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  1. #1

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    Übergang Einfahrt zu nicht fertiggestellter Straße

    Hallo zusammen,

    nach vielen Monaten passiven Lesen stehe ich vor einem Problemchen, deren Lösung ich bisher (überraschenderweise) noch nicht finden konnte.
    Nachdem wir uns nun 2,5 Jahre den Dreck vom unbefestigten Hof (Lava) ins Haus geschleppt haben, ist dieses Jahr die Garageneinfahrt und der Hauseingang an der Reihe. Da in unserer Nachbarschaft noch viele Grundstücke leer stehen, hat die Gemeinde bislang lediglich die Straße bis zur Tragschicht erstellt. Deckschicht, eventuelle Rinnen oder Bürgersteige fehlen noch. Nach gegenwärtiger Aussage wird die Straße im fertigen Stand etwa 5cm höher als aktuell sein. Da das auf längere Zeit so bleiben wird und ich nicht mehr warten möchte stellt sich die Frage:

    Wie gestalte ich den Übergang vom Pflaster (winder Verband, drei Steingrößen) zu der noch nicht fertigen Straße so, dass zum einen die Steine nicht wandern, zum anderen es später wenig Probleme bei der Fertigstellung der Straße gibt?

    Ich sehe aktuell drei mögliche Lösungen:

    1. Ich pflastere bis an den bestehenden Asphalt und somit über die Grenze hinaus. Beim Ausbau darf ich dann das überflüssige Pflaster raus nehmen
    2. Ich setze exakt an der Grenze vorbei einen Randstein. Es verbleibt eine Lücke zwischen Asphalt und Randstein, da noch eine Entwässerungsrinne von der Gemeinde vorgesehen ist. Hier sehe ich aber zwei Probleme. Zum einen besteht die Gefahr, dass ich nicht exakt die Grenze erwische sondern ein paar cm drüber oder drunter bin. Das könnte später mit der Rinne ärger geben. Zum anderen stört evtl. das Betonfundament der Randsteine beim pflastern der Rinne. Gleiches gilt für Pflastersteine in Beton.
    3. Ich pflastere bis zur Grenze und den Rest befestige ich mit einem Keil aus Beton. Dieser würde auch gleich den aktuellen Höhenunterschied ausgleichen (die Straße liegt ja noch 5cm tiefer als meine Einfahrt). Den darf ich dann mühevoll rausklopfen, wenn die Gemeinde anrückt.

    In der Nachbarschaft habe ich schon diverse Versuche gesehen:
    - Hof auf aktuelles Straßenniveau und dann Asphalt im Übergang
    - Breite Betonstreifen (1,5m breit) zwischen Straße und Pflaster
    - Versuche die Steine mit versenkten Holzbohlen und Stahlpfosten am wandern zu hindern

    Wie löse ich das am besten? Ich möchte ja nicht in einigen Jahren den halben Hof neu machen, weil die Gemeinde die Straße fertigstellt.

    Freue ich auf eure Vorschläge
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  2. Übergang Einfahrt zu nicht fertiggestellter Straße

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    wieviel fehlt denn da zwischen Grenze und dem derzeitigen Asphaltbelag?
    Wie sieht denn der konkrete Endausbau der Straße aus, ist dies überhaupt schon bekannt?

    Wie ist die Entwässerung des Hofes geplant? Wenn die Hofffläche Richtung Straße entwässert wird und ihr wie zu 99,99% üblich nicht auf die Straße entwässern dürft wäre vorne an der Straße ja eurerseits eine Rinne o.ä. zu erstellen welche das Wasser ableitet.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Es sind 50cm zwischen Grenze und Asphalt. Wie der konkrete Endausbau ausschaut hängt davon ab, wen ich frage. Ich habe bei der Gemeinde, dem LBM und dem damals beauftragten Planungsbüro nachgefragt. Einig ist man sich lediglich in der Höhe des Aufbaus (5cm) und der Breite (3m). Zu Entwässerungsrinnen, Bürgersteigen usw gibt es sehr gegensätzliche Aussagen. Wenn ich mir die bereits fertiggestellten Straßen in der unmittelbaren Nachbarschaft ansehe, wird es wohl eine Entwässerungsrinne auf der Talseite (gegenüberliegende Seite von meinem Hof) geben, sonst nichts weiter.

    Das Thema Entwässerung des Hofs habe ich auch hinterfragt und keine brauchbare Antwort erhalten. So ganz schlau werde ich aus dem Thema auch nicht. Mir scheint es, als ob 99,99% aller zur Straße abfallenden Pflasterflächen einfach auf die Straße entwässern. Vor allem dann, wenn es nur auf einer Seite eine Entwässerungsrinne gibt. Angenommen ich erstelle nun selbst eine, wohin soll denn das gesammelte Wasser? Zu beiden Seiten schließen sich die Einfahrten der Nachbarn an und einen Gulli hat dort auch niemand erstellt.
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  5. #4

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    Stell doch mal ein Foto hier ein.
    Da kann man sich viel besser vorstellen, was die örtlichen Gegebenheiten sagen!

    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist die Straße bis zur OK Asphalttragschicht hergestellt.
    Darauf kommt dann lt Aussage der Gemeinde noch ein Belag mit 5 cm Dicke. In den Standardbauweisen besteht die Deckschicht aus Asphaltbeton oder Splittmastixasphalt in einer Dicke von 4 cm!
    Desweiteren werden Borde (für Einfassungen und Gehwege) und Rinnen vor dem Einbau der Asphalttragschicht hergestellt und nicht nachträglich angebaut. In Deinem Fall hätten diese eigentlich schon sitzen müssen!

    Lass Dir doch einfach von der Gemeinde mal die Ausführungsunterlagen für den Straßenbau zeigen. Daraus sollte man dann die geplante Situation ableiten können.

    Und wie schon gesagt, ein Bild sagt mehr als tausend Worte...
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  6. #5

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    @tköhler: nicht immer werden die Borde vorher gesetzt, vor allem wenn die Angst da ist, dass der Baustellenverkehr alles zu Brei fährt und die Einfassungen neu gesetzt werden müssen.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von webmonsterle Beitrag anzeigen
    @tköhler: nicht immer werden die Borde vorher gesetzt, vor allem wenn die Angst da ist, dass der Baustellenverkehr alles zu Brei fährt und die Einfassungen neu gesetzt werden müssen.
    Das betrifft dann aber meist nur geplante Zufahrten und Straßenanschlüsse.
    Deshalb soll er ja auch Einblick in die Planunterlagen nehmen und ein Foto hier einstellen.
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  8. #7

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    Hier sehe ich aber zwei Probleme. Zum einen besteht die Gefahr, dass ich nicht exakt die Grenze erwische sondern ein paar cm drüber oder drunter bin.
    hallo
    1. wieso, grenzsteine sind doch da oder sitzen 3,0m zurück. messen, schnureisen schlagen, scnur spannen 8/40cm tiefbord nehmen, dann bleibt genügend höhe für die rinne, 30 cm restfläche schottern. was für riesenprobleme????
    2. was ist denn jetzt ehrlich dabei evtl. 30 cm pflaster aus zu bauen, der anschluss muss eh beigeschnitten werden.
    ja ich weiss die 8/40cm sind schwer spart aber das fitness-center.

    gruss aus de pfalz
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  9. #8
    Avatar von alex2008
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    dass mit den nur 5cm weiterer Höhe beim Ausbau kommt mir sehr spanisch vor. Dass erst mal nur eine bit. Tragschicht eingebaut wird ohne Randbefestigungen ist nicht so außergewöhnlich. Dann ist dies aber entweder nur die erste Schicht beim Tragschichteinbau und es kommt nochmal eine drauf, oder es kommt vor der Deckschicht noch eine Binderschicht drauf zum Profilausgleich. Oder man reisst die bisherige bit. Tragschicht wieder raus (ist eigentlich das gescheiteste) und baut die bit. Oberbauschichten komplett neu.

    Zu deinem eigentlichen Problem, frag doch mal beim Bauamt wer die höhenmässige Anpassung der Einfahrt beim Endausbau bezahlt. Es wahr und ist tw. noch so, dass die Kommunen wenn erst zig Jahre später der Endausbau (gerne mal ganz anders als ursprünglich geplant) erfolgt einen gewissen Teil der Anpassung auf ihre Kosten erledigen.
    Der Vorschlag vom Gunther ist recht praktikabel, man könnte sich aber auch mit nem Tiefbord 8/30 begnügen.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9

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    Tiefbord 8/30 begnügen.
    hallo
    denk an die fitness diy muss abends richtig weh tun sonst wars nix.

    gruss aus de pfalz
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  12. #10
    Avatar von alex2008
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    iss auch kein Problem da gibts nette Steinchen aus Granit
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