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Gaube verkleiden: Zink, Schiefer,Putz....KOSTEN?

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  1. #1

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    Gaube verkleiden: Zink, Schiefer,Putz....KOSTEN?

    Hallo zusammen,

    ich brauche dringend Rat. Wir müssen bei unserem Neubau langsam final über die Gaubenverkleidung entscheiden. Wir hätten die Gauben am liebsten mit Zinkblech verkleiden, aber es kommt bei uns schon auf die Kosten. Meine Fragen dazu:

    Ist eine Zinkblechverkleidung teurer als Putz under Schiefer?
    Ist die Montage schwieriger als Putz oder Schiefer?
    Gibt ansonsten irgendwelche Nachteile bei Zink gegenüber den Alternativen?

    Für Eure Meinungen, insbesondere bezüglich der Kosten wäre ich sehr dankbar.
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  2. Gaube verkleiden: Zink, Schiefer,Putz....KOSTEN?

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  3. #2

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    Zitat Zitat von peterpan4 Beitrag anzeigen
    Ist eine Zinkblechverkleidung teurer als Putz under Schiefer?
    Teuerer als Putz, teuerer als Schiefer. Putz ist hier das kostengünstigste.


    Ist die Montage schwieriger als Putz oder Schiefer?
    Schiefer und Stehfalz sollten den selben Aufbau haben als vorgehängte hinterlüftete Fassade. Putz braucht ne entsprechende Trägerplatte.

    Gibt ansonsten irgendwelche Nachteile bei Zink gegenüber den Alternativen?
    Kann nicht jeder Betrieb. Sachverstand und Planung sollten also vorliegen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    ich hatte an verschiedenen Stellen bisher gelesen das Schiefer am teuersten sei?!? Was bedeutet denn "teurer", kannst du das in % angeben, damit ich eine Idee bekomme ob ich das investieren kann/will?
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  5. #4

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    Schiefer ist teuer klar, aber eben "weniger" aufwendig wie Stehfalz. Gut, wenn man ein Profilomaten hat und die Scharen am laufenden Band fertigt, dann mag man da sicherlich am Preis drehen können. Wenn wir mal Stehfalz machen, was selten vorkommt, kaufen wir die Scharen woanders ein. Weil selber Herstellen einfach viel viel zu teuer wäre.

    Du solltst dir Angebote einholen, von mehreren Betrieben. Die DD bieten Stehfalz und Schiefer an, die Maler die Putzfassade. Wie siehst mit der Bauleitung aus vor Ort? Wer koordiniert dort? Und warum machst du sowas?
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  6. #5

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    Für eine Gaubensanierung haben wir aktuell dieselbe Frage. Die Gaube soll auch gedämmt werden. Neben (Kunst)-Schiefer und Stehfalzblechen (teurer) habe ich auch sog. Fassadenpanelen aus Kunststoff gesehen. Die Gaubenfläche ist nicht groß, die qm also nicht so wichtig.
    Weil die Fassade geputzt wird haben wir auch über eine geputzte Gaube nachgedacht. Da die Gaube aber nicht mit der Fassade verbunden ist, sieht das evtl. weniger harmonisch aus. Außerdem muss eine geputzte Gaube später auch mal nachgestrichen werden.
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  7. #6

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    Putz an der Gaube geht für mich nur bei einer Fachwerkgaube. Besonders, wenn es am Ende nen weißer Strukturputz ist mit beginnender Veralgung... oder anderen unschönen Flecken.

    Paneelen kann gut aussehen. Kommt auf die Form der Gaube drauf an? Bei kleinen Flächen würde ich von Stehfalz abraten, wirkt für mich nicht und ist vermutlich noch aufwendiger, gerade bei Kleinstflächen.

    Schiefer kann man nehmen, ob man Faserzement nimmt? Ich würde Naturschiefer den Vorrang geben. Wäre aber auch abhängig von der Bedachung. Schwarze Bedachung, plus schwarzer Schiefer? Da fehlen am Ende Akzente die das Auflockern...
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  8. #7

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    Vielen Dank für die Stilberatung
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    Das Haus wird moderner, Fenster sind getauscht, Fassade wird gedämmt und geputzt, die runden Konsolen werden "gerade gedämmt". Der Knick durch die Aufschieblinge wird bleiben, das Dach selbst wird auch in dieser Phase nicht angefasst, frühestens in 10-20 Jahren. Pfanne ist derzeit Heidelberger anthrazit (oder schwarz?). Nur der Dachüberstand wird für die Dämmung verlängert. Da werden die neuen Pfannen natürlich auffallen.
    Stehfalz für die Gaube ist preislich eigentlich schon ausgeschieden. Faserzement-Platten wären wohl doch erste Wahl, da vor kurzem erst der Schornstein auf diese Weise saniert wurde, auch wenn uns die Paneele gut gefallen.
    Welche Dämmung wird für eine Gaube unter dem OSB eigentlich genommen, auch EPS-Platten oder eher Wolle?
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  9. #8

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    Moin,

    bitte bitte keinen Kunstschiefer. Der sieht so gräßlich aus.

    Tom
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  10. #9

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    Zitat Zitat von msssmm Beitrag anzeigen
    Faserzement-Platten wären wohl doch erste Wahl, da vor kurzem erst der Schornstein auf diese Weise saniert wurde, auch wenn uns die Paneele gut gefallen.
    Muss man persönlich mögen. Ist für mich nur eine Alternative, wenn es eine andere Farbe sein soll aber Optik zu Schiefer haben soll. In schwarz würde ich Naturschiefer vorziehen. Sauber verarbeitet ist das von Haptik und Wertigkeit schon sehr weit oben. Aber Faserzement geht natürlich auch, wenn dort die persönlichen Präferenzen liegen. Der Schornstein gefällt mir jetzt weniger, da ich die Deckungsart nicht mag aber gut.


    Welche Dämmung wird für eine Gaube unter dem OSB eigentlich genommen, auch EPS-Platten oder eher Wolle?
    Hui, da schneidest du ein Thema an, was nicht mal eben mit ein paar Sätzen zu beantworten ist. Grundsätzlich: Die Dämmung muss zum Rest passen. Die OSB wird hoffentlich mit einer ausreichenden Hinterlüftung montiert und dient nur als Traggrund für die Verschieferung. Darf man fragen wer das ganze plant?
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  11. #10

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    Die Schornsteinverkleidung ist vielleicht nicht die beste, aber schnell und sorgfältig erledigt worden. Bei diesem wie bei vielen anderen Aufträgen haben wir uns über die immensen Preisspannen in der Branche von 500% für identische Ausführung gewundert. Für denselben Schornstein gab es also Dachdecker, die den 5-fachen Preis veranschlagt haben. Auch wenn es am Ende vielleicht nicht die edelste Ausführung geworden ist.

    Ausführung und Planung der Gaubendämmung und Ortgangverlängerung macht ein Dachdecker, Entscheidung treffen wir als Bauherren. Die Zwischen-/Untersparrendämmung von innen sowie den Dachgeschossausbau haben wir selbst durchgeführt, mit Glaswolle, variabler Dampfbremse, ohne Unterspannbahn. Bei späterer Neudeckung kann auch eine Unterspannbahn und/oder Aufsparrendämmung erfolgen. Die Pfanne hält aber noch ein paar Jahre, daher kommt erstmal nur die Fassade dran. Hinterlüftung bei OSB-Verkleidung macht Sinn, danke für den Hinweis, damit wir Angebote und Ausführung auch dahingehend prüfen können.

    Abgesehen von der Ästhetik, wie sieht es mit der Haltbarkeit von Kunstschiefer und echtem Schiefer aus, oder den Kunststoffpaneelen? Verwittertes Schiefer könnte evtl. noch besser aussehen als verwittertes Kunststoff oder Faserzement, oder? Die Schornsteinverkleidung ist Faserzement, bei der alten Gaube bin ich gar nicht mal sicher.
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  13. #11

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    Hallo msssmm,

    laß Dir sagen, es gibt keinen "Kunstschiefer".
    Es gibt Schiefer und es gibt Alternativen, wie z.B. Faserzementplatten.

    Die Haltbarkeit von Schiefer hängt hauptsächlich von seiner Herkunft ab.
    Moselschiefer oder Thüringer Schiefer halten durchaus 200 Jahre.
    Allerdings sind da die Befestigungsmittel vorher hinüber.

    mfg
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  14. #12

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    Zitat Zitat von msssmm Beitrag anzeigen
    Die Schornsteinverkleidung ist vielleicht nicht die beste, aber schnell und sorgfältig erledigt worden. Bei diesem wie bei vielen anderen Aufträgen haben wir uns über die immensen Preisspannen in der Branche von 500% für identische Ausführung gewundert. Für denselben Schornstein gab es also Dachdecker, die den 5-fachen Preis veranschlagt haben. Auch wenn es am Ende vielleicht nicht die edelste Ausführung geworden ist.
    Das mag ja unterschiedliche Gründe haben.

    Ausführung und Planung der Gaubendämmung und Ortgangverlängerung macht ein Dachdecker, Entscheidung treffen wir als Bauherren. Die Zwischen-/Untersparrendämmung von innen sowie den Dachgeschossausbau haben wir selbst durchgeführt, mit Glaswolle, variabler Dampfbremse, ohne Unterspannbahn. Bei späterer Neudeckung kann auch eine Unterspannbahn und/oder Aufsparrendämmung erfolgen. Die Pfanne hält aber noch ein paar Jahre, daher kommt erstmal nur die Fassade dran. Hinterlüftung bei OSB-Verkleidung macht Sinn, danke für den Hinweis, damit wir Angebote und Ausführung auch dahingehend prüfen können.
    Ich möchte euch nicht zu nahe Treten, aber holt euch Sachverstand. Der auch bewerten kann was angeboten wird. Handwerker sind in den seltesten Fällen Planer.

    Abgesehen von der Ästhetik, wie sieht es mit der Haltbarkeit von Kunstschiefer und echtem Schiefer aus, oder den Kunststoffpaneelen? Verwittertes Schiefer könnte evtl. noch besser aussehen als verwittertes Kunststoff oder Faserzement, oder? Die Schornsteinverkleidung ist Faserzement, bei der alten Gaube bin ich gar nicht mal sicher.
    Da hat Biber ja schon was geschrieben.
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