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  1. #1

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    Pflaster-Anschluss an gemauerten Sockel

    Hallo,

    muss etwas besonderes beachtet werden wenn die Pflasterseine für die Auffahrt / Parkplatz verlegt werden. Bzgl. des Anschlusses an einen gemauerten Sockel.

    Die Terrasse und Wege wurden schon fertiggestellt. Dort wurden die einfach "lose" angelegt. Die Themen die ich gefunden habe betrafen immer Probleme mit WDVS. Muss bei einem Klinkersockel (ohne Keller) auch die letzte Reihe in beton? Muss da eine noppen bahn zwischen?



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  2. Pflaster-Anschluss an gemauerten Sockel

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  3. #2

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    - Höhen, Gefälle, Muster, Raster, Einfassungen, Entwässerung, Unterbaustärke planen
    - Trennlage zw. Unterbau/Oberbau und Wand
    - Randstreifen (am besten aus Klein- oder Mosaikpflaster) auf Beton mit Zementmörtelfugen
    - Ausreichend Gefälle vom Haus weg, im Randbereich gern etwas mehr
    - mit der Breite des Randstreifens kann man das Raster so wählen, dass man wenig Verschnitt hat
    - Schichtdicken des Unterbaus passend zur Belastung wählen. Denk 'dran, dass Du bei einer Garagenauffahrt mit dem Auto immer in der gleichen Spur fährst und dass der Bereich zwischen den Spurrinnen fast gar nicht belastet wird. Finden im Auffahrtbereich Lenkbewegungen statt, sollte auf eine gute Verzahnung der Pflasterung geachtet werden

    Gruß
    Holger
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  4. #3

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    Zitat Zitat von truxen Beitrag anzeigen
    Muss bei einem Klinkersockel (ohne Keller) auch die letzte Reihe in beton?
    Muss nicht, ist aber sicherer.

    Zitat Zitat von truxen Beitrag anzeigen
    Muss da eine noppen bahn zwischen?
    Nein. Eine Noppenbahn dient dem Schutz der Außendämmung beim Verfüllen. Zur Abdichtung dient sie nicht. Ich wüsste also nicht, was die in diesem Zusammenhang bringen soll. Viele denken, ja, die würde zum Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich dienen, aber diesen Zweck erfüllt sie nicht.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Muss nicht, ist aber sicherer.
    So ein Quatsch! Ganz im Gegenteil! Ein Pflasterstreifen in Beton würde wegen unterschiedlichen Setzungsverhaltens nur früher oder später wieder vom Sockel "abreißen"!
    Der gemauerte Sockel dient als Einfassung! Das reicht!

    Zitat Zitat von Corinna72 Beitrag anzeigen
    Nein. Eine Noppenbahn dient dem Schutz der Außendämmung beim Verfüllen. Zur Abdichtung dient sie nicht. Ich wüsste also nicht, was die in diesem Zusammenhang bringen soll. Viele denken, ja, die würde zum Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Erdreich dienen, aber diesen Zweck erfüllt sie nicht.
    Den gemauerten Sockel würde ich noch mit einer Abdichtung (z. B. mineralische Dichtschlämme) versehen. Und als Schutz von dieser macht eine Noppenbahn dann durchaus Sinn!
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  6. #5

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    Zitat Zitat von tkoehler78 Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch! Ganz im Gegenteil! Ein Pflasterstreifen in Beton würde wegen unterschiedlichen Setzungsverhaltens nur früher oder später wieder vom Sockel "abreißen"!
    Der gemauerte Sockel dient als Einfassung! Das reicht!
    Und wenn man die letzte Steinreihe zwar in Beton setzt, ohne aber eine Verbindung zum Mauerwerk zuzulassen?
    Wir haben hier nämlich bei der Garageneinfahrt einfach nur so rangepflastert und leider bilden sich da schon ziemliche Spurrillen, allerdings nur am Übergang Garage / Pflaster.
    Daher würde ich das nicht mehr so machen, sondern die erste Steinreihe auf jeden Fall in Beton setzten. Ist allerdings nun wieder ein anderes Thema....
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    corinna , corinna ...............

    wenn am garagenübergang nicht vernünftig verdichtet ist , hilft ein bisschen (blödsinnigen ) beton auch nicht ....
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Avatar von alex2008
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    das mit dem Beton könnte mehr Probleme ergeben als ohne Beton.
    1-2cm Fuge zwischen Pflaster und Sockel/Randbefestigung ist empfehlenswert.
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  10. #8

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    Der Übergang zur Garage ist was gaaanz anderes, als der Anschluss an eine gedämmte Hauswand. Sofern es keine Doppelgarage ist, in der nur ein einziger Smart abgestellt wird, rollen die Reifen i.d.R. immer in der gleichen Spur. Die seitliche Abweichung ist nur so groß, wie es die Außenspiegel im Torbereich zulassen. Dies sind andere Einwirkungen als auf den Flächen, wo die Belastungen über eine größere Fläche verteilt werden. Eine weitere Einflussgröße kann auch das Wasser aus Schlagregen sein, welches am Garagentor herünterläuft und den Bereich direkt vor dem Tor zusätzlich bewässert.

    An der nicht gedämmten Bodenplatte der Garage kann der Unterbau unter dem Pflaster bis ran an den Beton gut verdichtet werden.
    An einer gedämmten Hauswand würde beim Verdichten der Kies bzw. Schotter gegen die Dämmung drücken. Außerdem rollen die Reifen - selbst wenn man dicht an der Hauswand entlangfährt - nicht auf dem Randstreifen, weil Kotflügel, Außenspiegel und ggf. Fensterbretter dafür sorgen, dass ein gewisser Abstand eingehalten wird.

    An einem Klinkersockel (keine Vorhangfassade) kommt als Trennlage eine Folie vor die Klinkerwand, um das Sickerwasser von der Fassade fernzuhalten. Dann kann auch direkt rangepflastert werden. Wenigstens optisch würde ich einen Randstreifen ausbilden oder einen Tiefbord setzen. Wird direkt bis an die Fassade gepflastert muss man beim Abrütteln aufpassen, dass hinterher keine Spuren der Fassade zu sehen sind oder sogar Abplatzungen entstehen, falls die Rüttelplatte an der Hauswand "kratzt".
    Der Tiefbord kann ja 1 bis 3 cm über der Pflasterfläche liegen. Schon hat man einen Anschlag für die Rüttelplatte.

    Gruß
    Holger
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