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Beleuchtung Lagerhalle

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  1. #1
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    Beleuchtung Lagerhalle

    Wir sind, wie schon einigen bekannt, dabei eine neue Lagerhalle für unser Bauunternehmen zu kaufen.
    Nun mache ich mir ein wenig Gedanken über die Beleuchtung.
    Die soll ausreichend Licht geben um Gefahren abzuwenden, Sachen zu finden aber übertreiben will ich es auch nicht.

    Die Haupthalle ist ca. 670 qm und hat ein Kreuzgewölbe.
    In deren höchsten Punkten sollten idealerweise die Beleuchtungen installiert werden.
    Somit hätte ich bei einer Grundfläche von ~670 qm, 44 Beleuchtungspunkte, die jeweils eine Fläche von ca 15,23 qm erhellen sollen.
    Dieser Beleuchtung läge dann ca. 3,80 m über dem Hallenboden.
    Es sollen im thematisierten Bereich nur Bauhilfsstoffe, Materialien usw. gelagert werden.
    Die punkte in der anhängenden Zeichnung stelle Stützen im Raster von 3,80 m dar. Die Hochpunkte der Kreuzgewölbe, dort wo die Lampen hinsollen liegen jeweils diagonal zwischen diesen.


    Ich habe mal nach dem Thema ein wenig gegoogelt und das im Anhang gefunden.
    So wie das verstehe ist unser Schwerpunkt wohl unter 1.2.2 der Tabelle 4 festzustellen.
    Hiernach bräuchten wir eine Nennbeleuchtungsstärke von 100 Enlx.

    Unter 3.1 „Grobschätzung“ stelle ich dann fest, dass ich bei „100 Enlx Nennbeleuchtungs-Stärke“ „4 Watt je m² Grundfläche des Raumes Install.-Leistung einplanen sollte, wenn die Leuchte 4,0 m über die zu beleuchtende Fläche, hier auch der Fußboden hängen.
    Meine Berechnung: 15,23 qm *4 Watt/qm = 60,92 Watt je Beleuchtungsfeld beim Einsatz von Leuchtstofflampen.
    Beim Einsatz von Glühlampen wäre diese Wattstärke zu vervierfachen = ~240 Watt, was ja vermutlich Blödsinn wäre.

    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich bei den mir bekannten Glühlampen, 240 Watt * 44 Beleuchtungsfelder = 10.540 Watt benötige nur um unser Material zusammen zu suchen-oder?

    Denke ich hier irgendwie falsch?

    Was ist die günstigste Möglichkeit (im Verhältnis Beschaffung und Unterhaltung) die Halle zu beleuchten.
    Hierbei sollte bedacht werden, dass nichts zu weit an der Decke runter hängen soll. Lieber fest drunter. Ist eh schon sehr knapp mit der Höhe. Weiterhin sollte bekannt sein, dass in der Halle keiner Arbeitet (nur Sachen zusammen suchen um dann Arbeiten zu fahren ), dass Licht also nicht allzu häufig, bzw. nicht so lange an ist.

    Hat einer ein paar Tipps?
    Evtl. auch einen Rat hinsichtlich der Beleuchtung.
    Aber denkt bitte dran, hier ist ostwestfälischen müssen wir BU sparen. 
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  2. Beleuchtung Lagerhalle

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  3. #2
    Avatar von Flocke
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    Moin, ich bin von den HQI Strahlern ganz begeistert. Die bringen viel natürliches Licht in den Raum. Ich habe sie selber bei umbauarbeiten in einer Kirche, auch mit Kreuzgewoelben, benutzt. Eine sehr gute Ausleuchtung
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  4. #3

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    Sind ME aber für diesen Zweck nicht optimal (Anlaufzeit, Wiedereinschaltproblematik).

    In jedes Feld eine schlichte Feuchtraum-Leuchtstofflampenleuchte 1x58W (mit EVG) und fertig ist die Laube.
    Gut, preiswert und sparsam!
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  5. #4

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    Kann die zu beleuchtende Fläche ggf. um Regalstellplätze reduziert werden?
    Wäre eine geteilte Beleuchtung denkbar: allg. Beleuchtung (50 lx) im Bereich der Verkehrsflächen und Zuschaltung von "Suchlicht" in den Bereichen, in denen Materialumschlag stattfindet.
    Handelt es sich um ein bereits bestehendes Gebäude oder sind noch Lichtkuppeln/Lichtbänder realisierbar?
    Könntest Du Dir auch vorstellen, die Lampen an den Stützen zu installieren, z.B. nur 2.50m über dem Boden?

    Gruß
    Holger
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Die Halle besteht bereits.
    Ich wäre vermutlich nicht so wahnsinnig mit Kreuzgewölbe Neu zu bauen
    Lichtkuppel und / oder Lichtbänder geht nicht. Das Denkmalsamt würde mich zerreissen. (vermutlich nachdem es die Kreuzgewölbe zerrissen hätte).
    Das ganze nach geteilter Beleuchtung zu unterteilen kam mir auch schon in dem Sinn.
    Aber je mehr ich mir über die Lageranordnung Gedanken mache, je mehr glaube ich an einen schleichenden Prozess von Umräumen, anders lagern... usw.. Es ist nunmal so, die Leute brauchen Nie nur das eine, aus der einen Ecke. Es wird immer ein Begehen von verschiedenen Bereichen Notwendig sein.
    Auch das Anbringen von Lampen an den Stützen halte ich für... Grenzwerting. Ich bin froh wenn die die Dinger nicht umfahren.

    Ergo - besser alles ausleuchten.
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    In jedes Feld eine schlichte Feuchtraum-Leuchtstofflampenleuchte 1x58W (mit EVG) und fertig ist die Laube.
    Gut, preiswert und sparsam!
    Liest sich gut.
    Gibt es das ganze in Kurzausführung?
    Da ist die Sache mit dem Bögen bei den Krezgewölben
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    Liest sich gut.
    Gibt es das ganze in Kurzausführung?
    Da ist die Sache mit dem Bögen bei den Krezgewölben
    Die Variante von Julius gefällt mir auch. Habe ich in ähnlicher Form in meiner "Halle". Dann gruppenweise verschaltet, so dass man nicht bei jedem Betreten die komplette Halle ausleuchtet. Die Montage dürfte auch problemlos sein, meine hängen an "Ketten" an der Decke, die Höhe lässt sich also einfach "justieren", auch wenn die Decke selbst unterschiedliche Höhen haben sollte. Bei mir habe ich zwar eine konstante Deckenhöhe, aber damals gab´s Überlegungen, ob man nicht in Teilbereichen die Leuchten niedriger hängt um Arbeitsbereiche besser auszuleuchten.
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  9. #8
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    OK Ihr habt mich überzeugt.
    Ich habe mir die Decke noch einmal genau angeschaut.
    Wenn ich die Lampen außermittig der Felder, also jeweils unter eines der Tonnengewölbe der Kreuzgewölbe drunter bauen lasse, dürfen die Leuchtstofflampenleuchte auch ruhig die "normale" Länge aufweisen. Das wäre dann jedes 2. auf dem Foto erkennbare Tonnengewölbe.
    Was meint Ihr bezügl. der Ausleuchtung. Haut das wohl hin wenn ich die direkt unter das Gewölbe schrauben lasse?

    Dann denke ich gerade so über Kabelführung nach.
    Ich kann mit vorstellen, da die Kabel ja offen unter der Decke bleiben sollen, dass Kunstoff-Kabelklammern nicht zulässig wäre - oder?
    Ich denke da an den Brandfall und dem Versperren von Fluchtwegen durch runterhängende Kabel.

    Bezüglich der Schaltung könnte ich mir folgendes vorstellen.
    2 Schalter jeweils neben einander die jeweils jede 2. Lampe schalten.
    Gruppenschaltung für bestimmte Lagerbereich wird nicht funktionieren.
    Das liegt einfach daran, dass wir oftmals überall auf einmal ran müssen.
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  10. #9

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    Ja, statt 1x58W (ca, 1,6m) kann man auch 2x36W (ca. 1,3m) nehmen. Oder 2x2x18W (ca. 0,7m) etc. Es gibt sie auch nahezu quadratisch (dann mit Kompaktleuchtstofflampen), sind jedoch deutlich teurer.

    Man kann die länglichen Dinger aber auch einfach mit kurzen Ketten-/Seilaufhängungen befestigen!
    Da die Höhe bei Dir unkritisch ist, würde ich das so machen.
    Geht sehr schnell, fubnktioniert unabhängig von der Deckenwölbung und gibt sogar nach, wenn man mal mit einem langen Transportgut dranstößt. Auch unterschiedliche Höhen sind auf diese Weise einfach zu reaslisieren.

    Auf jeden Fall eine Ausführung mit Wanne nehmen.


    Wenn Brandlast kritisch ist, nimmt man z.B. Metallrohre und halogenfreie Leitungen.
    Ob das jedoch in Deinem Fall nötig ist, wäre zu prüfen.
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  11. #10
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    hmmm, wer prüft das?
    Kritische Brandlast? Halt alles was ein Rohbauer so braucht.
    Auch mal ein bisschen Holz - OK, dann ist aber schon Schluss.
    Eigentlich nicht - so wie ich das sehe, aber ob es dann das Amt für Arbeitssicherheit und das Bauordnungsamt so sieht?

    Ich gehe jetzt mal prüfen was die 2x36W kosten.
    Kannste mir ja mal ne PN schicken, mit einem Vorschlag was Du für Dich nehmen würdest.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Carden, Mark Beitrag anzeigen
    Bezüglich der Schaltung könnte ich mir folgendes vorstellen.
    2 Schalter jeweils neben einander die jeweils jede 2. Lampe schalten.
    Gruppenschaltung für bestimmte Lagerbereich wird nicht funktionieren.
    Das liegt einfach daran, dass wir oftmals überall auf einmal ran müssen.
    Kann man machen. Ich habe bei mir auf 15m Breite 4 Reihen die man getrennt schalten kann. Bei den äußeren Reihen zusätzlich noch getrennt zwischen hinterem und vorderem Bereich. Meist werden nur die mittleren Reihen genutzt wenn man einmal schnell etwas holen möchte, man weiß ja wo´s liegt, und da spielen ein paar Lux mehr oder weniger keine Rolle. Wird gearbeitet, dann sind alle Reihen an, oder wenn man allein ist, dann halt nur ein Teilbereich.

    Man sollte das aber nicht zu kompliziert machen, nicht dass man vor den vielen Schaltern steht und erst einmal eine Anleitung lesen oder alle Varianten durchprobieren muss.

    Ergänzung: Und warum diskutieren wir das hier unter "Sanitär"?
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  13. #12
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    Ups
    Dicke Finger??
    Keine Ahnung - ich bin Neu hier
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  14. #13
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    So - ich habe es zu Elektro 1 verschoben!
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Gilt eine Lagerhalle wie diese eigentlich im Sinne von Elektroarbeiten als "feuchter Raum"?
    Dass bei den Schaltern und Steckdoden Feuchtraumzeugs (ab IP44??) verwand werden wird ist klar.
    Aber was ist bei der Verlegung der NYM Leitung?? Darf die direkt auf das Mauerwerk befestigt werden, oder müssen Abstandsschellen verwendet werden.

    NEIN - kein DYS, nur Eigenschutz.
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  17. #15

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    Wird die Halle beheizt? Ich wüsste nicht warum die Halle als Feuchtraum, feuchte oder nasse Betriebsstätte gelten sollte. Theoretisch wäre auch IP20 ausreichend.

    Zum Brandschutz hier noch 2 files:

    http://vds.de/fileadmin/vds_publikat...s_2033_web.pdf

    http://vds.de/fileadmin/vds_publikat...s_2199_web.pdf
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