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Anordnung von Solarthermiepaneelen

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  1. #1

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    Anordnung von Solarthermiepaneelen

    Hallo, liebe Forumsteilnehmer!

    Bin neu im Forum und bitte um Nachsicht, falle mein Thema/ meine Frage schon irgendwo behandelt ist.

    Bei der Planung der Solarpaneele auf dem Dach eines Mehrfamilienhauses mit Staffelgeschoss ist folgende Frage zur Anordnung der Paneele aufgetreten. Es sind 14 Paneele geplant. Der Architekt schlägt eine Reihe mit 8 Paneelen und eine zweite Reihe mit 6 Paneelen vor. Da stecken auch optische Gründe dahinter, denn mit dieser Anordnung würden die Solaranlage von der Terrasse des Staffelgeschosses weniger sichtbar sein. Der TGA Planer möchte 7 und 7 Paneele anordnen und führt dafür technische Gründe an (hydraulischer Abgleich?).

    Hat dazu jemand eine fundierte Meinung?

    Herzlichen Dank

    deralte (Holzmichel)
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  2. Anordnung von Solarthermiepaneelen

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  3. #2

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    hallo
    klär mal ab wieviel paneele du lt. hersteller in eine reihe schalten kannst.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    klär mal ab wieviel paneele du lt. hersteller in eine reihe schalten kannst.
    Das ist aber nur die halbe Informationslage, die man zur Beurteilung braucht. Es kann ja sein, dass der TGA/TE high-flow oder variable-flow machen will, weil es nicht nur um WW sondern zusätzlich auch Heizungsunterstützung geht. Ist das letztere der Fall, sind wenige Paneele parallel "zu schalten". Dann könnte der TGA-Planer mit 2x4 oder 4x2 besser liegen.

    Geht es nur um low-flow und WW, dann ist maximale Anzahl in Reihe ok. Sagt der Hersteller 8 und mehr, dann ist die Anordnung egal und man kann es so machen. Sagt der Hersteller weniger als 8, so muss man aufteilen und die 2x4 ist hydraulisch besser.

    Also auch mal nachfragen, wofür die Solarthermie dienen soll.
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  5. #4
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    Super. Vielen Dank schon mal für die prompten Reaktionen. Das macht mir Mut.
    Klar ist schon mal, dass die Anlage für Brauchwasser und Heizungsunterstützung genutzt werden soll.
    Die Herstellerinformationen werde ich mir mal besorgen und komme dann nochmals zurück.

    Herzlichen Gruß

    deralte (Holzmichel)
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  6. #5

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    Zur Not könnte man ja eine Reihe mit 8 und eine Reihe mit 6 Kollektoren auf dem Dach platzieren und sie dann trotzdem als 7er Reihe verschalten.
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  7. #6

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    Hatte gerade erst gesehen, dass Du insgesamt 14 Panels zum "verteilen" hast, meine Beispiele waren für 8.

    Es ist sehr wahrscheinlich, dass Du parallel zusammen schalten musst, 14 in einer Reihe ist sehr sehr unwahrscheinlich, dass das in einer Reihe geht und Sinn macht. Selbst 7 sind für Heizungsunterstützung bei high-flow wahrscheinlich grenzwertig. Bei Solarthermie ist der Wirkungsgrad am besten, je niedriger man die Kollektortemperatur halten kann, das führt dann dazu, dass ein hoher Durchfluß durch wenige Kollektoren eingestellt wird. Dazu sollte aber die FBH auch auf niedrige Temperaturen ausgelegt sein und das Speicherkonzept muss auch hierfür stimmig sein. Da solltest Du den TGA-Planer mal zu "abklopfen".

    14 ist irgendwie ne krumme Zahl, warum nicht eins mehr und auf 3x5 gehen. Alternativ auf eine andere Größe gehen und die nötige Fläche mit anderen Kombinationen und Anzahl zusammen bauen, dann auch nach den optischen Erfordernissen des Architekten. Der TGA wird ja nicht nur eine Größe von Panels im Repertoire haben ...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Danke für die Hinweise. Ich werde den TGA Planer in der Tat mal auf die angesprochenen Alternativen abklopfen. Zu dem Thema komme ich sicher nochmals zurück.

    Gruß

    deralte (Holzmichel)
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  9. #8
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    Hallo, wie das so ist mit Antworten und Kommentaren. Sie gebären neue Fragen.

    In diesem Fall der Hinweis von Ralf9000 "Dazu sollte aber die FBH auch auf niedrige Temperaturen ausgelegt sein und das Speicherkonzept muss auch hierfür stimmig sein."

    Wir planen eine "gemischte" Anlage, d.h. FBH und normale Heizkörper. Die Vorlauftemperatur wird durch die Heizkörper definiert (ca. 70 Grad) und die Temperatur wird auf den Etagen "heruntergemischt".

    Macht auch unter diesen Umständen die Solarthermie zur Heizungsunterstützung überhaupt Sinn? Mir kommen da jetzt Zweifel. Brauchwasser sollte ja OK sein.

    Gruß

    deralte (Holzmichel)
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  10. #9

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    Heizungsunterstützung bei Heizkörpern und FBH ... wieviel qm Wohnfläche habt Ihr den, die mit FBH erwärmt werden soll und wieviel mit Heizkörpern? Was für Heizkörper, alte Hochtemperatur oder etwas bessere Niedertemperatur? Welcher andere Wärmeerzeuger neben Solarthermie? Welche Heizlast hat das Gebäude?

    Hat der Planer schon eine Wärmebedarfsrechnung durchgeführt und hat festgelegt welche Energie woher und wann kommen soll? Hat der Planer schon das Hydraulikschema geliefert ... (mal einstellen!)?

    Natürlich kann auch Solarthermie Sinn machen, wenn sie die Energie liefert, um das Heizungswasser von 20 auf 30-35°C zu erwärmen und dann der Hochtemperaturwärmeerzeuger von 30-35°C auf 50-60°C, aber das ist nicht ganz ohne, so etwas bei vernüftigen Kosten rentabel zu planen.

    Grüße, Ralf
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  11. #10
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    Hallo, Ralf!

    Danke, dass Du Dich meinem Thema beschäftigst!
    Ich setz mal die Antworten in Deinen Text. Nicht so ganz genau, eher qualitativ. Hoffentlich reicht es.

    Heizungsunterstützung bei Heizkörpern und FBH ... wieviel qm Wohnfläche habt Ihr den, die mit FBH erwärmt werden soll und wieviel mit Heizkörpern? Was für Heizkörper, alte Hochtemperatur oder etwas bessere Niedertemperatur? Welcher andere Wärmeerzeuger neben Solarthermie? Welche Heizlast hat das Gebäude?

    Hat der Planer schon eine Wärmebedarfsrechnung durchgeführt und hat festgelegt welche Energie woher und wann kommen soll? Hat der Planer schon das Hydraulikschema geliefert ... (mal einstellen!)?

    Natürlich kann auch Solarthermie Sinn machen, wenn sie die Energie liefert, um das Heizungswasser von 20 auf 30-35°C zu erwärmen und dann der Hochtemperaturwärmeerzeuger von 30-35°C auf 50-60°C, aber das ist nicht ganz ohne, so etwas bei vernüftigen Kosten rentabel zu planen.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Sorry, ich da wohl Probleme, mit der Funktion "zitieren". Bitte den vorigen Beitag ignorieren. Tut lir echt leid!!

    deralte (Holzmichel)
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  13. #12
    Themenstarter

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    So jetzt nochmals zu dem Beitrag von Ralf9000

    Hallo, Ralf!

    Danke, dass Du Dich meinem Thema beschäftigst!
    Ich setz mal die Antworten in Deinen Text. Nicht so ganz genau, eher qualitativ. Hoffentlich reicht es.

    Heizungsunterstützung bei Heizkörpern und FBH ... wieviel qm Wohnfläche habt Ihr den, die mit FBH erwärmt werden soll und wieviel mit Heizkörpern? Antwort: Wir sind in der Planung für einen Neubau. Gesamtwohnfläche ca. 800 m**2, davon ca. 20% über Heizkörper zu beheizen.
    Was für Heizkörper, alte Hochtemperatur oder etwas bessere Niedertemperatur? Antwort: Hochtemperatur, aber neu.

    Welcher andere Wärmeerzeuger neben Solarthermie? Antwort: Gasbrennwertkessel

    Welche Heizlast hat das Gebäude? Bin mir nicht sicher, welche Kennzahl hier abgefragt wird. Das Haus ist geplant für KfW70 (Dreifachverglasung, 24 cm Dämmung). Meine Frage ist ja auch eher konzeptionell.

    Hat der Planer schon eine Wärmebedarfsrechnung durchgeführt und hat festgelegt welche Energie woher und wann kommen soll? Antwort: Wärmebedarfsrechnung existiert und deie Anteile Gas und Solarthermie sind danach festgelegt (ENeV Berechnung).

    Hat der Planer schon das Hydraulikschema geliefert ... (mal einstellen!)? Antwort: Hab ich noch nicht gesehen. Zu welcher PLanungsphase gehört das denn?

    Natürlich kann auch Solarthermie Sinn machen, wenn sie die Energie liefert, um das Heizungswasser von 20 auf 30-35°C zu erwärmen und dann der Hochtemperaturwärmeerzeuger von 30-35°C auf 50-60°C, aber das ist nicht ganz ohne, so etwas bei vernüftigen Kosten rentabel zu planen. Antwort: Gerade das kann ich mir eben nicht so recht vorschnellen. Müsste ja vielleicht die Gastherme das "Solarwasser" als "Kaltwasserzufuhr" nutzen? Oder wie?

    Danke für die Anteilnahme!

    Herzlichen Gruß

    deralte (Holzmichel)
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  14. #13

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    Hochtemperatur, aber neu.Gasbrennwertkessel
    hallo
    ob die kombi so günstig ist sollte man vielleicht nochmal andenken.
    mit welcher temp. ist denn der hk-kreis ausgelegt? VL - RL
    gruss aus de pfalz
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo Holzmichel,

    da sind doch einige Ungereimtheiten, die nicht zu verstehen sind:

    Zitat Zitat von deralte Beitrag anzeigen
    Wir sind in der Planung für einen Neubau. Gesamtwohnfläche ca. 800 m**2, davon ca. 20% über Heizkörper zu beheizen.
    800m², baut Ihr ein Mehrfamilienhaus? Und da Neubau, warum dann 20% über Heizkörper? Und bei 800m² etwas mit 14 Solarpanels bzgl. Heizungsunterstützung rauszureissen, passt nicht. Und wieso hast Du bei 800m² so wenig Dachfläche, das die Anordnung der Panele Schwierigkeiten macht, baut Ihr einen Turm?


    Zitat Zitat von deralte Beitrag anzeigen
    Das Haus ist geplant für KfW70 (Dreifachverglasung, 24 cm Dämmung).
    24cm Dämmung bring Dich in die Nähe eines Passivhauses, da passt KfW70 nicht zu. Große Fragezeichen! Heizlast wird in kW bei z.B. -15°C Aussentemperatur angegeben, die Info wäre wichtig.

    Grüße, Ralf.
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  17. #15

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    Die Frage zu lesen hilft weiter:
    Bei der Planung der Solarpaneele auf dem Dach eines
    Mehrfamilienhauses mit Staffelgeschoss
    Daß ein Neubau mit 80% FBH und 20%HT-HK wenig sinnreich ist, dem stimme ich
    aber sowas von zu. Schon ohne solare Heizungsunterstützung, aber erst recht
    mit...
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