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Rohrdurchführung bei Aufsparrendämmung mit Flüssigkunststoff abdichten???

Diskutiere Rohrdurchführung bei Aufsparrendämmung mit Flüssigkunststoff abdichten??? im Forum Dach auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Rohrdurchführung bei Aufsparrendämmung mit Flüssigkunststoff abdichten???

    Hallo zusammen,

    in unserem Neubau mit Aufsparrendämmung verläuft die Kanalentlüftung im Bad OG im 36cm Ytong Mauerwerk
    auf der Innenseite der Mauer, dort wurde ein 15cm breiter und tiefer Kanal beim Mauern freigelassen.

    Danach soll das Rohr durch die Fusspfette geführt werden. Hierzu wurde die Fusspfette fast durchtrennt.

    Dabei wurde auch die Dampfbremse durchtrennt, auf dem Photo sind noch ein paar blaue Fetzen zu sehen.
    Das Photo zeigt den Blick durch das Loch nach oben (in den Himmel…) ohne verbaute Kanalentlüftung.

    Unser Bauleiter möchte die Rohrdurchführung mit Flüssigkunststoff oder Dichtschlämme nach verbauter Kanalentlüftung
    dann von oben abdichten. Vorher soll bis Unterkante Sparren zugemauert werden.

    Er meint dies sei wohl kein Problem und so üblich. Ich sehe dies jedoch kritisch, da das Loch insgesamt 40 cm tief ist
    (von Oberkante Dämmung bis Unterkannte Fusspfette) und die Luftdichtheit so nicht hergestellt werden kann.

    Wie ist diese Vorgehensweise zu bewerten? Kann die Rohrdurchführung so abgedichtet werden?
    Oder muß das Dach in dem Bereich abgedeckt werden um dies richtig abzudichten?

    Habe die Vermutung daß hier ein Planungsfehler vorliegt und der Bauträger keine „saubere“ Lösung umsetzen möchte.

    Vielen Dank für Eure Antworten!!!

    Bin neu im Forum und hoffe daß nicht schonmal ein ähnliches Thema (habe keins gefunden) hierzu angelegt wurde…
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  2. Rohrdurchführung bei Aufsparrendämmung mit Flüssigkunststoff abdichten???

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  3. #2
    Avatar von sniper
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    Zitat Zitat von Klaus1976 Beitrag anzeigen
    Danach soll das Rohr durch die Fusspfette geführt werden. Hierzu wurde die Fusspfette fast durchtrennt.
    das abdichten, ist jetzt dein kleinstes problem
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  4. #3

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    Was für ein Gemurkse... Da würd ich mal direkt einen eigenen Statikus antanzen lassen der das ganze mal kontrolliert!
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  5. #4

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    Das ein Flachdach, richtig?
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  6. #5

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    Danach soll das Rohr durch die Fusspfette geführt werden. Hierzu wurde die Fusspfette fast durchtrennt.
    hallo
    wie gross ist den da noch der restquerschnitt vom ringanker?

    gruss aus de pfalz
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,

    ja die Dachdecker waren fleisig am sägen, von der Fusspfette sind von 16cm noch 4cm übrig. Habe bereits beim Bauträger nachgefragt ob das der Statiker so abgenommen hat.

    Die Fusspfette war zuerst auf der Mauer-Außenseite geplant, der gemauerte Kniestock war ca. 20cm tiefer.
    Der Bauleiter meinte dann während der Bauphase, sie würden was "tolles" umsetzen.
    Der Kniestock wurde höher gemauert und die Fusspfette auf die Mauer-Innenseite versetzt, die Sparren mit einer Schwalbenschwanz-Führung an die Pfette gesetzt.

    Ja und dann war wohl der direkteste Weg der Rohrdurchführung durch die Pfette durch. Die Pfette ist nur ca. alle 2m mit einem Stahl-Winkel am Beton verschraubt, ein Winkel davon wurde beim Aussägen der Pfette beschädigt. Im Photo hängen einige Nägel von dem Winkel in der Luft.

    Es handelt sich dabei um ein 25Grad Satteldach.

    Kann man hier dem Bauträger einen Planungsfehler vorwerfen?
    Muß hier das Dach inkl. Dämmung örtlich wieder abgedeckt werden, die Pfette befestigt werden und die Dampfbremse von außen abgedichtet werden?

    Grüße und vielen Dank für Eure Antworten.
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  8. #7
    Gast360547
    Gast
    Moin,

    was ist denn das noch für ein flexibles Rohr, was da in der Landschaft herumliegt?

    Mir rollen sich die Fußnägel auf Da haben aber wirklich alle Kontrollkräfte jämmerlich versagt.
    Sofort den Statiker hinzuziehen und nicht nur gesundbeten lassen. So einen Fall hatte ich neulich. 6x gerechnet bei 6 unterschiedlichen Ergebnissen. Ging solange gut, bis ich nen Prüfstatiker seitens des BH hinzuziehen durfte.

    si
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  9. #8
    Themenstarter

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    Moin,

    im Leerrohr sind die Kabel für ein elektrisches Dachfenster, welches laut Bauleiter so verlegt werden soll.

    Habe beim Bauträger bereits nach einem statischen Nachweis gefragt, warte hier auf Rückmeldung.

    Wie schätzt Ihr die Abdichtung der Dampfbremse ein, ist dies so machbar?

    Grüße, Klaus
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Avatar von floba arb
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    Bei den Anschlussfetzen der Dampbremse ist da vermutlich nicht mehr viel anzuschließen, vor allem nicht (dauerhaft) dicht.

    Gibt's auch ein Übersichtsbild? Ich kann das noch nicht ganz zuordnen.
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  12. #10
    Themenstarter

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    Anbei ist ein Photo von der besagten Stelle. Leider ist nicht mehr einsehbar....


    k-1234567.jpg
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