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Baugenehmigung für Einmessung

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  1. #1

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    Baugenehmigung für Einmessung

    Hallo,

    ich habe eine Bodenplatte fertiggestellt, die nun eingemessen werden muss. Mein Vermesser sagte mir, dass er dafür die Baugenehmigung braucht. Ich habe zwar eine, aber trotzdem kommt mir das spanisch vor. Braucht ein Vermesser wirklich eine Baugenehmigung für das Einmessen einer Bodenplatte???

    Viele Grüße

    Dosi
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  2. Baugenehmigung für Einmessung

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  3. #2

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    ich habe eine Bodenplatte fertiggestellt,
    hallo
    bopl einmessen kenn ich nicht. sollte `dein vermesser`nicht schon vorher, wenn überhaupt, tätig geworden sein um die aussenmaße und höhenmaße fest zu legen.
    einmessung in das katasterverzeichnis normalerweise erst ab frühestens rohbau fertig. hier in der pfalz ist das zu mindest so.

    gruss aus de pfalz
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  4. #3
    Baufuchs
    Gast
    Ich kenne zwar nicht die für Vogelsdorf geltende Bauordnung, in NRW z.B. Ist in Paragr. 81 festgelegt, dass die Einhaltung der Grundriss-/Höhenlage nachzuweisen ist.

    Dazu braucht der Vermesser natürlich die Baugenehmigung um die Sollwerte zu haben.

    Möglich, dass es in der für Vogelsberg gültigen BauO ebenso geregelt ist.

    Zu welchem Bundesland gehört Vogelsberg?
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  5. #4

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    hallo
    ich habe eine Bodenplatte fertiggestellt,
    wenn ist das kind schon im brunnen.

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    das ist eben das nachdenkliche - warum fragt er wohl? die bodenplatte wurde ohne vermessung platziert, ich bin jetzt gespannt auf die festgestellte abweichung.
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  7. #6
    MoRüBe
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  8. #7

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    vielleicht will er nochmal kontrollieren, bevor er die Ecken anlegt oder die (zukünftigen) Ecken des Gebäudes nochmal direkt auf der BoPla festlegen?
    Andere machen das aber anhand des (vorher schon eingemessenen) Schnurgerüstes...
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  9. #8

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    In Brandenburg ist kurz nach Baubeginn eine Einmessbescheinigung des ÖbVI gefordert, wo Höhenlage und Lage auf dem Grundstück gemessen werden. Oft wird es so gehandhabt, dass der Vermesser bestellt wird, wenn die Wände angefangen sind.

    In der Regel macht der Vermesser aber vorher eine Feinabsteckung. Dafür muss er die Baugenehmigung sehen, weil er die festgelegte Grundfläche und Höhenlage absteckt.

    siehe BBgbO § 68 (3) Vor Baubeginn muss die Grundfläche der baulichen Anlage abgesteckt und ihre Höhenlage festgelegt sein. Die Einhaltung der festgelegten Grundfläche und Höhenlage ist der Bauaufsichtsbehörde binnen zwei Wochen nach Baubeginn durch Vorlage einer Einmessungsbescheinigung eines Vermessungsingenieurs nachzuweisen. Der Nachweis nach Satz 2 kann auch durch eine Einmessungsbescheinigung erfolgen, die auf einer nach § 23 des Brandenburgischen Vermessungsgesetzes durchgeführten Einmessung beruht.
    Anscheinend wurde hier keine Feinabsteckung gemacht. Dann will der Vermesser eben die Baugenehmigung jetzt.
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  11. #9
    Avatar von Geodesy
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    Die Baugenehmigungsbehörde kann vom Bauherrn während der Ausführung des Bauvorhabens einen Nachweis verlangen, dass Lage und Höhe des Vorhabens mit der Baugenehmigung übereinstimmt. Nennt sich Sockelabnahme.

    Dazu wird der Vermesser vor Ort denn Ist-Zustand mit dem Soll-Zustand vergleichen. Dazu braucht er natürlich die Baugenehmigung. Den Abschlussbericht des Vermessers bekommt dann die Baubehörde vom Vermesser geschickt.
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  12. #10
    Themenstarter

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    Hallo,

    danke für die zahlreichen Antworten. Also der Vermesser hat vor dem Bau die Baugrube abgesteckt, dann wurde die Bopl gegossen und erste Steine gestellt und nun muss halt noch eingemessen werden, ob immernoch alles richtig ist. Dies innerhalb von zwei Wochen nach Baubeginn (der Bodenplatte, sonst kann er ja nix einmessen).

    Ok, also entnehme ich den Antworten, dass dafür die Baugenehmigung notwendig ist, weil der Vermesser direkt irgendwas ans Bauamt schickt. Somit hat alles anscheinend seine Richtigkeit.

    Danke sehr, und schöne Restwoche noch
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