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  1. #1

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    Dachdämmung über einer Loggia

    Moin moin,

    bei uns steht demnächst eine Sanierung des Daches mit entsprechender Dämmung an (20 cm Zwischensparren Mineralwolle und 10 cm Aufsparrendämmung). So weit so gut....

    Sorgenkind ist jedoch eine Loggia und deren Dämmung. Bisher waren ein paar Dachdecker/Zimmerer da, deren Lösung ich als Laie aber nicht nachvollziehen kann. Hier erstmal ein Beispielfoto worum es geht.

    Also ein "Experte" meinte das im Bereich der Loggia die Dämmung, sowohl zwischen und Aufsparren weggelassen werden könnte und man nur die Stirnseite (auf dem Foto der Bereich wo Schiefer ist) dämmen und Luftdicht machen müsste. Im Bereich über der Loggia ist ein kleiner Spitz bzw. Kriechboden, der durchgängig bis zur Giebelaußenwand (Bereich Verschieferung) heranreicht.

    Was ich nun nicht verstehe, aber was die "Experten" als unbedenklich angesehen haben, was bringt es mir denn eigentlich wenn ich 90 % der Dachhaut dämme und 10 % weglasse. Es ist doch quasi alles über den Spitzboden miteinander "verbunden". Mir leuchtet es ja schon ein das man die Loggia nicht dämmen muss, aber ich muss diese dann doch irgendwie thermisch vom Rest des Dachbodens abtrennen oder

    Wäre schön wenn mir mal jemand seine Einschätzung geben könnte.

    Viele Grüße

    Kuddel
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  2. Dachdämmung über einer Loggia

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Kuddel45 Beitrag anzeigen
    ...
    Wäre schön wenn mir mal jemand seine Einschätzung geben könnte....
    Wär schön, wenn sich statt dieses Werbeschrotts ein Foto öffnen würde.
    Auf einer Briefmarke kann ich nichts erkennen.
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  4. #3

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    Wie will der 'Experte' eine einheitliche Ziegelbedachung hinkriegen wenn die Aufsparrendämmung nicht über die gleiche Fläche geht?
    Zwischensparren könnte man über der Loggia weglassen, ist die Frage ob es in der Ausführung nicht doch einfacher alles gleichmässig zu machen. Je weniger der auszuführende Handwerker (mit-)denken muss desto sicherer die Ausführung :-)
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  5. #4
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Wär schön, wenn sich statt dieses Werbeschrotts ein Foto öffnen würde.
    Auf einer Briefmarke kann ich nichts erkennen.
    hab leider kein besseres
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  6. #5

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    hallo
    geht nicht um die bildqualität sondern um den werbeschrott der beim hochladen kommt.

    gruss aus de pfalz
    Wie will der 'Experte' eine einheitliche Ziegelbedachung hinkriegen
    auffüttern
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  7. #6

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    hallo
    Wie will der 'Experte' eine einheitliche Ziegelbedachung hinkriegen
    auffüttern
    beschreib mal deine jetzigen dämmebenen.
    ich versteh das richtig in der dachspitze über dem fensterelement gibts keine wand?.

    gruss aus de pfalz
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo

    auffüttern
    beschreib mal deine jetzigen dämmebenen.
    ich versteh das richtig in der dachspitze über dem fensterelement gibts keine wand?.

    gruss aus de pfalz
    Erstmal sorry für das miese Bild inkl. Werbung, wusste nicht das man hier auch anders Fotos hochladen kann. Leider kann man seine Postings nicht mehr korrigieren, sonst hätte ich es schon rausgenaommen....

    Also jetzt ist noch eine alte Dämmung aus den 80er drin, mit Alu beschichtete Glaswolle. Diese Dämmung "liegt" sichtbar auf dem Dachboden und reicht auch in die Schrägen runter. Wie weit weiß ich allerdings nicht.

    Ja in der Tat ist oberhalb des Fensterelements keine Wand.

    Als Laie hätte ich jetzt gedacht man erstellt jetzt an der Stelle eine Wand in Leichtbauweise (OSB) und dämmt diese. So wäre der Bereich der Loggia denn abgetrennt und bräuchte auch in der Tat nicht gedämmt werden.

    Aber lt. Auskunft des Dachdeckers will er nur die Stirnseite über der Loggia Dämmen (da ist momentan nur eine Faserzementplatte) und über der Loggia die Aufsparren und zum Teil auch die Zwischensparrendämmung weglassen. Das hat mich ehrlich gesagt etwas verwirrt, denn da hätte man ja eine Riesenwärmebrücke oder nicht?

    Viele Grüße

    Kuddel
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  9. #8

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    denn da hätte man ja eine Riesenwärmebrücke oder nicht?
    hallo
    nix wärmebrücke da ist wenigtens noch was an material da sondern ein loch.
    dann müsste deine kehlbalkendecke und deine sparrenschrägein den räumen jetzt gedämmt sein.
    also:
    1.variante:
    die dämmebene bleibt wie sie ist dann passiert an der giebelspitze nix mit dämmung aber die kehlbalkenebene erhält zusätzlich dämmung.( wie auch immer )
    die sparren werden dann ab kehlbalkenebene aufgefüttert wenn aufdach /zwischensparrendämmung eingebaut wird. ( anordnung dampfsperre , Winddichtigkeit lassen wir mal aussen vor - gibt neue baustelle.)
    2. variante
    neue dämmebene ist die dachfläche von der traufe bis zum first und loggia bleibt ungedämmt. dann muss der bereich loggia im dachraum(giebelspitz) durch eine gedämmte wand geschlossen werden.
    3. variante
    neue dämmebene ist die dachfläche von der traufe bis zum first und loggia bleibt im beheizten bereich. dann muss die komplette loggia, also kehlbalkendecke über der loggia, boden, giebelspitz und dachfläche gedämmt werden.
    4. variante ist zum abschuss freigegeben.

    gruss aus de pfalz
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  10. #9
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    Hallo Gunther,

    vielen Dank für deine Hilfe, echt Spitze! Ich würde die Variante 2 bevorzugen. Mal sehen was die Handwerker meines "Vertrauens" dazu sagen ....

    Abschließend noch eine Frage, würde eigentlich etwas bauphysikalisch dagegen sprechen, die alte Dämmung zumindes auf der Kehlbalkendecke zu belassen? Die Glaswolle ist zwar alt und sieht nicht sonderlich ansprechend aus, aber technisch müsste sie ja noch in Ordnung sein. Oder hat man dann ggf. Probleme mit Schimmel pp.?

    Ich denke die jetzige Dämmung an den Sparrenschrägen müsste ja aus Platzgründen wahrscheinlich der neuen Dämmung aber eh weichen...

    Nochmals vielen Dank!

    Viele grüße

    Kuddel
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  11. #10

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    hallo
    in deinem 2. + 3. satz sind noch so viele fallstricke eingebaut, dass ich dir nur zu einer fundierten beratung durch einen (Architekt) versierten bauphysiker raten würde.
    haste eine kfw-förderung schon mal angedacht program 430 einzelmassnahmen.i.gl. 10% sind da möglich als zuschuss.

    gruss aus de pfalz
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  12. #11

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    Ist das obere Giebeldreiek (nach hintenraus, im Spitzboden) überhaupt Luftdicht? Andernfalls erübrigt sich dort ein entsprechender Anschluss in Form einer Sanierung von Außen.

    Ob das Auffüttern am Ende kostengünstiger kommt, das mag ich noch bezweifeln.

    Hast du ne Stahlbetondecke drin?
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  13. #12

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    Hast du ne Stahlbetondecke drin?
    hallo
    da sind kehlbalken.
    och für 1 qm aufdachdämmung kann man schon etliche meter auffüttern.
    ich würde den dachraum (spitze) aber immer verschalen.

    gruss aus de pfalz
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  14. #13

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    Zitat Zitat von gunther1948 Beitrag anzeigen
    hallo
    da sind kehlbalken.
    och für 1 qm aufdachdämmung kann man schon etliche meter auffüttern.
    ich würde den dachraum (spitze) aber immer verschalen.

    gruss aus de pfalz
    Und woher weißt du das? Ich rede hier vom Fußboden/Decke EG. Na denn, mir erschließt es sich nicht, dass dort oben unbedingt Folie rein muss und Verschlaung, weil wegen günstiger und so...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hallo,

    also Fußboden/Decke EG ist in der Tat Beton, wenn nicht sogar Stahlbeton, die tragenden Wände im EG sind ca. 26 cm dick, plus Keller drunter. Also schon recht massiv.

    Das hintere Gibeldreieck ist gemauert, 2 schaliges Mauerwerk mit Kerndämmung.

    Schönes Wochenende!

    Kuddel
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Kuddel45 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    also Fußboden/Decke EG ist in der Tat Beton, wenn nicht sogar Stahlbeton, die tragenden Wände im EG sind ca. 26 cm dick, plus Keller drunter. Also schon recht massiv.
    Also schon mal ne Möglichkeit unten Luftdicht anzuschließen.

    Das hintere Gibeldreieck ist gemauert, 2 schaliges Mauerwerk mit Kerndämmung.

    Schönes Wochenende!

    Kuddel
    Sagt aber immer noch nichts dadrüber aus, dass es auch Verputzt wurde oder nicht. Wenn nämlich nur bis zur Kehlebene Verputzt ist, dann bringt es nichts die Vertikale Luftdichtigkeitseben an der Loggia auszuführen.

    Für mich persönlich kommt hier nur in Frage das Ding oben innen vollständig zu entkernen. Die Luftdichtigkeit über Kehlbalken-Dachschräge zu Betondecke zu führen. Ein entsprechendes Konzept für den sommerlichen Hitzeschutz zu erarbeiten, die Dämmwerte dahingehend optimieren das Nutzen/Kosten/ Gesetzliche Regelung auch Sinn machen. Die Loggia-Abtrennung nach innen aufzubauen, damit man nicht zuviel Verlust in der Breite der Loggia hinnehmen muss. Und die Loggia selber in das Dämmkonzept (Stahlbetondecke) mit einzubeziehen.

    Alles andere ist in meinen Augen, und daher als persönliche Meinung zu verstehen, sinnlos und verschwendetes Geld.
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