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Keller unter Wasser!!!

Diskutiere Keller unter Wasser!!! im Forum Abdichtungen im Kellerbereich auf Bauexpertenforum.de


  1. #1
    Elektroschocker
    Gast

    Keller unter Wasser!!!

    Hallo zusammen!

    Letzte Woche hatten wir fett den Keller unter Wasser, so richtig mit Erdmatsch...eine schöne braune Brühe, aufbereitet mit "Maggifix-Soßenbinder"; so sah´s zumindest aus! Grund: eine Wanddurchführung (für die Leitung der Grundwasserpumpe) war überhaupt nicht abgedichtet!!! Als ich den Rohbauunternehmer fragte, wie das den passieren konnte, erzählt der mir: ja, den Schlauch haben wir seinerzeit "nur provisorisch" da durchgeführt, ohne Dichtung....sollte doch sowieso noch (irgendwann mal) geändert werden. Ja, geht´s noch oder was??? Der ganze Keller war versaut. Fliesen waren zwar bereits gelegt, aber noch nicht verfugt....ihr könnt euch sicherlich vorstellen, was das für eine mühsame Drecksarbeit war, alles wieder sauber zu bekommen. Trocken ist er nun natürlich noch nicht, ganz im Gegenteil:in den Sockelbereichen kann man nun schön sehen, wie sich die Feuchtigkeit in den Putz hochzieht....!!!
    FRAGE: was sollen/können wir machen?? Den Rohbauer muss man dafür doch zur Rechenschaft ziehen, oder etwa nicht???? Der kann doch solch eine Rohrdurchführung nicht einfach ohne Dichtung erstellen: und dann noch, ohne uns was davon zu sagen!! Und vor allem: wie kriegen wir nun die Feuchtigkeit nun wieder aus den Wänden??? Wollen bis Ende Januar einziehen!!!

    Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!

    Gruß,
    ES
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  2. Keller unter Wasser!!!

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    viel wichtiger dürfte die Frage sein: "wie bekomme ich die Feuchtigkeit unter den (gedämmten ???) Estrich wieder raus" .... Anwort: "sofort Seitenkanalverdichter einsetzen (!) ... falls Dämmung vorhanden muss die unter Umständen sogar gespült werden ... ansonsten u.U Pilzbefall (!)
    .
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  4. #3
    Elektroschocker
    Gast
    Habe soeben noch mit unserem Estrichleger gesprochen und ihm das Problem geschildert: er sagt auch, es muss dringend getrocknet werden....Estrich an diversen Stellen aufbohren und mit entsprechenden Geräten durchpusten/lüften. Könnte ca. 8 Tage dauern solch eine Aktion....schöne Scheiße!!! Was kann/darf ich nun machen??? Könnte ich ohne weiteres ein entsprechendes Unternehmen beauftragen und die RG an den Bauunternehmer schicken lassen??? Oder muss ich ihm die Möglichkeit geben, nachzubessern bzw. das ganze selbst in die Hand zu nehmen???
    Obwohl: als ich den Bauunternehmer Anfang der Woche über den Wasserschaden informiert habe, da hat er nicht im geringsten davon gesprochen, dass evtl. eine fachmännische Trocknung notwendig sei!!! Das ist doch eine Frechheit oder???????!!!!!!! Der hätte uns doch auf jeden Fall informieren bzw. dazu raten müssen, das ganze fachmännisch zu prüfen; oder aber sich selbst vor Ort ein Bild machen müssen...??!!!
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  5. #4

  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Könnte ca. 8 Tage dauern solch eine Aktion
    .
    Wir haben nen Troctec V6 = absultes Profigerät ... und in 8 Tagen iss da gar nix gemacht (muss man messen) ... i.d.R. dauert sowas 4 Wochen (!)
    .
    ist der Estrich schon belegt ??? ... wenn nicht dann ein paar Probebohrungen machen und wenn da das Wasser schon drin steht brauchst gar nix mehr messen (!)
    .
    Vorschlag Probebohrung und gleich den Verursacher dazu holen ... der iss ja verantworlich für den Schaden (!)
    .
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  7. #6
    Elektroschocker
    Gast
    Also ich verstehe/glaube einfach nicht, wie uns der Bauunternehmer nicht darauf hinweisen konnte, dass weitere Maßnahmen unbedingt notwendig sind...!!! Ich als Laie habe da natürlich keine Ahnung von und habe heute zufällig von unserem Fliesenleger erfahren (der leider auch schon einen Wasserschaden im Keller hatte), dass man in solch einem Fall unbedingt eine Spühlung/Bohrung machen muss! Der Wasserschaden war allerdings in der Nacht von Do. 15.12. auf Fr. 16.12. Ist also schon fast eine Woche her....hoffe, dass es nun noch nicht zu spät ist.....?????
    Boah, ich habe solch einen Hals auf den Rohbauer.....!!!!!!!!! (ärger, zeter, schwill an...)
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  8. #7
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    solche Trocknungen sind sehr kostspielig drum iss es doch klar das der Verursacher das abwertet (!) ... aber bevor man "hier" die Pferde scheu macht sollte man erst mal schaun wieviel Feuchtigkeit eigentlich ansteht und wie weit sie sich unter dem Estrich verbreitet hat (!)
    .
    ein nützlicher Link da ist die Vorgehensweise schön dukomentiert:
    .
    http://www.doelco.de/heute_auf_morgen.html
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  9. #8
    Elektroschocker
    Gast
    Danke Josef!

    Ist nicht das erste Mal, dass du mir hier im Board mit deinen fachmännischen und fundierten Informationen/Ratschlägen/Tipps weitergeholfen hast!

    Dann werde ich morgen erstmal den Rohbauer stramm stehen lassen und mal hören, was er nun zu der ganzen Sache zu sagen hat....

    Finde echt klasse, dass es eine Seite wie diese hier gibt!!!
    Möchte auf diesem Weg auch allen anderen Boardmoderatoren und Usern mal für deren Mitarbeit danken!!!

    Gruß an alle und schon ein schönes Weihnachtsfest!!!
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  10. #9

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    147

    Darf ich mich mit meinem Problem anschließen?

    Hallo allerseits,
    bei unserem DHH-Nachbarn (DHH mit 2x KS-Trennwand) ist vor rd. 1 Jahr die Waschmaschine ausgelaufen. Gestern ist mir erstmals im Sohlbereich oberhalb der Fußleiste ein feuchter Fleck (rd. 5 cm Durchmesser) aufgefallen. Die feuchte Stelle scheint allerdings nicht neu zu sein, der Putz ist durchnässt und schon weich; vielleicht ist auch die Tapete schon etwas verschimmelt. Ich habe mal nachgemessen: in dem feuchten Bereich stoßen auf meiner Hausseite zwei Trennwandsteine aneinander (unvermörtelte Fuge). Kann es sein, daß nach so langer Zeit Feuchtigkeit aus dem Nachbarhaus durch die Stoßfugen im Mauerwerk des Nachbarhauses, durch die Dämmung und dann durch eine Mauerwerksfuge unserer Trennwand in unseren Putz einziehen und rd. 10 cm hochziehen kann? Vor allem: kann die Stelle immer noch feucht sein obwohl der Wasserschaden vor rd. einem Jahr aufgetreten sein soll (die Nachbarn konnen sich kaum noch dran erinnern, Ihr Mauerwerk ist allerdings immer noch leicht feucht, allerdings nicht die Trennwand sondern eine flankierende Treppenhauswand)?
    Eigentlich sollten die Kelleraussenwände dicht sein, da unsere beiden Häuser in einer gemeinsamen WU-Wanne mit Fugenblech usw. liegen.
    Bevor ich den Bauträger zitieren möchte, der sicherlich als erstes behaupten wird, es liegt an der Waschmaschine, bitte ich hier im Forum um Rat...

    Danke und frohe Weihnachten!
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  11. #10
    Elektroschocker
    Gast

    Trockner laufen.....

    ...und laufen und laufen.....und ziehen ´ne Menge Strom. Haben nun seit ca. 3 Wochen die Geräte im Keller stehen und lt. Aussage der Fachfirma hat sich wenigstens teilweise schon etwas getan. In einem Raum ist der Wert bei ca. 80, was in unserem Fall (Neubau, Baubeginn war 01.07.05) aber ein normaler Wert ist. In einem anderen Raum ist der Wert von 160 direkt nach dem Wasserschaden immerhin schon auf 120 zurückgekommen. Tja, und der Flur ist noch relativ feucht... :-(
    Habe dem BU sofort gesagt, die RG hat er zu zahlen...zzgl. des Stromverbrauchs, der bei 2 Trocknern, 1 Ventilator und 1 Heizgerät immerhin bei gut 100kWh/Tag liegt!!!!!
    Normalerweise hat der BU ja noch eine Abschlagsrechnung bei uns offen, die sogar schon überfällig ist und eigentlich schon vor dem Wasserschaden bei uns hätte eintreffen müssen. Bis jetzt hat er die immer noch nicht geschickt;ich denke, er weiß warum....? Denn der RG-Betrag dürfte in etwa in der Höhe liegen, was uns diese ganze Aktion für 4 Wochen nun kostet.
    Aber was ist, wenn die Geräte noch länger laufen müssen und die Kosten höher sind, als der Gegenwert der noch ausstehenden Rechnung???? Der zahlt doch garantiert nicht freiwillig nach....???? FRAGE daher: welche Rechte haben wir, was können wir machen???? Sollen wir evtl. einen Sachverständigen einschalten?? Und was ist denn überhaupt mit Folgeschäden....was ist, wenn´s in einigen Wochen/Monaten/Jahren mal anfängt muffig zu werden oder sogar zu schimmeln etc.....?
    Vielen Dank schonmal für eure Hilfe!!!
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    2 Trocknern, 1 Ventilator und 1 Heizgerät
    .
    kannste bitte mal erklären was Ihr genau dort treibt ... 2 Trockner welcher Art und welche Leistung sind das Bautrockner oder Seitenkanalverdichter ... den Ventilator kann ich ned zuordnen wenn es um Bautrockner geht gibt sowas keinen Sinn ... und das Heizgerät ist der Keller unbeheizt ??? ... das Heizgerät würde wieder auf normalen Bautrockner hin deuten.
    .
    bin awengerl ratlos bei der Beschreibung.
    .
    "ahja" rein rechtlich kann ich Ihnen ned weiter helfen ... als Bauunternehmer würde ich Ihnen die vollen Sanierungskosten zusagen sofern es mein Verschulden war.
    .
    + MfG
    .
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  13. #12
    Elektroschocker
    Gast

    Danke....

    ...für die schnelle Antwort! Aha, der Josef mal wieder.....toll!
    Also wir haben zwei Bautrockner TK600, einen Ventilator und 1 Heizgerät, da wir noch keine Heizkörper im Keller installiert haben.
    Das Thema Seitenkanalverdichter hatte sich recht schnell erledigt, da wir keine Dämmung unterm Estrich haben.
    Tja, sie würden die Sanierungskosten voll übernehmen; ob das unser BU aber auch so sieht...? Also die Schuldfrage ist ja wohl eindeutig geklärt. ER hat die Wanddurchführung gemacht UND auch das Rohr hindurchgeführt, allerdings OHNE Abdichtung, weil es ja NUR provisorisch war....ja ne...is klar!!!
    Also verantwortlich für die Sauerei ist auf jeden Fall der BU; aber ist es denn mit dem Trocknen (über wieviele Wochen auch immer) allein getan??? Was ist denn mit evtl. Folgeschäden. Was ist denn, wenn er nun die ganze Aktion zwar bezahlt.....und dann aber irgendwann Schäden auftauchen, die auf genau diese Sache zurückzuführen sind; dann kann ich den doch nicht mehr belangen, oder???
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  15. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "mmmh"

    Also wir haben zwei Bautrockner TK600, einen Ventilator und 1 Heizgerät, da wir noch keine Heizkörper im Keller installiert haben.
    .
    keine Dämmung dann OK ... Bautrockner = "ja" ... Heizgerät dann auch "ja" ... Ventilator versteh ich ned weil die TK600 600cbm Luft umwälzen ... "aber" egal der macht des Kraut nicht fett.
    .
    ist eigentlich die Durchführung "jetzt" ordentlich abgedichtet worden ???
    .
    Was ist denn mit evtl. Folgeschäden. Was ist denn, wenn er nun die ganze Aktion zwar bezahlt
    .
    Folgeschäden sind bei jedem Wasserschaden zu erwarten ... der Putz blüht aus es gibt weiße Ränder ... diese müssen nach dem Trocknen und ca. 2 Monate danach mit ner Bürste abgeschrubt werden ... unter Umständen sind dann auch ein paar Malerarbeiten durch die Ausblühung erfoderlich ... das wird die Zeit zeigen ... auch darüber sollten Sie Ihren Bauunternehmer informieren ... "aber" des müsst der auch selber wissen
    .
    Wie hoch ist die oben genannte Rechnung bzw. der Einbehalt ... hat er sich bezüglich Übernahme der Bautrocknung schriftlich oder überhaupt gemeldet ?
    .
    + MfG
    .
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  16. #14
    Elektroschocker
    Gast

    Die Rechnung....

    ....die noch aussteht müsste sich so auf ca. 1.500 -2.000 € + MwSt. belaufen. Aber wenn ich mal so rechne, dann würde dass ja gerade mal so reichen, um Geräte + Stromverbrauch abdecken zu können; vorausgesetzt, die Aktion dauert max. nur 4 Wochen.....
    Also schriftlich zugesagt hat er mir die Kostenübernahme nicht; aber ich habe ihm telefonisch klar gemacht, was ich erwarte bzw. dass er für seinen Fehler gerade stehen muss. Tja und wie bereits erwähnt: denke mal, dass er deswegen auch die Rechnung noch gar nicht geschrieben hat; in der Hoffnung, dass ich mich damit zufrieden gebe. Aber wenn ich so an evtl. Folgeschäden denke, dann kann ich damit noch nicht zufrieden sein....da muss ich doch noch was unternehmen....
    Ja, das der BU genau weiß, welche Kosten auf ihn zukommen und dass evtl. Folgeschäden nicht ausgeschlossen bzw. sogar wahrscheinlich sind, das glaub ich wohl sehr gern. Nur wird er einen Teufel tun und mir das auf die Nase binden. Als ich ihn direkt nach dem Vorfall fragte, was wir machen sollen, sagte er nur: ihr müsst gut heizen und lüften, damit alles gut trocknen kann....soll ich lachen, oder was??? Von fachmännischer Trocknung etc. hat er nicht im Geringsten was erwähnt

    Die Durchführung haben wir natürlich sofort abdichten lassen. Habe die Sanitärfirma gebeten, dass zu übernehmen. Die waren sowieso gerade im Haus und haben ja zwei andere Durchführungen vorher auch schon abgedichtet (aus "ihren" Gewerken)

    Also, was mach ich nun, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein und nicht nachher (allein) draufzahlen muss....
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