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Regenrinne ins Hausinnere verlegen?

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  1. #1

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    Regenrinne ins Hausinnere verlegen?

    Hallo Experten,

    aufgrund von diversen Eckfenstern und großen zusammenhängenden Fensterflächen ist das Anbringen einer Regenrinne an unserem Neubau nur mitten auf der Hauswand möglich, was uns optisch doch sehr stört.

    Wir planen daher nun, die Regenrinne direkt unterhalb des Daches ins Hausinnere zu legen und von dort an die Entwässerung anzuschließen. Hat jemand Erfahrung damit? Wie sieht es mit Wärmebrücken aus? Selbstverständlich wird die Fachfirma, die die Arbeiten ausführt, ein wärmeisoliertes Rohr nehmen.

    Mich interessieren einfach mal eure Erfahrungen. Hat das schon mal jemand gemacht? Wie sind die Langzeiterfahrungen damit?
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  2. Regenrinne ins Hausinnere verlegen?

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  3. #2

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    Regenrinne im Haus? Wie darf ich das verstehen?
    Frei nach Ingrid Steeger - jetzt mach ich mir nen Schlitz ins Dach und find das wunderschön. Drunter schraub ich mir ne Rinne und finde das noch schöner???
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast
    Ob er das Fallrohr meint........
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  5. #4

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    Hat jemand Erfahrung damit?
    hallo
    geh mal von fallrohr aus.
    jjjjjjjjjaaaaaaaaaaa aber ganz schlechte und mit einem normalen regenfallrohr aus zink noch viel schlechtere.
    nur mitten auf der Hauswand möglich,
    und warum dort nicht, willste eckfenster kannste kein rohr davor machen. wo steht denn, dass die fallrohre an der gebäudeecke an zu ordnen sind. mittige anordnung bringt auch vorteile z.b gefällehöhe halbiert sich.

    gruss aus de pfalz
    Geändert von gunther1948 (24.01.2014 um 11:18 Uhr) Grund: ergänzung
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  6. #5

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    er meint wohl regenfallrohr und flachdach.

    ja, kann man machen, aber der baukonstruktive aufwand ist
    nicht ohne.

    regenwasser gehört nicht ins gebäudeinnere, nur wegen
    der optik.
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  7. #6

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    Vermutlich.

    Das ist machbar, aber SEHR störungsanfällig.
    Kostet deshalb meist auch höhere Versicherungsprämie bei der Gebäude-Elementarschaden.

    Ich würde das vermeiden, wo und wie immer möglich!
    Hier sollte Funktion und Sicherheit vor Optik gehen.
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  8. #7
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    Hier mal ein Beispiel... Sieht für mich - wohlgemerkt als Laie - unspektakulär aus...
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  9. #8

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    Wir betreiben hunderte innenliegende Regenwasser-Fallleitungen und haben damit nicht mehr Probleme, als mit Außenliegenden.
    Hat den Vorteil, dass jede Undichtigkeit sofort angezeigt wird im Gegensatz zu an der Fassade runterlaufendem Wasser. Da verlässt sich Einer auf den Anderen.
    Die Versicherungen sehen darin auch kein erhöhtes Risiko.
    Wir machen das aber nicht aus Schönheitsgründen, sondern weil wir Flachdächer mit mittigem Tiefpunkt haben.
    Auf die Idee, Wasser, was schon an der äußeren Dachkante ist, wieder ins Haus zu holen, würden wir nicht kommen.
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  10. #9

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    Und das sieht jetzt besser aus, als würde die Fallrohrleitung n der Fassade runter gehen? Wer so ein Blödsinn plant gehört erschlagen, der der es ausführt ebenso...
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  11. #10

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    wohlgemerkt als Laie - unspektakulär aus...
    hallo
    vielleicht jetzt noch warte mal bis das schwitzwasser an der fassade runter läuft.

    gruss aus de pfalz
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  12. #11

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    Naja .... immerhin kann's nimmer einfrieren im Winter, falls mal einer kommt. Schadensträchtig isses trotzdem (auch wenn Thomas die Dinger bei den [IW7X] schon seit 40 a betreibt/betreiben lässt. Über schön brauchen wir bei dem Beispielbild nicht reden ... es ist zumindest undgewohnt und fällt DESWEGEN auf.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    ... warte mal bis das schwitzwasser an der fassade runter läuft.
    ...
    Warum sollte es das tun?
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  14. #13

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    ein neubau ist das aber jetzt nicht, oder?
    eher eine "sanierte" 60`er jahre bude?
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  16. #14
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    Das Bild zeigt einen Neubau aus den 90er Jahren. Das Fallrohr wurde so also vor über 20 Jahren verlegt und an der Hausfassade - wie unschwer zu erkennen ist - sieht man nichts, auch kein Schwitzwasser.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von jetztbauen Beitrag anzeigen
    Das Bild zeigt einen Neubau aus den 90er Jahren. Das Fallrohr wurde so also vor über 20 Jahren verlegt und an der Hausfassade - wie unschwer zu erkennen ist - sieht man nichts, auch kein Schwitzwasser.
    Ehrlich gesagt verstehe auch ich nicht, warum dort außen Schwitzwasser auftreten sollte. Im Gebäudeinneren gehören Regenwasserfallrohre natürlich gedämmt, aber auch dies ist hunderttausendfach gebaute Praxis, haben die meisten Flachdächer doch Innenentwässerungen - schon allein aufgrund ihrer Größe.

    Und innenliegende Abwasserleitungen sind in Deutschland sogar die Regel. Bei denen sorgt sich hier komischerweise niemand um die Dichtigkeit und das obwohl durch sie doch Fäkalien durchgehen! Über außen vor Fassaden verlaufende Abwasserrohre wie in Großbritannien üblich lachen wir in D uns hingegen gerne tot.

    Vielleicht ist manches Problem auch nur eine Frage der Sichtbarkeit oder Gewöhnung?
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