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Hinnehmbare Toleranz bei Innentür

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  1. #1

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    Hinnehmbare Toleranz bei Innentür

    Moin,

    nachdem wir im September letzten Jahres bei einem örtlichen Tischler den Auftrag erteilt haben, 4 Innentüren bei uns auszutauschen, sind nun heute die letzten Türen eingebaut worden.
    Um keinen Roman zu schreiben die unglaubliche Geschichte in der Kurzfassung:

    1. Bei der örtlichen Türenfabrik Innentüren ausgewählt.
    2. Der 4. kontaktierte Tischler (einer kam trotz Terminvereinbarung nicht; einer hat das Aufmaß gemacht und sich nie wieder gemeldet; einer hat das falsche Maß genommen) ist es dann geworden, ein alteingesessener Betrieb.
    3. 3 der 4 Türen mit Sondermaß, müssen gefertigt werden. Avisierte Lieferzeit 6 Wochen.
    4. Nach 7 Wochen nachgefragt. Aussage der Türenfabrik (die diese Türen auch nur bestellt): es ist noch gar nicht bestellt, der Tischler hat nicht reagiert.
    5. Der Tischler bringt mir eine Kopie seiner Faxbestellung bei der Fabrik.
    6. Ich stelle fest, dass die Türen bestellt sind, ABER mit einem falschen Maß.
    7. Der Tischler steht zu seinem Fehler und erklärt sich bereit, dass er die Zargen in 2013 schon einbaut und mit einfachen Türen versieht. Die bestellten Türen sollen dann in der 2. KW geliefert und ausgetauscht werden.
    8. Die einzige pünktlich gelieferte Tür (mit richtigem Maß bestellt) wird zusammen mit den Zargen eine Woche vor Weihnachten eingebaut. Allerdings sind die Gehrungen der Leisten für die Glaseinfassung massiv mit Kit nachgearbeitet und die leisten und das Türblatt drum herum verfärbt.
    9. Nach einer nervigen Auseinandersetzung mit der Türenfabrik erhalten wir in der 2. KW eine nachgesserte Tür.
    10. Heute werden die Türblätter endlich ausgetauscht.
    10.1 Eine Tür ist einwandfrei
    10.2 Bei einer Tür schein das Flurlicht durch die Dichtung?? Die Tür ansich ist gerade.
    10.3. Bei einer Tür sind unten zwischen Türblett und Zarge ca. 3 mm Abstand, oben ca. 6mm Abstand. Die Tür ist anscheinend "bauchig".
    Laut Aussage des Tischlers kann das an den Temperaturschwankungen liegen (Außen -4°, innen 21°) und die Tür zieht sich wieder hin...

    Ich glaube da nicht dran und in den letzen 10 Stunden ist da auch gar nicht passiert...

    Ich gehe mal davon aus, dass 6 mm Abstand zwischen Türblett und Zarge nicht o.k., also ausserdem der Toleranz liegen, oder?
    Kann sich das Türblatt noch "hinziehen"? Falls ja, wie lange kann das dauern?
    Falls nein: kann das nachgebessert werden? Oder sollte ich ein neues Türblatt verlangen?

    Es grüßt mittlerweile entnervt

    Mabuse
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  2. Hinnehmbare Toleranz bei Innentür

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Bei einem Neubau habe ich auch Türen "mit Bauch". Empfehlung: Bis zu einem Jahr hängen lassen.

    Toleranzen kommen auf den Typ der Tür an (Klimaklasse, etc.). Bis 4 mm Abweichung sind aber wohl einer "normalen" Türen innerhalb der Wohnung hinzunehmen, kann auch mit Dichtungsband einigermaßen ausgeglichen werden (Tür wird dann aber einige Zeit nicht mehr so leicht Schließen).

    Thema Licht durch Dichtung: Durch die weißen Dichtungen kann durchaus etwas Licht durchscheinen. Da braucht man schon brutalen Anpressdruck, um das zu verhindern.

    Bin aber kein echter Experte. Die melden sich sicher noch.
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  4. #3

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    war dem tischler das temperaturdelta vor der bestelling bekannt?
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  5. #4

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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    war dem tischler das temperaturdelta vor der bestelling bekannt?
    Innentür - d.h. das Delta ist das zwischen Transport draußen und eingebauter Position innen... Denke nicht, dass er zur Bestellung schon wusste, wie das Wetter sein würde.
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  6. #5
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    Das Wetter Ende Januar konnte der Tischler sicher nicht vorher sagen.
    Aber 1. Inwiefern ist das relevant?
    2. Hätte der Tischler die Bestellung nicht verbockt wären die Türen im Oktober geliefert worden (ohne irgendein Temperaturdelta).

    Meine Frage bleibt: kann sich die Tür noch gerade ziehen? Sind 6 mm zwischen Türblatt und Zarge noch akzeptabel.
    Das sieht wirklich bescheiden aus und es kommt Licht durch.

    Meine 40 Jahre alten Türen waren übrigens mit weniger Abstand eingebaut....
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  7. #6

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    Zitat Zitat von mabuse Beitrag anzeigen
    10.3. Bei einer Tür sind unten zwischen Türblett und Zarge ca. 3 mm Abstand, oben ca. 6mm Abstand. Die Tür ist anscheinend "bauchig".
    Laut Aussage des Tischlers kann das an den Temperaturschwankungen liegen (Außen -4°, innen 21°) und die Tür zieht sich wieder hin...

    Ich glaube da nicht dran und in den letzen 10 Stunden ist da auch gar nicht passiert...
    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    war dem tischler das temperaturdelta vor der bestelling bekannt?
    Zitat Zitat von Irgendwoabaier Beitrag anzeigen
    Innentür - d.h. das Delta ist das zwischen Transport draußen und eingebauter Position innen... Denke nicht, dass er zur Bestellung schon wusste, wie das Wetter sein würde.

    Das Problem ist ja nicht das die Tür auf beiden Seiten das Delta hat wie Rolf vermutet, sondern das es nur der Unterschied zwischen Transport-Temperatur und Raum-Temperatur ist. Und selbst da sollte sich mMn eine Tür nicht verziehen. Denn die Tür kommt ja KOMPLETT, also beiden Seiten von der kalte ins warme.
    Verziehen wird sich die Tür ja nur wenn es ein Unterschied auf beiden Seiten gibt (Beispiel Hauseingangstüren) Daher glaube ich nicht das sich die Tür deswegen verzogen hat.

    Gruss
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  8. #7

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    das temperaturdelta hatte ich so verstanden, dass beide temperaturen zwischen innen und aussen bestehen und dadurch das türblatt verzogen ist.
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  9. #8
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    Gemeint war nur der Unterschied zwischen Außentemperatur und Temperatut im Haus.
    Wir sprechen von Innentüren.
    Vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt.

    Bleibe die Frage: 6 mm sind zuviel, oder?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von mabuse Beitrag anzeigen
    Bleibe die Frage: 6 mm sind zuviel, oder?
    http://de.wikipedia.org/wiki/EN_1530

    Türen welcher Klasse hast du bestellt? Wurde da etwas vereinbart? Wenn nicht, kannst du das erwarten, was für Innentüren als "normal" angesehen wird. Was das genau ist, müssten die Experten wissen.
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  11. #10

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    [QUOTE=mabuse;878048Bleibe die Frage: 6 mm sind zuviel, oder?[/QUOTE]

    Ja und nein. Wenn keine Ebenheitstoleranzen vereinbart wurden bleibt nur das übrig:
    "Der oberste Maßstab ist jedoch die einwandfreie Funktionserfüllung der Tür." Wunderbar schwammig und trefflich zum Streiten geeignet.
    Ist eigentlich wirklich das Blatt verzogen, oder ist es die Zarge???
    Nun kann es sein, dass das Türblatt durch falsche Lagerung beim Tischler oder der Fabrik verzogen ist.
    Klimaklasse ist hier erst mal nicht ausschlaggebend.

    Also meiner Meinung nach Anzeigen und erstmal ein paar Wochen abwarten. Dann siehst Du was passiert.
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  13. #11
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    Mal ehrlich: wie kann ich als "normaler Verbraucher" wissen, dass ich eine "Ebenheitstoleranz" vereinbaren muss?
    Das ist doch Irrsinn!!

    Die Türen, die mein Schwiegervater mir eingebaut hat (gelernter Tischler aber seit 20 Jahren nicht mehr beruflich aktiv in dem Gewerk) sind ALLE mit weniger Abstand.
    Und das sind nur Türen aus dem Baumarkt!
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  14. #12

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    Musst Du doch nicht, nur ohne hast Du halt nicht die Gewissheit die Tür darf nur so viel mm verzogen sein. Der Anhaltspunkt ist halt dann die Funktionserfüllung.
    Nochmals, ist es nun das Blatt oder doch die Zarge oder sogar beides?
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