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  1. #1

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    Frage 100 - 130qm Satteldach mit einer Gaube, EnEV 100 - Welcher Preis erwartet uns?

    Hallo,

    wir (27J M / 28J W) sind gerade immer noch am Überlegen, ob Hausbau für uns in Frage kommt oder ob wir Mieter bleiben. Da es hier anscheinend kaum annehmbare Grundstücke unter 200.000 EUR gibt, war bis vor kurzem die Richtung klar. Geld in Aktien und irgendwann werden die Dividenden wahrscheinlich die Miete übersteigen.

    Jetzt wird hier doch noch bald ein neues Neubaugebiet erschlossen, welches ruhig und trotzdem Innenstadt-nah liegt sowie bis tief in die Nacht ans ÖPNV angeschlossen ist. Zu meinen Eltern ebenfalls keine 10 Minuten mit dem Auto. 500-600qm für 100.000 - 120.000 EUR. Vollerschlossen. Damit ist anscheinend wirklich voll gemeint, soweit ich das sehe, liegt zB auch VDSL im kompletten Neubaugebiet an (für mich aus beruflichen Gründen sehr wichtig und privat ist man ohne schnelles Internet natürlich auch ausgeschlossen im Zeitalter von MaxDome, iTunes, Dropbox, YouTube und AlwaysOn bei PCs, Tablets und Konsolen...).

    Es geht hier eher um eine etwas langfristigere Planung. Reservierungen sind wahrscheinlich in einem halben Jahr möglich, Baubeginn 2015 oder 2016. Gerne würde ich aber wissen, mit welchen Kosten ich in etwa rechnen muss, um die Finanzierung zu berechnen. Und um abzuwägen, ob wir bauen oder mieten.

    Wenn wir mal von 110.000 EUR für das Grundstück ausgehen, kommen noch etwa 6% Nebenkosten (3,5% Grunderwerb, keine Maklergebühr, Notar, usw...) dazu: 117.000 EUR. Wir gehen mal von voll erschlossen aus, falls das nicht der Fall sein sollte, muss ich das zu gegebener Zeit noch mal re-evaluieren.

    Keller sollte erst mal eingeplant werden, ich lese im Internet Preise von 30k bis 40k für 80 bis 120qm. Ich denke, da unser Haus nicht riesig werden soll, orientieren wir uns am unteren Ende der Skala. Sagen wir mal 35k zur Sicherheit. Was in dem Baugebiet anscheinend wichtig ist: Radeon-Schutz. Kostet das sehr viel extra beim Keller oder ist das einfach nur ein Punkt, der beachtet werden muss, aber keine großen Extra-Kosten veranschlagt?

    Oben drauf kommt natürlich noch das Haus. Ich nehme jetzt mal ein Beispiel von einem Anbieter, welcher schlüsselfertig online anbietet, da wir ja noch keine konkreten Angebote haben. 117qm Satteldach, eine mittige Dachgaube an einer Seite, inkl. Bodenplatte (ist die noch notwendig, oder in den Kellerkosten enthalten), schlüsselfertig, KEIN KFW70, 499 m³ umbauter Raum. Malen und Tapezieren könnten wir selbst machen, falls das bei schlüsselfertig nicht mit dabei sein sollte. Das Haus wird mit 170.000 EUR angeboten. Das macht 1452 EUR pro qm oder 341 EUR pro umbauten m³. Wir bauen in Dresden, bekommen wir hier evtl. noch ein wenige bessere Preise oder gibt es hier keinen Ost-Bonus mehr?

    Außenanlagen und Carport bleiben erst mal außen vor. Falls es sich ergibt, können wir das aus laufenden Einnahmen nachträglich bauen. Autos können auf die Straße, stehen ja jetzt auch dort und solange ich draußen ein Grill und ein paar Stühle aufstellen kann, reicht das erst Mal.

    Ich rechne jetzt mal ganz naiv Grundstück inkl. Nebenkosten, Keller und Haus zusammen: 117.000 EUR + 35.000 EUR + 170.000 EUR = 322.000 EUR.

    Welche Nebenkosten habe ich vergessen, sind unrealistische Annahmen dabei, was wird uns erwarten?
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  2. 100 - 130qm Satteldach mit einer Gaube, EnEV 100 - Welcher Preis erwartet uns?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    - Kein Geld für Außenanlagen planen ist mutig - oder man hat eine sehr lockere Finanzierung und entsprechend viel Geld "so nebenbei zur Verfügung"

    - ich halte 170k für "ein Stück Haus" für gewagt - das wäre dann wirklich alles Standard - keine Extras - immer nur das nötigste und billigste... dann kann man das vielleicht hinbekommen - aber will man das?

    - Keller mit 35k kommt mir viel zu wenig vor - hier auch auf möglicherweise notwendige Abdichtung achten - mein Keller ist nur ca. 75 m² und war _deutlich_ teurer (Weiße Wanne, gedämmt, ausgebaut, Erdarbeiten teurer geworden usw)

    - du hast alles an "Nebenkosten" vergessen die man sonst noch hat - Baustrom, Bauwasser, Container, Erdarbeiten etc - die fehlen fast immer in allen Preisen...
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  4. #3
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    Also erst mal zu den Nebenkosten: Wenn man ein Haus kauft, dann geht man ja davon aus, dass man eben ein Haus bekommt. Hier, liebe Baufirma, das ist mein Grundstück, baut mir ein Haus. Was sind den die wesentlichen Nebenkosten, welche zusätzlich anfallen und wie hoch sind diese?

    Was sollte man für einen Keller ansetzen? 75qm/80qm wird schon hinkommen.

    Zu dem Haus: Ja, die 170k sind erst mal für Standard. Wollte erst mal einen Orientierungspunkt. Extras wären wahrscheinlich, falls nicht dabei, Fußbodenheizung und evtl. die eine oder andere energetisch sinnvolle Maßnahme. Ich muss nicht auf Zwang KFW-xx erreichen, aber wenn es auf Dauer Energie spart, dann könnte man darüber nachdenken. Wärmepumpe muss zB nicht sein, ich bin der Meinung, dass Gas auf Dauer im Preis eher sinken statt steigen wird, der Strompreis dagegen kennt sowieso nur eine Richtung. Und für eine Wärmepumpe ist doch Strom notwendig!?

    Meine Freundin wird außer der bezahlten Elternzeit nicht weiter frei nehmen. Wir haben unter anderem eine Erzieherin in der sehr nahen Verwandschaft, und von meinen Eltern arbeitet ein Elternteil nicht mehr. Fahrzeit wie gesagt 10 Minuten. Wir planen 2 Kinder, Verdienstausfall aber wie gesagt nur die Differenz zwischen Elterngeld und Gehalt. An Netto haben wir im Moment etwa 5.000 EUR bis 7.000 EUR. Neben unseren beiden Job-Einkommen haben wir eine selbständige Tätigkeit, welche auch gute (und passive), aber schwankende Einkommen ergibt. Eigenkapital im Moment leider nur 40k, aber wir wollen ja frühestens nächstes oder über-nächstes Jahr bauen und leben zur Zeit sicher locker und ohne Einschränkungen von 1.500 - 2.000 EUR netto. Der Rest geht dementsprechend in das Eigenkapital. Ziel ist etwa 100k Eigenkapital und eine Rate von 1.000 EUR. Laufzeit 10 Jahre. Falls es mit der Selbständigkeit gut läuft, wird Geld auf Tagesgeldkonto gebunkert um nach den 10 Jahren möglichst viel oder alles vom Kredit zu zahlen. Falls es nicht gut läuft, sollte selbst ein einzelnes Job-Einkommen plus Kindergeld ausreichen, um die Rate zu bedienen. Tja und wie gesagt, falls es notwendig wird und die Selbständigkeit richtig gut läuft, sollte es möglich sein, 2-3 Monats-Sparraten zu nehmen und davon Außenanlagen zu bauen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Also erst mal zu den Nebenkosten: Wenn man ein Haus kauft, dann geht man ja davon aus, dass man eben ein Haus bekommt. Hier, liebe Baufirma, das ist mein Grundstück, baut mir ein Haus.
    Von diesem Gedanken solltest du dich schnellstmöglich verabschieden - das führt regelmäßig zum Disaster.

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Was sind den die wesentlichen Nebenkosten, welche zusätzlich anfallen und wie hoch sind diese?
    Bei dem unten genannten Einkommen würde ich mir um diese Peanuts dann keine Gedanken mehr machen. ;-)

    Ehrlich gesagt klang dein Eingangsposting nach einer sehr knappen Finanzierung - da kann dann 500 EUR Baustrom und 500 EUR Bauwasser schon kritisch werden.

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Was sollte man für einen Keller ansetzen? 75qm/80qm wird schon hinkommen.
    Es kommt drauf an was man hat - zwischen 5k EUR Erdarbeiten und 25k EUR für nen nackten Keller - und 15k EUR Erdarbeiten und 60k EUR für einen voll ausgebauten Keller kann da viel kommen - und nach oben ist das vermutlich noch nichtmal das Limit...

    Da muss man mehr über die Situation wissen.

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Zu dem Haus: Ja, die 170k sind erst mal für Standard. Wollte erst mal einen Orientierungspunkt. Extras wären wahrscheinlich, falls nicht dabei, Fußbodenheizung und evtl. die eine oder andere energetisch sinnvolle Maßnahme. Ich muss nicht auf Zwang KFW-xx erreichen, aber wenn es auf Dauer Energie spart, dann könnte man darüber nachdenken. Wärmepumpe muss zB nicht sein, ich bin der Meinung, dass Gas auf Dauer im Preis eher sinken statt steigen wird, der Strompreis dagegen kennt sowieso nur eine Richtung. Und für eine Wärmepumpe ist doch Strom notwendig!?
    Gas wird nicht billiger und Strom gleichzeitig teurer werden. Aber das ist Spekulation... mit "Standard" meinte ich z.B. "Türen für 150 EUR das Stück" und "Fliesen für 20 EUR den m²" etc.

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Meine Freundin wird außer der bezahlten Elternzeit nicht weiter frei nehmen. Wir haben unter anderem eine Erzieherin in der sehr nahen Verwandschaft, und von meinen Eltern arbeitet ein Elternteil nicht mehr. Fahrzeit wie gesagt 10 Minuten. Wir planen 2 Kinder, Verdienstausfall aber wie gesagt nur die Differenz zwischen Elterngeld und Gehalt. An Netto haben wir im Moment etwa 5.000 EUR bis 7.000 EUR. Neben unseren beiden Job-Einkommen haben wir eine selbständige Tätigkeit, welche auch gute (und passive), aber schwankende Einkommen ergibt. Eigenkapital im Moment leider nur 40k, aber wir wollen ja frühestens nächstes oder über-nächstes Jahr bauen und leben zur Zeit sicher locker und ohne Einschränkungen von 1.500 - 2.000 EUR netto. Der Rest geht dementsprechend in das Eigenkapital. Ziel ist etwa 100k Eigenkapital und eine Rate von 1.000 EUR. Laufzeit 10 Jahre. Falls es mit der Selbständigkeit gut läuft, wird Geld auf Tagesgeldkonto gebunkert um nach den 10 Jahren möglichst viel oder alles vom Kredit zu zahlen. Falls es nicht gut läuft, sollte selbst ein einzelnes Job-Einkommen plus Kindergeld ausreichen, um die Rate zu bedienen. Tja und wie gesagt, falls es notwendig wird und die Selbständigkeit richtig gut läuft, sollte es möglich sein, 2-3 Monats-Sparraten zu nehmen und davon Außenanlagen zu bauen.
    Respekt - bei diesem Einkommen mit so einer Sparvariante von Haus zu planen - da gehört schon Disziplin dazu würd ich meinen.

    Du solltest vor allem die Gründungssituation in Erfahrung bringen - das ist die größte Unbekannte. Und ihr solltet in euch gehen und euch fragen ob ihr mit nem 170k EUR Haus wirklich glücklich werden könnt...

    Ansonsten ist bei den Einkommensverhältnissen sicher noch Platz nach oben was Ausstattung und Ausführung angeht...

    Aber was war doch gleich wieder deine Frage?
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  6. #5
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    Wir wollen uns halt nicht bis auf immer und ewig verschulden, auch wenn wir das aufgrund des Einkommens vielleicht könnten. Wir waren bis vor kurzem noch der Meinung, dass wir zur Miete wohnen bleiben und das Geld langfristig im Aktienmarkt investieren. Mehr als 300.000 EUR sind, wie ich finde, eine große Menge Geld. Das Grundstück behält vlt. seinen Wert, aber das Haus muss ja auch instandgehalten werden. Also möglichst schnell abzahlen und raus aus dem Kredit - allerdings eben nicht mit einer hohen Rate, sondern lieber etwas mehr Zinsen zahlen, welche ja im Moment sowieso niedrig sind, und dann am Ende tilgen, was man nebenher gespart hat.

    Beim Haus denken wir auch daran, dass die Kinder nach 18/19 Jahren wieder ausziehen werden. Ich sehe es ja jetzt auch bei meinen Eltern, da stehen die Zimmer quasi noch in Originaleinrichtung und werden fast gar nicht genutzt. Und Kleinkinder brauchen ja entweder ganz jung eigentlich gar kein Zimmer (maximal als Schlafzimmer) oder später auch nicht zu viel Platz. Die kritische Phase wird dann vlt. die Zeit von der Pubertät bis 18/19.

    Der Keller soll erst mal als Stauraum genutzt werden und gerne würde ich bisschen Fitness-Equipment unterbringen (PowerRack, Bankdrücker-Bank, evtl. ein gutes Cardio-Gerät). Aber für bisschen Fitness muss es in dem Keller nicht unbedingt warm sein. Die Möglichkeit zur weiteren Nutzung sollte vlt. grundsätzlich vorhanden sein, aber erst mal nicht geplant. Wie gesagt, der Keller muss gegen Radeon geschützt sein. Ich habe keine Ahnung, ob das extra kostet oder nicht.

    Auf was verzichtet man den bei einem 170k-Standard-Haus mit Fußbodenheizung als Extra? Also ja, man kann jetzt energiesparend bauen und hat spätere geringere Kosten oder man spart jetzt und zahlt später mehr. Aber auf welche Komfort-Features verzichtet man bzw. was kann/sollte man sich noch überlegen, was in 170k-Standard nicht enthalten ist? Geht es _nur_ um die Bemusterung? D.h. teurere Bodenbeläge, Türen, Fliesen oder geht es um grundsätzliche Entscheidungen? D.h. wenn wir mir die Fliesen nach 10 Jahren nicht mehr gefallen, kann ich mir ja neue kaufen. Mehr Wohnfläche nachträglich geht natürlich nicht mehr...

    Was eigentlich die Frage war? Ja, ich möchte mich langsam an das Thema Hausbau und Finanzierung herantasten. Wie gesagt, wenn wir ein Haus bauen und finanzieren, dann soll es keine Finanzierung bis zur Rente werden oder das ganze Konzept wackeln, wenn das Einkommen mal ein paar Monate geringer ist.

    Wenn ich von den 322k ausgehe und hier und da noch Nebenkosten addiere sowie für den Keller noch ein Sümmchen draufschlage und dann beim Haus auf KFW70 wechseln werde sowie bisschen Bemusterungs-Budget einplane, dann komme ich vermutlich irgendwo bei weit über 400.000 EUR heraus. 800.000 DM - Auch wenn du sagst, dass es vlt. von unserer finanziellen Situation passen könnte, wird mir doch ein wenig schwindlig bei solchen Summen...
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  7. #6

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    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Wir wollen uns halt nicht bis auf immer und ewig verschulden, auch wenn wir das aufgrund des Einkommens vielleicht könnten. Wir waren bis vor kurzem noch der Meinung, dass wir zur Miete wohnen bleiben und das Geld langfristig im Aktienmarkt investieren. Mehr als 300.000 EUR sind, wie ich finde, eine große Menge Geld. Das Grundstück behält vlt. seinen Wert, aber das Haus muss ja auch instandgehalten werden. Also möglichst schnell abzahlen und raus aus dem Kredit - allerdings eben nicht mit einer hohen Rate, sondern lieber etwas mehr Zinsen zahlen, welche ja im Moment sowieso niedrig sind, und dann am Ende tilgen, was man nebenher gespart hat.

    Beim Haus denken wir auch daran, dass die Kinder nach 18/19 Jahren wieder ausziehen werden. Ich sehe es ja jetzt auch bei meinen Eltern, da stehen die Zimmer quasi noch in Originaleinrichtung und werden fast gar nicht genutzt. Und Kleinkinder brauchen ja entweder ganz jung eigentlich gar kein Zimmer (maximal als Schlafzimmer) oder später auch nicht zu viel Platz. Die kritische Phase wird dann vlt. die Zeit von der Pubertät bis 18/19.

    Der Keller soll erst mal als Stauraum genutzt werden und gerne würde ich bisschen Fitness-Equipment unterbringen (PowerRack, Bankdrücker-Bank, evtl. ein gutes Cardio-Gerät). Aber für bisschen Fitness muss es in dem Keller nicht unbedingt warm sein. Die Möglichkeit zur weiteren Nutzung sollte vlt. grundsätzlich vorhanden sein, aber erst mal nicht geplant. Wie gesagt, der Keller muss gegen Radeon geschützt sein. Ich habe keine Ahnung, ob das extra kostet oder nicht.

    Auf was verzichtet man den bei einem 170k-Standard-Haus mit Fußbodenheizung als Extra? Also ja, man kann jetzt energiesparend bauen und hat spätere geringere Kosten oder man spart jetzt und zahlt später mehr. Aber auf welche Komfort-Features verzichtet man bzw. was kann/sollte man sich noch überlegen, was in 170k-Standard nicht enthalten ist? Geht es _nur_ um die Bemusterung? D.h. teurere Bodenbeläge, Türen, Fliesen oder geht es um grundsätzliche Entscheidungen? D.h. wenn wir mir die Fliesen nach 10 Jahren nicht mehr gefallen, kann ich mir ja neue kaufen. Mehr Wohnfläche nachträglich geht natürlich nicht mehr...

    Was eigentlich die Frage war? Ja, ich möchte mich langsam an das Thema Hausbau und Finanzierung herantasten. Wie gesagt, wenn wir ein Haus bauen und finanzieren, dann soll es keine Finanzierung bis zur Rente werden oder das ganze Konzept wackeln, wenn das Einkommen mal ein paar Monate geringer ist.

    Wenn ich von den 322k ausgehe und hier und da noch Nebenkosten addiere sowie für den Keller noch ein Sümmchen draufschlage und dann beim Haus auf KFW70 wechseln werde sowie bisschen Bemusterungs-Budget einplane, dann komme ich vermutlich irgendwo bei weit über 400.000 EUR heraus. 800.000 DM - Auch wenn du sagst, dass es vlt. von unserer finanziellen Situation passen könnte, wird mir doch ein wenig schwindlig bei solchen Summen...

    Warum muss es denn Neubau sein? Wenn du nicht viel ausgeben möchtest, solltest du über Neubau überlegen. Hast du vielleicht über eine Wohnung oder ein gebrauchtes Haus nachgedacht?
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  8. #7
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    Wohnung soll es nicht werden, höchstens eben eine Wohnung gemietet. Unter anderem eben wegen Hausgeld, Beschlüsse der Eigentümerversammlung, welche wir dann finanziell mittragen müssen, usw. - und während man bei einer Mietwohnung bei Stress mit den Nachbarn einfach auszieht, ist das bei eine ETW eben etwas anderes.

    Gebraucht-Immobilien habe ich schon geschaut. Die sind nicht wirklich preiswerter oder renovierungsbedürftig. Und wie gesagt, Fußbodenheizung als ein kleines Extra soll es doch sein. Außerdem verkaufen zur Zeit anscheinend nicht viele, der Markt wirkt auf mich schon sehr leer.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Auf was verzichtet man den bei einem 170k-Standard-Haus mit Fußbodenheizung als Extra? Also ja, man kann jetzt energiesparend bauen und hat spätere geringere Kosten oder man spart jetzt und zahlt später mehr. Aber auf welche Komfort-Features verzichtet man bzw. was kann/sollte man sich noch überlegen, was in 170k-Standard nicht enthalten ist? Geht es _nur_ um die Bemusterung? D.h. teurere Bodenbeläge, Türen, Fliesen oder geht es um grundsätzliche Entscheidungen? D.h. wenn wir mir die Fliesen nach 10 Jahren nicht mehr gefallen, kann ich mir ja neue kaufen. Mehr Wohnfläche nachträglich geht natürlich nicht mehr......
    Auf was Ihr verzichtet?

    Naja, du bekommst ein Haus von der Stange, DEIN Haus, individuell geplant bekommst du dabei nicht. Sammelt mal Eure Wünsche an ein Haus, wie stellt Ihr es Euch vor? Natürlich kann man in ein 0815 Haus einziehen, wie die 4-Zi-Wohnung, die einem nunmal über den Weg läuft. Man kann Kompromisse schließen und sich auch von Anfang an verkneifen, eigene Ideen zu entwickeln. Bei einem eingeschränkten Wohnungsmarkt sucht man ja auch selten jahrelang, bis man DIE Wohnung gefunden hat, die alle Ideale erfüllt - um sie dann vielleicht nicht zu bekommen.

    Einer der Vorteile vom Hausbau ist ja, dass man seine eigenen Vorstellungen umsetzen kann.

    Und Extras, ja die kommen, das wird dir hier jeder Häuslebauer sagen. Das ist zum einen die Standardausstattung, Türen für einsfuffzig, Laminat im Wohnzimmer für 20 €/m², Fliesenspiegel hinterm Waschbecken für 25 m², ansonsten einfachste Armaturen etc. Und nach 10 Jahren die Standardfliesen runterzuhauen ist deutlich teurer, als gleich 20 € / m² drauf zu legen.

    Wenn man aber in sich geht, hat man vielleicht doch andere Wünsche: die vom Haus begehbare Doppelgarage (die fehlt in deinem Angebot sowieso und gibt es nicht mal eben für 5.000€), ein zweites Bad für die Kinder, weil man eben nicht 10 Jahre morgends vor einer verschlossenen Tür warten will, bis der Nachwuchs gestylt ist. Weil 80 - 120 m² (!) Keller eben nicht mit 117 m² Satteldachhaus zusammenpassen. Und man seinen Kindern vielleicht mehr als ein 9 m² Kinderzimmer gönnen will. Weil "vollerschlossen" nicht heißt, dass man den Mehrspartenanschluss von den Versorgern umsonst bekommt - und dagegen sind die Freischaltungsgebühren der Telekom von unter 100 € Peanuts. Weil Außenanlagen, und damit meine ich nur Erd- und Pflasterarbeiten für Einfahrt und Terasse, und Rasenanlage rund 20 - 30 Tsd (und mehr!) kosten, je nach Grundstücksgröße und Geschmack. Da hast du aber noch keine Pflanzen und keine Einfriedung. Weil man gerne vergisst, dass ein neues Haus in aller Regel auch eine Küche und diverse Möbel, Lampen, Gardinen, Haken, Rasenmäher und co braucht. Da versinken sicher fünfstellige Summen, welche Zahl dabei vorne steht, hängt sicher von deinen Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten ab. Darunter bleibst du aber ziemlich sicher nicht. Glaub es mir.

    Und wenn du schon die Fußbodenheizung als kleines Extra ansiehst - und die in deiner Musterbeschreibung nicht enthalten ist, was ist dann mit einer modernen Elektroausstattung. Standardmäßig war bei uns eine (!) Steckdose je Raum (egal ob Keller oder Küche (!)) , der Bauträger hat großzügig verdoppelt. Wir haben das mal locker noch mit einem höheren Faktor multipliziert - allein in der Küche haben wir knapp 20! und dennoch fällt einem im Haus noch die ein oder andere Ecke auf, in der man auch noch eine hätte gebrauchen können.

    Und wenn dir die Technik so wichtig ist - schon mal an Netztechnik, BUS-System gedacht? Oder wolltest Du immer per W-LAN ins Internet? Allein beim Elektriker sind wir das dreifache losgeworden, von dem was "Standard" war.

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen

    Wenn ich von den 322k ausgehe und hier und da noch Nebenkosten addiere sowie für den Keller noch ein Sümmchen draufschlage und dann beim Haus auf KFW70 wechseln werde sowie bisschen Bemusterungs-Budget einplane, dann komme ich vermutlich irgendwo bei weit über 400.000 EUR heraus. 800.000 DM - Auch wenn du sagst, dass es vlt. von unserer finanziellen Situation passen könnte, wird mir doch ein wenig schwindlig bei solchen Summen...
    Das dir schwindelig wird bei der Summe, verstehe ich. Aber bei mehr als 5 Tsd Euro Netto einkommen mit nur 1000€ Rate zu kalkulieren, finde ich schon sehr sparsam. Was macht hr mit dem gesparten Geld? Sich davon "ein schönes Leben zu gönnen" passt aber wieder nicht zur Sparvariante des Haues. Ich würde das irgendwie annähern. Und auch da wider die ketzerische Frage: bei 5-7 Tsd Einkommen, zzgl! Einnahmen aus der Selbständigkeit, gleichzeitig aber einem Leben auf 1500-2000€ netto "nur" 40K Eigenkapital? Irgendwas stimmt da nicht. Da solltest du nochmal ehrlich hinschauen.

    Und noch eines, selbst wenn du "nur" 20 Jahre in dem Haus zu leben gedenkst, und du parallel in einer Wohnung für 1000 € Miete (steigend) leben könntest, würdest du in dieser Zeit allein rund 250 Tsd nur Miete zahlen.... wird dir da nicht genauso schwindelig?

    Ich habe respekt davor, wenn Ihr sparsam an den Hausbau herangeht, aber ich würde mir ein Haus bauen, dass eben auch in 15-20 Jahren noch einen brauchbaren Verkehrswert haben kann. Für das Standardhaus "Sieglinde" gilt das eher weniger. Da nützt es dir auch nichts, wenn du jetzt "nur" 170 Tsd einplanst.
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  10. #9
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    In den 5-7k Netto sind die Einnahmen aus der Selbständigkeit schon enthalten. Die Schwankungen ergeben sich nicht aus Unsicherheiten, sondern aus saisonalen Schwankungen. Und so lange haben ich ja weder Job noch Selbständigkeit, bin 27 und habe vorher studiert.

    Möbel habe ich mir nach dem Studium alles neu gekauft, Markenmöbel und kein IKEA-Zeugs (obwohl da natürlich nicht nur untaugliches Zeug dabei ist). Küche ebenfalls neu von Nolte mit Geräten von Siemens und Bosch. Soll auch mitgenommen werden. Arbeitsplatte müsste natürlich neu gemacht werden wegen vermutlich anderer Anordnung und evtl. ein Zusatzschrank, aber im Prinzip ist alles vorhanden und relativ neu.

    Gegen WLAN habe ich grundlegend erst mal nichts, man bräuchte natürlich hier und da evtl. einen Repeater. Leerrohre und diverse Kabel sollen natürlich, sicherheitshalber, trotzdem verlegt werden. Aber für Notebook, Tablet, Smartphone & Co. ist WLAN wohl die bessere Lösung. Was soll ein bisschen Netzwerk im Haus kosten. Das LAN-Kabel an sich kostet ja jedenfalls fast gar nichts, sind Leerrohre so teuer?

    Der Keller soll dem Haus entsprechen. Die 80-120qm waren nur Preisbeispiele, welche ich im Internet gefunden habe. Wenn der Keller nur 60qm wird, passt das auch.

    Begehbare Doppelgarage ist ein nettes Gimmick, aber mir wäre es einfach die Arbeitszeit dafür nicht wert. Ich erkenne den Komfort-Vorteil natürlich, aber ich glaube so viel ist mir das einfach nicht wert.

    Steckdosen müssen genügend rein, das ist klar. Falls in der Standard-Baubeschreibung zu wenig aufgeführt sind, dann enstehen hier also Mehrkosten.

    Bezüglich unserer Wünsche: Wir haben eine schöne 85qm Wohnung in einem Altbau mit Parkett und sind mit der eigentlich ziemlich zufrieden. Es ist ein schöne Altbau-Gegend und man ist schnell in der Stadt, bei Freunden, bei der Familie, kann weggehen und ist an den ÖPNV angeschlossen. Trotzdem ist es sehr ruhig. Meine Freundin sagt immer, in der Gegend ist es ruhiger als auf dem Dorf. Das einzige was wir uns hier wünschen, wäre eine ordentliche Heizung. Eine Fußbodenheizung, welche man auf eine Temperatur einstellen kann und nicht dauernd hoch- oder runterregeln muss. Und ansonsten noch 2 Kinderzimmer und ein wenig Stauraum. Ansonsten haben wir im Moment eigentlich keine Wünsche. Steckdosen gibt es hier genug, WLAN verrichtet sein Dienst (und ist heutzutage ja kein bisschen langsamer als kabelgebundenes LAN), ...

    Kann natürlich sein, dass ich jetzt etwas nicht vermisse, was mir dann in 10 Jahren auffällt - aber woher soll ich das jetzt wissen?

    Ich habe gerade mal in mein Beispiel geschaut: Kinderzimmer 14qm und 15qm (nach Abzug der Dachschrägen), 1 Bad und 1 WC. Das sollte mE reichen. Kenne aus der Verwandschaft, dass dort zB 6 Personen ein Bad genutzt haben und das hat auch funktioniert. Bei einem zweiten Bad denke ich dann gleich wieder an die Verschwendung, weil ich es vlt. ein paar Jahre lang mehr oder minder sinnvoll ist, aber danach vollkommen ungenutzt sein wird.

    Und nochmal, ich halte 322.000 EUR und mehr... 400.000 EUR... nicht für sparsam...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Möbel habe ich mir nach dem Studium alles neu gekauft, Markenmöbel und kein IKEA-Zeugs (obwohl da natürlich nicht nur untaugliches Zeug dabei ist). Küche ebenfalls neu von Nolte mit Geräten von Siemens und Bosch. Soll auch mitgenommen werden. Arbeitsplatte müsste natürlich neu gemacht werden wegen vermutlich anderer Anordnung und evtl. ein Zusatzschrank, aber im Prinzip ist alles vorhanden und relativ neu.
    Interessant - auf der einen Seite willst du mit einem Sparsam-Haus leben können, auf der anderen Seite kaufst du Markenmöbel und ne Nolte Küche für eine Mietwohnung.

    Das passt für mich nicht so ganz zusammen - ich bin mir sicher das da die Ansprüche noch steigen wenn du erstmal siehst was man so alles in ein Haus einbauen kann...



    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Gegen WLAN habe ich grundlegend erst mal nichts, man bräuchte natürlich hier und da evtl. einen Repeater. Leerrohre und diverse Kabel sollen natürlich, sicherheitshalber, trotzdem verlegt werden. Aber für Notebook, Tablet, Smartphone & Co. ist WLAN wohl die bessere Lösung. Was soll ein bisschen Netzwerk im Haus kosten. Das LAN-Kabel an sich kostet ja jedenfalls fast gar nichts, sind Leerrohre so teuer?
    Es geht beim Hausbau gar nicht so sehr darum was eine einzelne Sache mehr kostet - aber das läppert sich schnell zusammen. Hier die Leerrohre - da der größere Zählerschrank für die PV-Anlage - PV Anlage - eine größere Badewanne - größere Dusche mit Glaswänden - ordentliche Armaturen - Einbauschränke - vielleicht Holz-Fenster statt Kunststoff - eine größere Haustür - Rolläden für die Fenster - oder gar Raffstores - Offener Dachstuhl oben vielleicht? - eine Holztreppe durchgehend vom Dach in den Keller - die Treppe vielleicht nicht "nur" Buche, sondern was schöneres - gebeizt so das sie perfekt zu Türen oder Parkett passt - Parkett vielleicht - Türen die höher/breiter sind als "normal" - evtl. stumpf einschlagend usw. usf.

    Dazu dann noch Themen zur Energie: Dreifachverglasung (ordentliche) - besser gedämmte Wände - Belüftungssystem... alles Sachen die Geld kosten

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Steckdosen müssen genügend rein, das ist klar. Falls in der Standard-Baubeschreibung zu wenig aufgeführt sind, dann enstehen hier also Mehrkosten.
    Vielleicht auch eine SAT-Verkabelung? Wäre ganz praktisch. Rolläden für die Fenster dann vielleicht auch elektrisch?...

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Steckdosen gibt es hier genug, WLAN verrichtet sein Dienst (und ist heutzutage ja kein bisschen langsamer als kabelgebundenes LAN), ...
    WLAN ist immer schlechter als LAN - vor allem wenn es um Streaming-Anwendungen geht ist das Kabel immer vorzuziehen. Ist hier aber auch nicht kampfentscheidend.

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Ich habe gerade mal in mein Beispiel geschaut: Kinderzimmer 14qm und 15qm (nach Abzug der Dachschrägen), 1 Bad und 1 WC. Das sollte mE reichen. Kenne aus der Verwandschaft, dass dort zB 6 Personen ein Bad genutzt haben und das hat auch funktioniert. Bei einem zweiten Bad denke ich dann gleich wieder an die Verschwendung, weil ich es vlt. ein paar Jahre lang mehr oder minder sinnvoll ist, aber danach vollkommen ungenutzt sein wird.
    Es geht viel. Ich habe mit meinen Eltern und meiner Schwester auf 54m² gewohnt - ging auch. War es schön? Naja...

    Mehr Platz ist immer eine Frage des Komforts. Wir haben mit zwei Kindern ca. 135 m² WoFl (und das sind echte m² - im Prospekt waren es 154) + Keller - und ich will nicht weniger Platz haben. Wir haben gebaut um uns Raum und Möglichkeiten zu schaffen:

    Kinder haben mal Übernachtungsgäste? Kein Problem bei 20 m² Kinderzimmer.
    Freunde wollen mal spontan über's Wochenende bleiben? Es bricht nicht überall Chaos aus und man muss die halbe WOhnung umbauen - man hat ein Gästezimmer und gut. Morgens müssen sich (dann irgendwann mal) 2 Teenies und 2 Erwachsene gleichzeitig fertigmachen? Kein Problem dank zweier Bäder mit Dusche.
    Einer der Eltern ist krank und braucht mal "Ruhe von den Kindern" - im ausgebauten Keller ist Platz um sich zurückzuziehen
    Papa will mal mit Freunden etwas zocken? Auch dafür gibt es im Keller Platz und Rückzugsraum
    Es kündigt sich Familie etc. an um Geburtstag/Ostern/Weihnachten zu feiern? Großes Wohnzimmer bietet auch einem Tisch für 12 oder mehr Personen so Platz das man nicht übereinander steigen muss.

    usw.

    Muss man das haben? Nein - geht auch ohne. Aber schön ist es...

    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    Und nochmal, ich halte 322.000 EUR und mehr... 400.000 EUR... nicht für sparsam...
    Das ist absolut gesehen vielleicht viel Geld, doch mit Sicherheit noch eher am unteren Ende dessen was geht...
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  12. #11

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    Hallo BauGrym,

    ich kann deine Gedanken absolut nachvollziehen.
    Wir sind in einer ähnlichen Situation. Bisher ähnlich hohes netto bald 4500€ + Elterngeld...da denkt man na das schafft man doch locker..da bauen doch Leute mit der halbsoviel netto...also no problemo..
    Wir sind für ca. 150qm + Keller jetzt bei einer Kostenschätzung von 360k€ + Grundstück (140k€) + 40k€ Puffer aber inkl. Nebenkosten .
    Grundstück mittlerweile vorhanden und 60k€ EK....bleibt aber immernoch ein Haufen zu finanzieren...früher dachte ich für die Summe die ich jetzt finanzieren muss, bekomme ich Grundstück + Haus + Extras...aber ist nicht...
    Mein Finanzierungsplan sieht ähnlich aus wie deiner...möglichst kleine feste Rate dafür länger (und höheren Zinsen) und sondertilgen...kostet etwas mehr, bringt mir persönlich aber Sicherheit
    Mir wird bei der Summe auch schwindelig.
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  13. #12

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    iridium99:
    ... bei einem Einkommen von 4.5k € + weiteres Gehalt vom Partner, ist ein EK von nur 60k € schwer nachzuvollziehen. Bei einem Haushaltseinkommen von rund 6k € pro Monat (Annahme: Partner verdient(e) mindestens 1.5k € netto) muss doch eine jährliche Sparrate von mindestens 30k € möglich sein?!

    BauGrym:
    Das derzeitige Eigenkapital ist zu gering. Würde mit dem Bauen warten bis sich mehr Kapital gebildet hat. Grundstücke gibt es immer wieder...

    Dann lässt sich auch etwas "Schöneres" bauen als "Flair 117" - wenn es denn gewünscht ist.
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  14. #13
    JamesTKirk
    Gast
    Zitat Zitat von BauGrym Beitrag anzeigen
    ... Gebraucht-Immobilien habe ich schon geschaut. Die sind nicht wirklich preiswerter oder renovierungsbedürftig. ...
    Das sollte doch zu denken geben, oder ? Vielleicht ist die Kalkulation einfach zu optimistisch angesetzt ...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    mrap07:
    Erklärung: beide seit 6 Jahren im Beruf...Einstiegsgehalt natürlich deutlich niedriger...Grundstück für 138k€ + NK gekauft + Hochzeit + Autos etc. pp. ok auch noch eine Schenkung bekommen
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  17. #15

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    irdium99 - Dann ist ja das Eigenkapital höher als 60k €, Grundstück zählt ja auch dazu. Da relativiert sich die Summe von 360k wieder.
    ... wobei 4.5k € netto nach 6 Jahren auch steil ist
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