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Vorhandene Solaranlage an neuer LWP anschließen??

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  1. #1

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    Vorhandene Solaranlage an neuer LWP anschließen??

    Hallo zusammen,

    ich bin momentan etwas stark am Grübeln ob ich bei unseren neu errichteten LWP die vorhandene Solaranlage anschließen soll.
    Die Kollektoren sind jetzt genau 5 Jahre alt (Rotex Kollektoren - Drain Back System). Das Problem ist, dass ich mit den Leitungen einmal "quer" durchs Haus müsste, also einmal über die komplette länge des Dachbodens und dann runter in das EG.
    Ich hab mir mal ausgerechnet, dass ich hier knapp 40 meter Rohre benötige. Zudem die ja auch mal nicht ganz billig sind.
    Rentiert sich das überhaupt bei einer LWP?

    Was sagen die Experten hier dazu?

    Viele Grüße
    Alex
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  2. Vorhandene Solaranlage an neuer LWP anschließen??

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  3. #2

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    Wieviel m² oder besser wieviel Peak-Leistung hat den Deine Solaranlage? Wozu wurde sie denn bisher verwendet? Nur WW oder auch Heizungsunterstützung?

    Zitat Zitat von Ritterjamal Beitrag anzeigen
    Rentiert sich das überhaupt bei einer LWP?
    Die LWP ist ja vom Wirkungsgrad nur gut (wenn überhaupt) bei niedrigen Temperaturen und daher optimal für den Direktanschluß FBH. Wenn eine LWP WW machen soll, ist der Wirkungsgrad schon schlechter. Hier könnte Solar im Sommer helfen, aber musst das Gegenrechnen.

    Leider hast Du zwei Wärmeerzeuger die beide zur gleichen Saison, nämlich Sommer besser laufen.
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  4. #3

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    Wenn die Solaranlage schon vorhanden ist, dann gibt es doch auch eine Verrohrung dafür. Wieso muss dann alles noch einmal neu verrohrt werden?

    Zudem müsste ein Speicher etc. vorhanden sein.

    Wenn die Anlage gem. Hersteller als Drain back System ausgeführt wurde, dann gibt es Einiges zu beachten, sonst funktioniert das System nämlich nicht. Eine Anbindung an die LWP ist somit nicht ganz so einfach wie gedacht.

    Ob eine Einbindung sinnvoll ist, das hängt vom Aufwand und den Kosten ab. Das Einsparpotenzial ist sicherlich begrenzt, denn wie oben schon geschrieben, liefert auch die LWP im Sommer gute Leistungszahlen und im Winter liefert die Solaranlage keinen nennenswerten Erträge.
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  5. #4
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    Wird haben bei uns, bedingt durch den Anbau den wir bekommen haben, den kompletten Heizraum von einer Seite des Hauses auf die andere Seite verlegt. Dadurch ist auch die vorhandene Verrohung hinfällig.
    Die neue LWP ist ebenfalls von rotex und der Speicher (HybridCube) wäre für die Kollektoren vorbereitet. Regelstation ist ebenfalls vorhanden.

    Vom Aufwand her, es muss ein deckendurchbruch mittels Kernbohrung gemacht werden, die Kollektoren von der einen Seite auf die andere Seite (von Links nach rechts) versetzt werden und die Leitungen vom EG zum Dachboden verlegt werden, die Decke im Gang muss dadurch dann ebenfalls mit abgehängt werden. Mein Heizungsbauer meinte dass dass nochmals gut Arbeit ist.
    Aber fraglich ist halt nur ob sich der Aufwand tatsächlich dann lohnt.

    Die Kollektoren waren mehr oder weniger nur ein Alibi für die Gasheizung. Größe 5,2 qm.
    Die war fürs warmwasser und als heizungsunterstützung da.

    Gruß Alex
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  6. #5

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    Um ehrlich zu sein, es würde mich wundern wenn Du damit 100,- € pro Jahr einsparen könntest. Ein deutlich höheres Einsparpotenzial halte ich für völlig abwegig. Vermutlich wird die Einsparung irgendwo zwischen 50,- € und 100,- € p.a. liegen, das hängt auch von Eurem WW Bedarf ab und wie schmerzfrei die Solaranlage in das System eingebunden werden kann, ohne dass die Effizienz der WP darunter leidet..

    Man muss auch daran denken, dass bei einem Drain back system ein Gefälle der Rohre erforderlich ist damit diese sich entleeren können. Das bedeutet auf langen Strecken einen entsprechend hohen Aufbau wo man die Rohre verstecken kann. Oder man schaut ob man die komplette Anlage umbauen kann, was sicherlich auch nicht ohne Aufwand und Geld über die Bühne geht.
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  7. #6
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    Das mit dem Gefälle könnte problematisch werden. Der Rücklauf liegt aktuell im boden vom Dachboden und ob man hier nachträglich ein neues Gefälle hinbekommt bezweifele ich mal. Höher können die Kollektoren am dach nicht gesetzt werden. Zudem müssen die rohre in einen schacht rein der bis in die decke senkrecht zum EG geht.

    Alleine die Kollektoren umzusetzen stell ich mir nicht gerade unproblematisch vor.

    Und wenn ich sehe aas du bier schreibst, Ralf, wird sich das innerhalb der lebenszeit der Kollektoren nicht abzahlen.

    Gut im Sommer war das nicht ohne. Von mai bis mittd september hatten wir sonst kein gas für das warmwasser benötigt. Momentan sind wir noch ein 5 Personen Haushalt.
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  8. #7

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    5m2, wenn die nur WW machen ergibt das bestenfalls 1.500kWh p.a. vorausgesetzt der Speicher passt und das WW wird abgenommen. Im Sommer sollte die LWP auch für die WW-Erzeugung eine Arbeitszahl um die 3,5 und mehr erreichen. Macht also 428kWh el., vermutlich weniger, und bei aktuellem WP-Tarif mit etwa 22Ct./kWh schlappe 94,- €. Wohlgemerkt pro Jahr, und da habe ich einige Zahlen schon etwas optimistisch angesetzt.
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  10. #8
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    5m2, wenn die nur WW machen ergibt das bestenfalls 1.500kWh p.a. vorausgesetzt der Speicher passt und das WW wird abgenommen.
    Der Speicher hat 500 l. Ich hatte die letzten Jahren im Sommer bemerkt, dass der Speicher die Wärme teilweise gar nicht mehr aufnehmen konnte. Die Speichertemp. lag teilweise bei 90 Grad. Da liefen die Kollektoren teilweise nur am Vormittag und ab Mittag nicht mehr.

    Laut Heizungsbauer würde die Kosten locker mal auf ca 1500 EUR für den kompletten Anschluss kommen. Das rechnet sich ja nie. Man merkt vielleicht die paar Euros an den Monatlichen Abschlagszahlungen aber mehr auch nicht.

    Ich muss mir das ganze nochmal durch den Kopf gehen lassen ob das der Auffwand wert ist. Momentan neige ich eher dazu das bleiben zu lassen.
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  11. #9

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    Ich kann nur Zahlen und Vorschläge liefern, entscheiden musst Du dann selbst.

    Gruß
    Ralf
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