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  1. #1

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    Großer Betonklotz Altlasten

    Guten Morgen,

    bei mir wurde gestern bei den Arbeiten ein großer Betonklotz gefunden ca. 80 x 80 und 80 hoch. siehe Bild

    Im Grundstückskaufvertrag stand, dass keine Altlasten bekannt sind.

    Leider will die Tiefenbau Firma den Betonklotz nicht mitnehmen. Hätte es gestern beim Ausgraben bescheid sagen müssen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich aber noch nichts davon.

    Zählt sowas noch zu Altlasten? Kann ich irgendwie dem Verkäufer (vom Grundstück) in Rechnung stellen?

    Wäre nett wenn jemand antworten würde

    Gruß Jan
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  2. Großer Betonklotz Altlasten

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  3. #2
    Baufuchs
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    Den Betonklotz würde ich nicht als "Altlast" im Sinne dieses Begriffs ansehen.

    Da keine Altlast, wirst Du wohl selbst die Kosten der Entsorgung tragen müssen, denn wahrscheinlich gibts im Vertrag eine Klausel ähnl.: "Grundstück wird verkauft wie es steht und liegt, ohne jede Gewähr für Größe, Güte und Beschaffenheit".
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  4. #3

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    Altlast ist m.E. die falsche Begrifflichkeit für diesen Betonklotz, da bräuchte es eine umweltgefährdende Komponente. Darauf kannst Du Dich also nicht berufen.

    Du müsstest den Kaufvertrag des Grundstücks dahingehend prüfen, ob da andere Beschaffenheitsmerkmale des Grundstücks beschrieben sind. Ansonsten kannst Du dem Verkäufer nix.
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  5. #4

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    Und "groß" nenne ich anders. Bei den Abmessungen ist das ein halber Kubikmeter...
    Lohnt gar nicht darüber groß zu diskutieren meiner Meinung nach.
    Zur Not nimmt den später mal der Rohbauer mit seinem Bauschutt weg. Mit in dessen Ausschreibung rein, dass der entspr. Betonklotz zu entsorgen ist und gut is.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    "Grundstück wird verkauft wie es steht und liegt, ohne jede Gewähr für Größe, Güte und Beschaffenheit".
    Sowas ähnliches steht im Kaufvertrag.

    Ihr kennt vielleicht sowas für mich ist es die erste Baustelle und für mich ist das ding groß. Habe erst mal einen Schock bekommen.
    Werde mal mit Bauleiter reden, mal gucken was er dazu sagt.

    Danke für eure Antworten. Ich werde zusehen, dass der Rohbauer den mit nimmt.
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  7. #6

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    Eine Altlast ist es nicht, da wie gesagt die umweltrelevante Komponente fehlt.
    Beton - auch mit Stahleinlagen - kann recycelt und z.B. im Straßenbau wiederverwendet werden.
    Für die Entsorgung ist es Bauschutt. Ist preiswerter zu entsorgen als Baustellenabfälle, wenn es zusammen mit anderem Bauschutt (Ziegel, Beton, Mörtel) ohne Kunststoffe und ohne Verpackungsmaterial getrennt entsorgt wird.

    Den halben Kubik kann man - nach Absprache - in den Bauschuttcontainer des Rohbauers legen oder bei den Pflasterarbeiten mit entsorgen lassen zusammen mit geschnittenen Resten von Pflaster-Steinen und Borden.

    Die Tiefbaufirma hatte sicherlich nur "Erdaushub" im Vertrag. Auch den wollen sie möglichst sortenrein halten, um ihn wiederverwenden zu können. Sei froh, dass sie keinen Nachtrag für das Ausheben des Klotzes verlangt haben.

    Hast Du noch einen Bagger in der Nähe, damit Du ihn günstig lagern kannst? Er sollte nicht im Wege liegen, keine Lagerflächen belegen und auch nicht zu weit von Containerstandplätzen entfernt liegen. Kleinteilig lässt er sich später auch besser in den Container verfrachten.

    Gruß
    Holger
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  8. #7

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    Hallo,

    das Grundstück sieht auf dem Fotoausschnitt nach einer Wiese aus.

    Kann es sein, dass es sich um einen alten Vermessungspunkt handelt?

    MfG
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  9. #8
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von LaSc Beitrag anzeigen
    Hallo,

    das Grundstück sieht auf dem Fotoausschnitt nach einer Wiese aus.

    Kann es sein, dass es sich um einen alten Vermessungspunkt handelt?

    MfG
    Die Wiese ist schon Grundstück von Nachbarn und ja man kann den alten Vermessungspunkt auf dem Bild sehen.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von OLger MD Beitrag anzeigen
    Die Tiefbaufirma hatte sicherlich nur "Erdaushub" im Vertrag. Auch den wollen sie möglichst sortenrein halten, um ihn wiederverwenden zu können. Sei froh, dass sie keinen Nachtrag für das Ausheben des Klotzes verlangt haben.

    Hast Du noch einen Bagger in der Nähe, damit Du ihn günstig lagern kannst? Er sollte nicht im Wege liegen, keine Lagerflächen belegen und auch nicht zu weit von Containerstandplätzen entfernt liegen. Kleinteilig lässt er sich später auch besser in den Container verfrachten.
    Vielleicht kommt noch der Nachtrag, gesagt hat der Tiefenbauer heute morgen jedenfalls nichts und fragen wollte ich nicht.

    Der Betonklotz liegt da eigentlich ganz gut, ganz hinten in der Ecke vom Grundstück. So lange der Bauleiter nichts sagt, werde ich auch nicht versetzen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Jan81 Beitrag anzeigen
    Der Betonklotz liegt da eigentlich ganz gut, ganz hinten in der Ecke vom Grundstück.
    Kommt man da später mit großem Gerät überhaupt noch hin?

    Ich würde zusehen, dass das Teil zeitnah vom Grundstück verschwindet. Jetzt sind die passenden Maschinen vor Ort und ein Garten oder Pflaster ist auch noch nicht vorhanden.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von OLger MD Beitrag anzeigen
    Sei froh, dass sie keinen Nachtrag für das Ausheben des Klotzes verlangt haben.
    Wenn das auf dem Bild der komplette Klotz ist, dann sehe ich da praktisch keinen Mehraufwand. Erst recht keinen, den man nachweisen könnte. Allerdings davon ausgehend, dass der Aushub mit nem richtigen Bagger gemacht wurde. Irgend ein kleiner Minibagger oder dergleichen hätte sicherlich Probleme gehabt.

    Ich halte es auch für falsch, das nicht anzusprechen, weil man befürchtet, es gibt einen Nachtrag. Wenn eine Baufirma einen Nachtrag stellen will, dann ist ein eventuelles Nachfragen des BH sicherlich kein Entscheidungskriterium. Sprich den Baggerfahrer locker an, wie das mit dem Klotz gelaufen ist. Wenn er sagt: "Kein Problem, ich war erst etwas überrascht, was jetzt kommt, hab den Brocken aber dann rausgewühlt." kommt kein Nachtrag. Sagt er: "Mit dem Mistding hatte ich 1 Stunde zu kämpfen." kommt wahrscheinlich was. Dein Nachfragen entscheidet aber nicht darüber.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von LaSc Beitrag anzeigen
    Kann es sein, dass es sich um einen alten Vermessungspunkt handelt?
    dann muß aber ein ordentlicher vermessungspfeiler darauf gestanden haben.
    und das fundament hat schon altertumswert...:-)

    wenn dem so ist, mach doch was daraus und integrier den brocken als
    "skulptur", ein stück geschichte in deinem zukünftigen garten.
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  14. #13

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    Mich wundert immer wieder, dass Leute der Meinung sind in unserem Land gibt es noch einen Quadratmeter Land, der nicht vom Menschen beeinflusst ist. Dort wo der Homo sapiens sapiens war, liegt regelmäßig auch was von ihm rum. Wir leben im Anthropozän! Nimm einfach mal 150 EUR aus der 5%igen Reservekasse und lass das Ding zum Recycling schaffen, oder binde ihn gestalterisch in die Außenraumplanung ein. ferdsch.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Der Tiefenbauer wollte heute morgen nicht weg räumen, weil die Sandplatte schon zu hälfte fertig ist und man mit Schweren Geräten nicht mehr dran kommt.

    Nagut vielen Dank für euro antworten. Meine Frage ist eigentlich beantwortet. Wollte eigentlich nur wissen ob es sich um eine Altlast handelt.
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  17. #15

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    nein das ist keine altlast, die du deinem verkäufer zu lasten legen könntest.

    aber denk noch mal darüber nach den brocken zu behalten,
    etwas aufzuarbeiten und in deine gartengestaltung einfließen zu lassen.

    so, oder so, ein stück geschichte... das nicht jeder in seinem garten herumstehen hat.
    alle mal interessanter als, eine golfplatzplatz rasenfläche.
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