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Lohnt sich in meinem Fall eine Dämmung?

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  1. #1

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    Lohnt sich in meinem Fall eine Dämmung?

    Hallo zusammen habe ein Mittereihenhaus Bj 1968 110 m2 30er Aussenwände. Meine Heizkosten und Warmwasserkosten belaufen sich auf ca 150 Euro.(Ölheizung Bj 1991)
    Eine Aussendämmung kostet ca 10000 Euro. Lohnt sich die ganze Geschichte???
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  2. Lohnt sich in meinem Fall eine Dämmung?

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  3. #2

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    Kommt darauf an wie lange du da noch wohnen willst.
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  4. #3

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    Bei einem Reihenmittelhaus ist der Anteil des Energieverlusts über die Fassade vergleichsweise gering.
    Daher solcher Maßnahmen dort oftmals unwirtschaftlich.

    Vorher sollte man prüfen, ob nicht eine Dämmung der obersten Geschoßdecke oder/und der Dachschräge sinnvoller ist (meist kostet die weniger, bringt aber mehr).
    Wie sieht es diesbezüglich bei Dir aus?

    In welchem Alter bist Du?
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  5. #4
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    hallo ich bin 39 das Dach ist so wie es aussieht recht gut gedämmt!!! Geschossdecken, das Haus ist am Hang man kommt im Keller rein dort sind auch Wohnräme mit drin und dann noch oben Hauptwohnetage.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von justio99 Beitrag anzeigen
    Meine Heizkosten und Warmwasserkosten belaufen sich auf ca 150 Euro.
    Wenn es die jährlichen Kosten sind, lohnt es sich wohl nicht. Wenn es sich um monatliche Kosten handelt, scheint Einsparpotential vorhanden zu sein.
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  7. #6
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    Monatlich natürlich!!!
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  8. #7

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    KAnn sich lohnen, je nach dem was sowieso zu tun ist ... Hol dir einen Energieberater, der Dir wirklich nur die Beratung angedeihen lassen will ... der entwickelt mit Dir einen Schlachtplan, was in welcher Reihenfolge zu tun ist, damit Du wirtschaftlich deine Gebäudegesamtkosten pro Monat runterkriegst ... alles andere sollte für Dich eh uninteressant sein ...
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  9. #8

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    150 Euro für einen Reihenmittelhaus erscheint mir sehr viel. Wie Taipan schon sagte, solltest Du Dir am Besten einen Experten ins Haus holen.
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  10. #9
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    was verbraucht Ihr denn so
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  11. #10

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    Mein freistehender Altbau von 1959 mit 140 m² lag ohne Dämmung auch bei ca. 150 Euro / Monat für Gas. Für meinen Neubau mit 163 m², der gerade so KfW-70 geschafft hat, komme ich auf 524 Euro Gas-Kosten im Jahr.
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  12. #11

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    Baujahr 1930, freistehend ohne Dämmung, 200qm: Etwa 210 Euro pro Monat (inkl. Warmwasser)
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  13. #12

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    18t Pellets/a Villa, freistehend, 450m² Wohnfläche, Baujahr 1873 .... was sagt Dir das?
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  14. #13

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    hat mal was vernünftiges gelernt
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    Zitat Zitat von Taipan Beitrag anzeigen
    18t Pellets/a Villa, freistehend, 450m² Wohnfläche, Baujahr 1873 .... was sagt Dir das?
    dass Du viel Geld und noch mehr Lager-Platz hast?

    @ TE: das tatsächliche Einsparpotential durch Aussenwanddämmung kannst Du Dir grob ausrechnen..
    Ich denke aber auch, dass es aus Kostensicht vermutlich bessere Möglichkeiten gibt, die Heizkosten zu senken.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    dass Du viel Geld und noch mehr Lager-Platz hast?

    HATTE, mein Freund, hatte!.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Zellstoff Beitrag anzeigen
    Ich denke aber auch, dass es aus Kostensicht vermutlich bessere Möglichkeiten gibt, die Heizkosten zu senken.
    Dem schließe ich mich an.
    Aus der Beschreibung gehe ich von einer eher geringen Fassadenfläche aus. Bei einem RMH, zudem noch im Hang, haben Außenwände sowieso einen geringeren Anteil an der gesamten Hüllfläche, und zudem sind an diesen Wänden gegen Außenluft meist auch noch viele Fenster, da man ja sonst kaum Tageslicht in die Räume bringt. Das verringert zwar die Gesamtkosten für ein WDVS, aber erhöht den Preis pro m2, was die Wirtschaftlichkeit belastet.

    Die Heizkosten erscheinen mir aber trotz des Alters des Gebäudes etwas hoch. Es geht ja nur um 110m2 beheizte Fläche. Bei 150,- € pro Monat, also 1.800,- € pro Jahr wären das ca. 2.100 Liter Heizöl. Selbst wenn in den Kosten noch Schorni und Wartung versteckt sein sollte, reden wir von fast 2.000 Litern pro Jahr. Das ist angesichts der Gebäudedaten nicht gerade wenig.
    Zuerst hätte ich die Heizungsanlage als Ursache vermutet, aber bei Bj. 1991 handelt es sich ja nicht um einen Oldie. Der Wirkungsgrad ist nicht so viel schlechter als bei heutigen Ölkesseln. Zudem waren die Steuerungen damals schon mit den wichtigsten Funktionen ausgestattet. Über einen Austausch braucht man auch nicht nachdenken.

    Somit bleibt als Ursache nur das Nutzerverhalten oder die Betriebsweise der Heizung übrig. ich würde mal an diesem Punkt ansetzen. Das bedeutet, dass man sich zuerst einmal mit den Steuerungsmöglichkeiten der Regelung auseinandersetzt. Kann man die Heizkurve optimieren? Kann man am Kessel noch optimieren? (Laufzeitverhalten) usw. Wie wird WW erzeugt? Speichergröße? Zirkulation? Halt die üblichen Verdächtigen mal genauer unter die Lupe nehmen.

    Ich würde auch mal die WW-Erzeugung genauer betrachten. Die kann gerade bei solchen Kesseln im Sommer sehr ineffizient sein. Da könnte es sich als sinnvoll erweisen, wenn man Solarthermie zur Unterstützung heranzieht, aber Vorsicht, da muss man wirklich mit spitzer Feder rechnen.

    Über einen Austausch des Wärmeerzeugers kann man nachdenken wenn dieser die Grätsche macht bzw. nach EnEV sowieso ausgetauscht werden muss. Das wird schätzungsweise nach 2020 der Fall sein.

    Gruß
    Ralf
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