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Streifenfunfament erstellen

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  1. #1

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    Streifenfunfament erstellen

    Hallo,

    bei mir wurde ein bewehrtes Streifenfundament für ein Gebäude (8x16m) erstellt. Dieses Streifenfundament wurde nicht verschalt. Also die Streifen wurden mit einem Bagger ausgehoben und dann wurden die Bewehrungskörbe eingesetzt. Darunter kamen Abstandshalter. Diese nützen nicht viel so das die Körbe teilweise auf Kies auflagen. Wie sieht es jetzt mit der Dauerhaftigkeit des Streifenfundamentes aus? Muß ich jetzt angst haben, dass mir der Stahl weg rostet und dann die Statik nicht mehr hin haut?
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  2. Streifenfunfament erstellen

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  3. #2
    Inkognito
    Gast
    Ja. Außerdem ist das bereits jetzt ein statisches Problem, da die Verbundbedingung nicht erfüllt ist. Insbesondere ist beim betonieren gegen Boden eine erhöhte Überdeckung auszuführen - wie hoch waren denn die Abstandshalter ursprünglich und welche Höhe war geplant?
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  4. #3

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    das sollte doch anlass genug sein, eigenen sachverstand einzukaufen, der draussen nach dem rechten schaut und fehler beseitigen lässt!
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  5. #4
    Themenstarter

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    Abstandshalter waren unten auf dem Boden aufgelegt und auf diese wurden die Körbe gestellt. Es kam an manchen Stellen zu Erdkontakt mit der Bewehrung. An anderen Stellen war die Überdeckung gut (mind. 5cm). Das Streifenfundament ist 80cm hoch. Muß ich jetzt angst haben, dass mir alles verrostet?
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  6. #5

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    hallo
    alles nicht aber die bewehrung schon, durchgehend 5 cm wäre in ordnung. gilt auch für die seitenflächen.

    gruss aus de pfalz
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ich habe mir im Netz einige Fotos zum Streifenfundament angeschaut. Auf allen Fotos sah es aus wie bei mir. So genau kann man ja gar nicht arbeiten. Außer ich baue mit Schalung. Stürzen jetzt alle Häuser ein? Wahrscheinlich wird der Stahl ja auch nicht in 5 Jahren wegrosten sondern erst in 100? Meine Erde ist nicht feucht und hat auch kein stehendes Wasser.
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  9. #7
    Inkognito
    Gast
    Natürlich kann man "so genau" arbeiten, das ist überhaupt kein Hexenwerk. Auf den besseren Baustellen gibt es vorher eine Sauberkeitsschicht und darauf werden dann die Abstandshalter gestellt, da fangen die gar nicht an von wegen gegen den Boden betonieren - weil sie wissen was passiert. Und wer das nicht bringt... dann wird der Mischer halt abbestellt und der BU muss sich halt was einfallen lassen, was er dem Bauherren als Ausrede auftischt warum er nicht betonieren durfte und schon mit dem Fundament den ersten Verzug hat.

    Einstürzen ist immer so eine Sache, das ist in Deutschland aufgrund des hohen Sicherheitsniveaus glücklicherweise relativ selten - es passiert aber immer mal wieder. Problematisch ist hauptsächlich, dass das berechnete Reserve durch eine solche Ausführung unterschritten wird.
    Dass der Bauherr das Problem des Bauunternehmers allerdings schönreden möchte ist nicht wirklich nachvollziehbar, ich an Ihrer Stelle würde auf eine korrekte Ausführung bestehen. Nebenbei bemerkt, selbstverständlich ist bei ihnen Bodenfeuchte vorhanden, Sie wohnen nicht in der Sahara - und selbst da, so habe ich mir von Experten versichern lassen, regnet es hin und wieder.


    Und im Nachsatz: Wenn der Bauunternehmer ein solches Qualitätsverständnis schon beim Fundament an den Tag legt, sollten Sie sich den Vorschlag von rolf a i b zu Herzen nehmen, da kommt dann noch mehr hinterher....
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  10. #8

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    hallo
    noch ein anderes argument:
    die eisen bekommst du doch in rechnung gestellt (oder bezahlst sie mit dem hauspreis). durchgerostet sind die ohne funktion also sind die ausgegebenen euronen für die katz.
    durch die alles wird gut mentalität wirst du hier im bef noch öfter aufschlagen.

    gruss aus de pfalz
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