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Hauskauf - ja oder nein ?

Diskutiere Hauskauf - ja oder nein ? im Forum Baufinanzierung auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Hauskauf - ja oder nein ?

    Liebes Forum,

    mein Mann und ich stehen gerade vor der Entscheidung ein Haus zu kaufen oder nicht.
    Wir haben uns mehrere Angebote zur Finanzierung erstellen lassen und schwanken nun, ob das Ganze funktionieren würde oder nicht. Ich habe da stark die Sorge, dass wir irgendetwas Wichtiges übersehen und uns dann übernehmen.

    Die Eckdaten:

    Mann (29 Jahre), unbefristet angestellt, aktuelles Gehalt 2970€ netto (V)
    Frau (29 Jahre), unbefristet angestellt, Elternzeit Kind 2, Einkommen 670€ netto (III)
    2 Kinder

    = 3.670 € Einkommen

    Ich werde nach der zweiten Elternzeit definitiv nicht zu meinem AG zurückkehren können, so dass mein reguläres Gehalt keine Relevanz hat und auch nicht in die Berechnungen eingebunden wurde.

    Eigenkapital ist etwas vorhanden (12.000€), als Puffer bekämen wir noch mal 10.000€ von den Eltern, aber nur im absoluten Notfall.

    Die mögliche Immobilie wäre ein Reiheneckhaus, Baubeginn 04/14 und kostet komplett 252.000€. Finanzieren würden wir trotz etwas Eigenkapital aber zu 100%, um die Kosten in der Bauphase (Zinsen usw.) zu überbrücken. Die Gesamtsumme beliefe sich dann auf 274.000€.

    Die ausgerechnete Rate läge für das erste Jahr bei 1191€ + NK (kalkuliert mit 500€, ohne jährliche Grundsteuer, dazu haben wir noch keine Information zur möglichen Höhe).
    Wenn ich wieder arbeiten gehen würde läge sie dann bei 1360€ + NK.

    Das Darlehen wäre wie folgt aufgeteilt:

    Annuitätendarlehen (als Bausparer mit 2,35%): 142.000€
    KfW: 124 - 1 Jahr tilgungsfrei - 50.000€
    KfW: 153 - 1 Jahr tilgungsfrei - 50.000€
    Privatdarlehen: 33.000 €

    Tilgen würden wir mit 2%.
    Unsere Lebenshaltungskosten belaufen sich momentan auf 2.700€ im Monat. Da ist dann aber alles enthalten von Miete über Einkäufe, Versicherungen usw.

    Was wäre eure Meinung dazu?
    Wir würden jetzt sagen, die ersten 2 Jahre wäre es ziemlich knapp, aber machbar und würde sich dann durch das zweite Gehalt doch entspannen, so dass Sondertilgungen und sparen wieder möglich sind.
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  2. Hauskauf - ja oder nein ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Hallo Purzelina,

    erst einmal herzlich willkommen.
    Zu deinen Finanzierungsplänen mag ich mich nicht äußern, dass können andere sehr viel besser. Ich bin nur über Eure aktuelle finanzielle Situation gestolpert.

    Die 670 €, hattest du die vor der Elternzeit oder jetzt während?

    Du solltest noch einmal hinterfragen, ob Eure Lebenshaltungskosten wirklich im Mittel nur bei 2.700 € liegen. Denn in deiner Rechnung taucht das Kindergeld nicht auf. Und bei längerfristig 3.670 € (+ Kindergeld für ehemals ein, jetzt 2 Kinder) - 2.700 € sollte eigentlich mehr als 12.000 € Eigenkapital vorhanden sein. Denn das ist eine Summe, die man bei Null beginnend innerhalb eines Jahres automatisch ansparen würde.
    Da es das nicht, habt Ihr das Geld für irgendwas ausgegeben. Entweder für Lebensstandard, den Ihr bewußt zurückschrauben könnt oder jetzt mit zwei Kindern müßt (wie drei Wochen Skiurlaub in St. Moritz ) oder du hast gelegentliche größere Posten vergessen. Denn auch als Bauherren braucht das Auto mal eine Inspektion, neue Winterreifen oder muss ganz ausgetauscht werden, die WaMa kann kaputt gehen etc.

    Dazu dürft ihr die ganzen Kosten drumherum nicht vergessen, die rund um ein neues Haus kommen. So Kleinigkeiten wie Baunebenkosten (Steuer, Erdarbeiten (gerne nicht im Angebot dabei) die Küche, Außenanlagen, die ein oder anderen neuen Möbel, Gardinen, Lampen, Umzug. Insgesamt "nur" 274 Tsd inkl Grundstück erscheinen mir da doch recht wenig.
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  4. #3
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    Hallo Annette,

    die 670€ sind jetzt während Elternzeit 2 und enthalten 2x Kindergeld und den Mindestsatz Elterngeld für Kind 2, da Kind 2 direkt nach Kind 1 kommt, ohne dass ich dazwischen arbeiten war.
    Elterngeld für Kind 1 läuft diesen Monat aus und zählt dann ja damit nicht mehr.

    In den 3.670€ ist also auch das Kindergeld schon mit enthalten.

    Zum Eigenkapital: Ja, wir haben in den letzen zwei Jahren geheiratet, Hochzeitsreise und Auto gekauft - alles bar, nicht finanziert (über 25.000€). Da ist halt der größte Teil der angesparten Summe reingeflossen.

    Bauherren: Wir würden keine Bauherren sein. Wir würden erst direkt bei Schlüsselübergabe Eigentümer werden, so dass alle Baunebenkosten etc. beim Bauträger liegen würden.
    Das hätte den Vorteil, dass für Schäden, Verzögerungen usw. während der Bauphase der Bauträger grade steht und nicht wir. So unüblich scheint das nicht zu sein und wir haben das auch schon mal von unserm Anwalt prüfen lassen. Scheint rechtlich ok zu sein.

    Möbel usw. brauchen wir alles nicht neu, ist alles höchstens 5 Jahre alt. :-)
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  5. #4

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    Wer liefert das Privatdarlehen? Konditionen?

    Das ist sonst keine 100% Finanzierung sondern eine 115% Finanzierung. Erstaunlich dass sich dafür eine Bank findet, aber die Konditionen werden wohl nicht berauschend sein. Die Variante mit Bausparer sagt noch nichts aus, dazu fehlen alle Details.

    Das da

    Die ausgerechnete Rate läge für das erste Jahr bei 1191€ + NK (kalkuliert mit 500€, ohne jährliche Grundsteuer, dazu haben wir noch keine Information zur möglichen Höhe).
    Wenn ich wieder arbeiten gehen würde läge sie dann bei 1360€ + NK.
    solltest Du mal etwas genauer erläutern. Was hat das mit den 500,- € zu tun, mit Grundsteuer, und warum steigt diese wenn Du wieder arbeiten gehst?

    Die Berechnung der Lebenshaltungskosten muss überarbeitet werden, Miete muss rausgerechnet werden, die fällt dann ja nicht mehr an.

    Von den Zahlen lässt sich das sicherlich irgendwie darstellen, aber mein Fall wäre das nicht. Selbst nach 10 Jahren wird die Restschuld gerade mal knapp unter dem Kaufpreis des Gebäudes liegen, das zwischenzeitlich aber wiederum an Wert verloren hat (Alterswertberichtigung). d.h. Nach 10 Jahren sind die Schulden noch höher als der Wert des Gebäudes, bestenfalls so hoch wie der Wert des Gebäudes. Ich habe das jetzt nur mal grob überschlagen.

    In Eurem Alter sollte die Finanzierung in 30 Jahren gegessen sein. Mit der bisherigen Variante wird die Hauptlast in die Zukunft geschoben, in der Hoffnung, dass dann alles besser wird. Dazu braucht es schon eine gehörige Portion Optimismus.

    Ich finde 100% Finanzierung, also die Finanzierung des Hauspreis während der Kreditnehmer zumindest die Nebenkosten aus Eigenmitteln zahlt, schon grenzwertig, aber 115% sind absolut nicht nach meinem Geschmack. Rechnet mal die Gesamtkosten aus bis die Finanzierung erledigt ist, selbst unter günstigen Bedingungen zahlt Ihr das Haus doppelt.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Ich verstehe nicht, warum Euer Eigenkapital so gering ist. Wenn Ihr meint, monatlich eine Rate von knapp 1360 Euro stemmen zu können, heißt das, dass ihr nur 9 Raten in den letzten Jahren angespart habt. Wofür habt Ihr denn sonst Euer Geld ausgegeben?

    Bevor Ihr einen Kredit abschließt, der Euch die nächsten Jahrzehnte dieses Geld Monat für Monat "wegnimmt", solltet Ihr Euch wirklich überlegen, warum das Sparen in der Vergangenheit nicht funktioniert hat.
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  7. #6
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    Hallo Ralf,

    Privatdarlehen:
    Das Privatdarlehen ist von der Bank (Jahreszins 7,99%, Sollzins 7,71%, Tilgung 3,59, Laufzeit 15 Jahre, Sondertilgungen jederzeit möglich, keine Mindestsumme, Rate 310€/monatlich).

    Bausparer:
    Der Bausparer wäre ein Wohn-Bausparen mit gesicherten 2,35% für die Finanzierung der Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung (Jahreszins 3,83%, Sollzins 3,57%, Laufzeit 20 Jahre, Sondertilgungen ab 1250€/jährlich möglich, Rate 422€/monatlich).

    500€: In den 500€ ist das vom Bauträger errechnete Hausgeld von 173€ (Verwaltungskosten, Fernwärme, Winterdienst, verschiedene Versicherungen, Instandhaltung der neu angelegten Wege/Straßen) sowie Internet, Wasser und Müll, was wir noch separat zahlen müssten, zusammengezogen.

    Die Grundsteuer steigt nicht, wenn ich wieder arbeiten gehe. Die Kreditrate würde aber steigen, da bei beiden KfW-Darlehen die ersten beiden Jahre tilgungsfrei vereinbart werden würde, so dass da nur die Zinsen anfallen würden. Ab dem dritten Jahr, steigt dann der Beitrag auf die komplette Höhe, also Zinsen+Tilgung an, so dass dann die Rate auch höher wäre.

    Lebenshaltungskosten: Das die Miete da nicht mehr reinspielt ist klar. Aktuell sind wir bei ca. 2000€ reinen Nebenkosten im Monat, die 700€ enthalten Miete, Strom, Versicherungen usw.
    Wir könnten deutlich günstiger leben, mussten und wollten wir aber bisher nicht bzw. war uns nicht wichtig - wenn man das so sagen kann.



    Hallo mastehr,

    wie ich gestern schon kurz schrieb....unser Eigenkapital war deutlich höher, aber ging eben für unsere Hochzeit, die Reise, ein Auto und noch einiges an Dingen drauf, die man dann halt mal spontan kauft. Kurz vor Weihnachten dann z.B. eine neue Kamera für etwas über 1.000€, hätte nicht sein müssen, aber ist nun halt so.
    Das das dann nicht drin ist, ist uns beiden klar.

    Da ich halt nicht wissen kann mit welchem Einkommen ich wieder in den Job einsteige, wurde diese Kalkulation ja auch erstmal nur anhand des aktuellen Stands erstellt. Das ich mehr verdienen werde als 300€ Elterngeld ist mehr als sicher, selbst in Teilzeit wäre es netto ca. 3x so viel. Aber mit Geld was man nicht hat rechnet man ja nicht....


    Ich bin ja auch skeptisch, ob das so alles Sinn macht. Mein Mann ist da eher der Optimist und ist sich da sicher, dass das alles klappt. Tja...
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  8. #7
    Avatar von nightyhawk
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    Zitat Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
    Die Grundsteuer steigt nicht, wenn ich wieder arbeiten gehe. Die Kreditrate würde aber steigen, da bei beiden KfW-Darlehen die ersten beiden Jahre tilgungsfrei vereinbart werden würde, so dass da nur die Zinsen anfallen würden. Ab dem dritten Jahr, steigt dann der Beitrag auf die komplette Höhe, also Zinsen+Tilgung an, so dass dann die Rate auch höher wäre.
    Das heißt doch aber, ab dem dritten Jahr steigt die Rate in JEDEM FALL unabhängig davon, ob du wieder arbeiten gehst oder nicht?

    Zur Sache: Allein durch den Verdienst des Mannes ist das Projekt sehr gut darstellbar. Wenn du nicht mehr arbeiten gehst und ihr die Steuerklassen tauscht, liegt er bei fast 4000€ netto. Dazu das Kindergeld, das ist mehr als manch andere Bauherren haben.

    Was mir Bauchschmerzen machen würde ist eure "Disziplin":

    Zitat Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
    Kurz vor Weihnachten dann z.B. eine neue Kamera für etwas über 1.000€, hätte nicht sein müssen, aber ist nun halt so.
    Das das dann nicht drin ist, ist uns beiden klar.
    Erste Möglichkeit: Entweder ihr wusstest kurz vor Weihnachten noch nichts über euren Plan zum Haus. Dann ist das jetzt aber alles sehr kurzfristig gedacht.
    Zweite Möglichkeit: Ihr wusstet es bereits - kanntet vermutlich auch da schon eure finanziellen Spielräume und kloppt trotzdem über 1000€ für eine Kamera auf den Kopp.

    Und mit der lapidaren Begründung "Ist halt so!" - könnte man ja auch den ganzen Hausbau ad acta legen.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
    Wir könnten deutlich günstiger leben, mussten und wollten wir aber bisher nicht bzw. war uns nicht wichtig - wenn man das so sagen kann.

    [ ... ]

    ... die Reise, ein Auto und noch einiges an Dingen drauf, die man dann halt mal spontan kauft. Kurz vor Weihnachten dann z.B. eine neue Kamera für etwas über 1.000€, hätte nicht sein müssen, aber ist nun halt so. Das das dann nicht drin ist, ist uns beiden klar.
    Mhh - du wolltest bisher nicht sparen und schränkst deinen finanziellen Spielraum nun ein. Bist du dir sicher das du 30 Jahre auf solche Spontankäufe wie eine teure Kamera verzichten kannst und willst?

    Es ist leicht dahin gesagt das man sich dann einschränkt - und das geht auch ein oder zwei Jahre (mit Disziplin) - aber das kann auch sehr hart werden. Eine Hausfinanzierung ist immer eine Sache die mit Anstrengungen verbunden sein wird - aus der Portokasse zahlt das kaum einer. Doch etwas mehr Spielraum oder eine realistische Selbsteinschätzung sollten vorhanden sein.

    Das solltet ihr überdenken...
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
    unser Eigenkapital war deutlich höher, aber ging eben für unsere Hochzeit, die Reise, ein Auto und noch einiges an Dingen drauf, die man dann halt mal spontan kauft. Kurz vor Weihnachten dann z.B. eine neue Kamera für etwas über 1.000€, hätte nicht sein müssen, aber ist nun halt so.
    Das das dann nicht drin ist, ist uns beiden klar.
    Das ist alles menschlich. Aber Ihr müsst Euch darüber im Klaren sein, dass Ihr so etwas in den nächsten Jahrzehnten (!!!) nicht mal eben so einfach machen könnt, sondern Euren Lebensstil ganz erheblich umstellen müsst, was sehr schwierig sein kann. Wenn Ihr noch etwas wartet und einfach jeden Monat 1360 Euro zur Seite legt, könnt Ihr problemlos auf den teuren Privatkredit verzichten.
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  11. #10

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    Sind in deinem Kaufpreis denn auch schon die Erschließungskosten enthalten?
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  12. #11
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    Zitat Zitat von nightyhawk Beitrag anzeigen
    Das heißt doch aber, ab dem dritten Jahr steigt die Rate in JEDEM FALL unabhängig davon, ob du wieder arbeiten gehst oder nicht?
    Richtig. Das die Rate steigt wäre ja von der Theorie auch nicht unbedingt das Problem, da dann ja wieder zwei Einkommen vorhanden wären. Nach unserem Verständnis wäre es halt geschickter die ersten zwei Jahre, wo das Geld eben knapper wäre, die Rate niedriger zu halten.

    Zitat Zitat von nightyhawk Beitrag anzeigen
    Erste Möglichkeit: Entweder ihr wusstest kurz vor Weihnachten noch nichts über euren Plan zum Haus. Dann ist das jetzt aber alles sehr kurzfristig gedacht.
    Zweite Möglichkeit: Ihr wusstet es bereits - kanntet vermutlich auch da schon eure finanziellen Spielräume und kloppt trotzdem über 1000€ für eine Kamera auf den Kopp.

    Und mit der lapidaren Begründung "Ist halt so!" - könnte man ja auch den ganzen Hausbau ad acta legen.
    Es ist ein "Zwischending". Wir gucken jetzt seit fast einem Jahr immer wieder nach Objekten und auch Eigentumswohnungen, aber wir sind so grundverschiedene Typen im Geschmack, dass da nie was für beide passendes dabei war. Dieses Haus jetzt wäre ein absoluter Zufallstreffer, damit gerechnet, dass wir nun doch noch was entdecken, haben wir nicht.

    Daher wohl auch die eher lockere Einstellung.

    Zitat Zitat von ultra79 Beitrag anzeigen
    Mhh - du wolltest bisher nicht sparen und schränkst deinen finanziellen Spielraum nun ein. Bist du dir sicher das du 30 Jahre auf solche Spontankäufe wie eine teure Kamera verzichten kannst und willst?

    Es ist leicht dahin gesagt das man sich dann einschränkt - und das geht auch ein oder zwei Jahre (mit Disziplin) - aber das kann auch sehr hart werden. Eine Hausfinanzierung ist immer eine Sache die mit Anstrengungen verbunden sein wird - aus der Portokasse zahlt das kaum einer. Doch etwas mehr Spielraum oder eine realistische Selbsteinschätzung sollten vorhanden sein.

    Das solltet ihr überdenken...
    Also verzichten kann ich sicher auf Vieles. Das liest sich jetzt vielleicht so, als wären wir verschwenderisch, aber wir haben die ganzen Jahre ja trotzdem vernünftig gespart, aber mussten uns dabei trotzdem nicht einschränken. Wir können also :-).

    Das das Geld nun größtenteils ausgegeben ist, ist sicherlich dumm, aber auf der anderen Seite hätte ich so ja vielleicht Kredite für ein Auto oder die Rückzahlung der Hochzeit etc. am Bein...
    Ich war halt immer auf dem Standpunkt, dass ich lieber bar zahle, dann ist das Geld zwar auf einen Schlag weg, aber ich schleppe eben nicht zig (Mini)Kredite ewig mit.

    mastehr: Da hast du sicherlich recht. Allerdings stellt sich hier die Wohnsituation so dar, dass wir aktuell zu dritt (sehr bald zu viert) in einer zwei Zimmer Wohnung leben. Uns bleibt also gar nichts anderes über, als dieses Jahr entweder in eine größere Wohnung (würde hier im Durchschnitt auch bei mindestens 1200€ warm liegen) zu ziehen oder eben dieses Geld dann nicht zu verschenken und den noch größeren Schritt in ein Haus zu wagen.

    Selassie: Ja, der Kaufpreis ist inkl. aller anfallenden Kosten.
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  13. #12

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    Das klappt schon irgendwie, das ist nicht das Problem. Die Frage ist eher, ob das sinnvoll ist. Andererseits seit ihr durch das schwache EK nicht gerade in einer guten Verhandlungsposition.

    Die tilgungsfreie Zeit bei den Förderdarlehen ist natürlich Augenwischerei. Die paar Monate sind schneller um als man denken kann.

    Die Rate von 1.360,- €, sofern darin wirklich alles enthalten ist, ist auch nicht das Problem. Das lässt sich schon schultern, man sollte halt bedenken, dass es nicht nur eine kurzfristige Sache ist, sondern dass ihr sehr lange an diesem Kredit bezahlen müsst. Ich würde mir mal einen Zahlungsplan aufstellen damit man sieht wie sich die Sache entwickelt.
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  14. #13

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    Ich verstehe nicht, wieso dein Mann Steuerklasse V hat und du Steuerklasse III, wo du doch schon seid, wenn ich es richtig verstehe, mindestens 2 Jahre nicht mehr arbeitest ???
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Flitzlakritz Beitrag anzeigen
    Ich verstehe nicht, wieso dein Mann Steuerklasse V hat und du Steuerklasse III, wo du doch schon seid, wenn ich es richtig verstehe, mindestens 2 Jahre nicht mehr arbeitest ???
    Das habe ich mich auch schon gefragt. Würde zwar an der Steuerlast nichts ändern, aber die Liquidität verbessern.
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  17. #15
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    Ah, da habe ich mich vertippt. Er hat die 3 und ich die 5!
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