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  1. #1

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    Boden wölbt sich/bildet Hügel zur Raummitte hin

    Hallo zusammen,

    seit nun schon einigen Jahren (circa 6-8) wird im Haus meiner Oma Folgendes zum zunehmenden Problem und ich hoffe, hier erste Ratschläge zu bekommen bzgl. des weiteren Vorgehens. Vor allem wäre ich dankbar über erste Einschätzungen bezüglich der möglichen Folgenschwere. Im Augenblick gehen die Gedanken nämlich sogar richtung Einsturzgefahr.

    Also, in einem Teil des Hauses kommt seit einigen Jahren das Parkett hoch. Es handelt sich um flache Hügel, 3 an der Zahl, die sich allesamt nur in der Zimmermitte bilden. An den Wänden (sowohl an den Außen-, als auch an den Innenwänden) ist der Boden plan, ab ca 1 Meter weg von diesen beginnt die Hebung. Der betroffene Bereich zählt zum alten Komplex, der etwa 1953 erbaut wurde. Dieses Haus wurde etwa 1982 rechtsseitig um einen Anbau erweitert. Linksseitig wurde ein weiteres Haus angebaut. Hier allerdings mit eigenen Außenmauern. 1995 wurde exakt an diesen betroffenen Bereich zudem ein großer, schwerer Wintergarten angebaut. Das Haus ist nicht unterkellert. Es handelt sich wie gesagt nur um einen Komplex im Haus, es gibt also noch weitere Bereiche im Haus die nicht betroffen sind.

    Nun haben sich schon so manche Handwerker diese Hügel angesehen. Von "Kohleschwämme" bis "hochdrückende Baumwurzeln vom Affenbaum im Vorgarten" war alles dabei. Einig war man sich darin, dass der Boden ausgekoffert werden muss und anschließend neu gegossen. Aber ist es damit getan?

    Da diese Hügel aber zunehmend höher werden und nun das Parkett auch völlig aufbricht, sehe ich nun trotz mangelnden finanziellen Mitteln dringend Handlungsbedarf in diesem Haus. Vielleicht hat der ein oder andere hier ja schon mal sowas gehört und kann mir sagen an wen ich mich nun wenden sollte und mit welchen Kosten ich circa rechnen muss. Was kommt als Ursache schlimmstenfalls und bestenfalls in Frage?

    Vielen Dank schon mal!
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  2. Boden wölbt sich/bildet Hügel zur Raummitte hin

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Fotos wären nicht schlecht.

    Und hat einer der Handwerker schon mal unter das Parkett geschaut? Sprich hebt sich wirklich der Boden, oder "nur" das Parkett?

    Und hast du irgendeine Kenntniss vom Bodenaufbau?
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  4. #3

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    Für die Beurteilung von einstürzenden Altbauten sind Statiker ausgebildet. Sollten die paar Euro für den Statiker nicht in dert Kriegskasse sein, dann gibt es qualifizierte Abrissunternehmen, die in der Lage sind das geldvwerschlingende Übel für eine überschaubare Summe aus der Welt zu schaffen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Für die Beurteilung von einstürzenden Altbauten sind Statiker ausgebildet. Sollten die paar Euro für den Statiker nicht in dert Kriegskasse sein, dann gibt es qualifizierte Abrissunternehmen, die in der Lage sind das geldvwerschlingende Übel für eine überschaubare Summe aus der Welt zu schaffen.
    Du bist aber heute besonders zynisch 'drauf! Ich denke, Annette ist da mit ihrer Nachfrage diffentialdiagnostisch möglicherweise der Ursache schon näher auf Spur. Sie war schneller als ich!
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  6. #5

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    Willst Du riskieren, dass er den Hammer nimmt und den Boden öffnet, ohne das sich jemand das Gebäude drumrum angeschaut hat? Ich riskiers nicht ... Mir ist bei einer solchen Aktion (ne eigentlich Dünne Estrichplatte in einem Keller aufstemmen) schonmal ein Gebäudeteil weggerutscht ... ist glücklicherweise Dank Vorsorgemaßnahmen nach Vorgabe meines Statikers glattgegangen.

    Einem Laien wünsch ich das Erlebnis aber nicht.

    Ich glaube nicht, dass es schlimm ist, sondern nur, dass sich von unten Feuchtigkeit ins Parkett verirrt hat. Jedoch ist Glauben leider nicht wissen ...


    Und ja ... wer nicht auf die Idee kommt sich einen Sachverständigen zu holen um die selbst befürchtete Gefährdung der Standsicherheit VOR ORT bestätigen zu lassen, der sollte sich von dem Gebäude trennen.
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  7. #6

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    Maulwürfe????
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Pruefhammer Beitrag anzeigen
    Maulwürfe????
    In Greven gibts keine Atomkraftwerke und auch keine Endlager...
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  9. #8

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    hallo
    naja vom parkett öffnen ist noch keine hütte eingestürzt.
    war auch mein erster gedanke. nix dampfsperre auf der platte (wenn überhaupt eine da ist)

    gruss aus de pfalz
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  10. #9

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    genau!

    ohne parkett öffnen und ohne detaillierte kenntnisse von bodenaufbau bleibt es beim glaskugellesen.
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  11. #10
    Avatar von Flocke
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    Man kann auch ohne gleich zu öffnen einmal grob die Feuchteverteilung ansehen. ist das Parkett allerdings erstmal oben, dann muß es eh neu verklebt werden.
    Ursache für die Feuchtigkeit feststellen. Wurde das Haus durchgehend geheizt oder stand es leer? Ist das Mauerwerk ind Ordnung, Regenrinnen/ Fallrohre, wurde am Grundstück etwas verändert.....Die Liste ist lang und sollte von einem Erfahrenem Fachmann abgearbeitet werden. Dieses Geld müssen sie wohl in die Hand nehmen
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    Willst Du riskieren, dass er den Hammer nimmt und den Boden öffnet, ohne das sich jemand das Gebäude drumrum angeschaut hat? Ich riskiers nicht ... Mir ist bei einer solchen Aktion (ne eigentlich Dünne Estrichplatte in einem Keller aufstemmen) schonmal ein Gebäudeteil weggerutscht ... ist glücklicherweise Dank Vorsorgemaßnahmen nach Vorgabe meines Statikers glattgegangen.
    Ich hatte auch nicht gemeint, dass sie den Boden aufstemmen soll, sondern nur, ob sie etwas vom Bodenaufbau weiß. Ich käme als Laie jedenfalls nicht auf die Idee, mir einen Bohrhammer im Baumarkt auszuleihen und mal eben im Wohnzimmer ein Loch in den Boden zu stemmen, um dann archäologische Studien über den Bodenaufbau zu betreiben. zumal ich mit den verschiedenen "Steinbröckchen" eh nichts anzufangen wüßte.

    Aber mal schauen, was sich da genau hochwölbt, vielleicht an einer extremen Stelle das parkett zu lösen versuchen und zu schauen, wie es darunter aussieht. Ich hoffe nicht, dass das Parkett das Haus zusammenhält.....
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  13. #12
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    Vielen Dank erstmal für die ersten Antworten. Also, zum Bodenaufbau versuche ich mich zu informieren. Ist allerdings nicht so leicht, meine Oma ist sehr alt und hat sicherlich kaum Ahnung von solchen Dingen, mein Opa hat hatte da die große Ahnung und hat, soweit ich weiß, das Haus auch mit hochgezogen.

    Dass nur das Parkett hochkommt kann ich leider ausschließen, denn die einzelnen Parkettstäbchen sind ja schon zum Teil völlig abgebröselt und darunter bäumen sich steinharte Berge auf, die allerdings noch von so einer schwarzen Plane/Folie überdeckt sind.

    Was ich aber auch sicher sagen kann ist, dass in genau dem betroffenen Komplex über mind. 10 Jahre fast nie geheizt wurde. Nachdem mein Opa starb wurde die Tür zu diesem Bereich nur noch zum Putzen geöffnet und sehr selten (max. 2 Mal im Jahr) wurden die Räume dort ein wenig aufgeheizt.

    Das Haus steht am Niederrhein in Kempen St. Hubert, nur 3 Kilometer entfernt steht in Tönisberg eine alte Kohlezeche.... Ich wüsste allerdings nicht, dass Kempen ein Kohlegebiet ist, denn es ist sehr flach dort, die Immobilien teuer und bezüglich Bodenbesonderheiten habe ich da noch nie was gehört. Die Häuser sämtlicher Nachbarn (sind aber auch unterkellert) stehen alle noch...

    Beim Googeln bin ich jedenfalls gestern auf das schlimme Wort "Grundbruch" gestoßen. Könnte es tatsächlich auch ein solcher sein???

    Und zu guter Letzt: Was kostet denn so eine Prüfung durch einen Statiker circa? Und in welcher Preisdimension bewegen wir uns wenn ich diese Auskofferung + neues Ausgießen auf circa 55 qm durchführen lasse - vorausgesetzt natürlich es handelt sich nicht um einen Bruch in der Bodenplatte?
    Falls es ein Grundbruch ist, ist das Haus dann noch zu retten? Was macht man dann?
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  14. #13

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    na, lass das mal mit dem Grundbruch ...

    such dir erst mal einen Bodenleger, der dir den Fußboden aufnimmt ...

    dann ggf. eine Kernbohrung durch die Bodenplatte machen lassen ... (im Hallenbau haben wir es öfter, dass nicht volumenbeständige Schlacken als Bettungsschicht eingebaut wurden - nur als Beispiel)

    und lass dir keine Panik einreden.
    Geändert von Gast vS (04.02.2014 um 13:46 Uhr) Grund: Ergänzung / Erläuterung
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Êin Statiker kostet unter hundert Euro die Stunde. Ein Statiker kann in weniger als einer Stunde sagen, ob man den Boden aufmachen kann und soll...
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  17. #15

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    Ob da ein Statiker reicht: vielleicht auch noch Vermesser, Bodengutachter, Bauleiter und Projektsteuerer ????

    So ein Bodenbelag aufzunehmen ist ja auch arg gefährlich ... und eine Kernbohrung erst mal ...

    Und dann beurteilt der Statiker Parkett und ggf. Unterbau ??? Ach ja - für deutlich unter 100 Euro ??
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