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Baukosten - Kostenschätzung

Diskutiere Baukosten - Kostenschätzung im Forum Baupreise auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Baukosten - Kostenschätzung

    Hallo zusammen,

    vielleicht kann mir jemand kurz mit den Kosten bei Hausbau helfen.
    Ausgangslage: erschlossenes Grundstück ist gekauft und bezahlt inkl. Notar und Grunderwerbssteuer
    Gebaut wird ein Einfamilienhaus mit Satteldach mit Keller, EG, DG.
    Kostenschätzung des Architekten für die Kostengruppen 300 + 400
    Kosten Wohnhaus gemittelt aus BRI (349€ pro m3 bei 965m3) BGF (888€ pro m2 bei 394m2) und NF (1348€ pro m2 bei 245m2) ergibt Kosten für das Haus von 339k€ + 16k€ für Sonderbauteile u.a. Carport, Treppenanlage, Aussenanlage) ergibt Herstellungskosten 354k€.
    Wenn ich jetzt 20% dazurechne für Archi, Anschlüsse, Aushub etc) habe ich dann alle Kosten für ein fertig stehendes, bezugsfertiges Haus mit Bodenbelägen etc. (natürlich keine Möbel, Küche) oder habe ich was vergessen. Oder bin ich mit den dann 425k€ für das kleine EFH dann durch?
    (Einen 10% Puffer habe ich natürlich auch noch eingeplant)
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  2. Baukosten - Kostenschätzung

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  3. #2

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    Beachte bitte, dass das alles nur grobe Kostenschätzungen sind. Wenn man´s genauer braucht bleibt nichts anderes übrig als Detailplanung und Ausschreibung.

    d.h. Deine 425T€ können passen, können unterboten werden, oder auch überschritten werden.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo R.B.

    Danke für deine Antwort. Ja klar ist eine Schätzung. Aber es ist keine Position vergessen, oder?
    Da du auch aus BW kommst. Sie schätzt du die angenommenen Kosten pro m2 bzw. m3 ein? realistisch, viel zu niedrig/hoch
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  5. #4

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    lass dir mal die differenz zwischen BGF und NF erläutern. vielleicht stimmt dort etwas nicht. die differenz wären 37,8% für konstruktionsfläche, das erscheint relativ hoch. oder fallen nicht wenige m² unter den dachschrägen bei NF raus? dann ist es besser über die kubatur zu rechnen. ansonsten sind 1.132 €/m² netto NF schon sportlich.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Sorry noch eine Frage...der Kostenrahmen ist natürlich mit der Bank abgesprochen...ab wann macht man üblicherweise die Baufi fest...schon jetzt mit der Kostenschätzung?
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ist ein kostenlimit vertraglich vereinbart?
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  8. #7

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    Zitat Zitat von iridium99 Beitrag anzeigen
    Sorry noch eine Frage...der Kostenrahmen ist natürlich mit der Bank abgesprochen...ab wann macht man üblicherweise die Baufi fest...schon jetzt mit der Kostenschätzung?
    Fest macht man das erst dann wenn die Kosten nicht nur grob geschätzt sind. Gut wenn man den Rahmen vorher abgeklärt hat. Ob Dein Preis passt, das kann ich nicht beantworten. Für ein EFH reicht das sicherlich, aber ob es für DEIN EFH reicht? Keine Ahnung.
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo Rolf,

    bin mit nicht sicher ob ich dich richtig verstehe, daher möglicherweise unbrauchbare Angaben:
    Aussenmasse 11x9m. Kniestock im OG bei 1,25m mit Dachsteigung 38°. Speicher nicht ausgebaut
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  10. #9
    Themenstarter

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    MLS: Nein. Zu empfehlen? Archi ist "ein Freund der Familie"
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  11. #10
    Lebski
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    Unbedingt. Danach wars eh ein Freund. Und ich würde eine externe Bauüberwachung dazu ziehen. Gibt nix schlimmeres, als eine solche Konstilation.
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  12. #11
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    MLS, Lebski: Wird gemacht. Danke für den Rat.
    Freund der Familie ist vielleicht etwas übertrieben...er arbeitet geschäftlich mit einem Verwandten im Industriebau zusammen.
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Ralf Wortmann
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    MLS und Lebski haben sehr recht mit ihrem Rat. Sollte eine solche schriftliche Vereinbarung zwischenzeitlich noch nicht erfolgt sein, nachstehend ein sehr auftraggeberfreundliche Formulierung zur Vereinbarung einer Baukostenobergrenze:
    --------------------------------------
    Im Hinblick auf die Gesamtkosten des Bauvorhabens mit Ausnahme der Kosten des Grundstückserwerbs, wird bezüglich der Kostengruppen 200 bis 700 eine Baukostenobergrenze in Höhe von ... € brutto (ohne Toleranz) vereinbart, da das Bauvorhaben z.T. darlehensfinanziert wird.

    Sollte es sich (auch zum Beispiel aufgrund von Sonderwünschen des Bauherren) ergeben, dass diese Baukostenobergrenze voraussichtlich überschritten wird, hat der Architekt schriftlich Alternativ-Vorschläge zur Kosteneinsparung zu unterbreiten und darauf hinzuwirken, dass die Obergrenze eingehalten wird.

    -------------------------------

    Viele Grüße und viel Erfolg beim Bauen

    Ralf Wortmann, Magdeburg
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  14. #13

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    Plane lieber eine 15 % Puffer. Man hat immer was vergessen. Und alles wird in der Regel teurer als geplant.
    Viel Erfolg
    Werner der Elektriker
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Danke euch beiden
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Ralf Wortmann Beitrag anzeigen
    [...]
    --------------------------------------
    Im Hinblick auf die Gesamtkosten des Bauvorhabens mit Ausnahme der Kosten des Grundstückserwerbs, wird bezüglich der Kostengruppen 200 bis 700 eine Baukostenobergrenze in Höhe von ... € brutto (ohne Toleranz) vereinbart, da das Bauvorhaben z.T. darlehensfinanziert wird.

    Sollte es sich (auch zum Beispiel aufgrund von Sonderwünschen des Bauherren) ergeben, dass diese Baukostenobergrenze voraussichtlich überschritten wird, hat der Architekt schriftlich Alternativ-Vorschläge zur Kosteneinsparung zu unterbreiten und darauf hinzuwirken, dass die Obergrenze eingehalten wird.

    -------------------------------
    [...]
    Der zweite Satz hebelt den ersten dermaßen aus, dass man sich beide sparen kann.

    Entweder wirksam eine Kostenobergrenze vereinbaren oder nicht. Wischi-waschi-Formulierungen helfen nicht weiter.
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