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  1. #1

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    Frage Innendämmung nur in einer Wohnung

    Hallo,

    wir wohnen in einem Altbau Bj. 56 glaube ich. In unserem Schlafzimmer, mit zwei Außenwänden, haben wir in der Ecke ab und an, trotz guten Lüften und Heizen, in den nass-kalten Tagen mit etwas Schimmel zu kämpfen. Wird mit Brennspiritus und etwas Wasser entfernt und wenn nötig neu gestrichen. Nun hat der Mieter über uns in einigen Räumen mit Schimmel Probleme. Über die Ursache möchte ich hier nicht näher eingehen, da man ja selber weis, dass man regelmäßig lüften+heizen sollte, besonders dann, wenn man seine Wäsche in den Räumen trocknet.

    Nun wird seine Wohnung, vom Vermieter aus, von innen gedämmt und soll somit die Schimmelbildung verhindern. Da unsere Decke und sein Fußboden, bei ihm Holzdiele auf Holzbalken bei uns Putz an Holzdeckenkonstruktion und dazwischen der Hohlraum ohne Dämmung ist, habe ich mal 2 Fragen.

    Haben wir in Zukunft mit Schimmelbefall an der Decke und Wände zu rechnen? Und darf der Vermieter nur eine Wohnung dämmen, in Bezug auf DIN 4108 Mindestwärmeschutz?

    Grüße
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  2. Innendämmung nur in einer Wohnung

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  3. #2

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    Haben wir in Zukunft mit Schimmelbefall an der Decke und Wände zu rechnen?
    Wenn er nur die Wände dämmt, dann nicht. Gefährlich könnte es nur werden, wenn er auch seinen Boden bzw. eure Decke dämmt.

    Und darf der Vermieter nur eine Wohnung dämmen, in Bezug auf DIN 4108 Mindestwärmeschutz?
    Ja, ich wüsste keinen Grund, weshalb er das nicht dürfte bzw. was die DIN 4108 und insbesondere der Teil 2 dagegen haben sollte?
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  4. #3

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    das schimmelproblem in seiner wohnung wird sich verstärken, besonders bei gipsputz.
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  5. #4

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    Und die Holzbalkenköpfe in der Decke werden gefährdeter sein als vorher...
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  6. #5

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    theoretisch verringern sich auch die raumseitigen Oberflächentemperaturen in der den gedämmten Räumen angrenzenden Wohnung/Räumen. Damit steigt auch das Schimmelpilzrisiko.
    Und zwar, weil die Bestandswand hinter der Innendämmung später deutlich kühler sein wird (Frosttemperaturen). Und das wirkt sich auch auf den Auflagerbereich der Decke und damit im Randbereich auf die Decke selbst aus.
    Zwar bei einer Holzbalkendecke weniger als bei einer Betondecke, aber dennoch nachweisbar.
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