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Gartenhaus - Fundament

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  1. #1

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    Gartenhaus - Fundament

    Hallo zusammen,

    wir möchten in Kürze ein Gartenhaus mit einer Grundfläche von ca. 10,8 m² (300 cm x 360 cm) kaufen. Es soll nur zur Unterstellung von Fahrrädern, Autoreifen, Rasenmäher, Gartenstühle, etc. dienen.

    Der Aufbau erfolgt von uns.

    Wir sind gerade dabei zu überlegen, wie wir ein stabiles aber auch günstiges Fundament erstellen können.

    Aktuell denken wir über ein Fundament aus Betonplatten (ähnlich wie Waschbeton) nach. Davon bräuchten wir ca. 120 Stück (bei Plattengröße von 30 cm x 30 cm). Die Kosten für die Platten würden wir bei ca. 3,00 EUR pro Stück ansetzen. Also komplett 360,00 EUR.
    Gibt es preisneutrale Alternativen die auch für Laien empfehlenswert ist?

    In diesem Monat kommt ein Landschaftsgärtner und macht bei uns die komplette Außenanlage. Viel Boden wird abgetragen, woanders aufgeschüttet um Höhen auszugleichen, verdichtet, gefräst und Rasen gesät. Er könnte den Bereich für das Fundament schon einmal vorbereiten damit wir nur noch legen müssen.

    Je nach eurer Empfehlung könnten wir aber auch das Fundament in Auftrag geben.

    Also, was schätzt ihr?

    Freuen uns über eure Ratschläge.

    Viele Grüße aus dem Sauerland!
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  2. Gartenhaus - Fundament

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  3. #2

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    Sorry, aber wenn ich über die Suchfunktion "Gartenhaus" eingebe, erscheinen da mindestens 13 Threads, die sich mit dem Unterbau von eben solchen beschäftigen!
    Und jetzt schon wieder ein neuer Thread?
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  4. #3

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    Aktuell denken wir über ein Fundament aus Betonplatten (ähnlich wie Waschbeton) nach. Davon bräuchten wir ca. 120 Stück (bei Plattengröße von 30 cm x 30 cm).
    tja .. ich habe es auch so (ähnlich) gemacht und brauchte keine 30 - aber das war wirklich auch vollkommen unfachmännisch gebastelt. Und, nach 3 Jahren habe ich sogar einen Setzungsunterschied von fast einem Zentimeter - fast eine Katastrophe ... (gut man sieht es nicht, ich musste nivellieren).

    Nein, ich werde hier keine Basteltipps geben, aber manchmal kann man die Hütte auch im Dorf lassen.
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  5. #4
    wasweissich
    Gast
    Die Kosten für die Platten würden wir bei ca. 3,00 EUR pro Stück ansetzen.
    bei dem preis bin ich gerade samt stuhl nach hinten gekippt und habe nach luft geschnappt .

    für 360 € bekomme ich ungefähr 345 platten .....

    kaufst du in der apotheke oder ist in den platten goldstaub eingearbeitet ?
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  6. #5
    MoRüBe
    Gast
    Minus 20%, außer auf Tiernahrung (oder Nachfolger)
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  7. #6
    Themenstarter

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    Vielen Dank für eure Antworten.

    Wir haben den Preis von 3,00 EUR pro Stück geschätzt. Ich war mal heute mal im Baustofffachhandel nachgeguckt. Die Platten kosten doch deutlich weniger.
    Habe eine kleine Zeichnung angefertigt und meinem Galabauer zugesendet.

    Fundament_Gartenhaus.jpg

    Er soll das mal planen und wenn okay, so ausführen. Er soll vorher noch Schotter einbauen, verdichten, evtl. noch Vlies drunter und dann nur ca. 20 Platten verbauen. Als Laie denke ich, dass es ausreichen dürfte. Aber der Galabauer wird es ja wissen.

    Danke @ GastVS
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  8. #7

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    Massangaben in Millimeter am Bau. Nicht übel. Aber nicht erwarten, daß der Galabauer da mit der Schieblehre anrückt..
    Warum nur 20 Platten?
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  9. #8
    feelfree
    Gast
    Zitat Zitat von ralph12345 Beitrag anzeigen
    Massangaben in Millimeter am Bau.
    Das sind keine Millimeter. Es ist auch ein mir bisher unbekanntes Zahlensystem. Denn in der Mathematik die ich so kenne ergibt 4 mal 675 was anderes als 3600.
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  10. #9
    Inkognito
    Gast
    Zitat Zitat von ralph12345 Beitrag anzeigen
    Massangaben in Millimeter am Bau.
    Üblich im Stahlbau.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Denn in der Mathematik die ich so kenne ergibt 4 mal 675 was anderes als 3600.
    OT: Das ist Komplementär- oder auch Alternativmathematik. Da können schon mal andere Ergebnisse rauskommen als bei der dogmatischen Schulmathematik! Du musst nur fest dran glauben, dass das Ergebnis richtig ist (Placebo-Effekt). Sollte trotz Anwendung der Alternativmathematik das Ergebnis nicht passen, ist natürlich trotzdem die Schulmathematik schuld (Nocebo-Effekt).
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ups Erwischt. Ich habe mich bei den Seiten geirrt.

    Korrekt wäre es, wenn die Seite mit den 675 mm insgesamt 3000 mm lang ist. Dann noch die Latten horizontal anordnen, fertig Die Differenz von 300 mm entsteht durch die Latten in der Mitte (in meiner Zeichnung oben sind es Linien). Die Latten in der Mitte fallen aber jetzt ganz weg weil ich ohne Fußboden bauen werde. Wenn ich überall Platten liegen habe, dient der als Fußboden.

    Ich habe die Maße von dem Hersteller übernommen. Der gibt diese auch in mm an. Hätte sonst auch cm genommen.

    Habe inzwischen den Auftrag an meinen Galabauern weitergegeben. Er wird Frostschutz einbauen, Feinplanum erstellen und 18 m² Platten verlegen. Dann haben wir genügend Überstand der noch zusätzlich als Spritzwasserschutz dienen kann.

    Hier mal die originale Zeichnung:

    Unterkonstruktion.jpg
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  14. #12

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    Ich häng mich mal hier rein, da es ja recht aktuell ist. Stehe auch vor der Frage was als Fundament fürs Gerätehaus/Gartenhaus nehmen.

    In den älteren Themen habe ich nicht wirklich die ultimative Antwort gefunden. Teils Aussagen Bodenplatte überflüssig, teils mit Betonplatten keine Windsogsicherung usw.

    Holz Gerätehaus ist 2m x 2m mit einem kleine Anbauschrank von 60cm an einer Seite. Fundemantplan der dabei war sagt Bodenplatte 2x2m Stärke 15cm

    Ich finde das auch irgendwie übertrieben, zumal das Holzhaus sicherlich irgendwann später mal durch was richtiges gemauertes ersetzt wird.
    Folgende Varianten habe ich im Forum gelesen.

    - Bodenplatte 2x2m Stärke 0,15m
    - Streifenfundament 2x 0,8 x 0,2
    - Punktfundamente an den 4 Ecken 0,2x0,2x0,8
    - Einschlaghülsen mit Balkenkonstruktion

    Wir haben lehmhaltigen Boden, also ist denke ich die Frosttief auch zu beachten.
    Aber da das Haus keine Jahrzehnte stehen soll, ist mir Bodenplatte und Streifenfundament zu viel Aufwand/Kosten
    Zumal wenn ich das später wieder entfernen will. Falls sich das Haus auch etwas setzt, wäre dies auch nicht so schlimm.
    Aber was ist mit Sturm/Wind. Ich möchte nicht das dies irgendwo im Garten liegt wenn ich morgens rauskomme.
    Teils liest man auch einfach nur Schotterschicht/Split/Betonplatten und darauf die Unterkontruktion.
    Wenn ich die Balken da auf den Betonplatten verschraube, sind es ja nur einzelne Platten wo das Haus fest ist.
    Also auch nicht viel Gewicht. Also sollte doch sicherlich Punkt/Einschlaghülsen in ausreichender Zahl reichen, oder?
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  15. #13
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    So sieht es dann fertig aus:

    IMG_5703.jpg

    656.jpg

    img_5785.jpg
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