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  1. #1

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    Werte guter Zweischeibenverglasungen

    Leider findet man im Internet nur wenige Zweischeibenverglasungen mit den konkreten physikalischen Werten.
    Mir ist bewusst, dass bei Neubauten fast nur noch 3-Scheiben-Verglasungen eingebaut werden.


    Was ist bei sehr guter Zweischeibenverglasungen "Stand der Technik"?
    Ug
    g-Wert
    Transmission Licht
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  2. Werte guter Zweischeibenverglasungen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    da schaust du einmal auf den homepages der bekannten isolierglashersteller!
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  4. #3

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    Der Ug-Wert ist nicht der allein selig machende U-Wert, sondern bestenfalls ein Drittel der Wahrheit. Du brauchst Uw, wenn schon. Oder Ug, Uf und Psi und kannst dann selber rechnen.
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  5. #4
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    Zitat Zitat von Ce3Peo Beitrag anzeigen
    Der Ug-Wert ist nicht der allein selig machende U-Wert, sondern bestenfalls ein Drittel der Wahrheit. Du brauchst Uw, wenn schon. Oder Ug, Uf und Psi und kannst dann selber rechnen.
    Meine Idee ist, in 20 Jahre alte Kunststoffrahmen eine neue Zweischeibenverglasung einzusetzen.
    Damit hätte man zumindest den Glasanteil wesentlich verbessert, da die jetzige Verglasung einen Ug- Wert von ungefähr 2,8 W/m²K hat.


    Die Kostenrechnung könnte so aussehen:
    - Neue Zweischeibenverglasung im alten Rahmen: 2.500 €
    - Neue Fenster mit 3-Scheibenverglasung: 11.000 €

    ###

    Interessante Daten wären dabei:
    Ug ungefähr 1.0 W/m²K
    g-Wert > 70%
    Transmission Licht > 85%

    ###

    Ideal wäre es, wenn man die alten Rahmen zum Wärmeschutz noch ausschäumen könnte. Sie haben zwei Gummilippen und sind gut dicht.
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  6. #5

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    Wenn man nur Teile austauschen kann, dann hat man im Endergebnis halt immer noch kein neues Fenster. Ein neuer Motor macht aus einem Fiat noch lange keinen Porsche.
    ABER so lange die Rahmen noch gut sind, ist ein Austausch der Scheiben tatsächlich eine Alternative. So schlecht waren die Profile vor 20 Jahren nun auch wieder nicht, und deren Anteil an der Gesamtfläche des Fensters ist auch überschaubar. Einen fachgerechten Einbau setze ich voraus.

    Ich würde mir auch sehr gut überlegen, ob es sich wirklich lohnt, beim U-Wert der Scheiben noch ein paar Hundertstel zu optimieren. Im Vergleich zur bisherigen Verglasung werden schon Standardschreiben (typ. U-Wert 1,1W/m2K) eine Verbesserung darstellen. Zwischen 1,1 und 1,0 oder 0,9 wirst Du, außer im Geldbeutel, keinen Unterschied feststellen. Auch der Einfluss auf die Heizkosten wird überschaubar bleiben. Wir reden hier bei 20m2 Fensterfläche vielleicht von 200kWh PRO JAHR !

    Ob 2fach mit Ug von 1,1 oder 1,0, das macht preislich kaum einen Unterschied. Möchte man aber sehr geringe U-Werte anstreben, dann bewegt man sich schnell im Kostenbereich einer 3fach Verglasung.
    Ob man dem g-Wert etc. so viel Bedeutung zumessen sollte, darüber lässt sich streiten. Bei großen Glasflächen ist das sicherlich ein Thema, aber bei einem Standardfenster mit nicht einmal 1m2 Glasfläche?

    Natürlich kann man fast beliebig optimieren, zumindest so lange das der Geldbeutel her gibt. Man sollte daher Prioritäten setzen. Bei einem Austausch der Verglasung wird trotzdem irgendwann einmal ein kompletter Fenstertausch anstehen. Ich glaube nicht, dass es sich lohnt wenn man hier auf teure Hightech Verglasung umrüstet, denn diese kann nur in Verbindung mit den richtigen Profilen auch wirklich ihre Stärke ausspielen. Zudem ist die noch verfügbare Zeit für eine Amortisation der Investition begrenzt.

    Was die Daten betrifft, die kriegt man von jedem Hersteller. Vielleicht nicht öffentlich irgendwo im I-Net, aber es gibt ja solche Erfindungen wie email, Post und Telefon. Wenn man dann noch mit einem guten Fensterbauer zusammenarbeitet, ist das alles kein Problem. Der hat meist seine Stammlieferanten und die versorgen ihn auch mit Daten zu den Scheiben.
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ob man dem g-Wert etc. so viel Bedeutung zumessen sollte, darüber lässt sich streiten. Bei großen Glasflächen ist das sicherlich ein Thema, aber bei einem Standardfenster mit nicht einmal 1m2 Glasfläche?
    Die Bedeutung des g-Werts ist mir beim Besuch einer Bauausstellung bewusst geworden!

    Da gab es einen Anbieter, der im Prospekt eine 3-fach Verglasung mit
    g-Wert 67% und Licht-Transmission 80% angeboten hat.

    Daraufhin habe ich bei einem Anbieter, von dem wir ein günstiges Angebot vorliegen hatten, darauf gedrängt, den g-Wert zu nennen. Das Ergebnis war ernüchternd: ungefähr 50%
    ####

    Wir haben große Wohnzimmerfenster und jetzt bei Sonnenschein Wintergarten-Atmosphäre, die wollen wir nach Möglichkeit noch "ausbauen", da ist ein guter g-Wert wichtig!

    ####

    Es wird zwar immer komplizierter, je mehr Faktoren man in die Betrachtung einbezieht, der g-Wert ist für mich aber ein wichtiger Entscheidungspunkt.
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  9. #7

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    Es steht Dir ja frei zu kaufen was Du willst. Ich halte aber jede Wette, ob der g-Wert nun 60% oder 70% beträgt, den Unterschied wirst Du in der Praxis nicht bemerken. Wenn es Dir aber wichtig ist, dann kannst Du ja die entsprechenden Scheiben auswählen, kann Dir niemand verbieten.
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