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Durchgangstür schalldicht zumachen

Diskutiere Durchgangstür schalldicht zumachen im Forum Bauphysik allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Durchgangstür schalldicht zumachen

    Servus,

    ich hab in meiner StudentenWG eine nicht genutzt Durchgangstür, welche nicht genutzt wird. Ich möchte diese mit einfachen Mitteln schalldicht zubekommen ohne die Bausubstanz zu verändern (Mietwohnung).

    Hier die Türe:

    http://abload.de/img/img_160540cjt.jpg

    Ich dachte daran, den Türrahmen mit Steinwolle dichtzustopfen und eine passend zurechtgesägte Sperrholzplatte draufzupacken.

    Habt ihr andere Ideen?


    Danke schonmal
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  2. Durchgangstür schalldicht zumachen

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  3. #2

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    Zitat Zitat von lascases Beitrag anzeigen

    Ich dachte daran, den Türrahmen mit Steinwolle dichtzustopfen und eine passend zurechtgesägte Sperrholzplatte draufzupacken.
    Um Schall zu mindern musst Du entweder entkoppeln (Steinwolle), oder Masse einbringen, am besten beides zusammen.
    Sperrholz ist jedoch zu leicht, jedenfalls diese dünnen Platten, die übrlicherweise verwendet werden, das bringt kaum Masse.
    Nimm lieber eine Spanplatte, die ist schwerer und nimm sie nicht zu dünn.
    Habe genau diese Methode angewandt und bin zu sehr zufriedenstellendem Resultat gelangt. Nicht vergessen, die Ritzen ringsum mit Silikon oder Acryl zu füllen, das verbessert den Schallschutz zusätzlich.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Um Schall zu mindern musst Du entweder entkoppeln (Steinwolle), ..
    ? was bitte "entkoppelt" denn eingestopfte Steinwolle?

    Was hier gebraucht wird ist eine Entkoppelte Trockenbaulösung. Dabei wird die Entkopplung über Metallprofile, Federschienen o.ä. erreicht. Die aufgebrachte Beplankung sollte dann eine möglichst hohe Flächenmasse haben - die Steinwolle im Hohlraum dient dann der entsprechenden Hohlraumbedämpfung...
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  5. #4

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    Corinna - lass einfach mal die finger von der tastatur. es ist egal, ob sperrholz oder spanplatte, hier kommt es allein auf das richtige konstruktionsprinzip an.

    @ TE - am besten ein fachunternehmer einschalten, z. b. Gipser oder Sarkas, die tür samt futter und bekleidung untersuchen und dann die notwendigen schritte festlegen. nebenschallwege müssen mit bearbeitet werden. so wie du es vorhast, kann das ergebnis niederschmetternd ausfallen.
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  6. #5

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    so wie du es vorhast, kann das ergebnis niederschmetternd ausfallen.
    das wird es wohl auch wenn wir unseren Senf dazu geben...
    die Zarge scheint irgendwie fest mit dem Mauerwerk verbunden, da ist das Problem, ich würde schwere Mineralwolle (mind. 60 kg/m³) einbringen und doppelt GK draufschrauben, keine Span- oder Sperrholzplatte, ist sicherlich nicht die Ideallösung aber in einer gemieteten Wohnung wohl die beste, auch wieder leicht und ohne große Spuren zu hinterlassen zu entfernen.
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  7. #6

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    @rolf a i b

    Du hast nicht richtig gelesen!
    Der TE will für eine STUDENTEN_WG eine EINFACHE Lösung, ohne die Bausubstanz zu verändern.
    Und er will einfach nur den Schallschutz einer Tür verbessern, der erwartet keine perfekte Lösung.

    Auf welcher hohen Wolke muss man eigentlich schweben, damit man einem Studenten in einer Studenten WG, der eine einfache und billige Lösung sucht, gleich mit einer aufwändigen und teueren Lösung auch noch ausgeführt durch Fachunternehmen kommt.
    Hättest Du Dir als Student in Deiner Studentenbude das leisten können?

    Im übrigen spielt es bei einer Billiglösung sehr wohl eine Rolle, ob man Sperrholz oder Spanplatte nimmt, da Sperrholz im Baumarkt oftmals in sehr dünner Stärke angeboten wird und das bringt dann fast nichts.
    Spanplatten sind in den üblicherweise angebotenen Stärken schwerer und bringen somit auch mehr.

    Habe genau diese Ausführung neulich vorgenommen und bin mit dem Resultat sehr zufrieden. Gefühlt hört man nur noch ein zehntel durch.
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  8. #7

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    @Gipser:
    Danke für Deinen Beitrag, der wird dem TE sicher helfen. Gipskarton ist sicher noch besser, da noch mehr Masse. Wobei eine MDF Spanplatte sogar die gleiche Masse hätte wie Gipskarton.
    Schwere Steinwolle ist sicher eine gute Idee!
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  9. #8

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    Wie wärs mit einem ausreichend großen und schweren Vorhang? *duckundwech*
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  10. #9

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    schweren Vorhang
    aus Edelstahl oder was?
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  11. #10

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    zu leicht ... pb
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  12. #11

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    Stahlbeton? nee lieber nicht, sonst drückst den L Knopf auch bei mir
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  13. #12

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    war eher Blei gemeint .... Und dass Du das nicht ernst meinst war ja auch schon klar ... und mit dem Knopf ... warte mal ... der reagiert nur etwas träge ...
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  14. #13

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    Und dass Du das nicht ernst meinst war ja auch schon klar
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Bleigirlanden - das hat doch was
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  17. #15

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    Corinna - habe richtig gelesen: der wirtschaftingenieur in der studenten wg!

    nix auf wolke x schweben.

    übrigens kann man die meisten sperrholzplatten in der gleichen dicke wie spanplatten erwerben. ich hätte mir die konstruktion in einer studentenbude erlauben können, zum einen wusste ich, wie so etwas aufgebaut wird, zum anderen hätte ich es auch selber machen können.
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