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Vor-/NAchteile Hauskauf mit "Teilungsanteil"?

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  1. #1

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    Vor-/NAchteile Hauskauf mit "Teilungsanteil"?

    Hallo,

    bei mir geht es nicht um einen Hausbau, sondern um ein Hauskauf.

    Das Haus ist eine Doppelhaushälfte, die mit 4 anderen Doppelhaushälften auf einem "Gemeinschaftsgrundstück" steht.

    Der Eigentumsanteil beträgt dann 25/100 bzw 1/4. Zusätzlich gibt es noch eine beauftragte Hausverwaltung, die monatlich mit ca 70-80 Euro bezahlt werden muss, die grundlegende Aufgaben, wie Hausanstrich, Zufahrten und Hecken übernimmt/pflegt bzw schneidet.

    Was gibt es bei diesem Modell für Nachteile/Vorteile? Worauf muss ich achten? Anscheinend sind größere Aussenänderungen am Gebäude auch nicht erlaubt

    Wie sieht es mit Kosten/Pflichten aus? Mal angenommen jemand zahlt diese 80 Euro Hausverwaltungsgebühren nicht, kann man das dann von mir eintreiben?

    Danke für Eure Hilfe.
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  2. Vor-/NAchteile Hauskauf mit "Teilungsanteil"?

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  3. #2

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    Wichtig wäre, was es noch an "Gemeinschaftseigentum" gibt. Wie sieht es mit der Heizung aus? Versorgungsleitungen usw. Kann man die Protokolle der Eigentümerversammlung einsehen?

    was genau ist in dieser "Hausverwaltung" enthalten? "grundlegende Aufgaben, wie Hausanstrich, Zufahrten und Hecken" verstehe ich noch nicht so recht. Insb. der "Hausanstrich" durch eine Hausverwaltung....... Heckenschneiden und das Freihalten der Zufahrten (Kehren und Schneeräumen) erklärt aber noch keine 70-80 € im Monat. Ist die Eigentümergemeinschaft, sprich die 4 Parteien eigenständig oder mischt da noch irgendwer mit?
    Ich würde auch klären, warum keine Grundstücksteilung möglich / gewünscht ist. Irgendwie klingt das noch recht merkwürdig. Ansonsten, da es eine Eigentümergemeinschaft ist, würde ich unbedingt vor einer Entscheidung das Gespräch mit allen Parteien suchen. Dafür ist man zu abhängig voneinander.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von smisonline2 Beitrag anzeigen
    bei mir geht es nicht um einen Hausbau, sondern um ein Hauskauf.

    Das Haus ist eine Doppelhaushälfte, die mit 4 anderen Doppelhaushälften auf einem "Gemeinschaftsgrundstück" steht.

    Der Eigentumsanteil beträgt dann 25/100 bzw 1/4.
    => Sprich, du planst etwas zu kaufen, das in etwa sowas wie eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus ist. Zufälligerweise sieht die aus wie ein halbes Haus. Lies mal 'ne Weile im Wohneigentumsgesetz. Und in der Teilungserklärung. Und in den Protokollen der Eigentümerversammlung. Und in der Beschlusssammlung.

    Besonders spannend wird die Frage, wer da für was zahlt. Stichwort: Gemeinschaftseigentum. Durchaus denkbar, dass dein Geldbeutel anteilig auch fürs Anstreichen der Fassaden der "Nachbarhäuser" mit aufkommt. Und für die defekte Heizung in den anderen Teilen. Undsoweiter...

    Rein vom baulichen Aspekt würde ich da mal die Vermutung ins Rennen werfen, dass evtl zwischen den Haushälften nicht, wie bei Doppelhäusern normal zwei Wände stehen (eine je Haushälfte), sondern man - wie in einer Eigentumswohnung - nur eine gemeinsame Wand hat. Das könnte vom Schallschutz her hellhöriger sein - war beim Bauen aber selbstverständlich weniger aufwändig und preiswerter.
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  5. #4

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    Hi!

    Mal angenommen jemand zahlt diese 80 Euro Hausverwaltungsgebühren nicht, kann man das dann von mir eintreiben?
    Wenn ich dies richtig verstanden habe: Jein!

    Die Eigentümergemeinschaft hat einen Vertrag mit der Hausverwaltung.
    Diese möchte bezahlt werden - ebenso der Gärtner etc. also haftet die Gemeinschaft.
    Die Gemeinschaft kann dann versuchen über den Rechtsweg das Geld einzutreiben.
    Diesen Rechtsweg bezahlt die EG.

    Generell - so mein Empfinden - erzeugt eine Aufteilung nach WEG in Eurer Form viele Nachteile, die bei einer Realteilung nicht existieren.
    Die Vorteile (gesenkte Kosten) wird da wohl schon jemand anderes abgeschöpft haben.

    Schaue Dir unbedingt den Aufteilungsplan, die Teilungserklärung, die Protokolle etc an.
    Erkundige Dich, ob bereits Rücklagen existieren - ob Du dort Deinen Anteil erst noch ausgleichen musst und und und ...
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