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  1. #1

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    Suche Architekt im Raum 91550 für Einfamilienhaus

    Hallo zusammen,

    wir möchten ein kleines und günstiges Einfamilienhaus bauen. Nach einigem Lesen, Erfahrungssuche und abwägen, möchten wir gerne den richtigen Weg gehen und mit Architekt bauen. Jetzt sind wir auf der Suche nach einem Architekt im Raum 91550, der sich nicht zu Schade ist klein und kostengünstig zu bauen. Vielleicht hat jemand von euch einen Tip für uns (notfalls per PN, falls es die Forenregeln verletzt).

    Anbei eine kurze Liste unserer Vorstellungen.

    Meine Vorstellungen:
    Holzfertighaus/Holzständerbau
    Ca. 140qm Wohnfläche
    3 Kinderzimmer, Schlafzimmer, Bad, offener Küch-, Ess-, Wohnbereich, GästeWC im EG, kombiniertes. Büro/Gästezimmer, Verkehrsflächen so klein wie möglich. Treppe "im" Wohnraum damit Wärme vom Holzofen den oberen Stock mit beheizt.
    Ausstattung:
    Gasbrennwerttherme, Grundofen mit Heizungsunterstützung im Wohnbereich, Warmwassersolar für Brauchwasser, evtl. zusätzlicher Holzherd in der Küche. Fußbodenheizung komplett.
    Klassischer Mittelfrankenstil oder flaches Satteldach (evtl. Pultdach) und sehr hohe Kniestöcke
    Nicht verspielt ( keine Erker, Wiederkehr, Dachflächenfenster, Ausbuchtungen usw.)
    Keller für Hobbyraum/Schreinerei
    Carport mit Geräteraum (Motorrad, Rasenmäher, Fahrräder, Gartengeräte) besser noch Garage
    Mir gefällt das Haus von Markus Koch Vorarlberg auf der DVD von Dieter Wieland sehr gut (bis auf Wintergarten).

    Wünsche meiner Frau:
    Kantholzhaus
    Offene Decken weißer feinputz
    Großes Wohnzimmer Wohnküche Ofen
    Ebenerdig wie Ferienhaus Dänemark http://www.tourist-online.de/Daenemark/8361697
    Nebengebäude statt Keller für Hobbyraum/Schreinerei
    HWR Zugang in Garten oder vom Flur enthalten



    Viele Grüße

    Thomas Günzel
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  2. Suche Architekt im Raum 91550 für Einfamilienhaus

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Architektensuche.

    Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr, ob nun ebenerdig mit Nebengebäude oder 2-geschossig unterkellert?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen Dank.

    Da wir auch noch kein spezielles Baugrundstück haben, wird der Bebauungsplan ein wichtiges Kriterium sein. Im Moment möchten wir eigentlich nur im jetzigen Wohnort bleiben. Aber selbst da, hätte man 2 unterschiedliche Bebauungspläne in den Neubaugebieten und einmal komplett frei (im Ortskern). Desweiteren wird das Budget ein großer Faktor für die Bauweise. Außerdem die Beschaffenheit des zukünftigen Baugrunds (felsiger Untergrund, Grundwasser, usw), was wiederum die Kosten beeinflusst. Zu guter Letzt die Empfehlung/Erfahrung des Architekten und der Konsens aus den Gesprächen mit Ihm.
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  5. #4

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    Warum die Anfrage hier? niemanden gefunden in DKB oder Umgebung?
    haben Sie schon bei den örtlichen Architekten angefragt?
    Haben Sie schon mögliche Firmen im Hinterkopf und evtl. dort schon vorgesprochen?

    ist der einzige Grund, warum die Treppe im Wohnraum sein soll, dass der Holzofen oben mitheizt?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von lallalla Beitrag anzeigen
    .... klein und kostengünstig zu bauen.
    Vorsicht, nur weil etwas klein und kostengünstig aussieht, muss es noch lange nicht kostengünstig sein. Kleinste Änderungen können hier schon heftig auf´s budget schlagen. Du solltest auf jeden Fall vorher das budget festlegen und das dem Architekten auch unmissverständlich kommunizieren.

    Wenn ich beispielsweise lese "Grundofen im Wohnbereich" und "zusätzlicher Holzherd in der Küche", dann ist Dir hoffentlich klar, dass alleine diese beiden Optionen teurer werden können als der ganze Rest der Heizungsanlage.

    Eine weitere Etage kann das budget auch ganz gewaltig stressen.

    Treppe "im" Wohnraum damit Wärme vom Holzofen den oberen Stock mit beheizt.
    Das wird nicht funktionieren, denn von alleine geht die Luft nicht in ausreichender Menge nach oben, und schon gar nicht in die dortigen Räume hinein damit man dort von "heizen" sprechen könnte.
    Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und die Wärmekapazität ist auch nicht berauschend. Je nach Heizlast der oberen Räume müssten riesige Luftmengen bewegt werden.
    Ein weiteres Problem das hier auftreten kann, warme (feuchte) Luft trifft oben auf kalte Bauteile. Die Folge, Kondensat und ein erhöhtes Schimmelrisiko.

    Man kann alle Probleme lösen, aber vieles ist nicht so einfach wie Du es Dir anscheinend vorstellst. Deswegen mein Ratschlag, budget kommunizieren und möglichst wenig von 08/15 abweichen. Sonderwünsche können nämlich richtig teuer werden.
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  7. #6

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Das wird nicht funktionieren, denn von alleine geht die Luft nicht in ausreichender Menge nach oben, und schon gar nicht in die dortigen Räume hinein damit man dort von "heizen" sprechen könnte.
    Luft ist ein schlechter Wärmeleiter und die Wärmekapazität ist auch nicht berauschend. Je nach Heizlast der oberen Räume müssten riesige Luftmengen bewegt werden.
    Ein weiteres Problem das hier auftreten kann, warme (feuchte) Luft trifft oben auf kalte Bauteile. Die Folge, Kondensat und ein erhöhtes Schimmelrisiko.
    .
    Ich heize über meinen Ofen im Wohnzimmer recht problemlos die obere Etage mit. Die Wärme weiß net, das sie da hoch soll. Das stimmt *g* Das Geheimniss ist ein kleiner Trick, ich mach Oben am Veluxfenster die Lüftungsklappe auf und hier Unten auch. Und schon klappt es...
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  8. #7
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    @Alfons Fischer, wir sind gerade auf der Suche. Die Nachfrage hier war auf gut Glück. Vielleicht hat ja jemand einen heißen Tip für uns, vor allem was das Thema günstig bauen angeht. Die Treppe hätte, neben dem Heizeffekt, noch den Grund Verkehrsflächen zu sparen.

    @R.B. Das der Grundofen ein großer Kostenfaktor ist, ist uns bewusst. Den Holzherd in der Küche wünschen wir uns zwar, aber er wird wahrscheinlich in Verbindung mit dem Grundofen zuviel Wärme in den Raum bringen. Somit macht er wahrscheinlich keinen Sinn.

    Wir haben jetzt im Wohnzimmer (Zimmertür ausgehängt) einen Schwedenofen stehen. Der bringt, einmal angeschürt, den Raum innerhalb einer Stunde auf 29 Grad. Die Warme Luft strömt fast gar nicht in den Flur oder nach oben. Mein Schwager hat auch einen Schwedenofen aber zum Treppenhaus einen ca. 2 Meter breiten Durchgang ohne Türsturz. Bei ihm zieht die warme Luft deutlich besser nach oben. Er kann es auch noch steigern, wenn er oben ein Fenster kippt. In etwa das was auch H.PF beschreibt.

    Aber ich gebe dir recht, die Bedenken mit der Luftfeuchtigkeit, die dann oben kondensiert, sind mir auch schon gekommen. Vielleicht ist das der Knackpunkt an der Überlegung.

    @H.PF, hast du dadurch Probleme mit Kondenswasser/Schimmel in den oberen Zimmern?
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  9. #8
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    Ach ja, ich hatte heute einen Termin bei einem Architekten, der mir von einem guten Bekannten empfohlen wurde. Das hat uns ganz schön ernüchtert. Erste Schätzung, nur das Haus, unterkellert, ohne Grundstück, Wünsche in etwa so, wie ich es oben beschrieben hatte, liegt bei ca. 300t€. Er hatte eine einfache Rechnung gemacht -> 140qm x 1800€. Ist das Standard bei der ersten Kostenschätzung?
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  10. #9

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    @ lallalla: Ich habe hier null Probleme mit Feuchtigkeit oder Schimmel. Im Gegenteil, ich muß gucken das ich ständig Wasser auf dem Ofen stehen habe und die Luft befeuchtet wird. Im Wohnzimmer haben ich 25 Grad und 40% Luftfeuchtigkeit, wenn ich richtig mit Wasser rumsaue (Kochen etc) dann kommen hier mal 45 Prozent zusammen. Im DG hab ich an den alten Velux-Fenstern noch nie Wasser in den Ecken gehabt, selbst letztes Jahr bei tiefstem Frost nicht...
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  11. #10

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    Zitat Zitat von lallalla Beitrag anzeigen
    Er hatte eine einfache Rechnung gemacht -> 140qm x 1800€. Ist das Standard bei der ersten Kostenschätzung?
    Ja, das ist normal. Entweder über die Fläche oder über die Kubatur grob peilen wo man landet.
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  12. #11
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Ja, das ist normal. Entweder über die Fläche oder über die Kubatur grob peilen wo man landet.
    Oh oh, das klingt nicht gut. Ich hoffe, das wir doch noch einen Architekten finden, der unseren Vorstellungen von günstig bauen näher kommt. Aus dem Bauch raus sind das Pro qm 800€ über unserem Budget, wenn man das Grundstück außen vor lässt.

    Heißt das im Gegenzug, das wir der klassische Fall von Fertighauskunde sind? Ich hab das mal so grob mit dem Haus von Markus Koch im Dieter Wieland Film verglichen. Das hat 1986 ca. 160t DM gekostet. Wenn man ca. alle 30 Jahre eine Preisverdoppelung durch Inflation annimmt, müsste das theoretisch heute bei ca. 160t€ liegen. Hab ich da einen Denkfehler oder sind meine Vorstellungen so unrealistisch?
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  13. #12

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    Bauen ist teuer (geworden). Und 140 m² + Keller summieren sich, selbst wenn möglichst günstig und ohne schnick-schnack gebaut werden soll.

    Nur ein Rat von mir: Was bringt dir eine optimistische Kostenschätzung, wenn du am Ende dann nachfinanzieren musst? Erstmal mit der Bank das Budget abstecken, mit allem drum und dran, und den / die Architekten beim Erstgespräch mit der Summe "konfrontieren". "Möglichst günstig" ist eher ungünstig als Aussage, klare Zahlen müssen auf den Tisch.
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  14. #13
    Baufuchs
    Gast
    @lallalla
    Deine Vorstellung von 1.000€/m2 ist unrealistisch.
    Ein überregional tätiger GÜ, der zu solchen Preisen bauen wollte, hat Ende 2012 Insolvenz angemeldet und hunderte geschädigte Bauherren hinterlassen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    MoRüBe
    Gast
    Forget it bei dem Budget.

    Sowohl das eine, als auch das andere. Entweder deutlich (!!) abspecken, oder es sein lassen.
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  17. #15

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    Zitat Zitat von lallalla Beitrag anzeigen
    Heißt das im Gegenzug, das wir der klassische Fall von Fertighauskunde sind? Ich hab das mal so grob mit dem Haus von Markus Koch im Dieter Wieland Film verglichen. Das hat 1986 ca. 160t DM gekostet. Wenn man ca. alle 30 Jahre eine Preisverdoppelung durch Inflation annimmt, müsste das theoretisch heute bei ca. 160t€ liegen. Hab ich da einen Denkfehler oder sind meine Vorstellungen so unrealistisch?
    Fertighäuser sind nicht billiger als Massivhäuser. Meine Erfahrung beim Preisvergleich war das wenn man möglichst billig bauen will man heute mit Porenbeton ohne WDVS baut. Dann schafft man die EnEV gerade so und hat geringe Kosten. Im Bereich "KfW70" ist Fertighaus und Massivbauweise ähnlich teuer - wenn man Richtung extreme Dämmung geht hat das Fertighaus (genauer: die Holzständer bzw. Rahmenbauweise) Vorteile.

    Und nur die Inflation annehmen ist über 30 Jahre nicht korrekt - du darfst das Haus von 1986 heute ja gar nicht mehr bauen. Du musst viel besser dämmen etc - das kostet.

    Was erwartest du denn für die 1000 EUR je m² zu bekommen?

    Ich denke nicht das man schlüsselfertig für den Preis bauen kann - mit Architekt wird es nochmal schwieriger.

    Aber erstmal muss man die Erwartungshaltung abstecken...
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