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Heizung mit Zukunft - Pellet oder Wärmepumpe?

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  1. #1

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    Heizung mit Zukunft - Pellet oder Wärmepumpe?

    Hallo,
    suchen gerade eine neue Heizung für unser Haus (zuvor: Nachtspeicheröfen). Letztes Jahr waren wir ziemlich fest davon überzeugt, einen wassergeführten Pelletofen zu nehmen, in Verbindung mit Fußbodenheizung. Die Preise für Holzbriketts lagen bei 200 Euro/ 960 kg. Pellets etwas teurer aber nicht viel. Geheizt haben wir komplett mit Holzofen, da die Nachtspeicheröfen schon raus waren.
    Dieses Jahr kostet die Palette Briketts schon durchgehend 240 Euro/960 kg. Zwar gibts regional deutlich günstigere Angebote als im Baumarkt, allerdings liefern die dann auch nicht für 50 Euro für mehrere Paletten, sondern nehmen schon pro Palette diese 50 Euro, so daß es am Ende deutlich teurer wär als im Baumarkt.
    Die Pelletspreise liegen bei über 300 Euro/ Palette.
    Das wäre eine Preissteigerung von um die 30% bei Pellets Sackware und 20% bei Holzbriketts in nur einem Jahr!
    Wenn das so weitergeht, kann man bald mit Geldscheinen heizen.

    Daher sind wir uns nun nicht mehr so sicher ob Pellets wirklich der Weisheit letzter Schluß sind, und ob es nicht doch in Richtung Wärmepumpe gehen soll. Zwar steigen auch die Strompreise, allerdings würden wir dann versuchen, die WP hauptsächlich mit PV Strom (haben 7,5 kwp) zu betreiben. Zwar liefert die PV Anlage im Dezember kaum Strom, im November und Januar allerdings siehts schon wieder ganz ok aus. Im Sommer könnte man die WP zur Kühlung verwenden.

    Was wäre wohl die bessere Entscheidung zum Thema Heizung? Gedämmt wird das Haus gerade auf kfw-Effizienzhaus 100 Standard inkl. komplett neuer 3fach Fenster.

    (Pelletsilo geht übrigens nicht, kein Platz. Ebenso ist kein Heizungskeller vorhanden und es kann auch keiner eingerichtet werden, der dem Schornsteinfeger genügen würde. Dh. auch ein Kessel in jeglicher Form kommt nicht in Frage. Gasanschluß ist nicht vorhanden. Es bleiben also wirklich nur die Alternativen WP und wassergeführter Pelletofen fürs Wohnzimmer).
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  2. Heizung mit Zukunft - Pellet oder Wärmepumpe?

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  3. #2

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    Wärmepumpe ist nur sinnvoll, wenn konsequent eine Fußbodenheizung mit niedrigem Temperatur-Niveau eingebaut wird. Mit einer Dämmung auf KfW-100-Standard wirst Du nicht glücklich. Habt Ihr Euch schon mal informiert, was der Umbau auf Fußbodenheizung kosten soll?

    Mein Tipp wäre eine Gas-Heizung mit Heizkörpern.
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  4. #3

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    Eine FBH soll ja eingebaut werden. Hier bitte prüfen, ob der Fußboden genug Aufbau erlaubt, um die zusätzliche Dämmung und die FBH aufzunehmen. Unter der FBH sollten schon so mindestns 8-10cm Dämmung sein, sonst geht zuviel Wärme nach unten verloren.

    Bei den gegebenen Angaben würde ich aber erstmal mastehr zustimmen. Wenn ein Gasanschluß möglich ist, dann wird vermutlich eine GBT die günstigste Variante sein - die würde sogar mit gewöhnlichen Heizkörpern funktionieren.
    Wie sich der Pelletpreis in Zukunft entwickelt kann niemand vorhersagen -- allerdings ist der Strompreis in den letzten Jahren auch bedeuten gestiegen. Einen wasserführenden Pelleter in den Wohnraum zu stellen dürfte für realtiv kleine Investitionskosten machbar sein. Zusammen mit der Einbringung einer FBH kostet das sicherlich erst einmal genug Geld.
    Für den effizienten Betrieb einer WP müssen sehr viele Rahmenbedingungen stimmen, ansonsten liegen nachher der Verbrauch und auch die Kosten sehr hoch. Hier sollte man wirklich genau wissen was man macht, ansonsten handelt man sich schnell ein sogenanntes "Groschengrab" ein.



    Cu KyleFL
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    ....kein Heizungskeller vorhanden und es kann auch keiner eingerichtet werden, der dem Schornsteinfeger genügen würde.
    Da bin ich etwas verwundert. Wozu brauchst Du einen Heizraum bei einem EFH? Hier genügt ein Aufstellraum an den weitaus geringere Anforderungen gestellt werden. Du darfst Deinen Pelletofen ja auch in´s Wohnzimmer stellen, genau so dürftest Du bei einer Kleinanlage den Kessel in´s Wohnzimmer stellen.

    Auch das Thema Pelletlager sollte man einmal überdenken, denn Sackware ist die teuerste Möglichkeit wie man mit Pellets heizen kann. Kauft man die dann auch noch im Baumarkt, dann muss man sich nicht wundern wenn man bei Preisen jenseits der 300,- € pro Tonne landet.

    Wie hoch ist eigentlich der jährliche Pelletbedarf? (bzw. der Heizenergiebedarf insgesamt)

    WP wäre zwar eine Alternative, aber auch hier muss vorsichtig kalkuliert werden. Die Rahmenbedingungen müssen passen. Mit einer LWP wirst Du definitiv teurer als mit Pellets oder Holzbriketts. Ob man nun Erträge der PV Anlage nutzen kann, das müsste man auch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Wenn die PV Erträge momentan ausschließlich eingespeist werden, müsste man die Einspeisevergütung betrachten. Zudem kannst Du daraus nicht automatisch auf den möglichen Eigenverbrauch schließen, denn das Netz nimmt momentan alles ab was Deine Anlage liefert. Bei einer WP sieht das anders aus.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5

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    Ja, die Wärmepumpe wird umso sinnvoller, je höher die Dämmung ist - um so mehr hauen dann nämlich jährliche Kosten wie Gasanschluss, Schornsteinfeger, und auch häufigere Wartungen rein, und umso mehr ist dasnn der kWh-Preis egal. Wenn man z.B. nur noch 2000kWh wärmepumpenstrom braucht, aber dafür 400€ für laufende Kosten spart, kann die kWh Strom schon recht teuer werden - dazu braucht man dann aber schon die realen Zahlen für das Haus. Wie wird denn Warmwasser im Sommer erzeugt? bei 30° den Pelletofen im Wohnzimmer anheizen, um warm Duschen zu können wäre ja weniger prickend.
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  7. #6
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    Also Gas kommt nicht in Frage.

    Kessel in Wohnräume auch nicht. Das ist laut Feuerungsverordnung verboten.

    Ein Heizraum reicht zwar, wir haben aber keinen ausreichend großen Raum zur Verfügung. Der einzige in Frage kommende Raum ist von Stromkasten und Inverter besetzt. Hier müßte laut Schornsteinfeger ein Abstand eingehalten werden, den wir zwar gewährleisten könnten, dann aber ist der Abstand zur Außenwand so groß, daß kein Rauchrohr mehr nach außen geführt werden könnte. Die Deckenhöhe von 2 Metern erlaubt keine Rohrführung über den Stromkästen.

    Warmwasser im Sommer und Winter soll erzeugt werden über eine separate 80 Liter Wärmepumpe (die ihre Wärme aus der Raumluft zieht).

    Die Heizlast wurde berechnet auf 4,8 Kw inklusive nicht vereinbarter Zusatzheizleistung. Die Berechnung ist aber komplett für den Eimer, da der "Sachverständige" mit völlig falschen Zahlen gerechnet hat (falsche Dämmwerte, falsche Anzahl Fenster/Türen etc. eine Auflistung sprengt hier den Rahmen).

    Bisher haben wir diesen Winter 2,5 Paletten Holzbriketts verfeuert.

    Fußbodenaufbau: hier sind unter FBH für den Keller 6 cm 023er Dämmung eingeplant, des weiteren hat das Trockensystem noch 2,5 cm EPS Platte mit 035er Dämmwert. Fürs Erdgeschoß sollen nur diese 2,5 cm 035 der Systemplatte an Dämmung verwendet werden.
    Das gibt für den Kellerboden einen U-Wert von ca. 0,25.

    Pelletlager: würden wir gern überdenken, aber die Möglichkeiten sind da leider begrenzt. Zum einen fehlt ein Raum für das Lager, zum anderen ist das Grundstück nicht mal annähernd mit einem LKW erreichbar, geschweige denn befahrbar, so daß schon die Anlieferung scheitern würde. Bleiben nur Sackware oder eben Briketts, die man dann einzeln 80 Stufen zum Grundstück hochschleppt. Oder eben als Investition ins Älterwerden eine Lösung ohne Schlepperei, also die Wärmepumpe. Wenn kfw 100 da aber schon grenzwertig ist, und viel besser kriegen wir den Altbau nicht hin, dann würde das schon wieder schwierig.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Also Gas kommt nicht in Frage.

    Kessel in Wohnräume auch nicht. Das ist laut Feuerungsverordnung verboten.
    Das stimmt so nicht.

    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Ein Heizraum reicht zwar, wir haben aber keinen ausreichend großen Raum zur Verfügung.
    Noch einmal, Du brauchst keinen "Heizraum", sondern nur einen Aufstellraum. Die FeuVO die Du oben anführst ist da eindeutig. Sonst dürftest Du ja Deinen Pelletofen auch nicht im Wohnzimmer betreiben, denn auch das ist "nur" eine Feuerstätte.

    Die Entfernung zur Straße ist ein Thema für die Pelletanlieferung. Wenn das mehr als 30m sind, wird´s eng.

    Bisher haben wir diesen Winter 2,5 Paletten Holzbriketts verfeuert.
    Welcher Winter? Wir hatten dieses Jahr noch keinen Winter. Wenn die Heizlastermittlung für die Tonne ist, ist es schwer den Pelletbedarf zu ermitteln. Die o.g. 2,5 Paletten entsprechen etwa 10.000kWh oder 2 Tonnen Pellets bzw. knapp über 3m3 Volumen. Das wird sich bei realistischer Betrachtung wohl noch verdoppeln.

    Wenn kfw 100 da aber schon grenzwertig ist, und viel besser kriegen wir den Altbau nicht hin, dann würde das schon wieder schwierig.
    Ich würde die Anwendung nicht nur an KfWxx festmachen. Wichtig ist zuerst einmal eine FBH mit geringem Verlegeabstand und eine niedrige spez. Heizlast. Damit kann die Heizwassertemperatur niedrig gehalten werden. Nur so kriegst Du bei einer WP einigermaßen brauchbare Arbeitszahlen hin.
    ABER das muss gerechnet werden.

    Zudem erinnere ich noch einmal daran, dass man schauen sollte, ob irgendwie eine Sole-WP möglich ist. Mit einer LWP wird man auf Dauer nicht glücklich. Wenn eine WP installiert wird, dann kann man natürlich die o.g. BW-WP bleiben lassen.

    eine separate 80 Liter Wärmepumpe
    Vorsicht. Was bedeuten hier die 80 Liter? Ein integrierter Speicher? Soll die auf einen externen Speicher arbeiten?

    So ein kleiner Speicher erfordert hohe WW-Temperaturen damit zumindest ein bisschen Komfort sichergestellt ist. Sonst reicht der nicht einmal für eine Badewanne. Hohe WW Temperaturen sind aber Gift für eine WP. Die Arbeitzahl wird dann irgendwo um 2 liegen, wenn nicht der größte Teil durch einen el. Heizstab erzeugt werden muss. Wir reden hier also von Preisen deutlich über 10Ct./kWh thermisch.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Also Gas kommt nicht in Frage.
    Warum nicht?
    Kessel in Wohnräume auch nicht.
    Warum das nicht? Eine Brennwert-Therme würde ich mir notfalls in die Küche hängen; die Geräusche sind gering. Im Schlafzimmer wäre es mir dann doch zu laut.
    daß kein Rauchrohr mehr nach außen geführt werden könnte.
    Eine Brennwert-Therme braucht kein Rauchrohr, sondern nur ein Luft-Abgas-System, das notfalls auch einige Meter waagerecht geführt werden kann.
    Warmwasser im Sommer und Winter soll erzeugt werden über eine separate 80 Liter Wärmepumpe (die ihre Wärme aus der Raumluft zieht).
    Ein Perpetuum Mobile? Wie soll die Wärme denn in den Raum kommen?
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  10. #9
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    Zum Aufstellraum: stimmt, ein Heizraum braucht es natürlich nicht sein. Habe das jetzt auch nochmal nachgelesen was der Schorni mir da erzählt hat. Ich glaube er meinte, daß in unserm speziellen Fall eine Aufstellung im Wohnbereich (also da wo wir einen Schornstein zur Verfügung haben) nicht möglich sei, weil die in Frage kommenden Stellen nicht geeignet sind. Vor allem wegen der Rohrführung, die auf derselben Etage bleiben muß aber ansteigend verlaufen, was bei 2 Meter Deckenhöhe ein Problem wird, vor allem weil auch noch ein Treppenhaus im Weg ist. Jedenfalls war nach Hausbesichtigung die Empfehlung einen Ofen aufzustellen, da dieser auch im Wohnzimmer gut aussieht. Man will ja keinen Kessel samt Verrohrung neben dem Fernseher haben.

    Gas geht nicht weil kein Gasanschluß vorhanden ist. Ich nehm an, ein Neuanschluß würde wohl einige Tausend Euro kosten.

    Eine Sole WP geht nicht, da das gesamte Grundstück ein einziger steiler Hang ist, Kollektoren sind da nicht möglich und bohren würd ich in blanken Fels auch nicht gern, ich denk mal das würde absurd teuer und womöglich instabil wegen der Art des Untergrunds (Schiefer). Obwohl das Gebiet hier im Grunde eigentlich schon gut geeignet wäre für Erdwärme, da vulkanisch aktiv (Riftzone).

    Zur Pelletanlieferung: 30 Meter Schlauchlänge würden wohl hinkommen, allerdings müßte dann auch steil nach oben geblasen werden, wie gesagt 80 Stufen bis zum Haus... und dann wär immer noch das Problem des fehlenden Lagers. Zwei Drei Tonnen bekämen wir wohl unter aber dafür liefert ja keiner an.

    Zur Brauchwasser WP: Dies wäre ein kleines Wandgerät mit eigenem Speicher ohne Verbindung zum Heizungspuffer (sofern vorhanden). Die Wärme kommt im Winter dann über die beheizte Raumluft. Im Sommer hat das eben den Vorteil, daß die Heizung aus bleiben kann, weil die Räume eh warm sind. Das ist der einzige Grund für die separate Brauchwasserwärmepumpe. Im Winter wird das Warmwasser dann indirekt von der Heizung mit erwärmt. Der Warmwasserbedarf ist bei uns sehr gering. Wir verbrauchen 40 Kubikmeter Wasser im Jahr insgesamt, davon vielleicht 15 für Warmwasser. Das wären 40 Liter pro Tag (20 pro Person). Da lohnt ein großes Gerät mit 200 L Inhalt nicht. Außerdem würde das Wasser zulange stehen (Legionellen).

    Ich könnte ja mal nachfragen was so ein Gasanschluss bei der Stadt kosten würde, aber ich hab da kein gutes Gefühl, besonders da die Letung ja im Fels irgendwie "versenkt" werden müßte.
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  11. #10
    Avatar von alex2008
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    so ganz schlau bin ich noch nicht geworden. Etwas mehr Infos zur größe der Hüllflächen, bisheriger Dämmstandard und zukünftiger wären auch nicht schlecht.

    Was ist denn bisher konkret vorhanden?
    Ein einfacher Holzofen welcher durch einen Pelletofen ersetzt werden soll?
    Warmwasserbereitung bisher womit?

    Gebäudehüllfläche
    Dach, Kellerdecke, Aussenwände, Fenster ca. wieviel m2
    U-Werte bekannt?

    Auch eine WP wird Platz im Aufstellraum benötigen. Eine LWP evtl. sogar noch nen Pufferspeicher.

    Eine Alternative zur herkömmlichen WP wären evtl. Split-Klima also Luft-Luft WP. COPs und JAZ auch nicht viel besser als bei anderen LWPs. Aber die haben eine deutlich bessere Regelstrategie und weniger Verschwendungspotential als eine FBH. Und ersparen die FBH (Trockenbaulösungen in Nachrüstung kosten schon ne Ecke mehr als eine nassverlegte im Neubau)
    Macht bei zunehmender Raumanzahl wenn die Räume eher klein sind natürlich wirtschaftlich zunehmend weniger Sinn.

    Aber eine gute Lösung kann man nur dann finden wenn man für den konkreten Fall erst mal versch. Lösungen andenkt, diese konkret ausarbeitet und dann diese Lösungen untereinander vergleicht hinsichtlich Komfort, Wirtschaftlichkeit, Invest etc.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Ich könnte ja mal nachfragen was so ein Gasanschluss bei der Stadt kosten würde, aber ich hab da kein gutes Gefühl, besonders da die Letung ja im Fels irgendwie "versenkt" werden müßte.
    Aber mit Wasser werdet Ihr doch auch ver- und entsorgt. Oder habt Ihr keinen Kanal-Anschluss?
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  13. #12
    Themenstarter

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    Wasserkanal haben wir natürlich, auch eine Stromleitung. Aber da kann man kein weiteres Rohr mit reinlegen oder doch?
    Wo diese Rohre langlaufen wissen wir auch nicht wirklich (haben nur einen Schnitt vom Gebäude und die Baupläne stimmen offensichtlich nicht).
    Das wäre dann aber eh Sache des EVU nehm ich mal an.

    Habe jetzt geschaut, der EVU will 1680 Euro für einen Din32 Anschluß oder 1880 für einen Din63 (was genau braucht man da?). Da wären die Erdarbeiten mit drin.
    Plus Baukostenzuschuß von 500 Euro, plus Mwst.

    Das ginge ja, vor allem weil ich kein Interesse dran habe die Erdarbeiten selbst zu machen. Da würde ich auf Eigenleistung großzügig verzichten

    Aber was käme dann noch dazu? Installationskosten ab Hausanschluß... bis Anschlußpunkt Therme... und was für eine braucht man.
    Die Thermen die ich so gefunden habe, fangen alle erst ab 13 kW an. Dann sind aber auch die bekannten Marken ab 2000 Euro zu haben... kann das wirklich so günstig sein?
    Kosten für Abgasrohr... was noch?

    Bin jetzt echt etwas verwirrt, mit Gas hatte ich schon nicht mehr gerechnet.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    . Etwas mehr Infos zur größe der Hüllflächen, bisheriger Dämmstandard und zukünftiger wären auch nicht schlecht.




    Aber eine gute Lösung kann man nur dann finden wenn man für den konkreten Fall erst mal versch. Lösungen andenkt, diese konkret ausarbeitet und dann diese Lösungen untereinander vergleicht hinsichtlich Komfort, Wirtschaftlichkeit, Invest etc.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von alex2008 Beitrag anzeigen
    . Etwas mehr Infos zur größe der Hüllflächen, bisheriger Dämmstandard und zukünftiger wären auch nicht schlecht.




    Aber eine gute Lösung kann man nur dann finden wenn man für den konkreten Fall erst mal versch. Lösungen andenkt, diese konkret ausarbeitet und dann diese Lösungen untereinander vergleicht hinsichtlich Komfort, Wirtschaftlichkeit, Invest etc.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen

    Bin jetzt echt etwas verwirrt, mit Gas hatte ich schon nicht mehr gerechnet.
    Das merkt man!
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