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DIN 18195 vs. Terrasse im Kiesbett

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  1. #1

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    DIN 18195 vs. Terrasse im Kiesbett

    vorab: Ich habe das Thema auch schon unter "Praxisausführungen und Details" eingestellt. Liebe Administratoren bitte nicht sauer sein und einfach den Thread, welcher nicht bearbeitet wird, entfernen! Danke!


    Hallo,
    wir befinden uns aktuell in der Planung (Detailplanung der Außenanlagen) der Außenanlagen. Es gibt aktuell eine intensive Detaildiskussion bzgl. des Anschlusses der Terrasse an die bodentiefen Türen der Terrasse bzw. der Hauseingangstür.

    Wandaufbau von innen nach außen: Putz , 17,5er KS, vertikale Abdichtung , WDVS 16 cm bzw. Perimeterdämmung 16cm in diesem Bereich, Putz mit Anstrich, Dichtschlämme 1K, bzw. alternativ die bodengleichen Fenster bzw. Terrassentüren. WDVS ist im Bereich der Fenster mit Natursteinfensterbank belegt.

    geplanter Terrassenaufbau: Planum (nachverdichtet), 30 cm Frostschutzschicht, 15 cm Tragschicht (sehr aufwändig, aber mein Architekt macht das immer so, sagt er) und 8 cm Rechtecksteine (Frost- und Tragschicht: 0/45 mit höchstens 5% Feinanteil)

    Ich möchte relativ gleich vom Wohnzimmer auf die Terrasse (Wer möchte das nicht), aber ich habe Angst vor dem Wasser am Haus. (... ich kann schwimmen ... ) und eventuellen Bauschäden.

    Aussage Architekt: Wir können bis an das Haus pflastern und gehen ca. 5 cm tiefer als die Fensterentwässerung mit der OK der Terrasse.
    Ich: paranoider Bauherr und aktiver Forennutzer war in der Normstelle und habe mit die DIN 18195 durchgelesen. Ich verstehe die DIN so:
    OK vertikale Abdichtung bis OK_Terrassenbelag: 15 cm ODER Einsatz von Maßnahmen (Überdachung: möchte ich nicht) , z.B. Entwässerungsrinne, und dann sind 5 cm zulässig

    meine Fragen:
    Schiese ich mit den Entwässerungsrinnen (Geld, Reinigungsaufwand) über das Ziel hinaus?
    Gilt die DIN 18915 für den Anschluss einer bodengleichen Tür (Kunststoff) mit vertikaler Abdichtung (hinter WDVS) und einer vorgelagerten Terrasse im Kiesbatt?

    Danke!
    Grüße
    M.
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  2. DIN 18195 vs. Terrasse im Kiesbett

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  3. #2

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    Wer sowas ohne Entwässerungsrinne baut ist selber schuld... Für mich ist das ein Muss.

    Ja, die Norm gilt da auch, die 5 cm sind da mit Rinne korrekt. Und was willst du da viel reinigen? 1 mal im Jahr eben durchkehren, fertig. Wenn überhaupt...
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  4. #3
    Themenstarter

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    @H.PF:
    Danke!
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  5. #4

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Wer sowas ohne Entwässerungsrinne baut ist selber schuld... Für mich ist das ein Muss.
    Ganz dumme Frage: Ist eine "Entwässerungsrinne" notwendig direkt an einen Abfluß anzuschließen? Oder reicht auch eine Rinne, die einfach als eine Art "Rückhaltebecken" im Kiesbett liegt? Ich nehme an, dass letzteres nicht zulässig ist, aber ich würde es gern definitiv wissen.

    Herzlichen Dank!
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  6. #5

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    Ob Regenwasser/Oberflächenwasser versickert werden muss oder an die Kanalisation angeschlossen werden darf regelt meistens die Stadt / die Gemeinde.

    Freie Entwässerung oder abschraubbarer Anschluss an Fallrohr= beste Kontrollmöglichkeit (auf Verstopfungen, Flora- und Faunabefall)
    Anschluss an Versickerung neben der Terrasse= sollte häufiger auf Funktionsfähigkeit geprüft werden
    Versickerung aus der Rinne unter die Terrassenfläche würde ich nicht machen.
    Bei einer großen Überdachung (nicht nur Sonnenschutz) im Notfall ja - dann aber mit extra Sickerbereich auf eingefasstem groben Schotter/Kies Vlies, etc.

    Gruß
    Holger
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