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Wohnung Lärm- bzw. Schallprobleme - Bitte Hilfe!

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  1. #1

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    Wohnung Lärm- bzw. Schallprobleme - Bitte Hilfe!

    Ich wohne in einer Wohnung in Essen die eine Folterkammer ist.

    Der allgemeine Hauslärm, Trittschall, Treppenhaus, Taxistand, Restaurantgästelärm ist so gravierend, dass ich durch den Lärmstress krank wurde. Wer nicht viel Geld besitzt kann das nicht beweisen.


    Warum wohne ich in einer Folterkammer?

    Arbeitslosigkeit. Keine Arbeit, dann bekommst du auch keine Wohnung. Keine Wohnung, dann bekommst du auch keine Arbeit. Keine Geld, dann auch kein Anwalt. Ich dachte man könne sich an den Lärm gewöhnen, aber das war ein gründlicher Irrtum. So kam es, dass ich nun über 10 Jahre in dieser Folterkammer, aus der ich nicht entfliehen kann, da ich nirgendwo anders hin kann, wohnen muß. Es gab Zeiten da schlief ich auf einer Matratze im Keller. Es lässt sich überhaupt nur aushalten, wenn der Mieter über mir nicht zu Hause ist. In den letzten Jahren ging es, da es nur Wochenendheimkehrer waren. Die sind aber nun ausgezogen und jetzt wohnt ein junger Radaubruder in der Wohnung. Ich habe der Hausverwaltung schon vor Jahren gesagt, dass dieses Haus nichts für junge Leute ist, aber sie halten sich wohl nicht daran, weil sie die Wohnungen sonst nicht vermietet bekommen.

    In der Wohnung über mir, aber auch im ganzen Haus bei Böden und Wänden, ist der Boden so dünn, dass wenn etwas fester aufgetreten wird, die Wände und Boden vibrieren und es ein ganz starken, tiefen Brummton durch das Vibrieren des Betons erschallt. Dieser Brummton muß wohl schwer gesundheitsschädlich sein, da Schmerzen im Kopf zu fühlen sind. Aber nicht nur das. Der Brummton ist so stark, das der Körper der Menschen in der darunterliegenden Wohnung sogar vibrieren, weil sich duch das zusammenhängende marode, poröse Betongeflecht, die Schallwellen über die ganze Wohnung ausbreiten. Ich kann mich auch in kein anderes Zimmer retten, weil der Schall überall gleich ist. Die Wohnung ist 1 ZKB, 35m2. Ein Haus von 1960. Dieser Schall lässt sich durch nichts verhindern, es sei denn, der Mieter macht nichts in seiner Wohnung.

    Durch den Lärmstress ist kaum Schlaf zu finden und wenn der Mieter über mir etwas auf den Boden stellt, bist du sofort wach. Es gibt eigentlich niemals Ruhe in dieser Wohnung. Türenschlagen der Autos, oder der 50 Jahren alten Zimmertüren der Wohnung unter mir, welche keinerlei Dichtung haben und einfach zuklappen, wie ein Deckel. Das klappern der Schuhe im Treppenhaus, welches direkt am einzigen Zimmer liegt, das ich bewohnen kann. Man hätte auch einfach einen Stoffvorhang ziehen können, zwischen der Wohnung und Treppenhaus, das wäre kaum lauter als mit diesem maroden Baugeflecht. Zuerst habe ich nur Diabetes Mellitus bekommen, aber als Folgeerkrankung dann auch noch diabetische Polyneuropathie.


    ....
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  2. Wohnung Lärm- bzw. Schallprobleme - Bitte Hilfe!

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    feelfree
    Gast
    Und wie soll man dir helfen?
    Selbst WENN man jetzt, mit Gutachten etc. und viel Geld beweisen KÖNNTE, dass der Schallschutz gemäß DIN xyz (gab es so etwas Bj. 1960 überhaupt?) nicht eingehalten ist, was bringt es dir dann? Dann hast Du es schwarz auf weiß dass Du "in einer Folterkammer" wohnst, aber es bringt dir: nichts.
    Du musst raus aus der Wohnung, alles andere hilft nicht.
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  4. #3

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    Wie wäre es damit, Dir eine Arbeit zu suchen!
    Gerne auch körperlich anstrengend (obwohl es in Deiner Branche mit Sicherheit etwas gibt, wenngleich vielleicht nicht in Essen), dann kann man abends recht gut schlafen...
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Wie wäre es damit, Dir eine Arbeit zu suchen!
    Gerne auch körperlich anstrengend (obwohl es in Deiner Branche mit Sicherheit etwas gibt, wenngleich vielleicht nicht in Essen), dann kann man abends recht gut schlafen...
    Das ist zynisch - nicht sehr nett.

    @TE: ausziehen - ist die einzige Lösung die wirklich die Ursache in Angriff nimmt.
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  6. #5

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    Sorry, aber wenn Jemand angeblich 10 Jahre in für ihn unerträglichen Zuständen lebt, ohne ernsthafte Veränderungen anzugehen, dann hab ich den Eindruck, er mag und braucht das so.
    Nein, das ist nicht noch zynischen.
    Denn: Ja - es gibt solche Menschen!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Sorry, aber wenn Jemand angeblich 10 Jahre in für ihn unerträglichen Zuständen lebt, ohne ernsthafte Veränderungen anzugehen, dann hab ich den Eindruck, er mag und braucht das so.
    Nein, das ist nicht noch zynischen.
    Denn: Ja - es gibt solche Menschen!
    Nachdem ich die anderen Beiträge von Bauex24 gelesen habe muss ich sagen das das Ganze in der Tat komisch klingt - es ist völlig klar das man die Zustände nicht ändern können wird - mit oder ohne Gutachten. Da muss man sich dann fragen "worum geht es ihm?" - worauf mir als Antwort nur noch "Um's Prinzip"... und wenn es anfängt um Prinzipien zu gehen, dann sind Leute noch nicht mehr an Lösungen interessiert...
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  8. #7
    MoRüBe
    Gast


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  9. #8
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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Und wie soll man dir helfen?
    Selbst WENN man jetzt, mit Gutachten etc. und viel Geld beweisen KÖNNTE, dass der Schallschutz gemäß DIN xyz (gab es so etwas Bj. 1960 überhaupt?) nicht eingehalten ist, was bringt es dir dann? Dann hast Du es schwarz auf weiß dass Du "in einer Folterkammer" wohnst, aber es bringt dir: nichts.
    Du musst raus aus der Wohnung, alles andere hilft nicht.
    Also raus aus der Wohnung. Aber was ist mir dem Nachmieter ? Der darf dann den Lärm aushalten ?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Sorry, aber wenn Jemand angeblich 10 Jahre in für ihn unerträglichen Zuständen lebt, ohne ernsthafte Veränderungen anzugehen, dann hab ich den Eindruck, er mag und braucht das so.
    Nein, das ist nicht noch zynischen.
    Denn: Ja - es gibt solche Menschen!
    Es gibt solche Menschen nicht ! Schreiben Sie nicht solchen Unsinn. Da können Sie jeden Psychologen fragen.
    Und Fachfremde werden so gut wie nie eingestellt. Bei 900 Bewerbungen kann ich das sagen.
    Narzistische Einstellungen sind fehl am Platz.
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  11. #10
    feelfree
    Gast
    Zitat Zitat von Bauex24 Beitrag anzeigen
    Aber was ist mir dem Nachmieter ? Der darf dann den Lärm aushalten ?
    Ja, es soll Leute geben, denen das nichts ausmacht. Oder sind alle Hausbewohner so krank geworden wie Du?
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  12. #11
    Inkognito
    Gast
    Aus eigener Erfahrung: Ohrstöpsel helfen. Ausziehen hilft auch.
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  13. #12

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    Aber was ist mir dem Nachmieter ? Der darf dann den Lärm aushalten ?
    Muss dich das interessieren? Oder bleibst du nur da um keinen anderen das Martyrium anzutun?
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  14. #13
    wasweissich
    Gast
    ......... um keinen anderen das Martyrium anzutun?
    wenn er deswegen die wohnung blockiert , damit kein anderer leiden muss , dann

    aber die samariter sind eigentlich aus der mode
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Ohrenstöpsel nutze ich schon von anbeginn, aber diesen Lärm kann kein Stöpsel aufhalten. Ist mal ganz interessant was das alles für Konsequenzen hat, wenn nicht vernünftig gebaut wird.

    Wusstet ihr, dass..
    - unser Gehör 10x komplexer aufgebaut ist als unser Auge?
    - eine Kreissäge so laut sein kann wie ein Düsenflugzeug beim Start?
    - man diesem Lärm nur 45 Sekunden pro Woche ausgesetzt sein sollte, ohne Schäden zu haben?
    - ein vorhandener Hörverlust irreparabel ist?
    - Lärm nach dem Rauchen bereits der zweithäufigste Risikofaktor für Herzerkrankungen ist?
    - Lärmschwerhörigkeit zu den häufigsten Berufskrankheiten zählt?
    - Sinneszellen bei einem zu hohen Schalldruck (=Lärm) knicken können und damit dauerhaft geschädigt sind?
    - 40.000 mikroskopisch kleine Sinneszellen im Innenohr beim jungen Menschen, aber nur mehr 5000 im Alter für die Wahrnehmung von Geräuschen verantwortlich sind?

    Möglicherweise dürfte der Hausbesitzer ein Leben lang Schadensersatz zahlen, wegen Folgeerkrankungen.

    ...
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Bauex24 Beitrag anzeigen
    Ohrenstöpsel nutze ich schon von anbeginn, aber diesen Lärm kann kein Stöpsel aufhalten. Ist mal ganz interessant was das alles für Konsequenzen hat, wenn nicht vernünftig gebaut wird.

    Wusstet ihr, dass..
    - unser Gehör 10x komplexer aufgebaut ist als unser Auge?
    - eine Kreissäge so laut sein kann wie ein Düsenflugzeug beim Start?
    - man diesem Lärm nur 45 Sekunden pro Woche ausgesetzt sein sollte, ohne Schäden zu haben?
    - ein vorhandener Hörverlust irreparabel ist?
    - Lärm nach dem Rauchen bereits der zweithäufigste Risikofaktor für Herzerkrankungen ist?
    - Lärmschwerhörigkeit zu den häufigsten Berufskrankheiten zählt?
    - Sinneszellen bei einem zu hohen Schalldruck (=Lärm) knicken können und damit dauerhaft geschädigt sind?
    - 40.000 mikroskopisch kleine Sinneszellen im Innenohr beim jungen Menschen, aber nur mehr 5000 im Alter für die Wahrnehmung von Geräuschen verantwortlich sind?
    Du solltest dich weniger damit beschäftigen als mit dem Thema "wie finde ich schnell eine andere Wohnung".
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