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  1. #1

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    Wäscheschacht

    Hi @ all!

    Ich habe da mal eine etwas außergewöhnliche Anfrage:
    Wir spielen mit dem Gedanken einen Wäscheschacht mit einzubauen, der vom Badezimmer im DG bis runter in den Keller geht. Er sollte ca. einen Meter über dem Boden KG aufhören, sodaß man ein Behältnis für die dreckige Wäsche drunter stellen kann. Die Öffnung im Bad am besten auf der Höhe von 1,2 bzw 1,4 Meter mit Klappe, damit keine Kleinkinder reinkrabbeln können. Soweit zur Grundidee! Die Frage ist nun:
    - wie groß müßte der Durchmesser sein?
    - welches Material kann man dafür verwenden?
    Hat jemand von Euch so etwas selbst, oder mal geplant bzw. gesehen?
    Sind für jeden Tip dankbar!

    Gruß Marc
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  2. Wäscheschacht

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  3. #2
    khs-hh
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    Achtung!

    wir hatten mal (in einem gemieteten Haus) so einen Schacht. Der war aus Spanplatte.

    Ist ein hervorragender Übermittlungssystem für Schall und Gerüche (Gestank).
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Marion
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    Hallo,

    ist das Haus schon geplant?
    Wenn nicht, würde ich als Hausfrau den HWR gleich neben das Bad bauen, vielleicht auch mit einer Wäscheklappe.

    Kein Problem hätte ich, wenn es ein zwei-Wege-System gäbe, das die Wäsche auch wieder nach oben befördert und einen Wäschekorb überflüssig macht. Die blöden Dinger gehen nie in den Wäscheschacht und müssen ja auch immer irgendwie nach unten.

    Marion
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  5. #4
    Avatar von Lukas
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    zwei-Wege-System

    Hallo Marion,
    das gab´s alles schon mal.
    Mein Großvater hatte so einen Minifahrstuhl in seinem, zugegebener Maßen, etwas hochherrschaftlichen Haus im Leipzsch.
    Das Ding ging über vier Etagen vom Keller bis in´s Dachgeschoß.
    hatte eine "Einladehöhe" von ca 80cm und ein Volumen von etwa einem viertel m³.
    Da ich immer der bin, der die Wäsche hoch und runter trägt, bin ich immer am Überlegen, ob ich so etwas nicht im Bhf einbauen sollte.
    Andererseits mache ich mich dann entbehrlich... für den Fall, daß der Bhf mal fertig wird :Roll
    Grüße Lukas
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  6. #5
    Avatar von 007
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    Hi,
    eine Freundin hats in ihr Haus einbauen lassen und sie findet's super, bewohnt das Haus jetzt auch schon ein Jahr.
    Material weiß ich nicht, aber Durchmesser ist ca. 30 cm.
    Geruchsprobleme gibt es nicht - liegt möglicherweise auch daran wie's am Rohrausgang müffelt :Roll
    Gruß Bond
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  7. #6
    Avatar von susannede
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    Also hausfrauenlogistisch erforderlich sind, wie schon Marion andeutet, mehr Gedanken, bitte!

    Ist ja herrlich, wenn frau dann die verstreuten Socken, Unterhosen, Hemdchen, Jeans, T-Shirts usw. usf. nicht mehr überall aufsammeln muss, sondern nur noch ins Bad tragen muss und "ab dafür"...so nach dem Motto, aus den Augen, aus dem Sinn.

    Nach meiner Erfahrung strippt sich Herr Vater aber im Wohnzimmer, Frau Tochter im Kinderzimmer, Herr Sohn gerade da, wo es beliebt, öfter schon mal im Bad.

    Anderseits sind wir auch nicht mehr so hochherrschaftlich, daß im Keller dienstbare Geister hausen, die sich dessen, was da von oben ankommt, willig annehmen.

    Was sagt frau das nun? Eingesammelt werden muss sowieso - zur Waschmaschine getragen oder abgeworfen egal...denn dann kommt der ätzende "Rückweg" - aufhängen, abhängen, bügeln, einräumen. Selbst beim 2-Wege-System ist frau also weiterhin munter treppauf, trepprunter unterwegs.

    Daher lieber mal klären, was auf einer Ebene sein kann.

    Viel wichtiger für mich also die Frage: Wo wird die Wäsche getrocknet, ggf. gebügelt, zusammengelegt. Einsammeln und später wieder einräumen - da kommt man sowieso nicht drum herum.

    Zentraler Raum Wäschebehandlung?

    Oder:

    Familie disziplinieren zur geordneten Abgabe der Schmutzwäsche? Familie zwingen, fertige Wäschestücke selbst aus eigenem "Fach" abzuholen und selbst in die Schränke zu räumen?

    Achso, Mutti hat sonst nix zu tun, da kann sie doch mal...

    Jaja....

    Susanne
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  8. #7

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    Zentraler Raum Wäschebehandlung?
    Vielleicht ne Klingel im HWR einbauen und Mutti kommt dann die Wäsche holen



    Na gut, hier noch was Produktives: Wäscheabwurf
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  9. #8
    Avatar von Lukas
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    Reden Ich bin eindeutig falsch erzogen und habe die falsche Frau

    Susannede meckert über die "Kellerhaltung" dienstbarer Geister, nicht aber (laut genug) über das Zusammensammeln der Vortagsbekleidungsteile.
    Die Lösung des Nachwaschmaschinenproblems (aufhängen, bügeln, falten...) suche ich auch noch.
    Zumindest das Transportproblem kann im Zweiwegesystem angenehmer gestaltet werden. (Wie gern hätte Mann das auf Baustellen)

    Ich bin auch für Waschküche und Ankleidezimmer zwischen Wohnzimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer und Bad.
    Ha,
    die Grundlagen des Entwerfens sehe ich da vor mir.
    Die Waschküche als zentraler Raum!

    Das ganze versehe ich mit jeder Menge

    Den Schalk im Nacken grüßt
    Lukas
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  10. #9
    Avatar von susannede
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    Argh...

    Lacht nicht, mir geht das Wäschethema echt auf'n Keks - wenn man wenigstens den, oft gar nicht vorhandenen, sogenannten "Hauswirtschaftsraum" (was, wir ham ne Hauswirtschafterin? ) im Erdgeschoss anordnen würde...Dann müßte frau ja nur 1 Geschoss zwecks "in die Schränke einräumen" bewältigen (2-Wege-System - und wer wartet oben und räumt ein?). So bei der Garage wäre doch gut...muß ja gar nicht mal groß beheizt sein. Dafür das völlig sinnfreie Wohn(???)zimmer kleiner.

    Ich weiß natürlich, alle männlichen Wesen am Bau, strippen ordentlich und legen ihre Dreckwäsche brav ins Körbchen , mindestens noch farbig und weiß sortiert. Denn die Schlafzimmer werden wohl sinnigerweise "oben" bleiben.

    Ich kannte da mal eine Schreiner-Familie (Vater und drei Söhne), die begannen sich an der Haustür auszuziehen und die "Spur" endete erst im Bad. Und das, wie gesagt, 4x...Muttern hat hier irgendwann mal vergessen durchzugreifen...aber lassen wir das.

    Wird alles nicht bedacht, da muss ein Esszimmer elefantöser Größe für 2-3 Anlässe im Jahr her.

    Ach, entwürfen wir doch anders...was wären Weibsleut doch begeistert , den ganzen Wäsche-Putz-und-sonstiges-Gedöns-Kram im EG zu haben. Zwischen Garage und Küche. Wegen mir auch einen Abwurfschacht dahin vom oberen Bad.

    Leidende und unproduktive Grüße
    Susanne
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  11. #10
    Avatar von susannede
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    Ach, hier habe ich nochwas (in Kanjukas thread-link) von Josef S. gefunden...das hört sich doch schon VIEL besser an:
    Wäscheabwurfschacht
    Irgendwie ist der Wäscheabwurfschacht das Bekämpfen eines Symptomes und nicht die Lösung und deutet auf ein Defizit in der praktischen Benutzbarkeit des Hauses.
    Wir hatten früher die Waschmaschine und den Trockenraum im Keller. Wäsche runtertragen (entfällt mit dem Wäscheabwurfschacht; dafür muss dann im Keller die Wäsche nach den Pflegevorschriften sortiert werden), aufhängen (trocknet im Keller nicht g´scheit), rauftragen (da hilft auch der Wäscheschacht nix).

    Die Waschmaschine (ein sehr leises Gerät) samt Kondenstrockner steht jetzt im Bad (des nochdazu der Abluftraum einer KWL ist). Hier sind auch die Wäschsammler (für weiße und bunte Wäsche) aufgestellt.

    Effekt: keinerlei Herumrennerei; Wäsche trocknet durch die KWL perfekt (zusätzliche Luftfeuchtigkeit im Winter ist sogar erwünscht) und meine Frau kann sich gar nicht mehr vorstellen, es anders zu machen.

    Apropos Zentralstaubsauger: den vermissen wir auch nicht, durch die KWL staubt´s in der Hütte deutlich weniger.
    Na siehste, geht doch fast.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Marion
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    Susanne,

    das ist ein betriebswirtschaftliches Problem:
    Bei Hausfrauen, die nichts kosten - so wie früher das Hauspersonal - kann durch Optimierung der Arbeitsabläufe auch kein Kostenvorteil erzielt werden. Die Kosten der Planung und Optimierung gingen somit ins Leere. Außerdem müssen die Kosten für die unnötigen Kellerkapazitäten versteckt werden.

    Marion
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Marion
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    Achso,
    meine oben erwähnte Wäscheklappe kann natürlich auch anonym benutzt werden.

    Marion
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  14. #13

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    Wäscheabwurfschacht....

    ist auch so eine unsinnige Erfindung.
    Der Durchmesser 300 mm innen ist schon eher noch zu klein. Da muss das alte Bügeleisen schon mal ab und zu hinterherrumpeln, um freizuräumen. Natürlich darf so ein oranges Rohr ja nicht frei durch die Geschosse gehen, also kömmt ne Verkleidung drum. Und schon is ne Ecke 50/50 weg. In drei Etagen. Nur für die Wäscheeinbahnstrasse.
    Dann doch lieber nen Kleinlastenaufzug. Der befördert nicht nur die Wäsche, sondern auch noch vieles andere nach OBEN. Wenn Luxus, dann bitte richtig!
    @ Susanne
    Wir haben genau Deinen Traum. Einen Wirtschaftstrakt (klingt gut, nich ) zwischen Küche und Garage - weils keinen Keller gibt. Es leben die 50er - da wurde solch Luxus noch gebaut.
    Um den Luxus mal zu realtivieren: 2 Vorratsräume von je rd 4 m², ein Flur und ein Kombiraum - Heizung und Waschküche 14 m². Das ganze um die Garage drapiert.
    Trotz der Therme (kein Heizkörper) im Winter a....kalt. Meine bessere Hälfte kommt im Winter immer als Eiszapfen vom Wäsche auf-/abhängen wieder.
    Also so gut ist Deine Idee mit ohne Hzg nicht. Irgendwann bau ich das so um, das es Sinn macht, da nen HK zur Temperierung anzubauen - aber erst zum nächsten Winter!
    MfG
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von susannede
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    @ Ralf...

    ...isch werd ganz neidisch.

    Ja, stimmt, in den 50er hat man sowas gehabt, da war ja sowieso alles en vogue, was die Hausarbeit erleichterte (ich erinnere mich dunkel an die vielen hausfraulichen Werbeseite in alten Westermann(?)-Heften...kennt die eigentlich noch einer?).

    Ich denke, das war so die "Doris Day"-Welle, wo frau eben viel Zeit brauchte, um sich die Haare adrett zu fönen, um dann im Cocktailkleid auf Pfennigabsätzen den neuen Hoover zu bewegen.
    Ach, seufz, schwärm...
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  17. #15

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    Wäscheschacht

    Haben meine Schwiegereltern, funktioniert prima, ist auch Spanplatte und auch sonst nichts gegen einzuwenden. Geht auch noch durch die Küche und wird dort mit Geschirrtüchern, etc. bestückt.
    Muß man auch nicht feministisch oder sonst wie sehen. Klar muß ein Haus gut geplant sein und wer seine Wäsche im Keller macht, der machts halt dort.
    Wer im Bungalow wohnt, pflegt seinen HWR halt neben der Küche zu haben.
    Gute Planung ist Voraussetzung für sinnvolle Lösungen und wer diese Grundlösung Bad oben - Wäschewaschen im Keller befürwortet, für den ist das ok.

    Aber wer sich wo auszieht oder nicht und sich wann womit im Keller verlustiert, soll doch jeder selbst entscheiden. Soll ja auch Männer geben die bügeln, waschen und putzen, deshalb ist das doch kein Machogehabe und wenn Frauen bügeln, waschen und putzen sind sie noch keine doofen Hausmütterchen.
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