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  1. #1

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    Frage Welcher Schornstein: Schamott oder Stahl

    Hallo zusammen,

    in unserem Haus ist ein Kaminofen geplant. Dazu haben wir nun Durchbrüche durch alle Decken vorgesehen.

    Der Schornstein wird ca. 12m lang (hoch) sein, davon 3m außerhalb des Flachdaches.

    Was würdet ihr empfehlen?

    Der Bauunternehmer empfahl Simo-Trial IS (also isoliert).

    Da kämen zu den Schornsteinkosten noch die Kosten der Verkleidung der Steine außen dazu. Außerdem muss eine besondere Stabilisierung eingebaut werden, da die Nachbarin einer Befestigung an ihrem Giebel (wahrscheinlich) nicht zustimmt.

    Wäre es unter diesen Bedingungen günstiger, einen Edelstahlschornstein mit Isolierung zu wählen?

    Kaminofen soll ein Skantherm werden.

    Gruss
    Thomas
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  2. Welcher Schornstein: Schamott oder Stahl

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  3. #2

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    Dem Schornstein ist es wahrscheinlich egal, welcher Ofen drankommt...

    Dem Schornsteinfeger ist es aber wahrscheinlich nicht egal, wenn ein Edelstahlschornstein dran kommt, der Innen über zwei Etagen geht. Der muss (falls er überhaupt erlaubt wird) ordentlich Verkleidet werden....man kann auch gleich einen konventionellen Schornstein nehmen. Marke ist dann auch eher egal.
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  4. #3

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    ordentlich Verkleidet werden...
    hallo
    und das bis zur dachhaut.

    gruss aus de pfalz
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  5. #4
    Themenstarter

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    das mit der Verkleidung ist ja klar - muss man einkasten, aber das könnte ich per Trockenbau erledigen, oder nicht? Der Schornstein ist eh zweischalig mit 30mm Dämmung innen drin.

    Was würde der Schornsteinfeger denn dagegen haben?

    Der Vorteil der Edelstahllösung ist, das diese 3m über OK Dach frei stehen darf. Damit muss ich keine Zustimmung der Nachbarin für die Verdübelung an Ihrem Giebel mehr haben.

    Außerdem scheinen die Kosten günstiger:
    Schamott + Versteifung für 3m freistehend + Verkleidung: ca. 3000 Euro
    Edelstahl: ca. 1700 + Einkastung innen.

    Mache ich hier einen Fehler in der Überlegung?
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  6. #5
    Avatar von saarplaner
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    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Edelstahlschornstein ohne Abspannung oder Haltegerüst 3m frei stehen kann. Hast du Unterlagen die das belegen (auch ausreichend für den Schorni)?

    Einen massiven Kamin kann man mit Zugbändern und Gerüst soweit stabilisieren, dass der stehen bleibt.
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  7. #6

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    Edelstahlschornstein lässt sich leichter eindichten am Flachdach. Ganz ohne Wartungsfuge Silikon Wenn es ein gedämmtes Flachdach ist, dann müsste man sich zwangsläufig für den massiven Schornstein ein Konzept überlegen.
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  8. #7

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    Hallo Morpheus,

    es gibt sog. Leichtbauschornsteine. Diese ist ein Edelstahlschornstein mit einer fertigen Verkleidung. Über Dach geht es als ein doppelwandiger Edelstahlschornstein weiter. Ab der letzten Befestigung des Schornstein kann dieser in der Regle 3 m freitragend aufgebaut werden. Das dürfte der passende Schornstein für die vorgesehene Ausführung sein.
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  9. #8
    MoRüBe
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    na, dann verrat ihm auch gleich, was das Teil in L 90 kostet. Da bekommt er bei 12 m nämlich Schluckauf
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  10. #9

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    das mit der Verkleidung ist ja klar - muss man einkasten, aber das könnte ich per Trockenbau erledigen,
    hallo
    das glaub ich nicht, dass der schorni da mitmacht.

    gruss aus de pfalz
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  11. #10

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    Die kosten bleiben in etwa gleich. Nur die Aufteilung Montag/Material ändert sich.
    Normal sitzt man ja vor dem PC. Da klappt dann nur der Unterkiefer auf die Tastatur wenn der Preis bekannt ist

    Verkleidung selber machen? Siehe günter1948
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  12. #11
    Themenstarter

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    Dann frage ich nochmal anders!
    Wie würdet ihr es denn machen, wenn ihr einen Schornstein über 3 Geschosse (ca. 9m) innenliegend führen müsstet, dann durch ein Flachdach hindurch und danach noch ca. 3,50m freistehend mit der Möglichkeit am Nachbargiebel zu verankern. Diese wird aber vielleicht versagt - die Nachbarin denkt noch nach.

    Gruss
    Thomas
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  13. #12

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    Hi!

    #grübel#

    Was sagt denn das Bauordnungsrecht dazu?
    Wird bei einer Befestigung an der Nachbarwand genau diese nicht zum gemeinsamen Bauteil - sprich: muss hier dann nicht eine Baulast eingetragen werden?
    Was sagt das Abstandflächenrecht dazu?
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  14. #13
    Themenstarter

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    Mmmh - davon hat bisher noch keiner was gesagt.
    Architekt: Kamin bei der Planung und Statik berücksichtigt, aber keine Detailzeichnung ==> ich soll mal den Schornsteinfeger fragen
    Schornsteinfeger: Befestigung wäre beste Lösung. Alternativ freistehend, wenn wir das abgestützt bekommen (verweis auf Statik)
    Dachdecker: kann machen, was ihm beauftrage.
    Abstandsflächen unproblematisch, weil wir uns an der Bauhöhe des Nachbargiebels orientieren.

    Nachbarin denkt noch nach - würde natürlich schriflicht zustimmen.
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  16. #14

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    hallo
    auch bei massiver ausführung ist freistehend kein problem. muss man halt etwas nachdenken und nachdenken kostet extra.
    ich habe letztes jahr einen kamin mit 4,5 m freier länge und 9,5 m gesamthöhe machen lassen.
    was ist eigentlich mit der baugenehmigung, kamin auf der grenze ( davon gehe ich aus wenn die befestigung beim nachbarn erfolgen soll ) ist zumindest in rlp nicht ohne probleme machbar, wobei neue kamine im prinzip immer genehmigungspflichtig sind.

    gruss aus de pfalz
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hallo Gunther,

    was kostet denn das Nachdenken bei Dir? Vielleicht kannst Du mir ja auf die Sprünge helfen. Der Kaminhersteller hat mir jetzt was von einem Versteifungsset in Edelstahl erzählt. Das soll aber fröhliche 1000 Euro kosten - also fast soviel wie der ganze Kamin.

    Gruss
    Thomas
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