Ergebnis 1 bis 5 von 5

Muffenversatz bei Ableitung festgestellt. Wie kritisch ist das?

Diskutiere Muffenversatz bei Ableitung festgestellt. Wie kritisch ist das? im Forum Sanitär auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

    Registriert seit
    09.2013
    Ort
    Osterburken
    Beruf
    Industrieanlagenelektroniker
    Beiträge
    17

    Muffenversatz bei Ableitung festgestellt. Wie kritisch ist das?

    Ein nettes Hallo,

    an meinem Haus, Baujahr 1971, hat der Mitarbeiter einer Kanalreinigungsfirma mittels Kamera einen Muffenversatz festgestellt.

    Ich habe ihn so verstanden und die Gegebenheiten sind wie folgt:

    * Ablauf Durchmesser: 100 mm
    * der Muffenversatz befindet sich innerhalb der Bodenplatte
    * beim Durchspülen war kein Sand, Kies o.ä. erkennbar
    * daraus folgt, dass das Rohr als solches an der Stelle höchstwahrscheinlich dicht ist
    * Muffenversatz bedeutet, dass der "Mörtel" zur Abdichtung zwischen den beiden Rohren nicht mehr vorhanden ist
    * die beiden Rohre greifen immer noch gut ineinander und durch das leichte Gefälle staut sich kein Wasser zurück
    * die Stelle liegt 4,10 Meter nach dem Anschlussschacht

    Wie kann man das reparieren?

    Muss das dringend repariert werden?

    Im Ernstfall drohen Fundamentschäden, aber wie wahrscheinklich ist es, dass das wirklich passiert?

    Ich weiß, dass ihr keine Ferndiagnosen stellen könnt und dass für alle Tipps ich alleine die Verantwortung übernehmen muss.

    Der Herr von der Kanalreinigungsfirma meinte, er würde sich deswegen nicht all zu große Sorgen machen, es scheint undramatisch zu sein. Diese Angabe natürlich ohne Gewähr.

    Ein Foto habe ich mal eingestellt, ich weiß aber nicht, ob ihr darauf etwas erkennen könnt.

    Vielen Dank schon mal und Gruß,

    Name:  Muffenversatz.jpg
Hits: 462
Größe:  65.5 KB

    Sony
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Muffenversatz bei Ableitung festgestellt. Wie kritisch ist das?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    11.2006
    Ort
    67685 weilerbach
    Beruf
    architekt/statiker
    Beiträge
    6,917
    hallo
    google mal inliner-verfahren.
    evtl geht das auch mit einem rohrroboter der die muffe mit zementmortel von innen verschließt. ich weiss aber nicht ob das für dn 100 möglich ist.
    manfred du bist gefragt.

    gruss aus de pfalz
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    10.2010
    Ort
    Kreis Paderborn
    Beruf
    Dipl.-Ing.
    Beiträge
    791
    Abflussleitung innerhalb der Betonplatte (also von Beton umschlossen), seit 41 Jahren so ohne das es zu Verstopfungen kam?
    Da würd ich, wenn es bei mir wäre, nichts dran machen (lassen).
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4

    Registriert seit
    11.2006
    Ort
    67685 weilerbach
    Beruf
    architekt/statiker
    Beiträge
    6,917
    hallo
    so ein tonrohr dn 100 hat an der muffe ca. 15 -17 cm. baujahr 1971 da ist die bodenplatte vielleicht 15 bis max 20 cm dick da wirste das rohr nicht komplett reinkriegen ( gefälle und betonüberdeckung).
    wenn das rohr nicht weit unter ok. bopl. liegt ginge auch freilegen ca. 1,00 m= 1 rohrlänge und mit kg-rohr und übergangsstücken kg-ton ausbessern.

    gruss aus de pfalz


    gruss aus de pfalz
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    09.2013
    Ort
    Osterburken
    Beruf
    Industrieanlagenelektroniker
    Beiträge
    17
    MMhh, Grübel, ...

    ok, da scheint die Betomplatte evtl. zu dünn zu sein als dass das Rohr komplett im Beton liegt.

    Rohr freilegen will ich unbedingt vermeiden, müsste den ganzen wirklich "guten, alten" Parketboden im Wohnzimmer rausreissen.

    Da wäre so eine inliner Verfahren schon komfortabler.

    Oder doch lassen wie es ist? Wenn halt das Haus anfängt, abzukippen habe ich auch nix gewonnen ...

    Andererseits stecken die Rohre ja noch ineinander und da ist es dann ja wie bei dem "Dachziegelprinzip", dass die oberste Kante die unterste Kante von oben überragt und das Wasser dann weiterfließen kann ...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen