nö, jetzt nicht mehr
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    ..
    -> Anspruchsvoll, aber lösbar.
    aber nicht von jedem richtig

    die gretchenfrage an .. wen auch immer:
    "wie schauts aus mit der planung? wer macht wann was?"
    der vergleich und das hinterfragen der antworten zeigt
    dann flott, ob der gegenüber ein verkaufsschlaule oder ein
    könner ist ..
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  14. #13

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    Gegen HRB spricht nun wirklich nichts. Im Gegenteil, sprich Raumgewinn durch schlanke Wände. Brand- und Schallschutz, die Gipsmafia hat unzählige geprüfte Aufbauten dafür, es sei den hier würde eine Brandwand gefordert. Deckenspannweite wäre vielleicht ein Thema (Grundriss???). Ein Zimmerer könnte dies aber auch durch die Verwendung von Vollholzdecken lösen. Das Problem liegt vielleicht eher bei dem Begriff "Fertighausbau". Nicht das die das nicht könnten, ob die das wollen ist ein anderes Thema. Ich sehe die Gefahr bei deren Planer und dem Wunsch Standardlösungen zu verwenden.
    Also ein vernünftiger Planer (Architekt) in Zusammenarbeit mit einem guten Holzhaus erfahrenem Zimmerer und alles kann gut werden.
    Wie sagt Ihr so schön, "Duck und Weg".
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Deshalb mal der Hinweis auf die "Planentwürfe" des TE. Wenn das so anfängt, kommt klar die Frage wer plant? Geht das in dem Stil weiter?
    Mit den Darstellungen kann man in Bezug auf das Thema nix anfangen.

    Anspruchsvoll, sollte man ernst nehmen.

    Klar kommen da Brandwände zum Einsatz. 2-schalig, auch als Gebäudeabschlußwände, grenzständig oder sonstwie tituliert.
    Heidelberg = BW - da kann einen auch die Version treffen, für die die Gips-Industrie noch nix auf Lager hat. Dann geht's los.



    Aber mal zurück auf Los:

    Warum eine Holzhütte?
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  17. #15

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    Zitat Zitat von PeMu Beitrag anzeigen
    Klar kommen da Brandwände zum Einsatz. 2-schalig, auch als Gebäudeabschlußwände, grenzständig oder sonstwie tituliert.
    Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, bin halt doch ein alter Knochen. Der Begriff Brandwand war früher eindeutig ausschließlich dem A-Baustoff (Beton, KS usw zugeordnet). Wohnungstrennwände die hier meiner Meinung nach zum Tragen kommen könne auch aus F-90 und B-Baustoffen bestehen.
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