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Varianten von YTONG / Festigkeitsklassen / Schallschutz

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  1. #1

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    Varianten von YTONG / Festigkeitsklassen / Schallschutz

    Hallo in die Runde,

    wir werden im Sommer mit dem Bau unseres EFH beginnen.

    Eckdaten:

    - ca. 180m²
    - Satteldach
    - kein Keller
    - KfW 70
    - Spitzboden ausgebaut
    - verklinkert
    - Gas Brennwerttherme (vermutlich mit Unterstützung durch Solarthermie)
    - Fußbodenheizung

    Wir haben unseren Bauunternehmer gefunden, der einen Bau.-Ing. seines Vertrauens mit der Planung (Zeichnung, Statik, EneV, Antrag) beauftragt.

    Das Haus soll mit folgendem Wandaufbau erstellt werden (von innen):

    15mm Putz
    175mm Gasbeton(=Porenbeton?)
    2x80mm Mineralwolle "035er Dichte" (?)
    40mm Luftschicht
    Klinker

    Anfangs war ich bzgl. der Außenwände und Gasbeton skeptisch, habe mich mittlerweile aber damit angefreundet (wegen: kein übermäßiger Lärm von außen, gute Dämmwirkung). Überhaupt lege ich einen sehr hohen Wert auf eine sehr gute Dämmung der Hülle. Ich habe vor einigen Monaten die Erdwärmepumpe ad acta gelegt und entschieden, dass es sinnvoller ist (das) Geld in die Minimierung der Verluste zu stecken.

    Womit ich nun hadere ist die Information, das auch die Innenwände in Gasbeton gebaut werden sollen (überwiegend 175er, Toilettenabmauerung z.B. in 115er). Die Gründe für den Gasbeton aus Sicht des Unternehmers sind sicher klar (kein Kran, schneller Fortschritt, ...). Es soll Porenbeton "G4" verbaut werden. Diese Bezeichnung habe ich so nicht gefunden, ich vermute, dass damit die Festigkeitsklassen gemeint sind. Hier im Forum lese ich überwiegend Festigkeitsklasse 2. Kann ich davon ausgehen, dass mit steigender Festigkeit sich auch das Schallschutzvermögen verbessert?

    Hat jemand Erfahrung, ob das eine merkbare Verbesserung bringt? In diesem Fall würde ich dafür plädieren, die Innenwände, deren Eigenschaften hinsichtlich wärmeschutz egal sind, mit Porenbeton der Festigkeitsklasse 6 bauen lassen = verbesserter Schallschutz?

    Wohnt von Euch jemand in einem reinen Gasbetonhaus? Erfahrung?
    Wie sind die Porenbetonhersteller untereinander zu beurteilen? Ist der Platzhirsch mit dem großen Y wirklich besser als z.B. _+_ ? Lohnen dort ggf. Mehrkosten?

    Peter
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  2. Varianten von YTONG / Festigkeitsklassen / Schallschutz

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Hallo Peter, wo in OWL baut Ihr?

    Porenbetonherstellt in der Region sind Ytong, Wüpor, H+H. Es macht kein großenunterschied zwischen den Herstellern.
    G4 Pzw. PP4 ist als Aussenwand in ordnung. Man kann auf PP6 wechseln die sind schalltechnisch viel besser leider aber die Dämmung dadrunter.
    Innenwände aus Porenbeton würde ich nicht unbedingt empfehlen. KS wäre die Alternative, da muß der Statiker wegen Eigengewicht seine segen geben.
    Mfg.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Yilmaz, danke für Deine Antwort.

    Innenwände aus KS auch in Kombination mit Gasbeton? Ich habe hier etwas von zu beachtendem Schwindverhalten gelesen?
    Gasbeton nicht für Innenwände rein aus Schallschutzgründen? Oder gibt's weitere Eigenschaften, die bedacht werden müssen? Bekommt man z.B. die Küche und den Thron ordentlich fest?

    KS im Vergleich zu YTONG bei den Innenwänden ist vermutlich viel (zeit-)aufwändiger? Oder warum favorisiert mein Bauunternehmer den gasbeton so?
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Alleine aus Schalltechnische gründen würde ich KS innen bevorzugen. Ja Schwindverhalten ist unterschiedlich, aber wie auffällig wird das werden? Mehr als der Tragwerksplaner als setzungen ansetzt?
    Porenbeton ist sehr einfach zu verarbeiten.
    Mfg.
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  6. #5

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    Ich habe ebenfalls 17,5er Ytong außenwände. Innen allerdings aus schallschutztechnischen Gründen KS. Denke mal eine arbeittechnische erleichterung da ytong leichter zu schneiden ist als ks.
    Habe zwar noch keine Klinker aussen vor(12cm Glaswolle, 032 4cm Luftschicht und klinker) bin aber so voll zufrieden vom Heizbedarf, Schallschutz etc, obwohl wie gesagt die fassade noch nicht davor ist.
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