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Feuerwiderstandsklasse GKB(I)

Diskutiere Feuerwiderstandsklasse GKB(I) im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Feuerwiderstandsklasse GKB(I)

    Hallo,

    haben GKB(I) mindestens eine Feuerwiderstandsklasse F30A?

    Im LV steht. Installationsschachtverkleidung, 2x12,5 GKBI, Min40, F30A
    Auf der Baustelle habe ich allerdings keine "besonderen" Platten gesehen. Es wurden überall gleiche GKB bzw. GKBI eingebaut. Bauleiter meint, GK-Platten haben immer mindestens F30A.

    Und für was steht "Min40"?
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  2. Feuerwiderstandsklasse GKB(I)

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  3. #2

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    sag deinem Bauleiter, GK Platten haben überhaupt keine F Klassifizierung, sondern nur die Konstruktion insgesamt

    Bauleiter meint, GK-Platten haben immer mindestens F30A.
    null Ahnung der Typ......

    mit Min40 wird wohl Mineralwolle 40 mm gemeint sein
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  4. #3
    Avatar von floba arb
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    Wie schon von Gipser geschrieben, haben die Platten allein gar keinen Feurweiderstand.
    Maßgabe ist immer die geprüfte Konstruktion des Herstellers, die natürlich genauso auf der Baustelle umgesetzt werden muß.
    Andernfalls gibt's keine Gewähr seitens der Industrie für den Feuerwiderstand.
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  5. #4

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    Bauleiter meint, GK-Platten haben immer mindestens F30A.
    hallo
    wie oben schon gesagt null ahnung der typ und der der die ausschreibung gemacht hat steht dem in nix nach.
    das funzt nur im system. geh mal auf die seite von knauf oder rigips und schau da nach.
    Installationsschachtverkleidung,
    wichtig ist hier ob brandbeanspruchung von aussen oder innen im schacht oder beides.(z.b. wenn ein lüftungsrohr im schacht verläuft)

    gruss aus de pfalz
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  6. #5

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    Nach DIN 4102-4 Abschn. 4.10 "Feuerwiderstandsklassen von Wänden aus Gipskarton-Bauplatten" werden die Wände nur in die entsprechenden F-Klassen eingestuft, wenn die Beplankung aus GKF (Gipskarton-Feuerschutzplatten) nach DIN 18180 bestehen. Ebenso müssen Überlappungen, Stöße, Anschlüsse und die Unterkonstruktion DIN-gerecht herstellt werden.
    Auch Bekleidungen aus Gipskarton-bauplatten z.B. nach Abschnitt 6.3 müssen aus GKF bestehen um in eine der F-Klassen eingestuft zu werden. Randbedingungen wie oben.

    Sind Deine Platten aus GKF ?
    Lass Dir ein Prüfzeugnis für die gelieferten Platten als Kopie aushändigen.

    Gruß
    Holger
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  7. #6
    Avatar von Peeder
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    Lass Dir ein Prüfzeugnis für die gelieferten....
    danach wird man vergebens suchen.
    Zu prüfen ist, welche Anforderungen an die Schachtwand gestellt ist.

    Dementsprechend für das System ein Prüfzeugnis oder Allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis mit
    der Errichtererklärung , bzw. der Übereinstimmungserklärung aushändigen lassen.

    ( Unterschrift schön leserlich )

    Die GKBi und GKFi ( DFH2 ) unterscheiden sich nur im Aufdruck - an der Kante und mitte Rückseite.

    Wenn da kein F draufsteht, ist auch keins drin.

    zur Info - bei F ist der Gipskern faserarmiert, dadurch im Brandfalle stärker belastbar.


    Peeder
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  8. #7

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    Bekleidungen aus Gipskarton-bauplatten z.B. nach Abschnitt 6.3 müssen aus GKF bestehen
    in zweierlei Hinsichten falsch....
    Bekleidungen aus Gipskarton BAUplatten können nicht aus GKF bestehen, sonst wären es ja Gipskarton FEUERSCHUTZplatten....
    außerdem gibt es durchaus Ständerwände F30 mit GipskartonBAUplatten, allerdings dann doppelte Beplankung
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Gipser Beitrag anzeigen
    allerdings dann doppelte Beplankung
    die ich ja habe. Also doch F30A????
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  10. #9

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    abhängig von der Unterkonstruktion, die ich aber nicht kenne und ob das für Schachtverkleidungen gilt ist wieder eine andere Sache, ich sprach von Ständerwänden.....
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  11. #10

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    die ich ja habe. Also doch F30A????
    hallo
    schachtwände!!!!! nix glatte einfache wand. da kannste nicht einfach einen wandaufbau davor klatschen.
    aber es ist ja deine hütte und wenn du meinst dann bet halt weiter gesund.


    gruss aus de pfalz
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  12. #11

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    gib mal die Maße der Schachtverkleidung an
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  13. #12
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    Wie ist denn ein Schacht definiert? Ich habe insegesamt 4 "Schächte" (zumindest was ich als Schacht bezeichnen würde).
    Ein Schacht für das Fortluftrohr der KWL, um das Aussenluftrohr der KWL, einmal für Sanitär incl. Entlüftung für WC und einmal für Leerrohre Elektrik (in diesem Schacht sind auch die Heizungsrohre mit drin).
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  14. #13

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    in zweierlei Hinsichten falsch....
    Ich hab' nur des wiedergegeben, wo in der DIN steht.

    ich les' mal vor:

    4.10 Feuerwiderstandsklassen von Wänden aus Gipskarton-Bauplatten
    ...
    4.10.2 Beplankungen
    4.10.2.1 Die Beplankungen müssen, sofern nichts ande-
    res gesagt wird, aus Gipskarton-Feuerschutzplatten
    (GKF) nach DIN 18 180 bestehen und eine geschlossene
    Oberfläche besitzen.


    Warum in der DIN in der Überschrift 4.10 'Gipskarton-Bauplatten' steht, weiß ich nicht.

    Klar, im LV und im Plan sollte nur - sofern erforderlich - 'Gipskarton-Feuerschutzplatte' stehen, damit keine
    Diskussionen aufkommen.

    Wie so eine Schachtwand herzustellen ist, sieht man in den Unterlagen der Hersteller wenn in der Suchmaschine die passenden Stichworte (Schachtwand Gipskarton F30) eintippt werden. Dort wird dann richtigerweise auch von Feuerschutzplatten bzw. von GKF-Platten geprochen. Zwei Hersteller (z.B. R und K) verweisen in den Produktinformationen auf ein Prüfzeugnis.

    Gruß
    Holger
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  16. #14
    Avatar von Peeder
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    Warum in der DIN in der Überschrift 4.10 'Gipskarton-Bauplatten
    ' steht, weiß ich nicht.
    Weil es die DIN ist, kein System eines Herstellers, erläutere ich aber jetzt nicht weiter.

    Zwei Hersteller (z.B. R und K) verweisen in den Produktinformationen auf ein Prüfzeugnis.
    Systeme und deren Hersteller - Profile von..GK von.. MiWo .. von.. Geprüft , zugelassen F 30- ach was weiß ich 180 . Somit kann auch ein System z. b. TB Wand mit " Bau" platten als F 30 zugelassen und geprüft sein. AbZ xcvb 12345 vom 31.02.2012

    Aber nun mal ins Eingemachte.
    Wie ist denn ein Schacht definiert?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schacht

    Versorgungsschacht, ein loch in der Decke oder Wand. Erst mit einer vierseitigen Begrenzung wird das Loch zu einen Schacht ( nich grinsen, )
    Die Begrenzung ist die Schachtwand , unterschiedlich, 4 x Massiv, oder drei mal massiv oder .....
    Der Rest kann auch Trockenbauwand sein.

    Im Trockenbau - Schachtverkleidung- Schachtwand - Vorsatzwände -Vorsatzschalen.

    i.d.R ein Profil mit einer einseitigen Beplankung aus Gipskarton , Gipsfaser , Silikat, und. und . und........

    Und damit , wenn der Nachbar mal zündelt , und die Feuerwehr noch dein Hab und Gut retten will, werden an diese Trockenbau - Schachtwände Anforderung an den Brandschutz gestellt.
    Die Wand darf erst nach 30--60--90-- bis 180 min Ihren Geist bei einen Vollbrand aufgeben.
    Daher F 30 , F 60 usw . Diese Situation ist die beflammung ( Brandbeanspruchung ) von innen, also alles was im Schacht brennt, darf nee Zeitlang nicht auf deine Wohnung übergreifen.
    Wenn das Gleiche von deiner Seite aus ist, also der Schacht innen vor deinen Feuerzauber geschützt werden soll, so spricht man von einer Brandbeanspruchung -- von innen und außen --
    analog bei Decken -- von oben und unten .

    So , und nur sagt Herr Kn... oder Der Rehgipser. ich habe da ein System, das heißt Schachtwand xyxcycx und das ist geprüft, gelle Sniper , und dafür lege ich meine Hand ins Feuer.
    Dafür gibbes das Prüfzeugnis, und damit sich der Errichter ( Trocki,Stucki und sonst wer ) nicht die Finger verbrennt, wird er tunlichst sich an den Vorgaben der Systemhersteller halten.

    Sagt der , 2 x GKF 25 mm CW 50 und MiWo Rohgewicht 50 kg / m3 SP > 1000° , das ist F 90 von innen und außen, so ist das dann so. ( Einbaurichtlinien habe ich mal unterschlagen. )

    Dieses Dokument ist die AbZ , und wird in den wenigsten Fällen ausgehändigt, geschweige denn, vom Errichter gelesen.

    Wer zieht sich schon ein über 60 seitiges Prüfzeugnis rein, von einer Trockenbauwand !!!!!!

    Peeder

    und wer bis zum Schluß gelesen hat, dem traue ich auch zu ein Prüfzeugnis ganz zu lesen .
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  17. #15
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    Okay. Dann habe ich es verstanden. Vielen Dank für die Erklärung.

    Im EFH kann also auf Brandschutz in der Schachtwand verzichtet werden?
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